BLO Lexikon A - K

Zuletzt aktualisiert Vor 19 Tagen

Wichtige Hinweise

Bitte beachten Sie, dass einige in der Online-Hilfe beschriebene Funktionen sich in bisherigen kostenpflichtigen Modulen oder in unterschiedlichen Paketen (<Standard>, <Pro>, <Enterprise>) ab der Version NEVARIS Finance Cloud 2025.1 befinden können. Im Zweifel wenden sich bei Fragen dazu an den Support: support.lohn@nevaris.com

Abrechnung

Abrechnung, Einzelabrechnung und Einzelrückrechnung ausführen aus Buchblättern Abrechnung, Ausführung aus dem Berichtsdatenbuchblatt

Die bisher bereits vorhandene Ausführung der Abrechnung über den Personalstamm (Karte des Personalstamm, Ausführen, Einzelabrechnung) kann mit den identischen Ausführungsoptionen, die als Standard definiert sind, wie auch zur <Aktuellen Abrechnung>, nun auch aus den Berichtsdatenbuchblättern aufgerufen werden. So kann nach einer Erfassung von Berichtsdaten direkt auch eine Abrechnung ausgeführt werden, um sich das Ergebnis anzusehen. Als Filter wird die Personalnummer vorgeschlagen, auf deren Berichtsdatensatz der Cursor steht.Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Ausführen, Einzelabrechnung

Abrechnung, Rückrechnungen, Ausführung und Druck aus dem Rückrechnungsbuchblatt

Die bisher bereits vorhandene Ausführung der Rückrechnung über Vor der Abrechnung, Rückrechnung, Rückrechnungen ausführen (das ist das Vorbereiten und Ausführen in der Warteschlange) kann nun auch aus den Rückrechnungsbuchblättern aufgerufen werden. So kann nach einer Erfassung von Rückrechnungsberichtsdaten direkt auch eine Rückrechnung ausgeführt werden, um sich das Ergebnis anzusehen. Als Filter wird die Personalnummer vorgeschlagen, auf deren Berichtsdatensatz der Cursor steht. Als Abrechnungsmonat wird der aktuelle Abrechnungsmonat vorgeschlagen, was nicht geändert werden muss. Für den Druck der Rückrechnung gibt es eine getrennte Ausführung. Als Filter wird die Personalnummer vorgeschlagen, auf deren Berichtsdatensatz der Cursor steht.Vor der Abrechnung, Rückrechnungen, Rückrechnungen berichten, Bearbeiten, Ausführen, Einzelrückrechnung undVor der Abrechnung, Rückrechnungen, Rückrechnungen berichten, Bearbeiten, Ausführen, Rückrechnung drucken

Nachträgliche Verarbeitungen

Kontierung für Fibu/BBA und BG-Berechnung

Zwei Teilschritte der Abrechnung können auch nach der Abrechnung ausgeführt werden: die Kontierung für Fibu und BBA, also die notwendige Vorbereitung für die Übergabe an Fibu und BBA, und die BG-Berechnung.

Gründe

Diese Berechnungen können aus zwei Gründen nachträglich ausgeführt werden: Es wurde zwischenzeitlich Stammdaten-Definitionen geändert oder nachgetragen oder es soll die Geschwindigkeit der Abrechnung erhöht werden.

Bedingungen

Die Kontierung und BG-Berechnung können aber nur ausgeführt werden, solange auf den Monat noch nicht zurückgerechnet wurde. Das bedeutet, das nachträgliche Ausführen ist eine Möglichkeit für den aktuellen Abrechnungsmonat. Ferner wird dieses nachträgliche Ausführen nur für den Abrechnungsmonat selbst, aber nicht für die Rückrechnungen im Abrechnungsmonat ausgeführt.

Einrichtung

Wenn das Ziel der nachträglichen Ausführung ist, die eigentliche Abrechnung zu beschleunigen, dann unter Baulohn, Einrichtung, Einrichtung, Register Abrechnung: Kontierung getrennt ausführen bzw. BG-Berechnung getrennt ausführen auswählen.

Organisatorisch regeln

In diesem Fall wird die eigentliche Abrechnung schneller ausgeführt. Die Kontierung und die BG-Berechnung können dann aufgerufen werden, wenn die Abrechnung einschl. aller Prüfungen erledigt und nicht mehr geändert wird. Dann allerdings darf das Ausführen der nachträglichen Kontierung bzw. nachträglichen BG-Berechnung nicht vergessen werden.

Vorläufige Verarbeitungen

Siehe im Kapitel BBA.

Dauer der Abrechnung

Ausführungszeit

Wenn die Ausführungszeit einer Baulohn-Abrechnung zu lange ist, dann so vorgehen. Die Tipps dazu sind weiter im Aufbau:

  • Wenn es möglich ist, und der BG Bau sollte möglich sein, empfiehlt es sich, das Kennzeichen <Gefahrklasse fix> = JA im Personalstamm zu setzen. Der Abrechnungslauf lässt sich dadurch deutlich beschleunigen.

  • Regelmäßig Buchblätter mit Berichtsdaten aus vorherigen Abrechnung löschen: BLO Reorganisation/Datenkomprimierung - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence BLO Reorganisation/Datenkomprimierung

  • Datenkomprimierung (neue Ausführung ab 2024.1) ausführen: BLO Reorganisation/Datenkomprimierung - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence BLO Reorganisation/Datenkomprimierung

  • Ab der Version 25.1.3 werden kleine programmseitige Verbesserungen zur Performance des Abrechnunglaufes enthalten sein

Folgendes gilt bis zur Version 2020.xx = Windows Client

  • Technische Seite: Beim Client, der die Abrechnung ausführt, über Extras, Optionen prüfen: Objekt Cache (KB) soll 64.000 sein. Dies ist die Empfehlung bis zur Version 6 der Anwendung.

  • Abrechnung protokollieren: In Baulohn, Einrichtung, Einrichtung, Register Abrechnung "Dauer des Abrechnungslaufes protokollieren" auswählen.

Der Benutzer, der die Abrechnung ausführt, muss dazu Einfügen-Berechtigungen auf die Tabellendaten von 5002949 Aufruf Protokoll haben.

Wenn die Dauer des Abrechnungslaufes protokolliert wird, dann wird zusätzlich zum Eintrag für die Abrechnung selbst ein Protokolleintrag mit der Gesamtdauer erstellt. Dieser enthält dann auch die Zeit für das Prüfen der Fehlzeiten, der Berichtsdaten, für Rückrechnungen und für Vorbereitungen und Nachbereitungen. 

Fehlzeiten und Berichtsdaten prüfen

Das Ausführen von "Fehlzeiten prüfen" und "Berichtsdaten prüfen" ist nicht unbedingt zusammen mit der jeder Abrechnung erforderlich. Wenn eine Probeabrechnung ausgeführt wurde und wenn danach nur Änderungen an der Lohnartendefinition oder auch einzelne zusätzliche Berichtsdaten-Erfassungen ausgeführt werden, dann ist es nicht erforderlich, dass bei der erneuten Abrechnung diese beiden Prüffunktionen erneut ausgeführt werden.

Einzelne Nacherfassungen von Berichtsdaten können auch in der Berichtsdaten-Erfassung über den Prüfen-Button geprüft werden.

Die beiden Prüfroutinen ausführen

Wichtig ist, dass dieses gewährleistet ist: Beide Funktionen müssen einmal ausgeführt worden sein. Wenn Fehlzeiten erfasst werden, dann danach die beiden Prüfroutinen ausführen. Dies kann allerdings dann umgangen werden, wenn: bei der Erstellung einer Fehlzeitenperiode ausgewählt wird, dass die Daten direkt in die Berichtsdaten übertragen werden sollen und notwendige Unterbrechungen manuell im Personalstamm eingetragen werden.

Möglich ist es auch, bei Nacherfassungen im Fehlzeitenkalender die Prüfroutinen gezielt für eine Personalnummer auszuführen.

System überprüfen

Wenn das Abrechnungsprotokoll einen Durchschnitt in Sekunden von mehr als 30 zeigt, bei schnellen Systemen mehr als 15, dann sollten weitere Systemeinstellungen überprüft werden.

Hinweis für den Systemverantwortlichen: Erreichbar ist eine Zeit von 5 Sekunden pro abgerechneter Personalnummer. Dieses dann, wenn auf einem Windows Client direkt auf dem Server, also ohne Umwege über das interne Datennetz, abgerechnet wird.

Aktuelle Abrechnung, Auswerten, Abrechnungsprotokoll oder Toolbar: Page 5002927 (Aufruf Protokoll Baulohn)

Druck Abrechnung

Druck Abrechnung, Logo

  • Wenn in der Baulohn Einrichtung ein "Konzernlogo Abrechnung" hinterlegt ist, dann wird dieses links oben auf der Abrechnung gedruckt; und zwar breiter, als wenn sonst ein Logo gedruckt wird.

  • Wenn in der Baulohn Einrichtung kein "Konzernlogo Abrechnung", sondern ein "Firmenlogo Abrechnung" hinterlegt ist, dann wird dieses links oben auf der Abrechnung gedruckt.

  • Wenn beide hinterlegt sind, dann wird das Konzernlogo links, das Firmenlogo rechts gedruckt.

  • Wenn bei der Niederlassung ein "Abrechnungslogo" hinterlegt ist, dann wird dieses rechts oben gedruckt, sofern es ein Konzernlogo gibt.

  • Wenn bei der Niederlassung ein "Abrechnungslogo" hinterlegt ist, dann wird dieses links oben gedruckt, wenn es kein Konzernlogo gibt.

  • Wenn in der Baulohn Einrichtung, Interne Steuerungen #LOG eingetragen ist, dann wird das Logo der Niederlassung links oben drucken, auch wenn es kein Konzernlogo gibt.

Druck Abrechnung, Titel des Arbeitnehmers

Wenn die Abrechnung gedruckt wird, dann ist auch der Titel des Arbeitnehmers, zum Beispiel "Dipl.-Ing." Teil der Anschrift; was wird gedruckt, wenn die Zeile der Anschrift so zu lang wird? Wenn Vorname und Familienname ohnehin länger als 30 Zeichen sind, werden zwei Zeilen gedruckt. Ansonsten werden Titel, Vorname und Name mit zusammen weniger als 40 Zeichen in eine Zeile gedruckt.

Druck Abrechnung, Kalender, welche Tage

Wenn auf der Abrechnung ein Kalender mit Stunden und Berichtssymbolen gedruckt wird, dann gilt: Es werden für diejenigen Tage Stunden oder Berichtssymbole gedruckt, die abgerechnet sind.

Druck, bei Entgeltfortzahlung

Entgeltfortzahlung wird an Tagen ohne Sollstunden nicht abgerechnet: für diese Tage wird nichts gedruckt, es sei denn: Wenn die Fehlzeiten in Berichtsdaten übernommen werden, dann werden Einträge auch an Tagen ohne Sollstunden übernommen und abgerechnet, sofern beim Fehlzeitengrund "Darstellung an Wochenenden" ausgewählt wurde. Dadurch wird auch an Tagen ohne Sollstunden auf der Abrechnung ein Symbol im Kalender gedruckt. 

Druck, ohne Entgeltfortzahlung

Keine Entgeltfortzahlung: es wird für alle Tage gedruckt.

Druck der Abrechnung, Kalender, ohne Entgeltfortzahlung

An Tagen ohne Entgeltfortzahlung wird im Kalender bei der Druckauswahl "zwei Mengen zwei Symbole" so gedruckt: An Tagen ohne Entgeltfortzahlung wird das Berichtssymbol der Lohnart oder die "Abkürzung ohne LFZ" laut Fehlzeitengrund gedruckt. Zu diesem Zweck bei der Lohnart für Krank ohne Entgeltfortzahlung als Berichtssymbol und beim Fehlzeitengrund, der bei dieser Lohnart eingetragen ist, als "Abkürzung ohne LFZ" das gleiche Kürzel eintragen, zum Beispiel KO.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Bericht, Abrechnung, Welcher Kalender: zwei Mengen zwei Symbole.

Webclient:

Druck Abrechnung, Tarif-Ausgleichsbetrag

In die Tarif-Information "Std.Lohn/Gehalt" beim Druck der Abrechnung, rechts oben, kann der Ausgleichsbetrag, also der tarifliche Bestandssicherungsbetrag, eingerechnet werden. Wenn dies gewünscht ist, dann beim Tarif die Lohnart für den Tarif-Ausgleichsbetrag eintragen und dazu die Auswahl treffen: Beim Druck in Tarif einrechnen. Hinweis: Diese Lohnart darf nicht die Tariflohnart selbst sein. Die Auswahl ist sowohl bei Monatsentgelt als auch bei Stundenentgelt möglich. Ein Betrag ergibt sich, wenn die Ausgleichsbetrags-Lohnart im Personalstamm eingetragen ist.

Der Wert pro Monat oder Stunde wird bereits während der Abrechnung, also nicht erst beim Druck, ermittelt. Die Abrechnung selbst, also Gehalt oder Zeitlohn, wird durch diese Auswahl nicht berührt.

/Abteilungen/ Baulohn/Einrichtung, Tarife.

Webclient:

Druck Lohn/Gehalt auf der Abrechnung, ohne Tarif

Der Stundenlohn oder das Gehalt, wie rechts oben auf der Abrechnung gedruckt, kann auch ohne Tarif ermittelt werden. Wenn dies gewünscht ist, bei einer Lohnart in den aktuellen Bezügen das Kennzeichen "STL MTL" (Stundenlohn oder Monatslohn) setzen und den Faktor oder den "Betrag VZ" oder "Betrag TZ" eintragen. Dann wird dieser Faktor oder Betrag rechts oben auf der Abrechnung gedruckt. 

Diese Einrichtung gilt nur, wenn sie gesetzt war, als die Abrechnung ausgeführt wurde. Wenn, dann nur bei einer Lohnart auswählen. Ohne Auswahl wird der Faktor oder Betrag aus dem Tarif ermittelt.

/Stammdaten/Personalstamm.

Webclient:

Druck Abrechnung, Bank

Beim Druck der Abrechnung wird der Name der Bank aus dem BIC (SWIFT-Code) laut Bankverbindung im Personalstamm ermittelt, wenn gar keine Bankleitzahl mehr eingetragen wird. Und zwar dann, wenn im Stamm der Bankleitzahlen der SWIFT-Code gefunden werden kann. Wenn nicht, dann anhand einer deutschen IBAN ab Stelle 5, also der Bankleitzahl.

"BLZ: Konto:" werden gar nicht mehr gedruckt, wenn nur die IBAN bekannt ist.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Bericht: Abrechnung.

Webclient:

Druck, Texte zur Verdienstabrechnung

Texte zur Verdienstabrechnung können pro Personalnummer erfasst, automatisch erstellt werden oder für eine Gruppe von Arbeitnehmern erfasst werden. Wenn die Texte automatisch erstellt werden, dann werden für alle abzurechnenden Personalnummern im Filter folgende Sachverhalte eingefügt, wenn sie zutreffen:

  • Wenn Doppelbesteuerung DBA oder ATE vorliegen.

  • Wenn ein Schwerbehindertenausweis abläuft, laut gültig-bis-Datum im Personalstamm.

  • Wenn eine Arbeitserlaubnis abläuft, laut gültig-bis-Datum im Personalstamm.

  • Wenn eine Aufenthaltserlaubnis abläuft, laut gültig-bis-Datum im Personalstamm.

  • Wenn Förderungsmittel ablaufen, laut gültig-bis-Datum im Personalstamm.

  • Wenn der Führerschein zur Sichtprüfung vorgelegt werden muss.

Solche Texte erst NACH der Abrechnung, also vor dem Druck, erstellen lassen. Denn die Abrechnung löscht die Texte wieder und ermittelt neu.

Während der Abrechnung werden automatisch Texte zu folgendem ermittelt:

  • Wenn der Zeitraum für das Arbeitszeitkonto abgeschlossen wird und Guthaben ausgezahlt oder übertragen wird oder Zeitschuld vorliegt.

  • Und der Text zu DBA und ATE.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Texte für Abrechnung, Automatisch erstellen.

Webclient:

Texte für Abrechnung - Funktion "Texte vorgeben" ergänzen um "Dateiname E-Mail-Anhang"

In den Texten für die Abrechnung besteht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Dateianhang für die E-Mail ("Dateiname E-Mail-Anhang") zu vergeben. Es fehlte bisher die Möglichkeit, dies auf einem einfachen Wege für mehrere Mitarbeiter vorzunehmen. Bei der Funktion "Texte vorgeben" wurde dies ergänzt. Der "Dateiname E-Mail-Anhang" kann dort vorgegeben werden und wird anschließend auf die Mitarbeiter und die gewählten Monate übertragen.

Druck Abrechnung, Text zu PV-Zuschlag

Auf der Abrechnung kann ein Hinweis gedruckt werden, wenn der PV-Zuschlag für Kinderlose gilt. Der Text lautet "Pflegeversicherung-Beitragszuschlag für Kinderlose ist 0,25%", bis 31.12.21. Ab 01.01.22 lautet der Text: "Pflegeversicherung-Beitragszuschlag für Kinderlose ist 0,35%".

Die Auswahl ist in der Baulohn-Einrichtung. Wenn ausgewählt, gilt es für alle abgerechneten Arbeitnehmer, für die der PV-Zuschlag gerechnet wird. Ein monatlicher Text dazu muss dann nicht mehr erstellt werden.

Die Anzahl der Textzeilen, die auf der Abrechnung gedruckt werden können, ist begrenzt auf 3 Zeilen.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung.

Webclient:

Texte für die Abrechnung, mehrere Monate

Wenn Texte zum Druck der Abrechnung vorgegeben werden, zum Beispiel für eine Personalnummer, dann können diese Texte nicht nur für den aktuellen Monat, sondern gleich für weitere Monate erstellt werden, damit sie auch in diesen Monaten gedruckt werden.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Texte für Abrechnung, Texte vorgeben: Bis Monat.

Webclient:

Druck Abrechnung, Texte aus der "Ausstattung"

Auf der Abrechnung können Texte vorgegeben werden, die entweder für eine Personalnummer oder pauschal gedruckt werden, und zwar bei den Ausstattungen.

Eine Ausstattung mit dem Namen <ABRECHNUNG>, das ist ein fester Name, kann angelegt und bei denjenigen Personalnummern eingetragen werden, für die ein Text gedruckt werden soll. Der Text ist in diesem Fall fest pro Personalnummer; es gilt die Bezeichnung der Ausstattung plus die Beschreibung bei der Personalnummer. Das wird dann nicht durch den Druck der Abrechnung, sondern durch die Abrechnung selbst festgestellt.

Wenn Texte pauschal oder variabel definiert werden sollen, dann die feste Ausstattung <REFERENT> benutzen. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Ausstattung, dort die Übersicht auf die Spalte "Ausstattung".

Webclient:

Druck Abrechnung, "Referent", Text "Für Rückfragen"

Wenn auf der Abrechnung ein Text gedruckt werden soll in der Art "Für Rückfragen: <Herr, Frau Sachbearbeiter, Telefon>", dann kann dies so eingerichtet werden:

Eine Ausstattung anlegen mit dem Namen <REFERENT>. Diese Ausstattung muss nicht bei den einzelnen Personalnummern eingetragen werden, sondern nur einmal als Ausstattungs-Stammdatum; als Bezeichnung dazu das, was vor dem Namen gedruckt werden soll, zum Beispiel "Für Rückfragen:". Pro Niederlassung einen "Bescheinigung Ansprechpartner" eintragen, das ist der Sachbearbeiter. 

Baulohn, Personalstamm, Button Personal, Ausstattung, dort die Übersicht auf die Spalte "Ausstattung". Baulohn, Einrichtung, Firmendaten, Button Niederlassung, Register SV und Deüv: Bescheinigung Ansprechpartner, Bescheinigung Gehalt.

/Abrechnung/Abrechnung, Monat, Druckausgaben erstellen, <abrlohgeh>, Ausführen-Objekt-ID 5002873. /Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Ausstattung, dort die Übersicht auf die Spalte "Ausstattung"./Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Firmendaten, Niederlassungen: Bescheinigung Ansprechpartner, Bescheinigung Gehalt.

Webclient:

Druck Abrechnung, "Referent", "Für Rückfragen", aber nur wenn

Wenn auf der Abrechnung ein Text gedruckt werden soll in der Art "Für Rückfragen: <Herr, Frau Sachbearbeiter, Telefon>", wenn dieser Text aber nur bei bestimmten Personalnummern gedruckt werden soll, dann kann dies so eingeschränkt werden: Bei der "Ausstattung", die dafür zuständig ist, das ist: <REFERENT>, die Bedeutung auswählen: Pro Personalnummer.

Dann wird ein Für-Rückfragen-Text nur dann gedruckt, wenn bei der Personalnummer als "Ausstattung" ausdrücklich der "Referent"-Eintrag erstellt wurde.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Ausstattung, dort die Übersicht auf die Spalte "Ausstattung".

Webclient:

Druck Abrechnung, "Referent", statt "Für Rückfragen" einen allgemeinen Text

Wenn auf der Abrechnung ein Text gedruckt werden soll, ohne den Sachbearbeiter dabei anzugeben, dann kann dies so eingerichtet werden:

Eine Ausstattung anlegen mit dem Namen <REFERENT>; dieser Name ist intern festgelegt. Diese Ausstattung muss nicht bei den einzelnen Personalnummern eingetragen werden, sondern nur einmal als Ausstattungs-Stammdatum.

Bei diesem Ausstattungs-Stammdatum die Bezeichnung und die Bezeichnung2 eintragen; beide Bezeichnungen müssen gefüllt sein. Den Text, der gedruckt werden soll, also in der Bezeichnung beginnen und in der zweiten Bezeichnung fortsetzen. Falls für eine Personalnummer weitere Texte auf der Abrechnung gedruckt werden, dann kommen zuerst diese, danach der Text wie gerade beschrieben. Weitere Texte sind z.B. unter Abrechnungslauf, Button Funktion, Texte für Verdienstabrechnung oder Texte zur Auflösung des Arbeitszeitkontos oder zum PV-Zuschlag.

Beim Druck der Abrechnung wird dieser Text bei allen Personalnummern gedruckt. 

/Abrechnung/ Abrechnung, Monat, Druckausgaben erstellen, <abrlohgeh>, Ausführen-Objekt-ID 5002873./Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Ausstattung, dort die Übersicht auf die Spalte "Ausstattung".

Webclient:

Druck Abrechnung, Filter

Wenn der Druck der Abrechnung aufgerufen wird, dann werden diejenigen Filter vorgeschlagen, die beim Teilschritt "Druckausgaben" oder bei "Abrechnungslauf" eingetragen sind, zum Beispiel auf Personalnummer oder auf Niederlassung. 

Dies gilt nicht in früheren Monaten, sondern nur im aktuellen Abrechnungsmonat.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Druckausgaben erstellen, <abrlohgeh Lohn-/Gehaltsabrechnung>.

Webclient:

Druck Abrechnung, Austritt

Beim Druck der Abrechnung wird oben rechts ein Austrittsdatum auch dann gedruckt, wenn Austritt im Folgemonat ist.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Bericht: Abrechnung.

Webclient:

Druck Abrechnung, Anonymisierung IBAN, BIC, Kontonummer und Bankleitzahl des Mitarbeiters

Ab der Version 2023.2 von NEVARIS Finance Baulohn ist es möglich, den Druck der Bankverbindung für die Auszahlungssumme auf dem Report <5002873 Lohn-, Gehaltsabr. Entgelt> nicht mehr vollständig sichtbar, sondern anonymisiert darzustellen. Dies soll dem Missbrauch der Kontodaten vorbeugen. Diese Änderung zum Druck hat ansonsten jedoch keine weiteren Auswirkungen. In diesem Fall in der Einrichtung zu den Internen Steuerungen das Kürzel #IBX hinzufügen. Das kann je Mandant und jederzeit erfolgen und wird beim Druck auch rückwirkend beachtet.

Was ändert sich beim Druck?

Bei der IBAN wird nur noch das Länderkennzeichen, die erste Stelle der Prüfsumme und die letzten drei Ziffern angezeigt. Alle andern Ziffern werden als „X“ angezeigt.

Bisherige Anzeige 

Zukünftige Anzeige

DE81301204000000015338

DE8XXXXXXXXXXXXXXXX338 

Kontonummern werden durch die Anonymisierung nur noch mit den letzten drei Ziffern abgedruckt. Die restlichen Stellen werden immer als „X" angezeigt – unabhängig von der Anzahl der Stellen der Kontonummer.

Bisherige Anzeige 

Zukünftige Anzeige

123456789   

 XXXXXXXX789

 Beim BIC werden nur die ersten sechs Buchstaben aufgedruckt. Die weiteren möglichen Ziffern werden als „X“ angezeigt.

Bisherige Anzeige  

Zukünftige Anzeige

ZKBKCHZZ80A  

ZKBKCHXXXX

 Bankleitzahlen werden durch die Anonymisierung immer komplett als „X" angezeigt.

Bisherige Anzeige 

Zukünftige Anzeige

12345678   

 XXXXXXXX

Bei den weiteren persönlichen Überweisungen erfolgt dies nicht.Personalbuchhaltung, Stammdaten, Einrichtung, Einrichtung, Register Prüfen: Weitere Interne Steuerung: #IBX hinzufügen

Druck Abrechnung, Weitere Steuerungen

Im Kapitel "Kleine Steuerungen (zum Teil kostenpflichtige Zusatzverarbeitungen)" im Handbuch BLO Zusatzmodule (kostenpflichtig) sind weitere Steuerungen genannt zum Druck der Abrechnung.

Abschlag

Abschlagszahlungen laut Personalstamm

Abschlagszahlungen

Im Personalstamm, unter "VWL und Sonstige" kann eine Lohnart mit der Funktion 6950 (Systemabschlag: Zahlung) eingetragen werden. Mit Betrag. Bei der Abschlagserfassung kann dieser Betrag über Funktion, "Einblenden aus Personalstamm" übernommen werden.

Es kann bei dieser Lohnart, da bei "VWL und Sonstige" eingetragen, ein abweichendes Konto eingetragen werden. Wenn dort ein Konto eingetragen wird, dann erfolgt die Überweisung des Abschlags auf dieses Konto.Ansonsten hier das Konto, und auch den Empfänger, leerlassen.

/Stammdaten/Personalstamm und /Abrechnung/Abschläge.

Webclient:

Mehrere Abschläge auf mehrere Konten

Wenn für Abschläge im Personalstamm unter VWL und Sonstige die Abschlags-Lohnart mit einem abweichenden Empfänger-Konto eingetragen ist, dann kann, wenn z.B. zwei Abschläge im Monat abgerechnet werden, für jeden Abschlag ein anderes Empfänger-Konto angegeben werden. Wenn dies so sein soll, dann die Abschlags-Lohnart im Personalstamm unter VWL und Sonstige mehrmals eintragen und jeweils ein anderes Konto dazu. 

Maßgebend ist die Reihenfolge, nicht der Betrag.

Die Reihenfolge entspricht der Abschlagsnummer bei der Abschlagserfassung. Der erste Eintrag gehört also zum ersten Abschlag, der zweite Eintrag zum zweiten.

Wenn diese Einrichtung nicht getroffen wird, gilt auch für den Abschlag die Bankverbindung laut Personalstamm.

/Stammdaten/Personalstamm.

Webclient:

Zwei Abschläge im Monat

Wenn in der Regel pro Monat mehrere Abschläge ausgeführt werden, z.B. für Entgelt und für andere Zahlungen, dann können 2 verschiedene Bezeichnungen auf die Abrechnung gebracht werden: Zu diesem Zweck bei der Lohnart mit der Funktion 6951 "Systemabschlag - Abzug" die zweite Bezeichnung für den zweiten Abschlag eintragen.

Falls der Text bei bestimmten Personalnummern abweichend sein soll, dann im Personalstamm unter VWL und Sonstige die Zahlungs-Lohnart für Abschläge (Funktion 6950) zweimal eintragen, jeweils mit "Vertrags-Nr.". Diese wird dann als Bezeichnung genommen.

Maßgebend ist die Reihenfolge, nicht der Betrag.

Die Reihenfolge entspricht der Abschlagsnr. bei der Abschlagserfassung. Die Bezeichnung wird während der Abrechnung ermittelt.

/Stammdaten/Lohnarten und /Stammdaten/Personalstamm und /Abrechnung/Abschläge.

Webclient:

Zwei Abschläge, ausführen

Wenn die Abschlagslohnart im Personalstamm, VWL und Sonstige zweimal eingetragen ist, dann können die Abschläge so ausgeführt werden:

In der Abschlagsübersicht die Spalte "Abschlagsnr." einblenden. Die Funktion "Einblenden aus Personalstamm" ausführen. Wenn der erste Abschlag fällig ist, dann zunächst alle Abschläge mit der Abschlagsnummer 2 aus dieser Anzeige löschen. Dann unter Zahlungen die Abschläge ausführen und den Datenträger erstellen. Später wiederum "Einblenden aus Personalstamm", es wird der 2. Abschlag eingefügt, und erneut in den Zahlungen ausführen und zahlen. Dann die Abrechnung ausführen, um die Abschläge in der Entgeltabrechnung wieder abzuziehen.

/Abrechnung/Abschläge.

Webclient:

Abschläge, wenn gezahlt

Wenn ein Abschlag bereits gezahlt ist, kann er in der Übersicht der Abschläge nicht mehr geändert oder gelöscht werden. Sollte ein weiterer Abschlag nötig sein, dann zuerst eine neue Abschlagsnummer eintragen, dann Personalnummer und Betrag, also einen neuen Eintrag erstellen. Oder Vorab-Abschläge gleich mit einer besonderen Abschlagsnummer versehen.

/Abrechnung/Abschläge, Bearbeiten.

Webclient:

Abschlag, auch wenn Unterbrechung

Wenn für Abschläge Personalnummern aus dem Personalstamm eingefügt werden, dann wird gefragt, ob auch Personalnummern mit Unterbrechung eingefügt werden sollen. Mit Unterbrechung heißt: der Abrechnungsstatus ist "passiv". Es können also entweder nur Personalnummern mit aktivem Abrechnungsstatus oder aber Personalnummern mit aktivem oder passivem Abrechnungsstatus eingeblendet werden. Wenn passiv, dann ohne Betrag.

/Abrechnung/Abschläge, Bearbeiten, Einblenden aus Personalstamm.

Webclient:

Abschlag, wenn Austritt

Wenn ein Abschlag gezahlt werden soll, aber laut Personalstamm ein Austritt vorliegt, dann wird ein Hinweis ausgegeben, wenn der Datenträger mit der Zahlung erstellt wird und dies festgestellt wird. Siehe dann in der Spalte "Hinweis: Ja" und die Aktion "Fehlertext anzeigen". Das ist kein Fehler, nur ein Hinweis.

/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Datenträger erstellen, Spalte Hinweis.

Webclient:

Abschläge und Mutterschutz

Abschläge werden nicht automatisch eingefügt, wenn die Personalnummer als "Passiv" abgerechnet wird, also eine Unterbrechung andauert; wenn Mutterschutz im Monat ist, dann aber doch./Abrechnung/Abschläge, Bearbeiten, Einblenden.

Webclient:

Abschläge und Teilmonat

Kontrollliste bei Abschlägen

Bei der Erfassung von Abschlägen wird ein Hinweis angezeigt, wenn für die Personalnummer ein Teilmonat vorliegt, so dass kontrolliert werden kann, ob ein voller Abschlag angebracht ist.

Ferner: Die Teilmonats-Ermittlung berücksichtigt nicht nur bereits im Personalstamm eingetragene Beschäftigungszeiten, also Eintritt, Austritt, Unterbrechung, sondern auch Einträge im Fehlzeitenkalender des Monats, bei denen "Ohne LFZ" vermerkt ist, auch dann, wenn die zugehörige Unterbrechung noch nicht im Personalstamm ist.

Über den Funktions-Button können die Fehlzeiten des Arbeitnehmers im Monat angezeigt werden. Beim Druck der Abschlags-Liste kann vorgegeben werden, dass nur die Personalnummern mit Teilmonat gedruckt werden sollen. Zusätzlich zum Teilmonats-Kennzeichen wird ein kurzer Text gedruckt mit Hinweisen zum Grund und zum Zeitraum.

/Abrechnung/Abschläge.

Webclient:

Abschläge importieren

Wenn Abschläge, die gezahlt werden sollen, z.B. von den Niederlassungen zusammengestellt werden, dann kann eine Datei mit Personalnummern und Beträgen importiert werden.

Die Datei soll eine csv-Datei sein; die erste Spalte ist die Personalnummer, die zweite Spalte der Betrag mit Dezimalkomma; andere Spalten sind gleichgültig; die Spalten sind durch Semikolon getrennt. Falls Personalnummern mit Nullen beginnen, dann bitte darauf achten, dass diese führenden Nullen auch in der Datei sind und nicht zuvor von Excel verschluckt wurden. 

Beim Import wird die Abschlagsnummer vorgegeben. Ein Betrag wird nur dann als Abschlag importiert, wenn für die Personalnummer für die Abschlagsnummer im Monat noch kein Abschlag eingetragen ist und wenn man für die Personalnummer berechtigt ist. 

/Abrechnung/Abschläge, Aktionen, Abschläge importieren.

Webclient: Abrechnung, Abschläge, Bearbeiten, Vorbereiten, Abschläge importieren.

Akkord (kostenpflichtige Zusatzverarbeitung)

Zeitakkord

Beim Zeitakkord wird einer Arbeitseinheit eine bestimmte Vorgabezeit zugeordnet, innerhalb derer sie zu erbringen ist. Der Stundenverdienst bei Normalleistung (Akkordrichtsatz) ist vorgegeben.

Akkord, Vorgabewerte

Es gibt keine spezielle Tabelle, um die Akkord-Vorgabewerte einzutragen. Deshalb werden die Vorgaben bei einer Lohnart definiert, durch Festlegung des Verdiensts pro geleisteter Arbeitseinheit. Stunden und Mengen werden mit 2 Lohnarten berichtet. Aus diesen Lohnarten wird die Bewertung errechnet. Mit weiteren 2 Lohnarten wird die Bewertung sowie die geleistete Menge auf die Abrechnung gebracht.

Lohnarten

Lohnart für die berichtete Menge, enthält in der Bewertung den Verdienst pro Einheit.Lohnart für die berichtete Stunden.Lohnart für die Abrechnung, bewertet mittels eines Durchschnitts aus dem Verdienst für die berichtete Menge und den berichteten Stunden.Lohnart, um die berichtete Menge unbewertet auf die Abrechnung zu bringen. 

Nummerierung der Lohnarten

Die Verarbeitung benötigt Folgelohnarten und Durchschnittsbildung. Deshalb ist es erforderlich, dass die Nummern der Lohnarten in einer bestimmten Reihenfolge sind. Die Lohnarten müssen in der Reihenfolge, wie oben aufgeführt, nummeriert werden. Das bedeutet, die Lohnart für die Abrechnung muss eine höhere Nummer als die Lohnarten für die Berichtsmenge und für die Berichtsstunden haben. 

Verschiedene Akkordarbeiten

Für verschiedene Akkordarbeiten, z.B. "Quadratmeter pflastern" oder "Bordsteine setzen" müssen die 4 genannten Lohnarten jeweils erneut erstellt werden. Pro Akkordarbeit gibt es also 4 Lohnarten. Der Grund hierfür ist, dass jeweils die Bewertung der Akkordstunden mittels eines Durchschnitts unterschiedlich ist.

Lohnart für die berichtete Menge

Diese Lohnart kommt nicht auf die Abrechnung. Sie fließt mit einem Betrag in die Durchschnittsberechnung ein. Bezugsart Pseudolohnart, kein Gesamtbrutto, Berechnungseinheit Einheit, als Einheit die Mengeneinheit, z.B. qm, eintragen. Bei der Bewertung für die Abrechnungsart Tariflohn (TL) oder GTL eintragen. Wenn es sich z.B. um einen Gruppenakkord handelt, kann auch ein fester Stundenlohn eingetragen werden. Als Prozentsatz den Prozentsatz vom Stundenlohn eintragen, der für eine geleistete Arbeitseinheit gezahlt wird. Folgelohnart ist hier die Lohnart, deren Aufgabe es ist, die geleistete Menge auf die Abrechnung zu bringen, also diese Lohnart eintragen und die Menge übergeben. Den Betrag in ein Durchschnittsfeld für Akkord einfließen lassen. Kein Soll/Haben-Kennzeichen eintragen. Nicht an die Fibu übergeben.

Zur BaubetriebsabrechnungDiese Lohnart wird mit KSt berichtet. Deshalb "Übergabe an die BBA" mit Menge auswählen, damit in der Berichtsdatenerfassung die KSt-Eingabe akzeptiert wird. Wenn die Menge tatsächlich an die BBA übergeben werden soll, dann außerdem hilfsweise "Übergabe unverdichtet" im Register Fibu/BBA der Lohnart ankreuzen. Ansonsten würde die Menge, da es sich nicht um Stunden handelt, nicht an die BBA übergeben. 

Prozentsatz

Bsp.: Stundenlohn 18 Euro. Vorgabe sind 8 qm Pflaster in der Stunde. Pro Quadratmeter ergibt sich ein Satz von 2,25 Euro. Dies sind 12,5 % des Stundenlohnes. Bei der Lohnart als Prozentsatz 12,5 eintragen.Falls erforderlich, kann dieser Prozentsatz auch bei der Berichtsdatenerfassung eingegeben werden. Wenn nicht anders errechenbar, kann der Verdienst pro Einheit auch direkt bei der Bewertung der Lohnart für die Abrechnungsart eingetragen werden. In diesem Fall keinen Prozentsatz eintragen.

Berichten der Menge und Durchschnittsbildung

Die Mengen-Lohnart wird mit der geleisteten Menge, also z.B. qm, berichtet. Die geleistete Menge kann täglich oder kumuliert z.B. für die Woche erfasst werden. Die Bewertung wird vom Programm nur für die Durchschnittsbildung ausgeführt. Der Betrag wird in das Durchschnittsfeld gesteuert.Der Betrag ist: geleistete Menge mal Lohn pro Mengeneinheit, also Menge mal Prozentsatz vom TL.

Lohnart für die berichteten Stunden

Die Lohnart wird nicht bewertet und kommt nicht auf die Abrechnung. Sie fließt in die Durchschnittsberechnung ein. Bezugsart Pseudolohnart, kein Gesamtbrutto, Berechnungseinheit Stunden.Keine Bewertung für die Abrechnungsart eintragen. Als Folgelohnarten den AG-Zuschuss zur Vermögensbildung eintragen, die Menge übergeben und: die Lohnart für die Bewertung der Stunden als Folgelohnart eintragen, die Menge übergeben. Die Menge in das Akkord-Durchschnittsfeld einfließen lassen.Kein Soll/Haben-Kennzeichen eintragen. Nicht an die Fibu übergeben. Aber Übergabe an die BBA mit Menge auswählen, damit die Lohnart mit KSt berichtet werden kann. Die Stunden fließen dadurch in die Kostenrechnung.

Berichten der Stunden und Durchschnittsbildung

Die Stunden-Lohnart wird täglich mit den geleisteten Stunden berichtet. Die Stunden werden in das Durchschnittsfeld gesteuert.

Abrechnung

Bei der Abrechnung werden die Lohnarten gebildet: die bewertete Stunden-Lohnart und die  Mengen-Lohnart für die Abrechnung.

Lohnart für die bewerteten Stunden

Diese Lohnart wird abgerechnet, mit Stunden und Betrag. Bezugsart Bruttolohnart, Gesamtbrutto, steuer- und SV-pflichtig, Berechnungseinheit Stunden, Entgeltstunden aktiv, 001 bzw. 101 für Ausgleichskonto und Ansparkonto, Soll- und Istentgelt für KuG, pfändbar, ZVK- und BG-pflichtig, Basisgrundlohn für SFN.Bei der Bewertung für die Abrechnungsart das Durchschnittsfeld Akkord, Betrag/Stunden, Zeitraum Abrechnungsmonat eintragen. Zusätzlich sollte bei der Bewertungsdefinition die Spalte "Bewertungsfaktor ungerundet" angekreuzt werden. In ein Durchschnittsfeld für KuG einfließen lassen. Im Soll an Fibu und BBA übergeben, dafür eine Kontierungshilfe eintragen. An die BBA nur mit Betrag übergeben, da die Stunden bereits durch die Berichtslohnart übergeben wird.

Lohnart für die Menge auf der Abrechnung

Die Berichtslohnart der Leistungsmenge ist eine Pseudolohnart, erscheint also nicht auf der Abrechnung. Deshalb gibt sie die Menge an eine Bruttolohnart weiter, die zwar nicht bewertet wird, aber die Menge auf die Abrechnung bringt. Bezugsart Bruttolohnart, Gesamtbrutto, Berechnungseinheit Einheit, als Einheit die Mengeneinheit, z.B. qm, eintragen. Keine Bewertung für die Abrechnungsart eintragen. Keine Übergabe an Fibu und BBA. Im Auswertungs-Register "Druck Abrechnung, wenn kein Betrag" ankreuzen.

Beispiel Abrechnung

Lohnarten

1058 Akkord qm pflastern1059 Akkord Std pflastern1060 Akkord Abrechnung pflastern1061Akkord Druck qm pflastern

Berichtet für 1 Woche

Montag, mit Lohnart 1058 400 qm geleistet. Montag bis Freitag mit Lohnart 1059 je 7,5 Stunden geleistet.

Folgelohnarten

1060 ist Folgelohnart bei 1059, Übergabe Menge. 1061 ist Folgelohnart bei 1058, Übergabe Menge. 

Abrechnung

Bei einem Tariflohn von 18 Euro und einer Vorgabe von 8qm pro Stunde ergibt sich im Durchschnittsfeld: Betrag 400 * 18 * 12,5 / 100 = 900.

Stunden: 5 * 7,5 = 37,5.Betrag / Stunden = 24,00.37,5 Stunden werden mit 24,00 Euro abgerechnet. Der Faktor wird ungerundet gerechnet, ergibt 900 Euro.

Dieser Betrag geht an die Fibu und an die Baubetriebsabrechnung. Ferner gehen die berichteten Stunden an die Baubetriebsabrechnung 400 qm werden zur Information auf der Abrechnung ausgewiesen.

Was geht nicht?

Staffel, Untergrenzen, Obergrenzen

Bei der beschriebenen Lohnartendefinition für Akkord kann jedoch nicht berücksichtigt werden:

Akkordstaffeln, je nach erbrachter Mengen-Leistung. Untergrenze für die Ermittlung des Stundenfaktors, so dass mindestens der Tariflohn gezahlt wird. Obergrenze für die Ermittlung des Stundenfaktors, so dass maximal ein Höchstwert gezahlt wird.

Akkord und KuG (kostenpflichtige Zusatzverarbeitung)

Leistungsentgelt

Personalstamm

Im Personalstamm als Entlohnungsart "Leistungsentgelt Akkord" eintragen, Register Lohn/Gehalt. Im Personalstamm die Lohnart mit der Funktion 3014 als "KuG-Leistungslöhner Lohnart Sollentgelt" eintragen, Register KuG.

/Stammdaten/PersonalstammWebclient: /Stammdaten/Personalstamm

Lohnart Sollentgelt

Die Lohnart mit der Funktion 3014 so definieren:

Bezugsart Bruttlohnart, Funktion 3014, kein Gesamtbrutto, Berechnungseinheit Stunden, Sollentgelt Betrag, Istentgelt kein Eintrag. Eine Bewertung für die Abrechnungsart eintragen: das Durchschnittsfeld für KuG, Betrag/Stunden, Zeitraum Abrechnungsmonat. Für den Fall, dass keine aktiven Stunden im Monat vorliegen, zusätzlich als Bewertung Tariflohn (TL) oder GTL eintragen. Kein Soll/Haben-Kennzeichen, keine Übergabe an Fibu oder BBA.

Durchschnittsfeld

In das Durchschnittsfeld für KuG die Stunden und Beträge der Zeitlohnart, die Beträge anderer Lohnarten, z.B. vom AG-Zuschuss Vermögensbildung, sowie die Stunden und Beträge der bewerteten Akkord-Stunden-Lohnart einfließen lassen./Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Durchschnittsfelder und/Stammdaten/LohnartenWebclient: /Rollen-Explorer/Personalbuchhaltung/Stammdaten, Einrichtung, Durchschnittsfelder und /Stammdaten/Lohnarten

Stundenentgelt

Als Stundenlöhner abrechnen

Wenn Arbeitnehmer mit Leistungsentgelt für KuG als Stundenlöhner abgerechnet werden sollen, dann ist folgendes erforderlich:

Personalstamm

Im Personalstamm als Entlohnungsart "Stundenentgelt" eintragen.

/Stammdaten/PersonalstammWebclient: /Stammdaten/Personalstamm

KuG- Ausfallstunden

Bei den Lohnarten für KuG-Ausfallstunden, das sind die Lohnarten mit den Funktionen 2001 und 3001 als Bewertung für die Abrechnungsart ein Durchschnittsfeld eintragen, Betrag/Stunden, Zeitraum Abrechnungsmonat. Für den Fall, dass keine aktiven Stunden im Monat vorliegen, zusätzlich Bewertungslohnarten eintragen. Die Bewertung der Ausfallstunden ist für die Berechnung des Sollentgelts erforderlich.

Durchschnittsfeld

In das Durchschnittsfeld für diese Bewertung die Stunden und Beträge der Zeitlohnart, die Beträge anderer Lohnarten, z.B. vom AG-Zuschuss Vermögensbildung, sowie die Stunden und Beträge der bewerteten Akkord-Stunden-Lohnart einfließen lassen./Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Durchschnittsfelder und/Stammdaten/LohnartenWebclient: /Rollen-Explorer/Personalbuchhaltung/Stammdaten, Einrichtung, Durchschnittsfelder und /Stammdaten/Lohnarten

Arbeitgeberkonto, SV-Meldungen zum Arbeitgeberkonto (DSAK) ab 01.07.2023 (ab Version 2023.2)

Krankenkassen fordern als Einzugsstelle elektronisch alle Angaben an, die zur Einrichtung eines Arbeitgeberkontos notwendig sind. Bisher waren Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet, auch auf elektronischem Weg zu antworten. 

Seit dem 1. Juli 2023 gilt jedoch: Arbeitgeberbeitragskonten (Arbeitgeberkonten) müssen elektronisch innerhalb des neuen Meldeverfahrens angelegt werden. Die Krankenkasse fordert elektronisch Angaben zum Arbeitgeberkonto an, wenn sie von einem neuen oder von einem vor längerer Zeit beendeten Arbeitgeberkonto erfährt, durch

  • eine erstmalige Sozialversicherungsmeldung (Anmeldung) oder

  • einen erstmaligen Beitragsnachweis.

Spätestens mit der nächsten Entgeltabrechnung müssen die Anforderungsmeldung der Einzugsstelle per Meldeverfahren übermittelt werden. 

Wichtige Hinweise für die Einrichtung in NEVARIS Finance Baulohn, bitte beachten Sie dazu auch die neue Online-Hilfe: BLO SV-Meldungen Arbeitgeberkonto (DSAK) - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence

Arbeitszeit

Vollzeit und Teilzeit

Arbeitszeitgruppe (AZG) und Arbeitszeitdefinition

Die Frage, ob Vollarbeitszeit überschritten oder unterschritten wird, ergibt sich aus dem Vergleich der "Arbeitsstd. mtl." laut Arbeitszeitdefinition und laut Arbeitszeitgruppe.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Arbeitszeitdefinition und ArbeitszeitgruppeStammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitdefinition und Arbeitszeitgruppen

Eintrag datumsabhängig bei der Arbeitszeitgruppe

Diese Werte können auch datumsabhängig bei der Arbeitszeitgruppe definiert werden.

Arbeitsstd. mtl. laut Arbeitszeitdefinition: wenn hier Stunden eingetragen werden, dann gelten diese anstelle "Arbeitsstd. mtl." laut der Arbeitszeitdefinition selbst. In diesem Fall "Wochenstd. gelten statt Arbeitszeitdef." ankreuzen.

Arbeitsstd. mtl. laut Arbeitszeitgruppe: wenn hier Stunden eingetragen werden, dann gelten diese anstelle "Arbeitsstd. mtl." laut der Arbeitszeitgruppe.

 /Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Arbeitszeitgruppe, Arbeitszeitdefinition pro AZGWebclient: Stammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitgruppen

Vollzeit und Teilzeit

Beide Werte zusammenbetrachtet bestimmen, ob Vollzeit oder Teilzeit vorliegt.

Die Stunden laut Arbeitszeitdefinition, oder die bei der AZG geänderten Stunden zur Arbeitszeitdefinition, sind die Stunden von Vollzeit. Sobald die Stunden laut Arbeitszeitgruppe geringer sind, liegt Teilzeit vor.

Beispiel

Die Arbeitsstd. laut AZG werden in Lohnartendefinitionen benutzt, etwa bei der Ermittlung eines Faktors aus Gehaltsentgelten dividiert durch AZSTD.

Diese Stunden sollen aber im Sommer und Winter verschieden sein. Deshalb werden monatsabhängige Eintragungen bei der Arbeitszeitdefinition getroffen.

Damit in diesem Falle aber im Winter nicht Teilzeit gerechnet wird, kann hier gleichzeitig der Vollzeit-Vergleichswert der Arbeitszeitdefinition überschrieben werden.

Wöchentliche Arbeitsstunden

Die wöchentlichen Arbeitsstunden der Arbeitszeitdefinition werden bei diesen Verarbeitungen benötigt: Im Personalstamm, wenn der Tätigkeitsschlüssel mit Berufsstellung 8 und 9, Teilzeitbeschäftigte, geprüft wird.

Beim Lohnausgleich durch die Sozialkasse; dabei werden vollen Ausgleichsstunden von 7,5 pro Tag und 37,5 pro Woche für die Berechnung vermindert.

Bei der Schwerbehindertenausgleichsabgabe; Arbeitsplätze mit einer wöchentlichen Arbeitszeit unter 18 Stunden werden nicht mitgezählt.

Für Arbeitsbescheinigungen wird die wöchentliche Arbeitszeit vorgeschlagen, kann aber geändert werden.

/Abteilungen/ Baulohn/Stammdaten/Arbeitszeitdefinition und Arbeitszeitgruppe, dort Arbeitszeitdefinition pro AZGWebclient: Stammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitgruppen

Weiteres zu Arbeitszeit

Arbeitszeitgruppe, Kalender erstellen

Bei der Vorgabe eines Wochenschemas mit Stunden für die Arbeitszeitgruppe kann ein für eine Jahreszeit abweichendes Wochenschema, also z.B. für die Sommer-Arbeitszeit, vorgegeben werden; dieses wird bei der Erstellung des Kalenders berücksichtigt. Zum Jahreszeit-Wochenschema wird gleichzeitig ein Datumsfilter eingegeben.

Für den Bautarifvertrag zum Wechsel von Sommer- auf Winterarbeitszeit eingeben:

Das Wochenschema für die Winterarbeitszeit in der Spalte "Wochenschema". Das Wochenschema für die Sommerarbeitszeit in der Spalte "Jahreszeit-Wochenschema". 0104jj..3011jj in der Spalte "Jahreszeit-Datumsfilter", das ist der Zeitraum der Sommerarbeitszeit.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten/ArbeitszeitgruppeWebclient: Stammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitgruppen

Arbeitszeitgruppe für 1 Monat

Wenn eine Arbeitszeitgruppe für einen Monat nötig ist, zum Beispiel, wenn mitten im Monat von Vollzeit auf Teilzeit gewechselt wird, dann gibt es eine Hilfe dazu:

Zuerst die Arbeitszeitgruppe anlegen. Dann über "Kalender für 1 Monat" diejenige Arbeitszeitgruppe angeben, deren Stunden vor dem Stichtag gelten sollen, den Stichtag dazu und die Arbeitszeitgruppe, deren Stunden ab dem Stichtag gelten sollen.

Es wird daraus ein Kalender für den Monat des Stichtags erstellt, mit den Stunden der Arbeitszeitgruppen. Wenn noch kein Wochenschema eingetragen ist, wird es erstellt.

Eine solche Arbeitszeitgruppe dient also nur für den Monat, in dem die Arbeitszeit gewechselt wird.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Arbeitszeitgruppen, "Kalender für 1 Monat".Webclient: Stammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitgruppen, "Kalender für 1 Monat".

Arbeitszeitgruppe, Filtern auf einzelnes Datum im Arbeitszeitgruppen-Kalender

Um in allen Arbeitszeitgruppen auf einen bestimmten Tag zu filtern, wie folgt vorgehen:Zunächst den neuen Filter in der Menüzeile: Tag in allen Arbeitszeitgruppen, auf einem bestimmten Tag ausführen. Anschließend kann der Systemfilter auf diese Arbeitszeitgruppe gelöst werden, damit man alle Arbeitszeitgruppen für diesen Tag im Zugriff hat.

Stammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitgruppen: Tag in allen Arbeitszeitgruppen

Arbeitszeitgruppe, Gesperrt setzen

Eine Arbeitszeitgruppe kann als gesperrt gekennzeichnet werden. Die Übersichten dazu werden vorgefiltert auf solche Einträge, die nicht gesperrt sind.

/Stammdaten/Personalstamm, Beschäftigung: Übersicht auf ArbeitszeitgruppeWebclient: Stammdaten, Arbeitszeit, Arbeitszeitgruppen

Arbeitszeitkonto

Siehe im Handbuch: BLO Arbeitszeitkonto

Archiv, DocuWare

Personalakte, DocuWare-Archiv

Wenn das DocuWare-Archiv benutzt wird, können Dokumente zum Mitarbeiter beim Personalstamm hinterlegt, mit Kennungen versehen und angezeigt werden.

Dazu die Dokumente, die bereits ins Archiv gebracht wurden, in der Personalakte mit ihrer ID eintragen.

Die Dokumentarten zu den Dokumenten können selbst angelegt werden. Diese Angaben werden bei der Verschlagwortung in das DocuWare-Archiv übernommen. Die Dokumente können aus der Übersicht der Personalakte pro Personalnummer angezeigt werden. 

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Personalakte.Webclient: /Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Vorbereiten: Personalakte.

Berichtsdaten, Dokument-ID suchen

Wenn DocuWare als Archiv benutzt wird und wenn pro Mitarbeiter mehrere Berichte im Monat unter der gleichen Dokument-ID archiviert werden, dann kann eingerichtet werden, dass diese Dokument-ID des Monats in den Berichtsdaten gesucht wird.

Wenn dann im Monat bereits eine Dokument-ID für die Personalnummer berichtet wurde, dann wird sie automatisch für die weiteren Berichtsdaten der Personalnummer im Monat vorgeschlagen. 

Hierzu kann eine Einrichtung gesetzt werden. 

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Prüfen: "Dokument-ID suchen, prüfen" und /Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Erfassung Woche.Webclient: /Stammdaten/Einrichtung, Einrichtung, Prüfen: "Dokument-ID suchen, prüfen" und /Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Ausführen: Erfassung Woche.

Berichtsdaten, Dokument-ID prüfen

Wenn die Dokument-ID bei Berichtsdaten eingegeben wird, dann wird geprüft, ob die ID genau 10 Ziffern enthält; wenn nicht, wird ein Fehler ausgegeben.

Dies kann in der Baulohn-Einrichtung so vorgegeben werden.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Prüfen: Dokument-ID suchen, prüfen: Ziffern prüfen und /Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, BearbeitenWebclient: /Stammdaten/Einrichtung, Einrichtung, Prüfen: "Dokument-ID suchen, prüfen": Ziffern prüfen und/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten

Aufgabenwarteschlange

Aufgabenwarteschlange

Bitte beachten Sie auch das allgemeine Handbuch zur: Aufgabenwarteschlange

In der Aufgabenwarteschlange ausführen (vorher Jobwarteschlange)

In der Aufgabenwarteschlange können ausgeführt werden, als Beispiele

  • die Teilschritte der Abrechnung, die als Standard gekennzeichnet sind;

  • die Teilschritte der SV-Meldungen: Stammdaten prüfen und Meldungen erstellen;

  • die Teilschritte der Zahlungen: Krankenkasse voraussichtlich und Krankenkasse; 

  • und weitere

Abrechnung

Ausgeführt werden die Teilschritte, die als "Standard" gekennzeichnet sind. Der Druck der Abrechnung wird dabei nicht ausgeführt; der Druck kann beim Aufruf über die Auswahl "Drucken, Plan" selbst in die Warteschlange gestellt werden. Filter können gesetzt werden.

SV-Meldungen

Ausgeführt werden die Teilschritte "Stammdaten prüfen" und "Meldungen erstellen". Filter können gesetzt werden.

Zahlungen

Ausgewählt werden kann, welcher dieser Teilschritte ausgeführt werden soll: "Krankenkasse voraussichtlich" und "Krankenkasse". Wenn Filter gesetzt werden, dann die Filter, zum Beispiel auf Abrechnungskreis, so setzen wie in den Vormonaten.

Beim Aufruf von "In die Warteschlange" (nicht Ok, sondern) ausdrücklich "Plan" auswählen, es folgen die Informationen zur Aufgabenwarteschlange. Falls die Warteschlange nicht gestartet sein sollte, hier "Warteschlange starten" auswählen und in der Übersicht, die folgt, die Aktion "Starten" ausführen. Ob die Verarbeitung beendet ist, kann in der Anzeige "In der Warteschlange" gesehen werden; oder in der Übersicht der Teilschritte F5 für Aktualisieren drücken, um das letzte Ausführungsdatum zu sehen.

Außerdem wird eine Ende-Meldung an die Benachrichtigungen im Rollencenter geschickt. 

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, In die Warteschlange, In der Warteschlange und Weitere./Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, In die Warteschlange, In der Warteschlange./Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, In die Warteschlange, In der Warteschlange.

Webclient:

Eine Aufgabenwarteschlange erstellen

Eine Aufgabenwarteschlange gilt pro Mandant; also eine Aufgabenwarteschlange in jedem Mandanten erstellen, in dem das nötig ist.

Dabei "Automatisch vom NAS Server starten" nicht ankreuzen, sondern bei "Auf diesem NAS Rechner starten" und "Auf dieser NAS Instanz starten" aus der Übersicht jeweils eine Auswahl treffen; oder gar keine Auswahl treffen, das ist auch möglich.

Dann die Aufgabenwarteschlange starten; sie bleibt gestartet, auch nachdem der Benutzer sich abgemeldet hat. Wenn der Server beendet wird, dann wird auch die Aufgabenwarteschlange angehalten. Danach die Aufgabenwarteschlange wieder starten. Es wird dadurch eine Session der Clientart "Hintergrund" gestartet.

"Kategorien" sind interne Steuerungen und brauchen nicht gesetzt zu werden. 

/Abteilungen/Verwaltung/IT-Verwaltung/Jobwarteschlangen.

Webclient:

Jobwarteschlange und Mandant

Eine Aufgabenwarteschlange gilt pro Mandant; wenn eine Jobwartschlange erstellt wurde, kann sie in andere Mandanten kopiert werden. Dazu in der Karte die Aktion: Funktion "In einen anderen kopieren" oder "In alle Mandanten kopieren" ausführen.

Ausland

Auslandstätigkeit

Ob Tätigkeit im Ausland vorliegt, wird im Personalstamm eingetragen:

Es kann ein Doppelbesteuerungsabkommen DBA gelten; für Länder, mit denen es kein solches Abkommen gibt, gilt der Auslandstätigkeitserlass ATE.

Der Beginn der Steuerfreiheit wird vom Programm nicht automatisch geprüft. Bei DBA ist dies, Stand 2005, ab 183 Tagen im Ausland, bei ATE ab 3 Monaten. Nötig ist eine Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes.

/Stammdaten/Personalstamm, Register Steuer.Webclient: /Stammdaten/Personalstamm, Register Steuer.

Doppelbesteuerung DBA, ATE, Lohnarten

Wenn Tätigkeit im Ausland vorliegt, dann wird der Zeitraum hierfür im Personalstamm, Register Steuer eingetragen; oder es können Lohnarten mit den Funktionen 1520 "Steuerfreier Arbeitslohn Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)" oder 1530 "Steuerfreier Arbeitslohn Auslandstätigkeitserlass (ATE)" berichtet werden.

Diese Lohnarten müssen nicht bewertet sein; sie können z.B. auch aus dem Fehlzeitenkalender kommen. Auch wenn sie bewertet sind, haben sie keinen Einfluss auf die Berechnung, außer sie sind steuerpflichtig. Die Lohnart ist also eine Stundenlohnart ohne weitere Bewertung oder Berechnung.

Wenn also kein fester Zeitraum bekannt ist, dann solche Lohnarten abrechnen. Dann gilt nicht der Zeitraum laut Personalstamm; sondern es zählen die Tage, an denen diese Lohnarten abgerechnet sind. Im Personalstamm muss in jedem Fall die Art der Auslandstätigkeit, also z.B. DBA, und der Beginn der Steuerbefreiung eingetragen werden.

Steuerfrei

Für den Zeitraum, der für DBA und ATE festgestellt wird, werden bei der Abrechnung alle steuerpflichtigen Lohnarten steuerfrei abgerechnet.

Wenn in einem Monat die Tätigkeit zu einem Teil im Ausland ist, zum anderen nicht, dann werden die Solltage ausgezählt. Die abgerechneten Lohnarten werden im Anteil der Auslandstage zu den gesamten Solltagen steuerfrei gestellt.

Beispiel Gehalt:

4,6 Divisor aus 23 Solltagen im August mit 5 berichteten Auslandstagen, Gehalt 3.300,00, 23,52 AG-Zuschuss.

  • 717,39 Euro Gehalt aus 3300,00 / 4,6

  • 5,11 AG-Zuschuss aus 23,52 / 4,6 722,50 Summe steuerfrei.

Beispiel gewerbliche Arbeitnehmer:

3,6 Divisor bei Eintritt am 08.08., aus 18 Solltagen / 5 berichtete Auslandstage

  • am 08.08. Zeitlohn 119,00 / 3,6, sind steuerfrei 33,06 und

  • so für jeden abgerechneten Tag.

Solltage

Die Solltage sind die Tage der AZG, lt. Kalender der AZG an denen auch Sollstunden vorliegen. Wenn jedoch mit den Lohnarten mit den Funktionen 1520 "Steuerfreier Arbeitslohn Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)" oder 1530 "Steuerfreier Arbeitslohn Auslandstätigkeitserlass (ATE)" auch an Samstagen, Sonntagen und freien Tagen berichtet wird, weil der MA an diesen Tagen im Ausland war oder gearbeitet hat, so werden diese Tage den Solltagen hinzu addiert.

LSt-Bescheinigung

LSt-Bescheinigung bei Auslandstätigkeit

Wenn Tätigkeit im Ausland vorliegt, dann wird der steuerfreie Arbeitslohn auf der LSt-Bescheinigung ausgewiesen, in der Zeile 16, Stand 2005; die Angaben zur Sozialversicherung beziehen sich dann nur auf Zeiträume mit steuerpflichtigem Arbeitslohn, das sind die Zeilen 22 bis 25.

Mit Stand 2005 lauten diese Zeilen:

16. Steuerfreier Arbeitslohn nach Doppelbesteuerungsabkommen, nach Auslandstätigkeitserlass.

22. Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und an berufsständische Versorgungseinrichtungen.

23. Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und an berufsständische Versorgungseinrichtungen.

24. Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse zur freiwilligen Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung.

25. Arbeitnehmeranteil am Gesamtsozialversicherungsbetrag (ohne 23. und 24.).

LSt-Bescheinigung bei Auslandstätigkeit, SV

Bei Auslandstätigkeit mit Steuerbefreiung werden auf der LSt-Bescheinigung keine Sozialversicherungsbeiträge ausgewiesen; wenn auch noch steuerpflichtiger Arbeitslohn war, dann anteilig.

Hierzu liegt eine Klarstellung des Bundesministeriums der Finanzen vor, IV C5-S2378-128/05 vom 18.10.05:

"Bei steuerfreien und steuerpflichtigen Arbeitslohnteilen im Lohnzahlungszeitraum ist nur der Anteil der Sozialversicherungsbeiträge zu bescheinigen, der sich nach dem Verhältnis des steuerpflichtigen Arbeitslohns zum gesamten Arbeitslohn des Lohnzahlungszeitraums (höchstens maßgebende Beitragsbemessungsgrenze) ergibt. Erreicht der steuerpflichtige Arbeitslohn im Lohnzahlungszeitraum die für die Beitragsberechnung maßgebende Beitragsbemessungsgrenze, sind die Sozialversicherungsbeiträge des Lohnzahlungszeitraums folglich insgesamt dem steuerpflichtigen Arbeitslohn zuzuordnen und in vollem Umfang zu bescheinigen."

Lohnarten doch mit Steuerpflicht

Wenn einzelne Lohnarten doch steuerpflichtig abgerechnet werden sollen, dann können diese in einem Lohnartenfilter eingetragen werden.

Der Name für den Lohnartenfilter ist "DBASteuerpflicht". Ein solcher Eintrag kann mit und ohne Personalnummer erfolgen. In den Lohnartenfilter also die Lohnarten eintragen, die trotz Auslandsaufenthalt steuerpflichtig abgerechnet werden sollen.

So kann z.B. auch eine Lohnart abgerechnet werden, die nicht ins Gesamtbrutto fließt, deren Betrag aber versteuert wird.

/Stammdaten/Personalstamm, Funktion, Lohnartenfilter.

Webclient:

Sonstiges zu DBA, ATE

Für Grenzgänger, das sind Arbeitnehmer, die im Ausland wohnen, für deren Wohnsitzland ein Doppelbesteuerungsabkommen gilt, gibt es diese Besonderheit:

Wenn eine Unterbrechung vorliegt und zugleich ein Einmalbezug abgerechnet wird, dann gilt auch der Unterbrechungsmonat als Monat im Ausland. Im Beispiel bleibt der Einmalbezug steuerfrei. Das Grenzgänger-Kennzeichen ist im Personalstamm im Steuer-Register.

Hinweis beim Druck der Abrechnung

Wenn die Abrechnung gedruckt wird, dann wird für Personalnummern mit Auslandstätigkeit ein Hinweistext im freien Raum für Texte gedruckt.

Der Text wird während der Abrechnung automatisch vorbereitet; er muss also nicht, wie andere freie Texte in der Abrechnungs-Übersicht bei Abrechnungslauf, Button Funktion, Texte für Verdienstabrechnung eingegeben werden. 

Versorgungsbezüge, Ausland

Lohnsteuer Versorgungsbezüge, DBA Ausland

Wenn ein Empfänger von Versorgungsbezügen auch im Ausland steuerpflichtig ist, dann wird die Lohnsteuer anders berechnet, sofern dieses zutrifft:

Der Empfänger von Versorgungsbezügen legt eine Bescheinigung vor, aus der hervorgeht, dass für ihn die Vorteile nach dem Doppelbesteuerungsabkommen DBA des Landes gelten, er also in Deutschland weniger Lohnsteuer bezahlen muss; es handelt sich um die Türkei, Spanien oder Norwegen; im Falle Spaniens hat der Versorgungsbezug erst ab dem Jahr 2015 begonnen; es wird mit der Steuerklasse 1 oder 6 abgerechnet.

Lohnsteuer Versorgungsbezüge, DBA Ausland, einrichten

Wenn für einen Empfänger von Versorgungsbezügen die Abkommensvorteile nach einem DBA gelten, dann kann dies so eingerichtet werden: im Personalstamm muss die Zuordnung: Betriebsrentner sein; die Steuerklasse muss 1 oder 6 sein; im Personalstamm, Register Steuer, als "Art der Auslandstätigkeit": DBA auswählen und den "Beginn der Steuerbefreiung" eintragen, das ist der erste Monat, ab dem die Lohnsteuer anders gerechnet werden soll;

"Ende der Steuerbefreiung" braucht nicht eingetragen zu werden; zum Personalstamm eine "Ausstattung" anlegen und dann für die Personalnummer eintragen, und zwar:

"Ausstattung" 149 für Norwegen, 161 für Spanien, 163 für die Türkei.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten: Steuer und Personalstamm, Ausstattung.

Webclient:

Lohnsteuer Versorgungsbezüge, DBA Ausland, LSt-Bescheinigung

Wenn für Versorgungsbezüge ein Freibetrag angesetzt wurde, weil das Doppelbesteuerungsabkommen mit der Türkei für den Empfänger der Versorgungsbezüge gilt, dann wird auf der LSt-Bescheinigung ausgewiesen: der Freibetrag, der bei der Lohnsteuerberechnung deshalb angesetzt wurde.

Weiteres zu Ausland

Druckausgabe Monat, Personalnummer, KSt, Tag

Eine Übersicht der abgerechneten Daten pro Kostenstelle, mit der Unterscheidung Ausland oder Inland, kann pro Monat, Personalnummer, KSt und Tag gedruckt werden.

Beim Druckaufruf können der Personalstamm und der KSt-Stamm gefiltert werden. Vorgegeben wird ein Zeitraum, der betrachtet werden soll.

Wahlweise wird pro Personalnummer eine neue Seite begonnen. Außerdem wird pro Monat eine neue Seite begonnen.

Ausgewählt werden kann außerdem:

  • Alle KSt im Filter ausgeben oder nur diejenigen KSt, die auch abgerechnet wurden.

  • Alle Personalnummern in Filter ausgeben oder nur Personalnummern, die auf KSt im Filter abgerechnet wurden.

  • Wochenenden der KSt der Vorwoche zuordnen oder der KSt der Folgewoche.

/Berichte/Berichte drucken, <blodbatag Land, Monate, Tage>.

Webclient:

Druckausgabe Monat, Personalnummer, KSt, Tag, Details

Der Druck ist im Querformat. Sortiert wird nach Monat, dann nach Personalnummer. Pro Monat werden die Spalten-Überschriften zu den einzelnen Tagen ausgegeben.

Es wird dann zunächst eine Zeile mit Personalnummer, Name gedruckt.

Pro Personalnummer werden die KSt aufgeführt. Zur KSt wird das Auslands-Kennzeichen laut KSt-Stamm ausgegeben. Pro KSt werden alle Tage des Monats als Spalten aufgeführt. Die Spalten enthalten das Berichtssymbol der aktiven oder passiven Entgeltstunden, die für den Tag überwiegend waren.

Gedruckt wird das Berichtssymbol der Lohnart oder eine feste Abkürzung, z.B. LFZ, FT. 

Es zählen die abgerechneten Daten. Fehlzeiten mit Lohnfortzahlung werden nicht mit der abgerechneten KSt ausgegeben; ihnen wird bei diesem Druck die KSt, die zuvor aktiv abgerechnet wurde, zugeordnet. Halbe Tage werden nicht berücksichtigt; ein Tag, für den ein Berichtssymbol ermittelt wurde und gedruckt wird, zählt als ganzer Tag für diese KSt. Wochenenden werden mitgezählt.

Pro Monat, Personalnummer, KSt werden vier Summen von Tagen ermittelt:

Anzahl Tage im Monat im Ausland, in Deutschland; Anzahl Tage im Jahr bis Monat im Ausland, in Deutschland. Diese werden jeweils zur KSt rechts neben den Tagen ausgegeben. Unten auf der Seite wird eine Legende der Symbole gedruckt, die vorkamen.

/Berichte/Berichte drucken, <blodbatag Land, Monate, Tage>.

Webclient:

Winterbeschäftigungsumlage, Erstattungen für Baustellen im Ausland (Bauhauptgewerbe)

Die Zuständigkeit der Erstattung der Winterbauumlage für Baustellen im Ausland hat für das Bauhauptgewerbe gewechselt zur Bundesagentur für Arbeit (BA) (vorher: Soka-Bau). Für das Dachdeckerhandwerk, Garten- und Landschaftsbau und Gerüstbau ist weiter die jeweilige Einrichtung zuständig, an die die Winterbeschäftigungsumlage abgeführt wird.

Zusätzlich wurde das Erstattungsformular geändert. Eine Implementierung des neuen Erstattungsformulares ist erst mit der Version 2024 (Herbst 2023) in NEVARIS Finance Baulohn vorgesehen.

Wir stellen Ihnen hier das neue Formular zur Verfügung: Antragsformular 

Beachten Sie auch die Informationen der Bundesagentur für Arbeit (BA) dazu: [Winterbeschäftigungsumlage | Bundesagentur für Arbeit (arbeitsagentur.de)|https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/personalfragen/pflichten-arbeitgeber/winterbeschaeftigungsumlage]

Bitte nutzen Sie für die Auswertung der Erstattung den bisherigen Bericht, übertragen Sie die Informationen in das neue Antragsformular und ergänzen es entsprechend.

Bitte beachten Sie auch die Antragsfristen.

Die Druckausgabe für die Erstattung der Winterbau-Umlage Ausland ist auch Teil des kostenpflichtigen Moduls Bescheinigungswesen (BSW).

Winterbeschäftigungsumlage, Ausland, Erstattung

Für die Erstattung der Winterbau-Umlage, die auf Baustellen im Ausland bezahlt wurde, kann ein Bericht gedruckt werden. Auslands-Kostenstellen sind hier solche, bei denen das "Kennzeichen Wintergeld" nicht gesetzt ist.

/Berichte/Berichte drucken, <blomwgaus>Webclient: /Berichte/Berichte drucken, <blomwgaus>

Beachten Sie auch die Online-Hilfe dazu: BLO Zusatzmodule (kostenpflichtig) - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence

Austritt

Was ist zu tun bei Eintritt oder Austritt?

Aus der Übersicht des Personalstamms kann eine Anzeige aufbereitet werden, in der diejenigen Personalnummern enthalten sind, die im Monat Eintritt, Austritt oder eine Abrechnung nach Austritt haben.

Aus dieser Anzeige können einige Sachverhalte bearbeitet werden:

Von der Personalakte über Ausstattungen bis zu Feiertagen.

Von der Arbeitsbescheinigung über die Lohnsteuer-Bescheinigung bis zum Urlaubsnachweis.

Dabei wird, wenn möglich, die Personalnummer bereits vorgefiltert; einige Verarbeitungen, zum Beispiel die Arbeitsbescheinigung, werden so vorbereitet, dass sie nur noch geprüft und abgeschlossen werden müssen.

/Stammdaten/Personalstamm, Eintritt Austritt.

Webclient:

Lohnart bei Austritt

Im Austrittsmonat kann automatisch eine Lohnart auf die Abrechnung gebracht werden; zu dieser Lohnart können z.B. Folgelohnarten gebildet werden.

Die Lohnart hat die Funktion "9999 Automatische Lohnart, die im Abrechnungsmonat des Austritts gebildet wird". Wenn sie im Austrittsmonat abgerechnet werden soll, dann eine Lohnart mit dieser Funktion anlegen und bei der Lohnart die Abrechnungsarten, für die sie gilt, eintragen. Auch "Gültig ab" kann bei der Lohnart vermerkt werden. Die Lohnart kann mit der Bezugsart "Pseudolohnart" definiert werden. Die Lohnart nicht im Personalstamm eintragen und auch nicht berichten; sie wird automatisch gebildet.

Dann zu der Lohnart weitere Definitionen treffen, z.B. Folgelohnarten, die nötig sind.

/Stammdaten/Lohnarten.

Webclient:

Austritt und Wiedereintritt im Monat

Austritt und Wiedereintritt im gleichen Monat sollte mit zwei Personalnummern abgerechnet werden.

Hinweis bei Austritt

Wenn bei bestimmten Personalnummern besondere Hinweise im Austrittsmonat kommen sollen, dann kann dies eingerichtet werden.

Dafür zuerst eine "Ausstattung" anlegen, bei dieser Ausstattung die Bedeutung <Austritt> auswählen, das heißt: bei Austritt einen Hinweis ausgeben. Dann bei der Personalnummer diese Ausstattung eintragen.

Als Hinweistext gilt die Beschreibung.

Der Hinweis kommt: wenn Austritt erfasst wird, beim Prüfen im Austrittsmonat, bei der Abrechnung im Austrittsmonat. Die Eingabe der Ausstattung wird, wenn es eine mit der besonderen Bedeutung gibt, angeboten: wenn Eintritt erfasst wird, Schwerbehinderung angekreuzt wird, Darlehen angelegt wird.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Ausstattung, dort zuerst die Übersicht auf Ausstattung, um den Eintrag anzulegen, der dann pro Personalnummer benutzt werden kann.

Webclient:

Auslösung, Verpflegungszuschuss, Verpflegungsmehraufwendungen (Wegezeitvergütung)

Zur Vereinfachung wird hier nur vom Verpflegungszuschuss gesprochen. Die Verarbeitung ist auf die genannten Lohnartenfunktionen bezogen.

Anzahl der Tage auf einer KSt

Mit einem Bericht kann die Anzahl der Tage mit aktiven Stunden auf einer Kostenstelle geprüft werden. Die Berichtsdaten können gefiltert werden; wenn nicht, werden nur die KSt der berichteten Lohnarten mit den Funktionen 1550 Verpflegungszuschuss, 1560 Verpflegungszuschuss und 1561 bis 1564 betrachtet.

Wenn Verpflegungszuschuss nicht berichtet wird, dann beim Aufruf die Zeitlohnart filtern; dann werden die KSt, die mit Zeitlohn berichtet sind, geprüft.

Für alle ausgewählten Personalnummern und Kostenstellen werden die Tage überprüft, an denen der Arbeitnehmer auf dieser oder einer anderen KSt gearbeitet hat.

Die Anzahl der zu prüfenden Tage wird mit 90 vorgeschlagen. Betrachtet wird 2mal dieser Zeitraum, z.B. 180 Tage zurück. Ist eine KSt an 28 Kalendertagen am Stück nicht abgerechnet, beginnt das Zählen der Tage von vorne. 

An Kalendertagen, an denen keine aktiven Entgeltstunden berichtet sind, zählen die KSt des Vortags; mit diesen Ausnahmen:

Wenn an dem Tag passive Entgeltstunden berichtet sind, zum Beispiel Urlaub, dann gilt deren Kostenstelle; wenn eine Unterbrechung wegen einer Fehlzeit 28 Tage andauert, wird wieder ab Tag 1 gezählt; wenn in den letzten 28 Tagen gar keine aktiven Entgeltstunden auf der Kostenstelle abgerechnet wurden, wird wieder ab Tag 1 gezählt; wenn Austritt und Wiedereintritt war und dies 28 Tage andauerte, wird wieder ab Tag 1 gezählt. Bezug: LSt-Richtlinien R 37, 38 und 43. 

/Berichte/Berichte drucken, <blobertag> Berichtsdaten Anzahl Tage auf KSt.

Webclient:

Anzahl der Tage auf einer KSt, die ersten drei Tage

Um zu ermitteln, seit wie vielen Tagen ein Arbeitnehmer auf einer Kostenstelle tätig ist, gilt für den ersten Tag, ab dem gezählt wird:

Der erste Tag ist nur dann der Beginn einer längerfristigen Arbeit auf der Tätigkeitsstätte, wenn "der Arbeitnehmer an dieser mindestens an drei Tagen in der Woche tätig wird", geprüft werden aktive Entgeltstunden auf der Kostenstelle.

Dabei wird als "Woche" eine Kalenderwoche von Montag bis Sonntag angenommen. Freitag, Montag und Dienstag sind keine drei Tage. Montag, Mittwoch, Donnerstag sind drei Tage.

Diese Regel gilt nur für die Frage, wann die Tätigkeit beginnt, wann also ab Tag 1 gezählt wird. Sobald aber die Tätigkeit begonnen hat, wird die Arbeit auf der Kostenstelle dann als beendet angenommen, wenn 28 Tage nicht auf dieser Kostenstelle berichtet war. 

Quelle: Ergänztes BMF-Schreiben zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts, IV C 5 - S 2353/14/10002.

Anzahl der Tage auf einer KSt, Druck

Der Druck der Anzahl der Tage pro KSt gibt pro Personalnummer und KSt eine Zeile aus. Die Anzahl der Tage auf der KSt wird gedruckt. Und das Datum, das als erster Tag gezählt wurde; der Tag, an dem die Vorgabetage erreicht sein werden. Und ein Hinweis, wenn die Frist überschritten ist. 

Es können auch Details pro Tag gedruckt werden; dann wird pro KSt eine Reihe von abgerechneten Tagen gedruckt; zusätzlich kann die Auswahl "Nur aktueller Zeitraum" getroffen werden, dann wird nur die aktuelle Zählung ab Tag 1 ausgegeben.

Anzahl der Tage auf einer KSt, welche KSt

Wenn die Anzahl der Tage ermittelt werden, die ein Arbeitnehmer auf einer Kostenstelle gearbeitet hat, sind zwei Dinge zu unterscheiden:

Welche Kostenstellen werden überhaupt betrachtet? und: Wie wird gerechnet?

Für die Frage, welche Kostenstellen überhaupt betrachtet werden, gibt es zwei Antworten: entweder die Kostenstellen, für die Verpflegungszuschuss berichtet wurde, oder alle Kostenstellen, auf denen aktive Entgeltstunden berichtet sind.

Wenn beim Aufruf des Berichts die Berichtsdaten die Lohnart gar nicht gefiltert wird, dann werden alle Kostenstellen untersucht, für die Verpflegungszuschuss berichtet wurde, und zwar mit einer Lohnart mit den Funktionen 1550 Verpflegungszuschuss, 1560 Verpflegungszuschuss und 1561 bis 1564. Wenn beim Aufruf des Berichts die Berichtsdaten auf Lohnarten mit Funktionen zum Verpflegungszuschuss gefiltert werden, dann werden alle Kostenstellen untersucht, die mit diesen Lohnarten berichtet wurden.

Wenn beim Aufruf des Berichts die Berichtsdaten auf die Lohnart mit produktiven Stunden gefiltert wird, dann werden alle Kostenstellen untersucht, die mit dieser Lohnart berichtet wurden.

Dies war der erste Schritt. Es wurde festgestellt, welche Kostenstellen für welche Arbeitnehmer untersucht werden sollen. Bis jetzt wurde nichts gerechnet. 

Erst danach wird für diese Kostenstellen pro Arbeitnehmer gerechnet, welche Anzahl Tage auf dieser Kostenstelle anzusetzen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob Verpflegungszuschuss berichtet wurde oder nicht. Das einzige, was untersucht wird, sind die Tage mit aktiven Entgeltstunden auf der Kostenstelle.

Anzahl der Tage auf einer KSt, Details

Es wird immer ein bestimmter Zeitraum betrachtet:

Die Anzahl der zu prüfenden Tage wird mit 90 vorgeschlagen. Betrachtet wird 2mal dieser Zeitraum zurück, also meistens 180 Tage, ein halbes Jahr. Der Beginntag, der sich so ergibt, wird oben als "Ab ..." gedruckt. Der untersuchte Zeitraum könnte sein z.B. Juli bis Dezember. Das bedeutet:

Dieser Zeitraum ist also immer groß genug, dass erkannt werden kann, ob auf einer Kostenstelle soviel Tage am Stück gearbeitet wurden; hier: 90 Tage.

Die wesentliche Information beim Druck ist das X in der letzten Spalte; das bedeutet, der Arbeitnehmer war 90 Tage am Stück auf dieser KSt. 

Das Datum "wird erreicht", das gedruckt wird, bedeutet zusammen mit X: es waren bereits 90 Tage.

Das Datum "wird erreicht" ohne X bedeutet: die 90 Tage können in der Zukunft erreicht werden.

Das "Seit"-Datum das gedruckt wird, ist nicht der Baubeginn, sondern das erreicht-Datum minus 90 Tage, oder wenn es noch weniger als 90 Tage sind: der Tag, seit dem dieser Zeitraum auf der KSt aktuell ist.

Anzahl der Tage auf einer KSt, wenn keine Abrechnung

Wenn ermittelt wird, seit wie vielen Tagen ein Arbeitnehmer auf einer Kostenstelle tätig ist, aber für frühere Monate noch gar nicht mit NEVARIS Finance abgerechnet wurde: dann wird nicht in die abgerechneten Daten, sondern in die Berichtsdaten geschaut, wann auf welchen Kostenstellen gearbeitet wurde.

Anzahl der Tage auf einer KSt, Tage mit Verpflegungszuschuss

Beim Druck der Anzahl der Tage mit aktiven Stunden auf einer Kostenstelle können zusätzlich die Tage ausgegeben werden, an denen steuerfreier Verpflegungszuschuss im Monat abgerechnet wurde. Geschaut wird nicht nach den Berichtsdaten, sondern auf die Abrechnung selbst. Sollte auf den Monat zurückgerechnet worden sein, wird pro Tag die Summe der steuerfreien Lohnarten geprüft. Sollten mehrere Lohnarten an einem Tag abgerechnet sein, werden nur die Tage einer Lohnart gezählt. Das sind die Lohnarten mit den Funktionen 1550 Verpflegungszuschuss, 1560 Verpflegungszuschuss und 1561 bis 1564. Die Beträge werden nicht ausgegeben, nur die Tage, das sind die Tage im Belegmonat. Es werden entweder die Tage einzeln aufgelistet oder, wenn pauschal abgerechnet, die Summe der Tage.

Die zusätzliche Zeile wird zur Kostenstelle gedruckt, wenn die Auswahl "Tage mit Verpflegungszuschuss stfr." getroffen wird.

Anzahl Tage auf der KSt, zusammenfassen

Für den Bericht, der die Anzahl der laufenden Arbeitstage pro Kostenstelle listet, kann pro KSt definiert werden, dass ihre Arbeitstage bei einer anderen KSt, einer "Haupt-KSt" mitgerechnet werden sollen. Wenn dies der Fall ist, dann kann dies im KSt-Stamm des Baulohns eingetragen werden. Die Eingabe ist jeweils im Baulohn-Menü des KSt-Mandanten, und zwar in der Übersicht, nicht in der Karte. Möglich ist eine KSt, die im gleichen Mandanten ist. Mehrstufige Verknüpfungen sind nicht möglich, es gilt die KSt, die eingetragen wurde.

Beim Druck der Anzahl Tage werden dann die Tage solcher KSt der Haupt-KSt zugeordnet; die tatsächlich berichteten KSt werden noch zur Information mit 0 Tagen aufgeführt. 

/Stammdaten/Kostenstellen und/Berichte/Berichte drucken, <blobertag>.

Webclient:

Verpflegungszuschuss auf der Baustelle, 90 Tage

Wenn Lohnarten zum Verpflegungszuschuss berichtet werden, dann können diese beim Prüfen der Berichtsdaten in eine steuerpflichtige Lohnart geändert werden, wenn der Arbeitnehmer mehr als 90 Tage auf der Baustelle war.

Dabei wird nach den gleichen Regeln geprüft wie beim Bericht <blobertag Berichtsdaten Anzahl Tage auf KSt>.

Steuerfreie Lohnarten zum Verpflegungszuschuss haben die Funktion 1550 oder 156x. Die steuerpflichtige Lohnart wird, wenn dies ausgeführt werden soll, beim Prüfen der Berichtsdaten vorgegeben. In den Berichtsdaten wird dann die Lohnart zum Verpflegungszuschuss ersetzt, wenn das fällig ist, und es wird ein Hinweis zu den Berichtsdaten geschrieben. 

Es kann eine bestimmte Verpflegungszuschuss-Lohnart, die steuerfrei ist und geändert werden soll, vorgegeben werden.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Prüfen: "Verpflegungszuschuss, Lohnart stpfl. ersetzt steuerfrei".

Baubetriebsabrechnung (Controlling)

Details zur Übergabe an die Baubetriebsabrechnung.

Personalnummer

Lohn und Gehalt, an die BBA

Wenn Lohn und Gehalt unterschiedlich an die Baubetriebsabrechnung übergeben werden sollen, wenn z.B.

  • Lohn mit Personalnummer,

  • Gehalt aber auf keinen Fall mit Personalnummer übergeben werden soll, 

gibt es die folgenden Möglichkeiten und Einstellungen.

Beim Aufruf der Übergabe im Baulohn wird die aktuelle Einstellung der Übergabe-Verdichtung angezeigt und kann durch Drücken des Einrichtung-Buttons geändert werden.

Beispiel:

Bei Übergabe der Gehaltsdaten die Übergabe auf "ohne Pers. ohne Lohnart" setzen.

Bei Übergabe der Lohndaten die Übergabe auf "mit Personalnummer" setzen.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die BBA, Register Optionen.

Webclient:

Abrechnungskreis Gehalt und BBA, Personalnummer

Bei den Abrechnungskreisen kann ausdrücklich festgelegt werden, dass es sich um einen Gehalts-Abrechnungskreis handelt.

Bei der Einrichtung der Übergabe an die Baubetriebsabrechnung kann dann bestimmt werden, dass beim Gehalts-Abrechnungskreis keine Personalnummer übergeben werden darf.

Auf diese Weise ist es z.B. möglich, pauschal die Einrichtung "Übergabe an BBA mit Personalnummer" zu treffen, also für Gewerbliche, wenn dies gewünscht ist, und gleichzeitig zu verhindern, dass Personalnummern des Gehalts-Abrechnungskreises übergeben werden.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Abrechnungskreise und /Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung: "Übergabe BBA Personalnummer".

Webclient:

Übergabe an Fibu und BBA, Personalname

Für die Übergabe an die Fibu und an die BBA kann bestimmt werden, dass der Personalname nicht im Buchungstext mit übergeben wird. Also auch nicht bei den Lohnarten, die im Stamm mit "Übergabe unverdichtet" (VWL, Abschlag) gekennzeichnet sind.

Stattdessen werden die Personalnummer und die Lohnart in den Buchungstext übernommen.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Register Fibu/BBA.

Webclient:

Kostenstelle und Kostenart

Übergabe an die Buchhaltung, Nummer der Kostenstelle

Wenn die Daten, die im Baulohn abgerechnet wurden, an die Finanzbuchhaltung und an die Baubetriebsabrechnung übergeben werden, dann gilt für die Kostenstelle folgendes:

Wenn die Nummer der Kostenstelle, zum Beispiel 60000, nur im Mandanten des Baulohns angelegt ist, aber im Mandanten der Fibu unter dieser Nummer nicht vorhanden ist, dann wird gesucht, ob es in der Fibu diejenige Nummer gibt, bei der die Kurzbezeichnung des Mandanten vorangestellt ist, etwa 14560000; wenn ja, wird diese Nummer genommen.

Dies wird auch umgekehrt geprüft, also 14560000 im Baulohn-Mandanten und 60000 im Fibu-Mandanten. Der Mandant ist der Fibu-Mandant laut Niederlassung.

Das könnte zum Beispiel für Sozial-Kostenstellen so sein, die Feiertag, Urlaub, Fehlzeiten abrechnen.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Einrichtung, Niederlassungen./Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Buchhaltung.

Webclient:

Übergabe an BBA, Kostenart

Wenn die Kostenart bei der Übergabe an die BBA leer ist, dann wird dieses geprüft:

Wenn gleichzeitig das Sachkonto ein Bilanzkonto ist, bei Gegenbuchung beide Sachkonten, dann wird angenommen, dass die Buchung absichtlich nicht in die BBA übernommen werden soll und sie wird übergangen und nicht als fehlerhaft ausgewiesen.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die BBA.

Webclient:

Übergabe an die BBA, Kontierung fehlt

Wenn bei der Übergabe an die Baubetriebsabrechnung noch Kontierungen fehlen, dann wird zur Gesamtsumme nicht nur ein Fehlertext ausgegeben, sondern auch eine kurze Info zu Personalnummer und Lohnart, zum Beispiel:

Fehler, siehe *. KSt, Kostenart prüfen bei: 10000: 528  11000: 539. 

Das bedeutet, die Kostenstelle oder die Kostenart fehlt.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die BBA.

Webclient:

Buchungsblatt, Belege in Mandanten verschieben

Wenn Belege aus anderen Buchhaltungen, zum Beispiel dem Baulohn, in die Baubetriebsabrechnung kommen und Kostenstellen verschiedener Mandanten betreffen, dann können die Belege, bevor sie gebucht werden, in die Buchungsblätter dieser Mandanten verschoben werden.

Dort können sie dann gebucht werden.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Buchhaltung, Buchungsblatt Anzeige, Monat, Funktion; In Mandanten verschieben.

Controlling: /Vor der Abrechnung/BBA Buchungsblätter, Bearbeiten, Funktion: In Mandanten verschieben.

Webclient:

Vorläufig an die BBA

Wenn die Kostenrechnung (Baubetriebsabrechnung BBA) wöchentlich oder täglich Abrechnungsdaten des Baulohns erhalten soll, dann kann in dieser Zeit eine Vorläufige Abrechnung für die BBA erstellt werden. Diese Abrechnung lässt den Teil der Lohn- und Gehaltsabrechnung, der keine kostenrechnerische Bedeutung hat, fort und ist deshalb schneller als die wirkliche Abrechnung.

/Abrechnung/Abrechnung.

Webclient:

Danach

Danach muss die Übergabe an die BBA ausgeführt werden.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die BBA.

Webclient:

Echt-Abrechnung

Die wirkliche Lohn- und Gehaltsabrechnung muss, wie sonst auch, ausgeführt werden. Nach dieser Abrechnung die Daten erneut an die BBA übergeben. Die gesamten Monatsdaten des Baulohns in der BBA werden dadurch ersetzt.

Vorläufig an BBA und Gehaltsverteilung

Wenn Daten vorläufig an die Kostenrechnung übergeben werden, dann wird bei Arbeitnehmern mit Gehaltsverteilung und mit Mehr- und Minderstunden-Berechnung pro Tag so verarbeitet:

Bei der vorläufigen Abrechnung wird derjenige Betrag der Minderstunden, der auf die Stammkostenstelle der Personalnummer entfällt, zusammen mit dem Gehalt auf die Berichtslohnarten verteilt. Die übrigen Minderstunden sind ebenso wie die Mehrstunden bereits den berichteten KSt zugeordnet.

Für die Verteilung ohne Minderstunden-Berechnung, pro Monat oder pro Tag, so vorgehen:

Um in den ersten Wochen des Monats mit einem festen, statt einem sehr hohen Faktor zu rechnen, in der Zeile "Vorläufige Abrechnung BBA" die Spalte "Vorläufig Gehaltsverteilung" auf "Faktor mit AZGStunden rechnen" setzen.

/Abrechnung/Abrechnung, Monat, Vorläufige Abrechnung für BBA. 

Webclient:

Übergabe an BBA, Zeitsteuerung

Die Übergabe an die BBA kann in die Zeitsteuerung aufgenommen werden. Wie bei der Zeitsteuerung der Baulohn Abrechnung wird der Abrechnungsmonat aus dem aktuellen Abrechnungsmonat laut Baulohn-Einrichtung genommen, wenn nicht ausdrücklich im Zeitsteuerungseintrag ein anderer Ausführungsmonat eingetragen wird.

Wenn die Übergabe über die Zeitsteuerung ausgeführt wird, wird kein Protokoll gedruckt, sondern lediglich eine Seite mit einer Information zu den Aufruf-Parametern der Zeitsteuerung.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die BBA: "Parameter Zeitsteuerung" und "Speichern für Zeitsteuerung" und ausführen über Suchen: Zeitsteuerung.

Webclient:

Abrechnung und Zeitsteuerung

Die Abrechnung selbst kann auch in die Zeitsteuerung aufgenommen werden. Dann werden alle Teilschritte ausgeführt, die als "Standard" gekennzeichnet sind.

Das bedeutet, wenn vorläufige Abrechnungen gewünscht sind, das Standard-Häkchen bei "Vorläufige Abrechnung für die BBA" setzen, und bei den anderen Teilschritten nicht.

/Abrechnung/Abrechnung, Monat, Zeitsteuerung.

Webclient:

Organisatorisch regeln

Der Ablauf der vorläufigen Abrechnung und der Echt-Abrechnungen der Abrechnungskreise sowie die Ausführung der "Standard"-Schritte sollte also im Hause geregelt werden.

Vorläufig und endgültig

Wenn Daten vorläufig und dann endgültig an die BBA übergeben werden, ist die Auswahl "In BBA Monatsdaten ersetzen" Ja nötig; sie muss bei den vorläufigen Übergaben und bei den endgültigen Übergaben gesetzt sein.

Wenn die endgültige Übergabe in mehreren Schritten ausgeführt wird, z.B. zuerst die Angestellten, später die Gewerblichen, dann wird es etwas komplizierter: dann darf nur die erste endgültige Übergabe "In BBA Monatsdaten ersetzen" anfordern.

Wenn Daten nach Niederlassung getrennt an die Baubetriebsabrechnung übergeben werden, dann sind zusätzlich zu "In BBA Monatsdaten ersetzen" die Vorgaben nötig: "Dabei nur die Belegnr. ersetzen" Ja und "Ausgabe pro Niederlassung" Ja; denn die Daten einer Niederlassung erhalten jeweils eine eigene Belegnummer, die aus dem Niederlassungs-Kürzel und dem Monat zusammengesetzt wird. Der Benutzer, der die Übergaben ausführt, muss Objektberechtigungen auf die Tabellendaten der Belegtabelle der Baubetriebsabrechnung haben, das ist 5004112 KSt-Istwert.

Falls doch Daten doppelt oder mehrfach übergeben wurden: dann über der Baubetriebsrechnung, Periodische, Monatsabrechnung, den Teilschritt <bbablo BBA Baulohnabrechnung> ausführen und dabei die Ausführungsoption "Einzeln löschen" treffen; das im Baulohn-Mandanten ausführen. Danach im Baulohn noch einmal die endgültige Übergabe ausführen.

Menge an die BBA

Stunden

An die Baubetriebsabrechnung werden Stunden übergeben.

Dazu bei der Lohnart die Auswahl Übergabe an BBA auf Menge oder auf Menge und Betrag setzen. Mengen für Lohnarten, die nicht Stunden abrechnen, werden dann übergeben, wenn bei der Lohnart "Übergabe unverdichtet" ausgewählt wurde; dies muss schon zur Abrechnung gegolten haben.

Stunden an die BBA, Azubis

Für Auszubildende kann es sein, dass die Produktivstunden nicht an die Baubetriebsabrechnung übergeben werden sollen. So dass zwar die Beträge einfließen, aber der Durchschnitt nicht vermindert wird.

Wenn es nicht möglich ist, für die Auszubildenden eine besondere Kostenart anzulegen, dann kann so vorgegangen werden:

Bei der Bewertungsdefinition der Lohnart pro Abrechnungsart kann eine Spalte "Menge an die BBA" eingeblendet werden und auf "Nicht" gesetzt werden. Es gilt der aktuelle Eintrag, nicht die Historie.

Übergabe mit Verrechnungssätzen

Übergabe an die BBA mit Verrechnungssätzen

Bestimmte Lohndaten können an die Baubetriebsabrechnung mit einem neuen Betrag übergeben werden, der nicht abgerechnet wurde, sondern mit einem Verrechnungssatz errechnet wird.

Wenn dies so ausgeführt werden soll, dann in der Baulohn-Einrichtung im Register Fibu/BBA zu "Verrechnung mit BBA" die Auswahl "mit Verrechnungssätzen" treffen. Dazu über "Definitionen zu KSt, Lohnart" die Verrechnungssätze festlegen:

Eingegeben werden müssen Kostenstelle, Lohnart, ab Datum und Verrechnungssatz. Die Kostenstelle ist hier nicht die berichtete Kostenstelle, sondern die Stammkostenstelle laut Personalstamm oder Personal-Historie. Falls es aber nötig sein sollte, pro Baustelle mit Verrechnungssatz zu arbeiten, dann auch Einträge für Baustellen erstellen. Es werden nur für diejenigen Lohnarten Verrechnungssätze ermittelt, die hier einen Eintrag haben; das können nur Stundenlohnarten sein, denn gerechnet wird Menge mal Verrechnungssatz. Alle anderen Lohnarten werden so an die Betriebsabrechnung übergeben, wie sie abgerechnet wurden.

Zur Unterscheidung verschiedener Verrechnungssätze kann die Abrechnungsart je Mitarbeitergruppe genutzt werden.

Einblendbare Spalten, wie z.B. die Berufsgruppe, können nicht zur Unterscheidung verschiedener Verrechnungssätze genutzt werden.

Bei der Übergabe werden die Buchungen der Lohnarten mit Verrechnungssatz automatisch neu bewertet. Zusätzlich werden Verrechnungsbuchungen auf die Stammkostenstelle erstellt mit der Summe wie abgerechnet und mit der Verrechnungssumme dagegen auf der anderen Soll/Haben-Seite. Dabei werden auch die Menge und die Einheit zur Menge eingetragen. 

Bei der Druckausgabe werden nicht die verrechneten Beträge und nicht die Verrechnungsbuchungen, sondern die abgerechneten Beträge gedruckt. 

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung: "Verrechnung mit BBA" und "Definitionen zu KSt, Lohnart" und/Nach der Abrechnung/Übergabe an die BBA.

Webclient:

Einrichtungen zu Verrechnungsbeträgen für die BBA

Um an die Baubetriebsabrechnung bestimmte Lohnarten mit Verrechnungsbeträgen zu übergeben, sind diese Einrichtungen nötig:

In der Baulohn-Einrichtung zu "Verrechnung mit BBA" die Auswahl "mit Verrechnungssätzen" treffen.

In der Baulohn-Einrichtung dazu die Definitionen pro KSt, Lohnart aufrufen.

Wenn die Verrechnungsbuchungen bestimmte Kostenarten erhalten sollen, dann in der Baulohn-Einrichtung eine Kontierungshilfe mit diesen Kostenarten als "Kontierungshilfe Verrechnung" eintragen. Bei dieser Kontierungshilfe gilt die Kostenart für den abgerechneten Betrag auf die Verrechnungs-KSt und die "Kostenart Verrechnung", wenn anders, für die Gegenbuchung des Verrechnungsbetrags. Wenn die Kostenart für den abgerechneten Betrag je Kontierungsgruppe anders sein soll, dann bei der Kontierungshilfe über den Kontierungshilfe-Button "Niederlassung" ausführen und Einträge z.B. pro Kontierungsgruppe mit Kostenart erstellen. Die Verrechnungs-Kostenstelle bleibt die Stammkostenstelle. Die Verarbeitung wird ausgeführt, wenn diese drei Dinge eingetragen sind, verrechnen, Verrechnungssätze und Kontierungshilfe. 

/Abteilungen/Baulohn/ Einrichtung, Baulohn Einrichtung und /Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Kontierungshilfen.

Webclient:

Eine Gegenbuchung als Verrechnung

Wenn die Belege, die an die Baubetriebsabrechnung gehen, in der Summe auf eine Verrechnungs-Kostenstelle gegengebucht werden sollen, dann kann dies eingerichtet werden.

In diesem Fall in der Baulohn-Einrichtung die "Kontierungshilfe Verrechnung" eintragen, die Kostenstelle und Kostenart enthält. Es wird dann eine zusätzliche Buchung erstellt. Der Summe des gesamten Belegs für die Baubetriebsabrechnung wird dadurch 0. An die Finanzbuchhaltung werden die Positionen, die auch an die BBA gingen, mit der Verrechnungs-Kostenstelle gebucht.

Wenn in der Baulohn-Einrichtung zu "Verrechnung mit BBA" die Auswahl "mit Verrechnungssätzen" getroffen ist, wird die Verarbeitung "Eine Gegenbuchung als Verrechnung" nicht ausgeführt.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung.

Webclient:

Weiteres zur Baubetriebsabrechnung

Schrittweise Übergabe an die BBA, Probedruck und Buchen

Schrittweise Übergabe von Baulohn-Daten an die Baubetriebsabrechnung, Probedruck und Übergabeprotokoll.

Wenn die Übergabe an die BBA so ausgeführt wird:

Abrechnungskreis wird gefiltert, An BBA Daten übergeben Ja, In BBA Monatsdaten ersetzen Nein (weil pro Abrechnungskreis), In BBA sofort buchen Ja (oder auch Nein, dann dort buchen), dann wird geprüft, ob jeder einzelne zu übergebende Teilbeleg bereits in der BBA vorhanden ist. Wenn ja, wird er weder gedruckt noch gebucht.

Beim Probedruck dagegen wird diese Prüfung nicht ausgeführt, weil kein Buchen angefordert ist. Deshalb werden alle Teilbelege im Filter, die entweder bereits in der BBA sind oder in die BBA gelangen werden, gedruckt.

Zusätzlich kontieren, auch für die Kostenrechnung

Wenn für die Berichtsdaten eine zusätzliche KSt benötigt wird, dann kann hilfsweise ein "Kostenträger" berichtet werden.

Dies kann z.B. der Fall sein, wenn das Personal für mehrere Firmen arbeitet.

In der Übersicht der Kostenträger können die KSt eines Mandanten in den Kostenträger-Stamm übernommen werden. Es werden die KSt des in der Übersicht gerade ausgewählten Mandanten genommen. Die Nummern dieser KSt sind dann im KTr-Stamm des aktuellen Mandanten enthalten. Vermerkt werden die Nummer, die Bezeichnungen und einige ausgewählte Felder. Im KSt-Stamm selbst wird nichts geändert.

In der Übersicht auf "Kostenträger" in den Berichtsdaten werden zunächst diejenigen aller Mandanten angezeigt; über die Aktion "Übersicht" können die Kostenträger des aktuellen Mandanten angezeigt und auch geändert werden.

In den Berichtsdaten können diese Nummern dann als "Kostenträger" erfasst werden. 

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, die Spalte Kostenträger einblenden, darauf die Übersicht aufrufen und Funktion, KTr mit KSt-Nummern erstellen.

Webclient:

Bauzuschlag

Bauzuschlag für einzelne Baustellen/Kostenstellen, Tarif

Wenn für eine Baustelle/Kostenstelle doch kein Bauzuschlag gezahlt wird, dann kann dies in der Übersicht der Kostenstellen so bestimmt werden:

In der Übersicht der Kostenstellen in der Spalte "Steuerung" eintragen: #BZ0.

Dies gilt, wenn im Personalstamm, Lohn/Gehalt, bei "Bauzuschlag rechnen" die Auswahl "Wenn tätig auf Baustelle" getroffen wurde. Für die Auswahl "Wenn überwiegend auf Baustellen" zählt die Kostenstelle aber mit, wenn sie die Kennung "Ist Baustelle" hat. Die Steuerung bei der Kostenstelle gilt sofort für Rückrechnungen und für die Abrechnung.

/Stammdaten/Kostenstellen: Steuerung und/Stammdaten/Personalstamm, Lohn/Gehalt.

Bauzuschlag, Personalstamm

Wenn ein Tarif eingetragen wird und noch keine Einstellung zum Bauzuschlag vorhanden ist, dann wird nun immer der 31.12.2099 als Stichtag vorgeschlagen, bis zu dem ein Bauzuschlag gilt. (Bisher wurde immer der 31.03. des Folgejahres vorgeschlagen.) Das gibt ab 01.01.22.

/Stammdaten/Personalstamm, Register Lohn und Gehalt

Bauzuschlag, Personalstamm ändern

Sofern gewünscht ist den Stichtag für viele Mitarbeiter zu ändern, dazu gibt es eine vorhandene Verarbeitung. Es wird geändert im Personalstamm, in dem der alte Stichtag steht auf den vorgegebenen neuen Stichtag.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, Stichtag Bauzuschlag erhöhen (bzw. ändern).

Beiträge, Import der Beitragssatzdatei

Beitragssatzdatei, Vorgehensweise Import von Stammdaten ab der Version 2023 (Webclient)

Die Stammdatenänderungen für den Baulohn können nun ab der Version 2023 (Webclient) direkt von unserem Server bezogen werden. Ein manueller Download einer gezippten Datei entfällt damit und die Stammdaten stehen direkt in der jeweiligen aktuellen Version zur Verfügung.

Mit der Version 2023.2.8 hat sich der Pfad für den Import von Stammdaten (Baulohn) geändert. Der neue Pfad lautet: https://financedownloads.blob.core.windows.net/files/. Diese URL muss ggfls. für den Download in einer Firewall freigeschaltet werden.

Für die Beitragssatzdatei gehen Sie wie folgt vor:

Personalbuchhaltung/Aktionen, Import/Export, Import Stammdaten, Beitragssätze der Krankenkassen

Zum jeweiligen Download der Datei klicken Sie oben beim Link zu unserer Seite auf die drei Punkte des Assist, um die Datei sofort herunterzuladen. Die Datei wird dann im Anzeigefeld für die Datei direkt angezeigt und steht zur weiteren Verarbeitung/Import wie bisher bereit. Ein manuelles Auswählen einer Datei ist weiterhin über den zweiten Assist (drei Punkte) möglich. Zur Kontrolle können die jeweiligen Stammdaten nach dem Import angezeigt werden.

Personalbuchhaltung/Aktionen, Import/Export, Import StammdatenPersonalbuchhaltung/Aktionen, Import/Export, Anzeige Stammdaten

  • Beim Aufruf des Imports kann ausgewählt werden, ob Daten übernommen oder nur ein Probedruck ausgeführt werden soll.

  • Außerdem wird durch einen Stichtag vorgegeben, welche der Beitragssätze geprüft/übernommen werden sollen.

  • Beim Import werden diejenigen Krankenkassen verarbeitet, bei denen im Krankenkassenstamm oder bei den Geschäftsstellen die Betriebsnummer der Krankenkasse eingetragen ist.

  • Wenn nach dem Import eine neue Krankenkasse angelegt wird, dann muss der Import nochmals ausgeführt werden, damit die Umlagesätze für die neue Krankenkasse übernommen werden können.

Beitragssatzdatei, Importverarbeitung - Hinweise

Wenn zum Stichtag der Beitragssätze bereits Einträge mit abweichenden Werten vorhanden sind, werden diese nicht geändert. Diese Datensätze werden im Protokoll als ungleich ausgewiesen und müssen manuell korrigiert werden, falls nicht zuvor die Auswahl "Auch vorhandene ändern" getroffen wurde. Die Beitragssätze werden grundsätzlich für beide Rechtskreise angelegt.

Rechtskreis, ab 01.01.2025 zum Rechtskreis bei Beitragsnachweis-Meldungen

Bei den Beitragsnachweis-Meldungen wird weiterhin auch ab 01.01.25 getrennt nach Rechtskreisen gemeldet. Die Rechtskreistrennung bis mindestens 31.12.2025 erforderlich.Um im Beitragsnachweisverfahren die Beiträge dem korrekten Rechtskreis zuordnen zu können, sind die Arbeitnehmer auch über den 01.01.2025 versicherungsrechtlich dem jeweiligen Rechtskreis zuzuordnen.

Vor der Abrechnung, Schätzung Beitragsnachweise, Beitragsnachweise melden.

Beitragssatzdatei, Hinweise zu den Umlagesätzen

Die Krankenkassen pflegen leider nicht alle Umlagesätze (erhöht, allgemein und ermäßigt); teilweise wird nur ein Umlagesatz angegeben. Bei der Importverarbeitung wird in diesen Fällen wie folgt verfahren.

  • Ein Umlagesatz vorhanden: der Umlagesatz wird in die Felder "erhöht, allgemein und ermäßigt" geschrieben.

  • Zwei Umlagesätze vorhanden: diese Daten werden zwar maschinell übernommen, müssen aber anwenderseitig überprüft werden.

  • Wichtig: Vier (oder mehr) Umlagesätze vorhanden: Es werden nur die ersten drei Umlagesätze maschinell übernommen. Der vierte Umlagesatz wird am Ende des Protokolls ausgewiesen. Er muss bei Bedarf manuell eingepflegt werden

Vorgehensweise Import im Windowsclient bis 2020.30:

Nach dem Download der ZIP-Datei öffnen Sie diese bitte und extrahieren Sie die darin enthaltene xml-Datei. Wechseln Sie anschließend zu NEVARIS finance, um die Datei zu importieren.

Stammdaten, Import Stammdaten, Import Beitragssätze

Haftungsausschluss

Die ITSG und die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der Daten in der maschinellen Beitragssatzdatei. Jegliche Haftung ist ausgeschlossen. Änderungen an den Daten sind jederzeit vorbehalten.Auch wir als Übermittler der Daten können daher keinerlei Haftung übernehmen.

Soweit die von NEVARIS gelieferte Software Datensammlungen enthält, insbesondere Preise, Messwerte sowie Größen- und Mengenangaben, sind dieses Daten, für die kein Anspruch auf Richtig- und/oder Vollständigkeit besteht. Fehlerhafte Daten stellen daher keinen Mangel dar und berechtigen nicht zur Mängelbeseitigung.Vor einer Nutzung sind diese Daten auf Richtigkeit zu prüfen. Für Rückfragen steht Ihnen gerne der Support (support.lohn@nevaris.com) zur Verfügung.

Import weiterer Stammdaten: BLO Lexikon A - K - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence

Beitragsgruppen

Besondere Regeln. Weitere Informationen kann man hier erhalten: Schlüsselzahlen für die Beitragsgruppen in den Meldungen nach der DEÜV (lohn-info.de)

Arbeitslosenversicherung (AV)

AV-Beitragsgruppe 2, halber Beitrag

Die Beitragsgruppe 2 für die Arbeitslosenversicherung gibt es ab 01.17 bis 31.12.21 befristet nicht.Beschlossen vom Bundesrat am 25.11.2016 mit dem Flexirentengesetz.

Das gilt ab dem Jahr 2022 (und vor 2017): Rente und Beitragsgruppe AV

Für Arbeitnehmer, die das Lebensjahr für den Anspruch auf Regelaltersrente vollendet haben: die Regelung, dass die Beitragsgruppe 0 zur AV gilt, läuft zum Ende Jahr 2021 aus. Ab 2022 gilt wieder AV = 2, halber Beitrag, das ist der Anteil des Arbeitgebers.

Das galt in den Jahren 2017 – 2021: Rente und Beitragsgruppe AV

Wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist, also 65 Jahre plus m Monate, dann ist die Beitragsgruppe AV 0.

AV-Beitragsgruppe 2, Befreiung des Arbeitgebers vom Beitrag zur Arbeitslosenversicherung

Arbeitgeber, die mit einem vorher Arbeitslosen, der das 55. Lebensjahr vollendet hat, vor dem 01.01.2008 erstmalig ein Beschäftigungsverhältnis begründet haben, sind von der Zahlung des Arbeitgeberanteils zur Arbeitslosenversicherung befreit. Es ist also nur der Arbeitnehmeranteil durch den Arbeitnehmer zu zahlen. Geprüft wird das Alter des Mitarbeiters. In diesem Fall gilt AV = 2, halber Beitrag, das ist der Anteil des Arbeitnehmers.

Rentenversicherung (RV)

Stammdaten, Personalstamm Plausibilitätsprüfungen für beschäftigte Versichertenrentenbezieher (PGS 119 oder 120)

Ab 01.07.24: Bei neuen Beschäftigungen von Rentner mit den Personengruppenschlüssen 119 oder 120 ist bei einem Eintritt ab dem 01.07.2024 eine ergänzende Pflege von Stammdateneingaben am Personalstamm notwendig. Auf diese Eingaben werden einige Prüfungen angewendet, ohne die notwendigen Eingaben wird ein Fehler zum Personalstamm ausgegeben und ein Abrechnung oder Sozialversicherungsmeldung ist nicht möglich.Für diese Erklärung des Arbeitnehmers gibt ein Formular der Rentenversicherung, welches zu den Entgeltunterlagen zu nehmen ist. Das Formular bekommen Sie hier: (Beispiel auf der Homepage der TKK) verzicht-rentenversicherungsfreiheit-data.pdf (tk.de)Die neuen notwendige Stammdatenfelder dazu sind zu pflegen:

  • Ab Patch 2 zur 2024.1: Beginn der Rente (lt. Rentenbescheid) = Datum im Format TT.MM.JJJJ und

  • Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV Verzicht auf RV-Freiheit erklärt = <Ja> oder <Nein>.

Nur wenn diese Frage mit <Ja> beantwortet wird, müssen die Stammdatenfelder:

  • Verzichtserklärung eingegangen am („Verzicht auf die Versicherungsfreiheit erklärt am“)= Datum im Format TT.MM.JJJJ (die Erklärung ist zu den Entgeltunterlagen zu nehmen) und

  • Verzicht wirkt zum („Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“) = Datum im Format TT.MM.JJJJ,

ebenfalls gepflegt werden.Vorgegebene Prüfungen für das Feld <Verzicht wirkt zum> („Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“):

  • Pflichteingabe, wenn Feld <Verzichtserklärung eingegangen am> („Verzicht auf die Versicherungsfreiheit erklärt am“) gefüllt werden muss.

  • Das Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“ muss größer sein als das Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit erklärt am“

  • Das Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“ muss – bei einer deutschen Altersvollrente oder einer gleichgestellten ausländischen Altersvollrente – größer sein als letzter Tag des Monats, in dem die Regelaltersgrenze erreicht wurde.

Damit werden insbesondere Personen berücksichtigt, die bereits eine vorgezogene Vollrente wegen Alters beziehen.

  • Ist das Datum <Beginn der Rente> größer als der letzte Tag des Monats, in dem die Regelaltersgrenze erreicht wurde plus 1 Tag, darf das Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“ nicht kleiner sein als das Datum „Beginn der Rente“.

  • Das Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“ darf nicht kleiner sein als der Beginn einer „Versorgung nach beamtenrechtlichen/berufsständischen Vorschriften oder Grundsätzen wegen Erreichens einer Altersgrenze“.

Weiterhin zählen dazu die inhaltlichen Prüfungen zur Verwendung der Personengruppenschlüssel 119 und 120 in Verbindung mit dem Beitragsgruppenschlüssel zur RV.PGS 119 nur zulässig bei Rentenart

  • deutscher oder gleichgestellter ausländischer Altersvollrente und Erreichens der Regelaltersgrenze spätestens im Vormonat des Anmeldedatums (Beginn-Datums bzw. Änderungsdatums) und ohne Erklärung des Verzichts auf RV-Freiheit.

  • Versorgung nach beamtenrechtlichen/berufsständischen Vorschriften oder Grundsätzen wegen Erreichens einer Altersgrenze und ohne Erklärung des Verzichts auf RV-Freiheit

PGS 120 nur zulässig bei Rentenart

  • deutscher oder gleichgestellter ausländischer Altersvollrente, bis zum Monat des Erreichens der Regelaltersgrenze

  • deutscher oder gleichgestellter ausländischer Altersvollrente, nach Erreichen der Regelaltersgrenze ab Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“.

  • Versorgung nach beamtenrechtlichen/berufsständischen Vorschriften oder Grundsätzen wegen Erreichens einer Altersgrenze ab Datum „Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der RV ab“.

PGS 119 und 120 ist nicht zulässig

  • bei Bezug einer Teilrente wegen Alters

  • bei Bezug einer Erwerbsminderungsrente

  • bei Bezug einer nicht gleichgestellten ausländischen Altersrente

Beitragsgruppenschlüssel n1nn

  • nicht zulässig in Verbindung mit PGS 119

Beitragsgruppenschlüssel n3nn

  • nicht zulässig in Verbindung mit PGS 120

Beitragsgruppenschlüssel 1nnn

  • nicht zulässig ab Beginn einer deutsche oder ausländischen Vollrente wegen Alters

  • nicht zulässig ab Beginn einer Versorgung nach beamtenrechtlichen/berufsständischen Vorschriften oder Grundsätzen wegen Erreichens einer Alters[1]grenze

  • nicht zulässig ab Beginn einer deutschen oder ausländischen Rente wegen voller Erwerbsminderung

Stammdaten, Personalstamm, Register Sozialversicherung

bis 30.06.2024: PGS 119: Rente und Beitragsgruppe RV

Für Arbeitnehmer mit der Personengruppe "119 Versicherungsfreie Altersvollrentner und Versorgungsbezieher wegen Alters" gilt ab 01.17:

RV 1: Wenn die Regelaltersgrenze, also 65 Jahre plus "n" Monate (bis 67 Jahre), noch nicht erreicht ist, dann ist der Arbeitnehmer versicherungspflichtig, sofern er ab dem 01.01.2017 eingetreten ist; die Personengruppe ist dann nicht 119, sondern 101 und ab 01.07.17 eine neue Personengruppe <120 Versicherungspflichtige Altersvollrentner>. Bei Eintritt ab 01.01.2017 wird, wenn der Personalstamm geprüft wird, ein Hinweis ausgegeben, sofern noch die Personengruppe 119 eingetragen wird. Für die Personengruppe 120 ist nur RV 1 möglich.

RV 3. Wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist, dann ist die Beitragsgruppe RV 3, es sei denn, der Arbeitnehmer hat gegenüber dem Arbeitgeber auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung verzichtet, das gäbe dann:

RV 1: versicherungspflichtig. Wenn der Personalstamm geprüft wird, kommt ein Hinweis zu RV 3 oder

RV 1. Automatisch ist aber nicht zu bestimmen, was richtig ist, deshalb kommt ein solcher Hinweis nur 3 Abrechnungsmonate lang. Bei RV 1 ist die Personengruppe nicht 119, sondern 101 und ab 01.07.17 <120 Versicherungspflichtige Altersvollrentner>. 

Beschäftigungsverbot

Siehe zu Mutterschutz, Beschäftigungsverbot und Elternzeit im Handbuch: BLO Lexikon L - Z

Berichtsdaten

Berichtsdaten generieren

Berichtsdaten generieren

Berichtsdaten können nach Eingabe von Vorgaben automatisch erstellt werden.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Generieren.Webclient: /Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Vorbereiten: Generieren.

Berichtsdaten generieren, Eingaben

Die Eingaben im Register "Generieren" in der Berichtsdaten-Haupterfassung, also Kostenstelle, Personalnummer, Lohnart und weitere, dienen zwei Zwecken:

Wenn die Generierung ausgeführt wird, dann werden diese Eingaben in die automatisch erstellten neuen Positionen übernommen.

Wenn die Generierung nicht ausgeführt wird, sondern Positionen erfasst werden, dann werden die so vorgegebenen Werte in den dann manuell erfassten Positionen vorgeschlagen.

Vorgehensweise beim Generieren

Wenn das Generieren der Berichtsdaten ausgeführt werden soll, dann so vorgehen:

Zunächst und als erstes das Datum eingeben, also Periode und Datum oder wahlweise stattdessen ab, bis.

Danach die weiteren Eingaben treffen.

Denn wenn nicht so vorgegangen wird, dann wird aus den Eingaben bereits die erste Position vorbereitet und später angelegt.

Berichtsdaten generieren, Teiltag, Kostenstelle

Wenn Berichtsdaten generiert werden und wenn an einem Tag des Zeitraums bereits Stunden berichtet sind, dann werden die Reststunden für den Tag als Stunden eingetragen; für Lohnarten mit Entgeltstunden und sofern die Auswahl "Sollstunden" getroffen wurde.

Wenn keine Kostenstelle vorgegeben wurde, dann wird, anders als bei der Erfassung, die Stammkostenstelle eingetragen; bei Lohnarten, die eine Kostenstelle benötigen. 

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Generieren.Webclient:

Berichtsdaten generieren, Reststunden

Wenn Berichtsdaten generiert werden und dabei die Auswahl "Sollstunden" getroffen wird, dann kann zusätzlich vorgegeben werden, dass an den Tagen, an denen bereits berichtet ist, Reststunden nicht bis zu den Sollstunden aufgefüllt werden sollen.

Wenn dann bereits Stunden am Tag berichtet sind, werden für diesen Tag keine weiteren Stunden generiert.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Generieren: Sollstunden und Reststunden.

Webclient:

Berichtsdaten generieren, Bedingungen 

Wenn Berichtsdaten generiert werden, dann kann zusätzlich geprüft werden: Wenn schon im Vormonat beschäftigt und Nicht, wenn derzeit ohne Entgeltfortzahlung.

Wenn eine solche Bedingung gesetzt wird, dann wird bei den Personalnummern im Filter geprüft, was für sie zutrifft und ob generiert werden soll.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Generieren: "Vormonat: beschäftigt", "Wenn Status: aktiv".

Webclient:

Berichtsdaten, Lohnart generieren, wenn Lohnart berichtet

Wenn bestimmte Lohnarten berichtet wurden, kann für die gleichen Berichtstage eine weitere Lohnart unter Bedingungen erzeugt werden; dies kann z.B. ein Leistungszuschlag sein.

Beim Aufruf dieser Verarbeitung müssen diejenigen Berichtsdaten gefiltert werden, die als Basis der Verarbeitung gelten. Als Filtermöglichkeiten werden angeboten: 

Personalnummer sowie Niederlassung, Abrechnungskreis, Abteilung.

Belegdatum für den Zeitraum in der Form eines Datumsfilters und die Lohnarten, die berichtet sein müssen.

Kostenstellennummer sowie das Kennzeichen "Ist Baustelle" der Kostenstellen. 

Dazu wird die Lohnart eingegeben, die zu jedem so gefundenen Berichtsbeleg generiert werden soll. Wahlweise wird mit der gleichen Kostenstelle kontiert. Es kann ferner ein Prozentsatz vorgegeben werden, der dann in den Berichtsdaten vermerkt wird. Der Prozentsatz kann danach in den Berichtsdaten über Ansicht, Spalte anzeigen, eingeblendet werden.

Die Ergebnisse werden in das aktuelle Buchungsblatt gestellt und können dort überprüft und geändert werden.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Funktion, Lohnart generieren, wenn Lohnart.

Berichtsdaten für Rückrechnung, Generieren

Wenn Berichtsdaten für Rückrechnungen erfasst werden, dann können sie auch generiert werden, das heißt, mit einer Vorgabe werden Berichtsdaten für mehrere Personalnummern erstellt.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Rückrechnungen berichten, Bearbeiten und dort: Generieren.

Webclient:

Berichtsdaten am Tag, kostenpflichtige Zusatzverarbeitungen

Hierbei handelt es sich um eine kostenpflichtige Sonderverarbeitung, die von uns freigeschaltet werden muss.

Berichtsdaten am Tag

Aus der Haupterfassung der Berichtsdaten kann eine Übersicht aufgerufen werden, die zunächst einen Überblick über die aktiven Entgeltstunden pro Tag verschafft. Der Personalstamm kann gefiltert werden. Pro Arbeitnehmer und Tag wird die Summe der aktiven Stunden angezeigt und die Kostenstelle mit den meisten Stunden am Tag.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, "am Tag".

Webclient:

Berichtsdaten am Tag

Aus der Übersicht der Berichtsdaten am Tag können Berichtsdaten zum Verpflegungszuschuss und zur Zeitentschädigung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte generiert werden; das ist eine Zusatz-Verarbeitung, die kostenpflichtig ist:

Zeitentschädigung für Fahrten

Die Arbeitgeber-Leistung, um den Aufwand für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auszugleichen, wird so definiert:

  1. In einer Tabelle, die pro Arbeitnehmer und Baustelle die Entfernung in km festlegt;

  2. Lohnarten für diesen Zweck;

  3. Lohnarten zu anderen Lohnnebenkosten, zum Beispiel Verpflegungszuschuss;

  4. Berichtsdaten für die Zeitentschädigung können automatisch generiert werden.

Arbeitnehmer, Baustelle, Entfernung

Die Tabelle, mit der die Entfernungen zwischen Wohnung und Arbeitsstätte festgelegt werden, gilt pro: Personalnummer, Mandant der Kostenstelle, Kostenstelle, Ab Datum; und hat als Eintrag: Entfernung in km. Welche Kostenstelle gilt an einem Arbeitstag?

  1. Die KSt mit den meisten Arbeitsstunden des Arbeitnehmers;

  2. bei Gleichstand diejenige mit der kleinsten Kostenstellennummer.

Lohnarten

Für die Zeitentschädigung für Fahrten sind diese Lohnarten nötig: a. Steuerfrei;

  1. eine Lohnart dazu, die pauschalversteuert wird;

  2. eine Lohnart dazu, die steuerpflichtig und SV-pflichtig abrechnet.

Der Faktor wird jeweils bei diesen Lohnarten festgelegt.

Für die Berichtsdaten gilt "Menge und Faktor", so dass in den Berichtsdaten sichtbar sind: Menge, Faktor und der Betrag, der sich ergibt.

Welche Lohnarten werden betrachtet

Um die Berechnungen auszuführen, werden diese Lohnarten betrachtet:

  1. Die Lohnarten für die Zeitentschädigung für Fahrten: steuerfrei, pauschalversteuert, steuerpflichtig;

  2. die Lohnarten für den Verpflegungszuschuss: steuerfrei, steuerpflichtig;

  3. die Lohnart für Fahrgeld Pkw, die gegengeprüft wird.

Bei diesen Lohnarten müssen Kennungen eingetragen werden, damit sie von der automatischen Verarbeitung erkannt werden; das ist: /Stammdaten/Lohnarten, die Spalte "Kennung".

Feste Werte

Für die Berechnung werden diese festen Werte angesetzt: a. 21 km als Untergrenze;

  1. 12 Euro steuerfrei, 12 Euro pauschalversteuert pro Tag; ab dem Jahr 2020 jeweils 14 Euro.

  2. 28 Euro Lohnnebenkosten höchstens pro Tag.

  3. 8 Stunden am Tag als Grenze, ab diesen Stunden und darüber ist Verpflegungszuschuss möglich.

Abweichungen von den festen Werten

Höchstens pro Tag: der Betrag, der höchstens pro Tag gezahlt wird, vermindert sich, wenn am Tag kein Verpflegungszuschuss gezahlt wird, um den Betrag, der für einen Verpflegungszuschuss gezahlt worden wäre, also etwa 28 Euro minus 4,09, bleiben 23,91.

Steuerfrei, pauschalversteuert: die Basis, die als steuerfrei ermittelt wird, bildet sich aus der steuerfreien Zeitenschädigung plus dem steuerfreien Verpflegungszuschuss. Auf pauschalversteuert geändert wird, wenn dies der Fall ist, die Zeitentschädigung.

Was tun?

  1. Die Produktivstunden berichten;

  2. Fahrgeld Pkw berichten, sofern fällig;

  3. ein Blatt der Berichtsdaten öffnen, das für die Zeitentschädigung da ist;

  4. die Übersicht pro Tag aufrufen, dabei den Personalstamm filtern;

  5. die Generierung ausführen, um die Zeitentschädigung zu ermitteln;

  6. dabei wird auch der Verpflegungszuschuss pro Tag automatisch ermittelt;

  7. das Ergebnis prüfen.

Fahrten Wohnung Arbeitsstätte

Wenn ein Arbeitnehmer am Tag auf einer Baustelle gearbeitet hat und: a. wenn ein Eintrag in der Tabelle der Entfernungen vorhanden ist;

  1. wenn die Untergrenze für km erreicht ist; wird eine Zeitentschädigung für die Fahrt gerechnet, zum Beispiel bei einer Entfernung von 28 km: 8 km mal Faktor.

Verpflegungszuschuss

Außerdem wird ein Verpflegungszuschuss pro Tag ermittelt: a. wenn am Tag mindestens 8 Stunden gearbeitet wurde;

  1. für welche Kostenstelle? Es gilt die gleiche Regel wie zur Entfernung; dann wird ein Verpflegungszuschuss gerechnet, mit Menge 1, also für eine Tages-Lohnart.

Wie prüfen?

Der Aufruf dieser Verarbeitung ist aus dem Blatt der Berichtsdaten.

Der Personalstamm kann gefiltert werden.

Dann wird zunächst eine Übersicht angezeigt mit je einer Zeile pro Personalnummer und Tag.

Dazu: die Stunden am Tag, die Kostenstelle, die gilt, die km, die entschädigt werden können. Das heißt, was berichtet wurde, wird zunächst einmal auf den Tag zusammengefasst, um einen Überblick zu verschaffen.

Für diese Anzeige kann das Generieren für die Zeitentschädigung und den Verpflegungszuschuss ausgeführt werden.

Berichtsdaten, die dabei automatisch erstellt werden, sind danach im Blatt der Berichtsdaten, aus dem man gekommen ist.

Korrigieren

Im Blatt der Berichtsdaten, in dem dieses ausgeführt wird, werden die Einträge hierfür, die zum Beispiel ermittelt wurden, als diese Verarbeitung zuletzt ausgeführt wurde, zunächst pro Personalnummer gelöscht und dann neu ermittelt. Das heißt, wenn danach manuelle Korrekturen nötig wären, dann sollten diese gesondert erfasst werden.

Deckelung

Insgesamt wird pro Tag höchstens ein bestimmter Betrag an Lohnnebenkosten gerechnet.

Ergibt sich, dass der Betrag überschritten wird, dann wird gekürzt:

  1. Wenn die Summe aus Fahrgeld und Verpflegungszuschuss den Höchstbetrag übersteigt, wird das Fahrgeld gekürzt;

  2. wenn die Summe aus Fahrgeld, Verpflegungszuschuss und Zeitentschädigung den Höchstbetrag übersteigt, dann wird die Zeitentschädigung gekürzt und, wenn noch nötig und möglich, das Fahrgeld Pkw;

  3. wenn die Summe aus Zeitentschädigung, und Verpflegungszuschuss den Höchstbetrag übersteigt, dann wird die Zeitentschädigung gekürzt.

Wenn gekürzt wird, dann wird ein Eintrag mit der jeweiligen Lohnart als Kürzung zusätzlich in die Berichtsdaten geschrieben.

Steuerpflicht, SV-Pflicht

Für die Zeitentschädigung für Fahrten gilt:

  1. steuerfrei bis zur Obergrenze pro Tag, als Beispiel: 12 Euro (ab dem Jahr 2020 jeweils 14 Euro) von 27,88;

  2. danach pauschalversteuert bis zur Obergrenze pro Tag, im Beispiel: 12 Euro (ab dem Jahr 2020 jeweils 14 Euro) von 27,88;

  3. darüber steuerpflichtig, im Beispiel: 3,88 Euro von 27,88;

  4. wenn am Tag kein Verpflegungszuschuss berichtet ist: dann steuerpflichtig;

  5. wenn es am Tag Verpflegungszuschüsse gibt, die steuerpflichtig sind: dann steuerpflichtig.

90 Tage auf der Baustelle

Wenn die 90-Tage-Regel geprüft werden soll, dann müssen die Lohnarten, die so geprüft werden, eine der folgenden Funktionen haben: 1550 oder 1560 bis 1564 Verpflegungszuschuss.

Ob 90 Tage auf der Baustelle erreicht sind, ist nicht Teil dieser Verarbeitung, sondern Teil des Prüfens der Berichtsdaten und wird dort ausgeführt.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Prüfen: (Lohnart) Verpflegungszuschuss berichtet, (Lohnart) Verpflegungszuschuss steuerpflichtig.

Webclient:

Externe Berichtsdaten übernehmen

Externe Berichtsdaten übernehmen

Externe Berichtsdaten können übernommen werden, wenn die Datei in einem Excel-Dokument vorliegen, das eine Kopie des Excel-Musters ist, das wir zur Verfügung stellen können. Der Name des Musters ist: BerichtsdatenTag.xls.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Funktion, Externe Berichtsdaten übernehmen.Webclient: Personalbuchhaltung, Aktionen, Import/Export.

Externe Berichtsdaten übernehmen, xlsx

Wenn ein Excel-Dokument mit externen Berichtsdaten als .xlsx gespeichert wird, also in der aktuellen Excel-Version, dann werden die Daten schneller eingelesen.

Externe Berichtsdaten übernehmen, Probleme mit Excel

Wenn es Fehlermeldungen von Excel gibt, wenn externe Berichtsdaten übernommen werden sollen, dann ist die schnellste Lösung:

Im Original-Excel-Dokument die Daten als csv-Datei speichern, also

Datei, Speichern unter, Dateityp CSV (Trennzeichen-getrennt), einen anderen Namen mit .csv angeben, die dann folgenden Warnmeldungen mit Ok und Ja bestätigen. Das Dokument verlassen.

Dann beim Übernehmen der Berichtsdaten auswählen: Dateiformat ASCII, Importdatei, wie eben erstellt, sonst die Auswahlen wie beim Excel-Import.

Externe Berichtsdaten einlesen, prüfen

Wenn Berichtsdaten eingelesen werden, dann gibt es die Auswahl, ob sie gleich geprüft werden sollen oder nicht.

Externe Berichtsdaten übernehmen, besondere Verarbeitungen

Berichtsdaten aus Zeiterfassungen können in der Haupterfassung der Berichtsdaten als "externe Berichtsdaten" eingelesen werden:

In einigen Fällen müssen die Daten nicht in der Form der Standard-Schnittstelle vorliegen, sondern werden beim Einlesen in das Standard-Format umgesetzt: 

Als Dateiformat ASCII auswählen, die Datei angeben, den Abrechnungsmonat vorgeben und bei "Textdatei umsetzen nach Muster" die Auswahl der Firma der Zeiterfassungs-Software treffen.

Dies ist eine Sonder-Verarbeitung für bestimmte genannte Zeiterfassungen.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Funktion, Externe Berichtsdaten übernehmen.

Webclient:

Berichtsdaten, negative Stunden und Fehlzeiten

Wenn Berichtsdaten mit negativen Stunden zum Beispiel aus der Übernahme von externen Berichtsdaten kommen und wenn es sich um eine Fehlzeit handelt, etwa um Urlaub, und wenn für diese Personalnummer und diesen Tag bereits ein Eintrag im Fehlzeitenkalender ist, dann werden dessen Stunden vermindert; die negativen Stunden werden also als Stornierung angesehen.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Funktion, Externe Berichtsdaten übernehmen.

Webclient:

Mandant der Kostenstelle

Wenn Berichtsdaten eingelesen werden, wird der Mandant der Kostenstelle nach den Regeln des Baulohns gesucht. 

Wenn zum Beispiel die Nummer einer Kostenstelle im Baulohn-Mandanten und im Mandanten der Niederlassung der Personalnummer vorhanden ist, wird der Mandant der Niederlassung genommen.

Daten aus der Werkstatt übernehmen

Istzeit in der Werkstatt, in die Berichtsdaten

Wenn in der Werkstatt die Arbeitszeit gebucht wurde, dann können diese Stunden zur Abrechnung in die Berichtsdaten des Baulohns gebracht werden.

Die Voraussetzungen dafür sind:

Die Zeiterfassung in der Werkstatt geschieht über /Abteilungen/Materialabrechnung/Werkstattberichte, Werkstatt Zeiterfassung. Dies kann in jedem Mandanten geschehen.

Dabei werden die Personalnummern des Baulohns benutzt. In der Werkstatt wird nach Schichtmodellen gearbeitet, zu definieren unter:

/Abteilungen/Materialabrechnung/Werkstattberichte, Übersicht mit Summen, siehe dort die Einrichtungen dazu.

Webclient:

Es sollte für die Werkstatt die Einrichtung getroffen werden: "Sollzeit berechnen". Das bedeutet: nicht die Istzeiten, wie erfasst und gebucht, werden im Werkstattbericht gerechnet, sondern stattdessen Positionen mit den einzelnen Arbeitsschritten, die eine bestimmte "Sollzeit" haben; was aber für den Baulohn weiter keine Bedeutung hat.

Im Baulohn:

Den Belegmonat vorgeben. Es werden die Belege der Zeiterfassungen mit einem Belegdatum in diesem Monat verarbeitet. 

  • Eine Firmengruppe vorgeben mit den Mandanten der Zeiterfassungen.

  • Die Lohnart für Produktivlohn vorgeben; wenn nicht, wird sie im Personalstamm gesucht.

  • Der Name des Buchungsblattes ist der Name des Blattes, aus dem heraus die Übernahme aufgerufen wurde.

  • Wenn "als Rückrechnung" ausgewählt wird und dazu ein früherer Belegmonat, dann werden die Berichtsdaten im aktuellen Abrechnungsmonat für diesen Belegmonat in ein Buchungsblatt der Rückrechnung gestellt.

  • Wenn eine Zeiterfassung in die Berichtsdaten übernommen wurde, erhält sie ein "Übertragungsdatum Baulohn" und wird später nicht noch einmal übernommen.

  • Kein Übertragungsdatum wird gesetzt, wenn nur "zur Probe" übernommen wird.

  • Bei der Zeiterfassung wurde eine "Menge Baulohn" in Dezimalstunden errechnet.

  • Die Kostenstelle wird anhand des Werkstattberichts ermittelt, das ist dort die zu entlastende Kostenstelle.

  • Ob Berechtigungen für den Mandanten der Werkstatt vorliegen, wird nicht geprüft; aber ob man für die Personalnummern berechtigt ist.

Die Daten sind dann in den Berichtsdaten.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Funktion, Daten aus der Werkstatt.

Webclient:

Berichtsdaten pro Benutzer einschränken 

Berichtsdaten sperren

Um für einen Monat das Erfassen von Berichtsdaten durch bestimmte Benutzer zu beenden, kann dieses definiert werden:

In der Benutzer-Einrichtung der Systemadministration wird einmal pro Benutzer festgelegt, dass für ihn ein Berichtsmonat als abgeschlossen gilt, sobald dies für den Monat festgelegt wird. In der Abrechnungs-Übersicht des Baulohns wird durch den Aufruf einer Funktion das Erfassen der Berichtsdaten für diesen Monat beendet.

Wenn also diese beiden Einrichtungen getroffen sind, dann dürfen die so festgelegten Benutzer keine Berichtsdaten dieses Monats ändern oder erfassen oder löschen. Dies gilt für alle Berichtsdaten des Monats, ohne Einschränkung nach Personalnummer oder Niederlassung oder Abrechnungskreis. Diejenigen Benutzer, bei denen die Kennung in der Benutzer-Einrichtung nicht gesetzt ist, dürfen die Berichtsdaten weiter bearbeiten. 

/Abteilungen/Verwaltung/IT-Verwaltung, Benutzereinrichtung: "Baulohn-Berichtsdaten begrenzt" (diese Spalte ist einblendbar) und /Abrechnung/Abrechnung, Funktion, Berichtsdaten-Erfassung beenden.

Webclient:

Bestimmte Benutzer berichten bestimmte Lohnarten

Welche Lohnarten bestimmte Benutzer berichten können, kann über die Feldberechtigungen der Systemverwaltung eingeschränkt werden.

Diese Einschränkung gilt dann für die Übersicht der Lohnarten, die Karte der Lohnarten und das Berichten der Lohnarten. Für die Auswertung durch Berichte gilt die Einschränkung nicht; sie zielt auf die Berichtsdaten.

Das ist eine Berechtigungsprüfung; der Benutzer kann also z.B. nicht einen Filter lösen, um doch alle Lohnarten zu sehen.

Was tun?

Bei der Feldberechtigung wird eine Gruppen-ID (Rolle) eingetragen. Am besten ist es, nur für diesen Zweck Rollen anzulegen. Die Rolle dann bei den Benutzern eintragen. Weiter muss nichts zur Rolle definiert werden. Dann bei den Feldberechtigungen zu dieser Rolle die Tabelle Lohnart Baulohn, als Feld Lohnart und als Anzeigen-Filter einen Filter der erlaubten Lohnarten eintragen. Sollten viele Lohnarten berechtigt sein, dann eine weitere Rolle anlegen. Für Benutzer ohne Einschränkung keinen Eintrag erstellen. 

/Abteilungen/Verwaltung/IT-Verwaltung oder Suchen: Zugriffsrechte, Berechtigungen und Feldberechtigungen definieren.

Webclient:

Berichtsdaten, zusammenstellen (Zusammenfassung)

Berichtsdaten, Zusammengefasste Berichtsdaten anzeigen

Aus der Haupt-Berichtsdatenerfassung kann eine besondere Übersicht von Berichtsdaten aufgerufen werden, in der pro Personalnummer die bereits erfassten Berichtsdaten zusammengefasst dargestellt werden, damit sie geprüft werden können. Zunächst muss oben in der Übersicht die Personalnummer ausgewählt werden; dabei kann der Suchbegriff eingetragen werden, die Personalnummer wird dann gesucht. Als Monat wird der aktuelle Abrechnungsmonat vorgeschlagen. Die Berichtsdaten, die für die Personalnummer und den Monat vorhanden sind, werden dann automatisch zusammengefasst dargestellt. Wenn bereits zusammengestellt wurde, also noch geprüft wird, dann wird gefragt, ob die Daten bleiben oder neu ermittelt werden sollen. Die Daten, die so dargestellt werden, sind pro Benutzer getrennt, so dass jeder Anwender seine eigene Sicht erhält und andere Anwender in seiner Übersicht nicht ändern.Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Ausführen, Zusammenfassung.

Berichtsdaten, Zusammenfassung

Für diese Anzeige wird so zusammengefasst:

Pro Personalnummer, Kostenstelle, Belegtag und außerdem: für jede Stunden-Lohnart für die Personalnummer auf der KSt, am Tag und nach dem Prüfkennzeichen, das ist hier eine Zahl in "Anzahl Umläufe", für jeden Buchungstext, wenn erfasst und unterschiedlich, eine eigene Zeile. In dieser Zusammenfassung sind außerdem automatisch Leer-Einträge pro Personalnummer und Kalendertag eingefügt, für Tage, an denen nicht berichtet wurde, auch für Wochenenden, für den Abrechnungsmonat.

Berichtsdaten, Zusammenfassung Spalten

Die Spalten der Zusammenfassung sind:

Kostenstelle, Datum, Stunden, Geprüft, Buchungstext, Symbol der Fehlzeit-Lohnart, eine weitere Lohnart, Menge dieser weiteren Lohnart, Faktor dieser weiteren Lohnart, und zur Information: Betrag der Lohnart, Betrag der weiteren Lohnart.

Dabei gelten die Besonderheiten: "Geprüft" ist eine Zahl, hilfsweise wird das Feld der Berichtsdaten: "Anzahl Umläufe" benutzt. Geprüft wird nur dann mit einer Zahl dargestellt, wenn alle Berichtsdaten des Eintrags bereits geprüft sind. Die KSt-Nummer wird nur beim ersten Mal angezeigt, bis sich die KSt-Nummer ändert.

Die weitere Lohnart ergibt sich so: wenn für die Personalnummer, die Kostenstelle, den Tag außer der Stunden-Lohnart eine weitere Lohnart berichtet wurde, die keine Entgeltstunden darstellt, dann wird diese hier angezeigt, also in der Zeile der Stunden-Lohnart. Das kann nur 1 weitere Lohnart sein. Aus dem Berichtsdatensatz dieser weiteren Lohnart kommen außerdem: Menge, Faktor. Der Betrag der Stunden-Lohnart ergibt sich aus den Stunden und dem Faktor, mit dem die Lohnart für diese Personalnummer bewertet wird. Der Betrag der weiteren Lohnart ergibt sich aus Menge mal Faktor.

Berichtsdaten, Zusammenfassung Änderung ab 05.21

Die besondere Verarbeitung für Lohnarten mit dem Berichtssymbol U oder GZ wird nicht mehr ausgeführt.

Das bedeutet jetzt: Die Lohnarten gelten als Stundenlohnarten nach den gleichen Bedingungen wie andere Lohnarten (aktive oder passive Entgeltstunden oder Zuordnung zu einer Fehlzeit oder Funktion zu Urlaub oder Kurzarbeit). Die Mengen (und Beträge) dieser Lohnarten werden nicht mehr auf 0 gesetzt. 

Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Aufteilung, Zusammenfassung.

Berichtsdaten, Zusammenfassung weiteres zur Anzeige (bis zur Version 2020.30)

Die Anzeige ist ähnlich gestaltet wie die Wochenerfassung pro Personalnummer. Oben links werden z.B. die Iststunden angezeigt. Bei den Iststunden ist am Ende eine Zeile mit den Gesamtstunden der Iststunden, wie angezeigt, enthalten.

Berichtsdaten Zusammenfassung, Anzeige der Info-Box: Wochentag, Sollstd., Iststd. ab Version 2023.2

Die Anzeige der der Info-Box: Wochentag, Sollstd., Iststd. ist nun auch in der Zusammenfassung möglich, dies wie in der Wochenerfassung. Die Anzeige ist wöchentlich. Die Anzeige der Box ist nur möglich, wenn man sich in der Zusammenfassung auf einem Datensatz mit einem Datum befindet.Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Ausführen, Zusammenfassung: Info-Box rechts

Berichtsdaten FactBox, Gesamtstunden des Monats anzeigenIn der Wochenerfassung ist eine neue zusätzliche FactBox <Soll-, Iststd. Erfassungsmonat> enthalten. Diese FactBox zeigt in Bezug auf den in der Page eingestellten Erfassungsmonat die Gesamt-Sollstunden und die Gesamt-Iststunden zum jeweiligen Mitarbeiter an, zu dem jeweils erfasst wird.Damit kommen wir einem vielfachen Wunsch nach, diese Gesamtstunden wieder anzuzeigen.Eine Ist-Stunden-Anzeige, wie sie im Windowsclient vorhanden war, ist aber weiterhin technisch nicht mehr möglich.Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Ausführen, Erfassung Woche, FactBox: <Soll-, Iststd. Erfassungsmonat>

Berichtsdaten, Zusammenfassung bearbeiten

In der Übersicht der für eine Personalnummer zusammengefassten Berichtsdaten können die Daten geändert und ergänzt werden.

Geändert werden können diese Daten: Die Kostenstelle, die Geprüft-Zahl, der Buchungstext, die weitere Lohnart, Menge und Faktor der weiteren Lohnart. Aus der Anzeige können auch die Berichtsdaten aufgerufen werden: Wenn der Berichtsdaten-Button ausgeführt wird, dann werden die Berichtsdaten, aus denen sich die aktuelle Zeile zusammensetzt, angezeigt. Danach ergibt sich: Falls die Stunden dieser Berichtsdaten jetzt anders sind, werden sie auch in der Zusammenfassung geändert; ebenso der Buchungstext; ebenso die Kostenstelle; andere Eingaben nicht. 

Berichtsdaten, Zusammenfassung, Ausführen

Die Änderungen der zusammengefassten Anzeige werden in die Berichtsdaten übernommen, wenn der Ausführen-Button gedrückt wird. Dann werden die Berichtsdaten, die der Zusammenfassung zugrunde liegen, so geändert:

In allen Berichtsdaten werden die Kostenstelle, der Buchungstext geändert und die Geprüft-Zahl gesetzt, wenn eingegeben. Der Berichtsdaten-Satz der weiteren Lohnart wird geändert, wenn vorhanden; wenn noch nicht vorhanden, und jetzt die Lohnart eingegeben wurde, wird er eingefügt, und zwar im Buchungsblatt der zugehörigen Stunden-Lohnart; wenn die Lohnart auf leer gesetzt wurde, wird ihr Berichtsdaten-Satz gelöscht. Leer-Einträge, die für nicht-berichtete Tage eingefügt waren, bewirken keine Änderung von Berichtsdaten. Nach dem Ausführen werden die zusammengefassten Daten für die Personalnummer und den Monat gelöscht.

Berichtsdaten, Zusammenfassung, Druck

Eine Druckausgabe der Berichtsdaten für einen Monat listet pro Personalnummer folgende Zeilen: jeder Kalendertag wird aufgeführt. Dazu die Spalten:

Kostenstelle; wenn sich die KSt wiederholt, wird sie nur beim ersten Mal gedruckt, Datum; z.B. in der Form 28 Mi, die Produktivstunden, also aktive Entgeltstunden, der Buchungstext wie eingegeben, ein Hinweis, wenn Eintritt oder Austritt am Tag, das Berichtssymbol der Lohnart, wenn die Lohnart eine Fehlzeit ist, Lohnart, Menge, Faktor, Betrag, wenn eine solche Lohnart berichtet ist; nur eine Lohnart pro Tag. Weitere Ausgaben: ein * wird neben dem Datum gedruckt, wenn eine Eingabe in "Anzahl Umläufe" getroffen wurde. Dazu die Summe der aktiven Entgeltstunden und Fehlzeitstunden pro Woche und für den Monat. Es wird 1 Blatt pro Personalnummer ausgegeben. Es kann die Sortierung der Personalnummern vorgegeben werden, z.B. nach Suchbegriff. Die Schriftart ist größer als bei den sonstigen Berichten.

Berichte, Berichte drucken, <bloberzus Berichtsdaten zusammengestellt>.

Berichtsdaten, Zusammenfassung, Tastenkombination nutzen 

Ein Wechsel zwischen den Personalnummern ist mit der Tastenkombination ALT+N möglich. Gewechselt wird nach dem Filterkriterium, das ist die Niederlassung und dem Sortierkriterium, das ist der Suchbegriff.

Weiteres zu Berichtsdaten

Berichtsdaten, mehrere Lohnarten

In der Haupterfassung der Berichtsdaten können pro Berichtsdatensatz die Mengen zusätzlicher Lohnarten eingetragen werden, also etwa Verpflegungszuschuss oder Fahrtgeld.

Um welche Lohnarten es sich handelt, wird in der Baulohn-Einrichtung festgelegt.

Bei der Eingabe kann durch die Übersicht, also Alt-Cursor-nach unten, die Bezeichnung der Lohnart angezeigt werden, zu der die Menge gehört.

Je nach der Berechnungseinheit einer solcher Lohnart ist die Eingabe entweder eine Menge oder ein Betrag. Wenn es nötig sein sollte, Menge und Faktor einzugeben, dann kann eine Lohnart zweimal hintereinander in der Einrichtung eingetragen werden; die erste Eingabe ist dann die Menge, die zweite der Faktor.

Bei der Abrechnung werden diese Eingaben in einzelne Abrechnungssätze der Lohnarten aufgelöst. Die Lohnart bestimmt, ob es sich um eine Menge oder um einen Betrag handelt. Die Kostenstelle wird, wenn nicht eine feste KSt für die Lohnart gilt, vom eigentlichen Berichtsbeleg übernommen.

Diese abgerechneten Lohnarten können nicht beim Berichtsdaten-Druck gedruckt werden, aber bei den Druckausgaben der "Berichtsdaten nach Abrechnung".

/Abteilungen/ Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung: Lohnart 1 bis Lohnart 5, Ändern, und/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten: Menge 1 bis Menge 5, und für den Druck: /Berichte/Berichte drucken, <bloberprb, bloberlst Berichtsdaten nach Abrechnung>.

Webclient:

Berichtsdaten, vorgeschlagen

Wenn in der Haupterfassung der Berichtsdaten Vorschlagswerte gesetzt werden, also: Aus letzter Zeile, Belegdatum hochzählen, Belegdatum vorschlagen, dann wird dies in der Menüleiste angezeigt:

"Vorgeschlagen" zeigt an, dass Vorschläge aktiv sind. Was ist aktiv? Auf die Aktion klicken. Wenn keine Vorschläge aktiv sind, wird "Vorgeschlagen" nicht angezeigt.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Aktionen: Vorgeschlagen und auch Vorschlagen, Status: vorgeschlagen.

Webclient:

Berichtsdaten, Wochenerfassung, Symbol

In der Wochenerfassung der Berichtsdaten können die Spalten für Berichtssymbole per Funktion eingeblendet werden. In diesen Spalten kann je ein Berichtssymbol einer Lohnart eingetragen werden, um volle Stunden zu berichten. Das bedeutet allerdings: die Spalten können nicht mehr per "Spalten auswählen" eingefügt werden, sondern nur durch diese Funktionen.

Einblenden: "Berichtssymbol-Spalten einblenden"; die Spalten heißen "Mo, Di" und weiter.

Ausblenden: "Menge-Spalten einblenden"; die Spalten heißen "Montag, Dienstag".

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Erfassung Woche, Funktion.

Webclient:

Berichtsdaten Wochenerfassung, Felder oben, mehr Platz (nur bis zur Version 2020.30)

In der Wochenerfassung der Berichtsdaten können die Felder, die oben angeordnet sind, vom Mitarbeiternamen bis zur Niederlassung, ausgeblendet werden; auf diese Weise gibt es mehr Platz zum Beispiel für die Anzeige der Iststunden. 

Wenn "Felder oben ein/aus" gewählt wird, dann einmal kurz die Wochenerfassung verlassen und wieder öffnen.

Diese Einrichtung wird aber gemerkt, und zwar pro Benutzer, und solange angewendet, bis sie hier wieder geändert wird.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Erfassung Woche, dort: Funktion, Felder oben ein/aus.

Berichtsdaten Wochenerfassung, Anzeige der Ist-Stunden ab Version 2022 (Webclient)

Die Anzeige der Ist-Stunden ist wöchentlich über die Info-Box möglich: Wochentag, Sollstd., Iststd..Eine monatliche Übersicht, ähnlich wie bisher, ist auch möglich. Dazu nutzen: Auswerten, Iststunden

Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Erfassung Woche

Berichtsdaten Wochenerfassung, Anzeige der Ist-Stunden ab Version 2022 (Webclient) mit der Zusammenfassung

Bitte beachten Sie hier die Verarbeitung zur Zusammenfassung: Berichtsdaten, zusammenstellen (Zusammenfassung)Hier sind die IST-Stundenanzeige und auch die Sollstunden im Webclient übersichtlich dargestellt und bei Bedarf änderbar.

Berichtsdaten, Auswerten von Soll- und Ist-Stunden zum Abrechnungsmonat

In der Berichtsdatenerfassung, also im Buchblatt, ist eine Möglichkeit vorhanden, die Ist-Stunden zum jeweiligen Mitarbeiter anzuzeigen. Diese Anzeige funktioniert nur, wenn der Aufruf auf einem Belegdatum erfolgt, welches passend ist zum jeweiligen Abrechnungsmonat, der eingestellt ist.Die Übersicht gibt die jeweiligen Soll-Stunden und die Ist-Stunden täglich, sowie auch die Gesamtstunden des Monats dazu mit an.

Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Auswerten, Ist-Stunden

Berichtsdaten, Zusammenfassung, Anzeige der Info-Box: Wochentag, Sollstd., Iststd. ab Version 2023.2

Die Anzeige der der Info-Box: Wochentag, Sollstd., Iststd. ist nun auch in der Zusammenfassung möglich, dies wie in der Wochenerfassung. Die Anzeige ist wöchentlich. Die Anzeige der Box ist nur möglich, wenn man sich in der Zusammenfassung auf einem Datensatz mit einem Datum befindet.Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Ausführen, Zusammenfassung: Info-Box rechts

Berichtsdaten, Sollstunden

In der Haupterfassung der Berichtsdaten können die Sollstunden eingetragen werden, wenn die Menge 0 ist, indem die "Übersicht" auf die Menge ausgeführt wird. Oder es können mit der Funktionstaste Strg-Q die Sollstunden für die aktuelle Zeile eingetragen werden.

Das gilt nur für Stundenlohnarten.

ab Webclient: Strg-Q 

Berichtsdaten, Gesamtstunden

Zu den Berichtsdaten werden in der Infobox auf der rechten Seite diese Summen angezeigt: die aktiven und passiven Entgeltstunden für die Personalnummer im Belegmonat laut aktuellem Buchungsblatt; die aktiven und passiven Entgeltstunden für die Personalnummer im Belegmonat in allen Buchungsblättern, also auch soweit schon aus den Wochenerfassungen und aus dem Fehlzeitenkalender in die Berichtsdaten übertragen.

Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, rechts: Berichtsdaten.

Übersicht der Berichtsdaten, und nach KSt

Aus der aktuellen Abrechnung wird über "Berichtsdaten" nicht das Berichtsblatt, sondern zunächst die Übersicht der Berichtsdaten angezeigt.

Diese Übersicht der Berichtsdaten kann, wenn die Stunden der Personalnummer pro Kostenstelle geprüft werden sollen, als "Übersicht auf KSt" angezeigt werden; das sind die gesamten Berichtsdaten für die Personalnummer und die Kostenstelle.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, im Menüband: Berichtsdaten.

Webclient:

Berichtsdaten, die Stammkostenstelle nicht vorschlagen

Wenn Berichtsdaten erfasst werden, dann wird die Stammkostenstelle des Personalstamms für Stundenlohnarten und Tageslohnarten nicht vorgeschlagen.

So in der Haupterfassung und in der Wochenerfassung, zum Beispiel für Produktivstunden und für Verpflegungszuschuss.

Wenn in den Berichtsdaten aber doch immer die Stamm-Kostenstelle vorgeschlagen werden soll, dann in der Baulohn-Einrichtung im Register Prüfen 2 bei "Interne Steuerung" diese Kennung hinzufügen: #STK. 

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung: "Interne Steuerung".

Webclient:

Berichtsdaten, Mandant der KSt

Wenn aus den Berichtsdaten die Übersicht der Kostenstellen aufgerufen wird, dann wird der Mandant vorgefiltert: wenn bei der Niederlassung der Personalnummer ein Fibu-Mandant eingetragen ist, dann auf diesen Fibu-Mandanten und den aktuellen Lohn-Mandanten.

Dies gilt also, wenn die Finanzbuchhaltung und die Kostenrechnung in anderen Mandanten geführt werden und deshalb bei den Niederlassungen des Baulohn-Mandanten jeweils dieser Mandant eingetragen ist. Und wenn laut Einrichtung auf KSt in Fremdmandanten, das wären andere Mandanten, nicht berichtet werden soll.

In der Haupterfassung und in der Wochenerfassung der Berichtsdaten.

/Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten, Erfassung Woche.

Webclient:

Berichtsdaten, Infobox

Bei der Infobox zu den Berichtsdaten der Haupterfassung, in der auch die Kostenstelle der Position angezeigt wird, kann der Bauleiter dazu eingeblendet werden. Wenn das gewünscht ist, dann in der Infobox rechts oben übers Zahnrad, Anpassen den "Bauleiter" hinzufügen.

Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten.

Berufsgenossenschaft

Allgemein

Mehr Informationen erhalten Sie im Handbuch: BLO SV-Meldungen BG (BG)Hier wird auch die seit 2017 gültige Meldung der "Elektronischen Lohnnachweise zur BG" geschildert.

Berufsgenossenschaft, ab 01.01.23 Einführung der Unternehmensnummer (UNRS) 

Neues Ordnungskennzeichen in der gesetzlichen UnfallversicherungDie Mitgliedsunternehmen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen erhalten zum 01. Januar 2023 bundesweit einheitliche Unternehmensnummern. Diese lösen die bisherigen trägerspezifischen Mitgliedsnummern als Ordnungskennzeichen ab.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Homepage der DGUV (oder ihrer individuellen Unfallversicherung): Unternehmensnummer / Unternehmernummer (dguv.de)

Ebenfalls gibt es ausführliche FAQ: Häufige Fragen und Antworten (dguv.de)

Sie werden von Ihrem zuständigen Unfallversicherungsträger ab Oktober 2022 schriftlich über den Nummernwechsel informiert.

  • Sobald Sie die Information über den Nummernwechsel erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, die Inhalte aufmerksam zu prüfen.

  • Sollten Sie mehrere Schreiben verschiedener Unfallversicherungsträger erhalten, in denen unterschiedliche Unternehmernummern (die ersten 12 Stellen) genannt sind, kontaktieren Sie einen der Unfallversicherungsträger bitte direkt.

Berufsgenossenschaft, Einführung der Unternehmensnummer (UNRS) Für Meldungen ab dem 01.01.23 gilt nicht mehr die Mitgliedsnummer zu BG, sondern die eindeutige Unternehmensnummer (UNRS). Die Unternehmensnummer (UNRS) wird den Unternehmen (in Bezug auf die bisherige Mitgliedsnummer bzw. Betriebsnummer) schriftlich ab Oktober 2022 mitgeteilt. Ab dem 01.11.22 werden Stammdatendatenabfragen mit Rückmeldungen in einer neuen Datensatz-Version beantwortet. Dieser Datensatz enthält dann u.a. auch die Unternehmensnummer (UNRS), wie sie schriftlich mitgeteilt wurde.Daher gibt es in den Firmen- und Niederlassungsstammdaten jeweils ein neues Feld um die Unternehmensnummer (UNRS) zu pflegen. Die Unternehmensnummer (UNRS) ist 15stellig und rein nummerisch.Eine Prüfziffer steht an der 12. Stelle. Die Eingabe wird vom Programm geprüft. Der PIN soll mit der Vergabe der Unternehmensnummer (UNRS) gleichbleiben. Wenn die Unternehmensnummer (UNRS) per Rückmeldung ins Programm kommt, wird diese automatisch übernommen.

Wichtig: Die Übernahme ist zu kontrollieren. Das sind die Rückmeldungen, die aufgrund der Stammdatenabfragen zu Beginn eines Beitragsjahres (kommendes Jahr 2023) von den UV-Trägern bereitgestellt werden.Wichtig: Die bisherige Eingabe Mitgliedsnummer soll in den jeweiligen Stammdaten erhalten bleiben, da sie für Stornierungen und Meldungen zu Vorjahren noch benötigt wird.Wichtig: Die bisherige Eingabe der PIN soll in den jeweiligen Stammdaten erhalten bleiben. Die entsprechenden Meldungen enthalten dann zukünftig, sofern noch notwendig die bisherige Mitgliedsnummer und die Unternehmensnummer (UNRS). Neu gegründete Unternehmen bzw. bei neuen Mitgliedschaften in einer BG werden keine Mitgliedsnummern mehr vergeben, hier zählt ausschließlich die Unternehmensnummer (UNRS) ab 01.01.23.

Berufsgenossenschaft, Stammdaten der BG; zur Unternehmensnummer (UNRS) Die bisherigen Eingaben einer Mitgliedsnummer an den Berufsgenossenschaften sollen ebenfalls erhalten bleiben.Zur Unternehmensnummer (UNRS) zählt hier nun folgendes: Es zählt die Eingabe der Unternehmensnummer (UNRS) Firmenstammdaten und Niederlassungsstammdaten. Daher ist in den Firmen- und Niederlassungsstammdaten die jeweilige BG zu hinterlegen und die Unternehmensnummer (UNRS) zu pflegen. Zur Berufsgenossenschaft kann keine Unternehmensnummer (UNRS) gepflegt werden.Wichtig: Die Berufsgenossenschaft muss in den Firmenstammdaten und Niederlassungsstammdaten eingeben sein.

Berufsgenossenschaft, zum PINDie bisherigen Eingaben einer PIN für den Lohnnachweis BG in den Stammdaten der Berufsgenossenschaften oder den Niederlassungen sollen ebenfalls erhalten bleiben. Der PIN soll mit der Vergabe der Unternehmensnummer (UNRS) gleichbleiben. Sofern er anderweitig mitgeteilt wird, ist er zu ändern.

Webclient: Stammdaten/Einrichtung, Firmendaten, Register Sozialwesen, Berufsgenossenschaft und Stammdaten/Einrichtung, Firmendaten, Niederlassungen, Register Baulohn, Berufsgenossenschaft: Unternehmensnummer

Webclient: Stammdaten/Einrichtung, Firmendaten, Register Sozialwesen, Berufsgenossenschaft und Stammdaten/Einrichtung, Firmendaten, Niederlassungen, Register Baulohn, Berufsgenossenschaft: BerufsgenossenschaftWebclient: Stammdaten/Einrichtung, Berufsgenossenschaft oderStammdaten/Einrichtung, Firmendaten, Niederlassungen, Register Baulohn: PIN  für den Lohnnachweis BG

BG-Brutto pro Belegmonat

Das Brutto für die Berufsgenossenschaften wird pro Belegmonat geführt.

KSt mit BG und Gefahrenklasse

Alle Kostenstellen, die mit aktiven Lohnarten berichtet werden, müssen eine Berufsgenossenschaft und eine Gefahrenklasse eingetragen haben.

/Stammdaten/Kostenstellen.

Webclient: 

Stunden bei Angestellten

Für Angestellten werden als Stunden diejenigen Stunden ausgewiesen, die für die Gehaltslohnart ermittelt wurden; abgezogen werden die Fehlzeiten Krank, Betriebsunfall, Wegeunfall, Urlaub, Feiertag. Die Gehaltslohnart muss den Eintrag BGen-pflichtig "Stunden und Betrag" haben, Register Steuerung und  einen Eintrag bei "Std. bei Gehaltslohnart" haben, Register Fibu/BBA. 

Die Stundenlohnarten der Fehlzeiten dürfen nicht "Stunden und Betrag" als BG-Pflicht haben, sondern nur "Betrag".

Personalstamm, mehrere Berufsgenossenschaften und Gefahrenklassen

Sofern es notwendig ist, einen Mitarbeiter mit zwei verschiedenen Berufsgenossenschaften und verschiedenen Gefahrklassen abzurechnen und zu melden, kann dazu die Berufsgenossenschaft in der Verteilung der Gefahrklassen eingeblendet werden. Das Kennzeichen „Mehrere Gefahrklassen“ ist dafür zu setzen./Stammdaten/Personalstamm, Register Zuordnung: Gefahrklassen, Spalte Berufsgenossenschaft.

Webclient: 

SV-Meldungen und BG-Jahresberechnung (bis 2017)

Die BG-Berechnung wird zwar für die SV-Meldungen automatisch ausgeführt;

Ab dem Jahr 2017 gilt folgendes nicht mehr:

wenn aber die BG-Berechnung zum Jahresende festgestellt werden soll, dann muss sie ausdrücklich ausgeführt werden, also über Periodische, BG-Jahresberechnung, mit Stichmonat Dezember des Jahres.

Diese Empfehlung gilt bis zum Lohnnachweis 2012:

Wann kann die BG-Jahresberechnung ausgeführt werden?

Die BG-Jahresberechnung sollte erst erstellt und gedruckt werden, wenn die SV-Jahresmeldungen erstellt und gemeldet sind, also z.B. im März des Folgejahres. Denn die SV-Jahresmeldungen stellen ebenso wie die BG-Jahresberechnung das BG-Brutto für das Jahr fest.

Allerdings ist die BG-Jahresberechnung nicht beständig. Da zu den SV-Meldungen das BG-Brutto gemeldet werden muss, wird das BG-Brutto in jedem SV-Meldemonat neu ermittelt. Das maßgebliche BG-Brutto wird im Lohnkonto gedruckt.

Berufsgenossenschaft, Lohnnachweis (bis 2017)

Ab dem Jahr 2017 gilt folgendes nicht mehr:

Ab dem Lohnnachweis 2013 empfehlen wir, die Beträge in den Lohnnachweis aufzunehmen, so wie sie mit den SV-Meldungen in 2012 und mit der Jahresmeldung im Januar gemeldet wurden.

Bei der BG-Jahresberechnung wird angeboten: "Oder wie gemeldet". Dann muss die Berechnung nicht eigens ausgeführt und gedruckt werden, vielmehr wird eine Excel-Ausgabe erstellt mit dem Einzelnachweis der Meldungen.

Die Ausgabe enthält von der Mitgliedsnummer über den Gefahrentarif bis zu Brutto und Stunden die Werte, wie sie gemeldet wurden. In einer Spalte "Manuell" wird ein M gedruckt, wenn die SV-Meldung auf "manuell gemeldet" gesetzt wurde; dann kann dieser Betrag in der Regel aus der Summe herausgerechnet werden. Es werden alle Meldungen ausgewertet, die erstellt sind, auch wenn sie noch nicht gesendet wurden.

Die Ausgabe kann als Summe pro BG und Gefahrentarif oder als Summe pro Personalnummer oder als Einzelnachweis erstellt werden. Es kann ausgewählt werden, dass nur die Meldungen für eine bestimmte Mitgliedsnummer ausgegeben werden. Verarbeitet werden die Meldungen von Januar bis zum Stichtag, also meistens bis Dezember. 

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, BG-Jahresberechnung: Oder wie gemeldet. 

Webclient: 

Berufsgenossenschaft, Gefahrentarif

Wenn SV-Meldungen mit BG-Brutto erstellt werden, dann wird geprüft, ob die Gefahrentarifstelle, die gemeldet wird, im Verzeichnis der Gefahrentarife enthalten ist.

Das gesamte Verzeichnis der Offiziellen Gefahrentarife wird eingelesen unter Baulohn, Einrichtung, Schnittstellen, Betriebsnummern, Button Funktion, Import Berufsgenossenschaften.

/Stammdaten/ Personalstamm, Prüfen und /Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Monat, Funktion, Fehlertext anzeigen und

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Gefahrenklassen, Übersicht auf Offizielle Gefahrentarifstelle. 

Webclient: 

Berufsgenossenschaft, freiwillig versichert

Zum Beispiel für Geschäftsführer, die bei der Berufsgenossenschaft "freiwillig versichert" sind, kann die Gefahrenklasse so gekennzeichnet werden. Das ist bei der BG Bau der Gefahrentarif 800. Bei anderen Berufsgenossenschaften einen „fiktiven“ Gefahrentarif z.B. 999 anlegen. Hierzu in der Spalte Bedeutung die Auswahl "freiwillig" treffen. Das kann auch als Kennzeichnung bei nicht UV-pflichtigen Mitarbeitern so genutzt werden. Eine Zuordnung zu einem offiziellen Gefahrentarif ist nicht notwendig, kann aber im Fall der BG Bau (Gefahrentarif 800) so erfolgen.

Für diese als „freiwillig“ gekennzeichneten Gefahrentarife werden keine SV-Meldung (92-Meldungen) zum BG-Brutto erstellt, der Lohnnachweis enthält das Brutto deshalb auch nicht, der Einzelnachweis führt die Personalnummer am Ende als nicht UV-pflichtig auf. 

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Gefahrenklassen, Spalte: Bedeutung.

Webclient: 

Bis 31.12.20 galt: Berufsgenossenschaft, freiwillig versichert:

In dem Fall, zum Gefahrentarif gibt es eine offizielle Gefahrentarifstelle:

Dann wird die SV-Meldung zum BG-Brutto immer noch erstellt, der Gefahrentarif wird dabei akzeptiert, auch wenn er nicht von der Berufsgenossenschaft als gültiger Gefahrentarif zurückgemeldet wurde, der Lohnnachweis enthält aber das Brutto dieses Gefahrentarifs nicht, der Einzelnachweis des Lohnnachweises, das ist die "Ausgabe" nach Excel, führt die Personalnummer auf, ohne Brutto. In dem Fall, zum Gefahrentarif gibt es keine offizielle Gefahrentarifstelle: Es wird keine SV-Meldung zum BG-Brutto erstellt, der Lohnnachweis enthält das Brutto deshalb auch nicht, der Einzelnachweis führt die Personalnummer am Ende als nicht UV-pflichtig auf. 

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Gefahrenklassen, Spalte: Bedeutung.    

Webclient:      

Bis 31.12.20 galt: SV-Meldung mit BG-Brutto, wenn freiwillig

Wenn die Gefahrenklasse, die für die Berufsgenossenschaft abgerechnet wird, eine "freiwillige" Versicherung ist, also die Beiträge nicht vom Unternehmen bezahlt werden, dann wird bei den SV-Meldungen mit BG-Brutto kein Fehler ausgegeben, wenn diese Gefahrenklasse in den Rückmeldungen der Berufsgenossenschaft nicht als gültige eingetragen ist. Denn das Brutto mit einer solchen Gefahrenklasse wird zwar gemeldet, aber nicht in den Lohnnachweis aufgenommen. Die Gefahrenklasse muss im Feld Bedeutung die Auswahl "freiwillig" haben.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Gefahrenklassen: Bedeutung./Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Meldungen erstellen.

Webclient:  

Übersicht der Gefahrenklassen, gefiltert

Die Übersicht der Gefahrenklassen wird auf die offiziellen Gefahrentarife vorgefiltert, die für die BG in einer Rückmeldung waren; gesucht wird Vorjahr bis laufendes Jahr, je nachdem, was schon da ist.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Gefahrenklassen.

Webclient:  

Import Betriebsnummern und Gefahrenklassen

Die Betriebsnummern und offiziellen Gefahrenklassen der Berufsgenossenschaften können importiert werden.

Ein Aufruf genügt für alle Mandanten.

Die Beitragsbemessungsgrenzen fürs Jahr werden dabei ebenfalls aktualisiert; für die BG Bau wird die Beitragsbemessungsgrenze während der Abrechnung errechnet, nämlich aus der Bezugsgröße West laut den Sozialversicherungswerten, zum Beispiel 3115, multipliziert mit 24.

Die Importdatei wird von uns bereitgestellt und heißt etwa: bloBGjjmm.txt.

/Stammdaten/Import Stammdaten, Import Berufsgenossenschaften

Webclient:  BLO Lexikon A - K - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence 

Gefahrenklassen ändern

Wenn eine Berufsgenossenschaft die Gefahrenklassen ändert und wenn deshalb neue Gefahrenklassen in den Stammdaten der Berufsgenossenschaft angelegt wurden, dann können die Gefahrenklassen im Personalstamm und bei Kostenstellen automatisch geändert werden.

Nicht geändert wird dabei in der Historie und nicht bei der Verteilung von Gefahrenklassen.

Wie? Zunächst in der Übersicht der Gefahrenklassen bei der alten Gefahrenklasse hilfsweise in der Spalte: Suchbegriff die neue Gefahrenklasse eintragen. Dann die Übersicht auf die alten Gefahrenklassen filtern. Und die Funktion ausführen.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Gefahrenklassen, Funktion: Gefahrenklassen ändern.

Berufsgenossenschaft, kopieren

Die Stammdaten zur Berufsgenossenschaft werden pro Mandant geführt; wenn eine Berufsgenossenschaft in einen anderen Mandanten kopiert wird, dann gilt:

Wenn die Stammdaten dort bereits vorhanden sind, dann werden sie geändert und ergänzt. Gelöscht wird dabei nicht. Diese Stammdaten sind: die Berufsgenossenschaft selbst, die Beitragssätze und die Gefahrenklassen.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Kopieren.

Webclient:  

Berufsgenossenschaft und Rückrechnungen ins Vorjahr

BG-Jahresberechnung und Rückrechnungen

Die Jahresberechnung zur Berufsgenossenschaft summiert nach Belegmonat. Das bedeutet, dass Rückrechnungen ins Vorjahr nicht ins laufende Jahr eingerechnet werden, sondern in die Vorjahres-BG-Berechnung.

Rückrechnungen ins Vorjahr, die vor der BG-Jahresberechnung des Vorjahres ausgeführt werden, fließen also noch in die Berechnung des Vorjahres ein.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, BG-Jahresberechnung.

Webclient:  

Bis 31.12.2017: Rückrechnungen aufs Vorjahr ins aktuelle Jahr

Wenn Rückrechnungen aufs Vorjahr ausgeführt werden, nachdem die BG-Jahresberechnung des letzten Jahres durchgeführt wurde, dann ist dieses zu empfehlen:

Die Lohnarten, mit der die Steuerdifferenz, die sich durch Rückrechnungen ergibt, auf BG-pflichtig setzen.

Das sind die Lohnarten mit den Funktionen "9960 Rückrechnung ins Vorjahr, Steuer" und "9961 Nach RR lfd. Bezug aufs Vorjahr EGA ins lfd. Jahr".

Diese Lohnarten sind positiv auf der Abrechnung, also im aktuellen Jahr.

Weiteres zur Berufsgenossenschaft

Hinweis:Wenn es möglich ist, und der BG Bau sollte möglich sein, empfiehlt es sich, das Kennzeichen <Gefahrklasse fix> = JA im Personalstamm zu setzen. Der Abrechnungslauf lässt sich dadurch deutlich beschleunigen.

Bis 31.12.2008: BG, fixe Gefahrenklasse setzen

Anhand der Jahresberechnung zur Berufsgenossenschaft kann für das Jahr eine Gefahrenklasse als fix gesetzt werden; das ist die Gefahrenklasse, der bei der ersten Berechnung die meisten Arbeitsstunden zugeordnet wurden. Wenn dies gewünscht ist, dann zunächst die BG-Jahresberechnung ausführen. Danach die Funktion ausführen, dass eine fixe GfK ermittelt werden soll. Es gelten die Filter, wie beim Aufruf vorgegeben. Für Personalnummern, die eine Verteilung auf Gefahrenklassen haben, wird die Verarbeitung nicht ausgeführt. Für die übrigen Personalnummern im Filter wird dieses ausgeführt:

Für den Zeitraum wird pro Personalnummer die GfK mit den meisten Arbeitsstunden ermittelt; in der Historie zur Personalnummer wird diese GfK gesetzt und dazu das Kennzeichen "fix". Der aktuelle Personalstamm wird nicht geändert. Diese feste Gefahrenklasse in der Historie kann, falls nötig, durch einen weiteren Aufruf auch wieder zurückgenommen werden. Danach die BG-Jahresberechnung erneut ausführen. Dann gilt für das Jahr die fixe Gefahrenklasse. 

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, BG-Jahresberechnung.

Alternative zu fixe Gefahrenklasse setzen

Ab 01.09 wird folgendes automatisch ausgeführt; eine fixe Gefahrenklasse zu setzen, ist dann nicht nötig:

Berufsgenossenschaft, überwiegende Gefahrenklasse

Wenn für einen Arbeitnehmer für die Berufsgenossenschaft mit einer Gefahrenklasse abgerechnet werden soll, und zwar die nach Stunden überwiegende, dann kann dies in der Berufsgenossenschafts-Karte eingerichtet werden.

Im Personalstamm kann dies, falls nötig, ausgeschaltet werden; dort kann "Mehrere GfK" ausgewählt werden. In einigen Fällen wird aber keine überwiegende Gefahrenklasse ermittelt: Wenn eine fixe Gefahrenklasse gilt. Wenn eine Gefahrenklassen-Verteilung definiert ist.

Bei Wiedereintritt im Jahr, bis einschließlich 2013; ab 2014 wird auch bei Wiedereintritt die GfK ermittelt.

Beim Wechsel vom Auszubildenden in eine andere Beschäftigung.

Die überwiegende Gefahrenklasse wird automatisch ermittelt, und zwar während der BG-Jahresberechnung und wenn das BG-Brutto für SV-Meldungen ermittelt wird. Es wird dabei das ganze Jahr betrachtet, um die Gefahrenklasse mit den meisten Stunden zu ermitteln. Dabei werden Zeiten in Niederlassungen, die selbständig sind oder eine eigene Mitgliedsnummer (ab 01.23 Unternehmensnummer) bei der BG haben, getrennt ermittelt.

/Stammdaten/ Berufsgenossenschaften: Überwiegende GfK und /Stammdaten/ Personalstamm, Zuordnung: Mehrere GfK.

Webclient:  

Gefahrenklassen, Verteilung

Wenn im Personalstamm eine Verteilung auf Gefahrenklassen der Berufsgenossenschaft eingetragen wird, dann wird für die BG Bau ein Hinweis ausgegeben; laut Gefahrtarif der BG Bau ist eine Verteilung nicht möglich, auch nicht für Bürotätigkeiten. 

/Stammdaten/ Personalstamm, Zuordnung und Prüfen.

Webclient:  

Gefahrenklassenverteilung nachträglich ändern

Wenn für eine Personalnummer eine Verteilung der Gefahrenklassen mit Prozentsätzen eingetragen ist und wenn sich herausstellt, dass diese Verteilung doch noch geändert werden muss, dann für die Jahresberechnung der Berufsgenossenschaft so vorgehen:

Die Verteilung in der Historie des Personalstamms ändern, der Monat ist derjenige, für den die Jahresberechnung ausgeführt wird, also in der Regel der Dezember. Für diesen Monat in der Historie die Prozentsätze ändern. Allerdings können hier neue, noch nicht zugeordnete Gefahrenklassen nicht eingetragen werden.

Danach die BG-Jahresberechnung erneut ausführen, mit der Auswahl Monatswerte neu ermitteln. 

/Stammdaten/ Personalstamm, Bearbeiten, Historie, Gefahrenklassen und/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, BG-Jahresberechnung.

Webclient:  

Berufsgenossenschaft, Bemessungsgrenze

Die Jahres-Bemessungsgrenze der Berufsgenossenschaft wird laufend pro Monat geprüft; wird die Grenze für eine Personalnummer erreicht, dann wird im Monat weniger oder nichts als BG-Brutto abgerechnet.

Wenn außerdem eine Verteilung auf mehrere Gefahrenklassen definiert ist, wird diese Verteilung auf den bereits gekürzten Betrag ausgeführt. 

Bei der Verteilung auf Gefahrenklassen können Prozentsätze mit 5 Nachkommastellen eingetragen werden; z.B. für den Fall, dass je ein Drittel gerechnet werden soll. 

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Beitragssätze: Beitragsbemessungsgrenze und/Stammdaten/Personalstamm, Zuordnung.

Webclient:  

Import BG-Betriebsnummern, Jahresgrenze

Beim Import der Betriebsnummern der Berufsgenossenschaften wird überprüft, ob die Bemessungsgrenze, also die Jahres-Höchstgrenze, bei den BG-Stammdaten richtig eingetragen ist, und sie wird dort, wenn nötig, geändert.

Die Import-Datei enthält ein Gültig-ab-Datum; zu diesem Datum wird der Eintrag zu den Beitragssätzen geändert oder neu erstellt. 

/Stammdaten/Import Stammdaten und /Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Beitragssätze.

Webclient:  BLO Lexikon A - K - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence 

Bis 31.12.2014: BG Verkehr, Mindestbemessungsgrundlage

Diese Verarbeitung gilt bis Ende 2014.

Die Berufsgenossenschaft Verkehr berechnet die Beiträge anhand einer Mindestbemessungsgrundlage, auch Mindestentgelt genannt.

Wenn das BG-Brutto eines Arbeitnehmers diese Grenze unterschreitet, wird als BG-Brutto das Mindestentgelt angesetzt. Das Mindestentgelt Ost ist, als Beispiel, ab 2014 aufs Jahr 16884 Euro, das sind 1407 Euro im Monat. Gerechnet wird mit 25 Tagen pro Monat und 8 Stunden pro Tag. Bei geringfügig oder kurzfristig Beschäftigten wird gegen einen Stundensatz von 7,04 Ost, 8,30 West gerechnet. Bei allen anderen Beschäftigten würden sich, wenn man 173,33 Monatsstunden ansetzt, Stundensätze von 8,12 Ost, 9,57 West ergeben. Wenn wegen Unterbrechung z.B. im März nur 15 Tage beschäftigt sind, ist das Mindestentgelt (15 / 31 * 25) * (Mindestentgelt pro Jahr / 300). Eintritt, Austritt, Unterbrechung führen zu einem Teilmonat. Tage, an denen an den vollen Sollstunden Kurzarbeit ist, ebenso; dabei zählen Wochenenden, Feiertage zum KuG-Zeitraum, wenn davor und danach volles KuG ist; Tage, an denen KuG aus dem Arbeitszeitkonto ausgeglichen wird, zählen für diese Berechnung aber als Arbeitstage. Bei Teilzeit vermindert sich das Mindestentgelt. Für Auszubildende gilt die Grenze nicht. 

Bei jeder SV-Meldung wird diese Berechnung ausgeführt. Dies kann dazu führen, dass frühere Meldungen im Jahr storniert werden. In der Anzeige des BG-Bruttos, das gemeldet wird, sind in der Spalte "wenn Mindestentgelt als BG-Brutto" einige Angaben, wenn nach Mindestentgelt gerechnet wurde.

Quelle: bg-verkehr.de, Informationen zum Mindestentgelt. 

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Monat, Ergebnis auf Meldungen erstellen, Ergebnis, BG-Brutto anzeigen: "wenn Mindestentgelt als BG-Brutto".

Webclient:  

BG-Pflicht, Arbeitszeitkonto, Sonderfall

Wenn die Lohnarten für Zugang und Abgang ins Arbeitszeitkonto als nicht pflichtig zur Berufsgenossenschaft gekennzeichnet sind, dann lassen sich im Jahr das Steuerbrutto und das BG-Brutto schwer vergleichen, weil das Steuerbrutto z.B. um Kontenzugang vermindert ist, das BG-Brutto aber nicht; dies kann zum Jahreswechsel geändert werden.

Nur wenn dies der Fall ist, dann so vorgehen:

Bei der BG-Jahresberechnung kann der aktuelle Saldo des Arbeitszeitkontos vom BG-Brutto abgezogen werden. Dadurch wird die bisherige Kontenbewegung BG-pflichtig, das BG-Brutto wird dem Steuerbrutto angeglichen. Für die Lohnarten bedeutet dies: Nachdem der Dezember abgerechnet wurde, im Lohnartenstamm diese Lohnarten auf BG-pflichtig setzen. Dies gilt dann ab dem neuen Jahr. Die Einrichtung zu dieser Sonderverarbeitung ist bei der Berufsgenossenschaft. Dort kann das Datum der BG-Jahresberechnung eingetragen werden, also der Dezember, wenn dies ausgeführt werden soll.  Das BG-Brutto wird nicht während der Abrechnung korrigiert, der Differenzbetrag wird also auch nicht für die Fibu kontiert; sondern die BG-Jahresabrechnung ergänzt das BG-Brutto. Für die BG-Jahresberechnung gilt dann außerdem: Wenn nicht die Stammkostenstelle genommen werden soll, kann eine KSt vorgegeben werden. Als Gefahrenklasse wird diejenige genommen, die für die meisten Arbeitsstunden des Arbeitnehmers galt.

Wenn aber die Lohnarten zum Arbeitszeitkonto bereits anders gesteuert waren, dann kein Datum für die Sonderverarbeitung bei der Berufsgenossenschaft eintragen.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften: "Saldo Zeitkonto BG-pflichtig, Monat" und/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, BG-Jahresberechnung und /Stammdaten/Lohnarten, Steuerung.

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Berufsgenossenschaft, Kein Arbeitnehmer

Wenn im Personalstamm die Zuordnung "Kein Arbeitnehmer" getroffen ist, aber dennoch Beiträge zur Berufsgenossenschaft fällig sind, dann muss im Personalstamm die Personengruppe "190 Sozialversicherungsfrei, aber pflichtig zur Berufsgenossenschaft" eingetragen werden.

Ohne Personengruppe oder für die Personengruppe 900 wird kein BG-Brutto ermittelt.

/Stammdaten/Personalstamm, Zuordnung und Sozialversicherung.

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BG-Brutto und RV-Brutto sind unterschiedlich

Wenn beim Vergleich des Lohnkontos oder der SV-Meldungen festgestellt wird, dass RV-Brutto und BG-Brutto verschieden sind; das sind mögliche Gründe dafür:

  • Lohnarten, die SV-pflichtig, aber nicht BG-pflichtig sind, z.B. Versorgungsbezüge.

  • Lohnarten, die nicht SV-pflichtig, aber BG-pflichtig sind, z.B. SFN-Zuschläge.

  • Die Bemessungsgrenze der BG ist höher als die RV-BBG.

  • Monate mit 0 SV-Tagen und Entgelt geben kein RV-Brutto, aber BG-Brutto.

  • Die Personengruppe 190 gibt kein RV-Brutto, aber BG-Brutto.

  • Märzklausel meldet SV ins Vorjahr, bei BG ins laufende Jahr; ähnlich spätere Rückrechnungen.

SV-Meldungen nur mit BG-Brutto, vormerken

Wenn es nötig sein sollte, SV-Meldungen, die kein Entgelt, sondern nur BG-Brutto melden, außer der Reihe zu erstellen, dann kann dies vorgemerkt werden:

In der Übersicht dazu können für den Meldemonat und pro Personalnummer das BG-Brutto und die Arbeitsstunden eingetragen werden, die gemeldet werden sollen. Wenn danach die Meldungen neu erstellt werden, wird daraus eine Meldung mit dem Abgabegrund <92 Entgelt, das nur zur Unfallversicherung beitragspflichtig ist> erstellt. Wenn eine solche Meldung sowieso erstellt wird, dann werden ihr Brutto und ihre Stunden geändert. Falls eine Stornierung nötig sein sollte, dann die Werte negativ eingeben. Abgesehen davon werden diese Werte nicht nachgerechnet und auch später nicht storniert.

Eine solche Vormerkung wäre nur nötig, wenn das BG-Brutto, das automatisch zu SV-Meldungen ermittelt wird, nicht zutreffen sollte. Berufsgenossenschaft und Gefahrentarif werden aus den Stammdaten ermittelt.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Monat, Ergebnis auf Meldungen erstellen, Ergebnis, Funktion, Korrektur vormerken nur BG-Brutto.

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Unwiderrufliche Freistellung, BG-Brutto

Wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine "unwiderrufliche Freistellung" mit Arbeitsentgelt vereinbart ist: dann fällt hierfür kein BG-Brutto an; dieses kann so definiert werden:

Einen Fehlzeitengrund anlegen mit der Bedeutung UNWIDERRUFLICH, dabei eintragen: keine SV-Meldung, keine Unterbrechung, keine Kürzung SV-Tage, keine Lohnart. 

Diesen Fehlzeitengrund im Fehlzeitenkalender eintragen. Das BG-Brutto wird an diesen Tagen gekürzt.

/Stammdaten/Fehlzeitengründe.

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Berufsgenossenschaft, zur BG-Pflicht von Wertguthaben

BG und Wertguthaben

Zugänge in langfristige Arbeitszeitkonten mindern ab 01.2010 nicht mehr das BG-pflichtige Brutto, Abgänge erhöhen es nicht; Abgänge aus Wertguthaben bis 12.09 erhöhen aber weiterhin das BG-Brutto.

Es werden diese Arbeitszeitkonten unterschieden:

  1. Arbeitszeitkonten, die Langzeitkonten sind, 

  2. Altersteilzeitkonto, 

  3. Sonstige Zeitkonten, die langfristig sind.

Die Zugänge und Abgänge in Arbeitszeitkonten werden anhand ihrer Lohnarten-Steuerung zu Ansparkonto, Ausgleichskonto erkannt, die Zugänge und Abgänge zum Altersteilzeitkonto anhand der Lohnartenfunktionen.

Ab 01.10 wird die BG-Berechnung so ausgeführt:

Für diese Lohnarten gilt für Rückrechnungen vor 01.10 die Definition laut Lohnarten-Historie. Für Abrechnungen ab 01.10 werden diese Lohnarten grundsätzlich als "nicht BG-pflichtig" verarbeitet, so dass sie das BG-Brutto nicht verändern. Abgänge werden teilweise als BG-pflichtig und nicht BG-pflichtig behandelt. Dazu wird der Saldo des Arbeitszeitkontos, der Saldo des Altersteilzeitkontos oder der besondere Vortrag für sonstige Konten, siehe den besonderen Abschnitt dazu, zu 12.09 herangezogen. Dieser Betrag wird noch als BG-pflichtig abgerechnet. 

Was tun? Bei den Lohnarten kann, nachdem 12.09 abgeschlossen ist, die BG-Pflicht geändert werden. 

/Stammdaten/ Lohnarten, Steuerung.

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Ausgleichskonto, Ansparkonto

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes stellt mit Schreiben vom 14.01.10 fest, in Abstimmung mit der BG BAU:

"Die Ausführungen der BG BAU zu Wertguthaben und Entstehungsprinzip, wonach Wertguthaben jeweils am Jahresende mit Lohnnachweis zu melden sind, gelten nur für Langzeitkonten und Altersteilzeitkonten, nicht jedoch für das Ausgleichskonto [und Ansparkonto] nach §3 Nr. 1.4.3 BRTV."  

Das bedeutet, Zugang und Abbau für Ausgleichskonten und Ansparkonten werden bei der BG-Pflicht behandelt wie bisher: Zugänge vermindern das BG-Brutto, Abgänge erhöhen das BG-Brutto.

Das kann so definiert werden:

Bei diesen Ausgleichskonten und Ansparkonten die Auswahl "BG-Pflicht und Wertguthaben: keine Automatik" treffen.

Wenn bei den Konto-Lohnarten bereits die Steuerung zur BG-Pflicht geändert wurde, dann zusätzlich die

Auswahl "BG-Pflicht Lohnarten: vermindern erhöhen" treffen; dann werden die Lohnarten bei diesen Konten mit BG-Pflicht "Stunden und Betrag", ab 2015: "Betrag", gerechnet, gleich, was bei der Lohnart definiert ist. 

Ohne Auswahl wird gerechnet, wie bei der Lohnart und bei der BG definiert. 

Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Ansparkonto oder Ausgleichskonto, Register Festlegungen.

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Sonstige Zeitkonten

Falls auf irgendeine Weise andere Zeitkonten geführt werden, kann in "Lohnkonto besondere Vorträge" pro Personalnummer dieses Wertguthaben mit Datum 01.12.09 eingetragen werden.

Das ist dann der Betrag, der beim Abgang noch als BG-pflichtig abgerechnet wird. Die Lohnarten zu diesen anderen Zeitkonten müssen dann in der Lohnarten-Karte gekennzeichnet werden: Bei "BG sonstige Zeitkonten" gibt es dafür die Auswahlen: Zugang, Abgang. 

Diese Kennung ist nötig, damit die Lohnarten erkannt werden. Für Lohnarten mit den Steuerungen zum Arbeitszeitkonto oder den Funktionen zur Altersteilzeit ist diese Kennung nicht nötig.

/Stammdaten/ Lohnarten, Steuerung: "BG sonstige Zeitkonten" und/Abteilungen/Baulohn/Vorträge; Lohnkonto besondere Vorträge: "BG sonstige Zeitkontenguthaben".

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Ausnahmefälle zu BG und Wertguthaben

Wenn keine der automatischen Verarbeitungen ausgeführt werden soll, dann bei den Stammdaten der BG eintragen, dass die Automatik nicht ausgeführt werden soll; dann aber die BG-Pflicht bei den Lohnarten ändern.

Bisher schon: Für den Fall, dass bereits bisher die Lohnarten für Zugang, Abgang als "nicht BG-pflichtig" gekennzeichnet waren, also der Zugang das BG-Brutto nicht vermindert hat, wird dies nicht automatisch erkannt; dann muss bei den Stammdaten der BG eingetragen werden, dass die Automatik zur BG-Pflicht nicht ausgeführt werden soll.

Nettokonto: Falls die Sonder-Verarbeitung benutzt wurde, ein Ausgleichskonto als Netto-Konto zu führen, dann ändert sich für diese Arbeitszeitkonten nichts.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften: "BG-Pflicht und Wertguthaben".

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Lohnarten zu BG und Wertguthaben

Die Lohnarten, deren BG-Pflicht automatisch verarbeitet wird, sind:

Lohnarten mit den Steuerungen Ausgleichskonto: 010|011|012|013|014|020|021|023|026|027|041|043|050|051|052|053|071|091 

Lohnarten mit den Steuerungen Ansparkonto: 110|111|112|113|114|120|121|123|126|127|142|144|150|151|152|153|171|191

Lohnarten mit den Funktionen zur Altersteilzeit: 1210|1211|1212|1213|1215|1220|1290|1291

Und für sonstige Zeitkonten die Lohnarten, die so definiert wurden.

Mitgliedsnummer bei der Berufsgenossenschaft bis 31.12.2022 (Übergangsweise bis 31.12.2023)

Die Mitgliedsnummer des Unternehmens bei der Berufsgenossenschaft muss Regeln entsprechen, die je BG unterschiedlich sind.

Die Empfänger von SV-Meldungen verlangen, dass diese Mitgliedsnummer geprüft wird. Deshalb werden bereits bevor SV-Meldungen erstellt werden, also jede Art von Meldung, die Stammdaten derjenigen Berufsgenossenschaften geprüft, die im Mandanten vorhanden sind und eine Betriebsnummer haben.

Bei Fehler können keine Meldungen erstellt werden.

Bisher wurden etwa einige Nummern mit Strichen oder Leerzeichen eingetragen, was vielleicht nicht mehr erlaubt ist.

Falls eine BG in den Stammdaten ist, aber gar nicht benötigt wird, und wenn eine solche BG als fehlerhaft geprüft wird, dann deren Betriebsnummer auf leer setzen, damit sie bei der Prüfung übergangen wird; aber nur in diesem Fall.

Eine Prüfliste kann vorab aufgerufen werden. 

Die Mitgliedsnummer wird außerdem geprüft:

wenn die Abfrage der Stammdaten oder der Lohnnachweis selbst erstellt werden; wenn die SV-Meldungen zum BG-Brutto erstellt werden.

Sollte die Mitgliedsnummer nicht korrekt sein, dann diese in den Stammdaten der Berufsgenossenschaft und der Niederlassungen ändern. Rückrechnungen sind nicht nötig; aber die aktuellen SV-Meldungen zum BG-Brutto und die Stammdaten-Abfrage zum Lohnnachweis in diesem Fall müssen neu ermittelt werden.

Mitgliedsnummer, wenn zu spät gemerkt  bis 31.12.2022 (Übergangsweise bis 31.12.2023)

Wenn die Mitgliedsnummer nicht richtig war, aber die SV-Meldungen mit dem Grund 92 bereits gesendet wurden, dann so vorgehen:

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Ergebnis auf Meldungen erstellen, BG-Brutto anzeigen. Der Filter auf Personalnummer kann gelöst werden. Liste bearbeiten und dort die Mitgliedsnummer ändern.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Monat, Ausführen und /Berichte/ Berichte, <blobgmnr BG Prüfung Mitgliedsnummer>.

Berufsgenossenschaft, Arbeitsstunden, Altersteilzeit

Wenn die Arbeitsstunden für den Nachweis an die Berufsgenossenschaft ermittelt werden, dann wird bei Arbeitnehmern in Altersteilzeit so gerechnet: Während der Arbeitsphase die vollen Stunden, während der Freistellungsphase keine Stunden. Das gilt bei der Abrechnung, der BG-Jahresberechnung, die in jedem Monat ausgeführt werden kann, und bei den SV-Meldungen. 

Elektronischer Lohnnachweis zur BG

Elektronischer Lohnnachweis zur BG

Zur ausführlichen Verarbeitung und weitere Hinweise siehe: BLO SV-Meldungen BG (BG)Ablauf

Der Lohnnachweis an die gesetzliche Unfallversicherung wird ab 2017 mit den Meldedaten des Vorjahres per Datei übertragen. Die Schritte zum Lohnnachweis sind:

  • Die Berufsgenossenschaften teilen dem Unternehmen pro Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) eine PIN mit, die bei den Meldungen angegeben werden muss (per Post). 

  • An die Berufsgenossenschaften wird pro Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) und Betriebsnummer der Niederlassung eine Anfrage geschickt, um die Gefahrentarife, die für das Unternehmen gelten, zurückzuerhalten (Abfrage Stammdaten).

  • Die Berufsgenossenschaften schicken Rückmeldungen zurück mit den gültigen Gefahrentarifen.

  • Der elektronische Lohnnachweis wird zusammengestellt und an die Berufsgenossenschaften gesendet.

Was tun?

  • Im Abrechnungsmonat Januar die Meldungen zur Sozialversicherung ermitteln lassen.

  • Die Meldungen an die Berufsgenossenschaften fassen die SV-Meldungen mit dem Abgabegrund "92 Entgelt zur Unfallversicherung" zusammen. Diese werden, mit den anderen Meldungen, im Januar vorbereitet.

  • Die SV-Meldungen aber noch NICHT senden.

  • Die Abfrage Stammdaten vorbereiten und an die Berufsgenossenschaften senden.

  • Die Rückmeldungen der Berufsgenossenschaften einlesen.

  • Die Lohnnachweise erstellen.

  • Prüfen, ob Fehlerhinweise zu den Gefahrentarifen enthalten sind.

  • Wenn keine Fehler, dann die SV-Meldungen senden und die Lohnnachweise senden.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Monat, Aktion: Lohnnachweis BG. Was nötig ist, kann aus dieser Übersicht ausgeführt werden.

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PIN

Die Berufsgenossenschaften teilen dem Unternehmen für die Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) schriftlich eine PIN mit, die bei den Meldungen angegeben werden muss. 

Diese PIN bei der Berufsgenossenschaft und bei den Mitgliedsnummern; ab 01.01.23 Unternehmensnummer der Niederlassungen eintragen. Übersicht: Berufsgenossenschaften, Niederlassungen.

Lohnnachweis, Details

Der Lohnnachweis beruht auf den SV-Meldungen zum BG-Brutto.

Er wird identifiziert durch:

die Betriebsnummer der Berufsgenossenschaft laut der SV-Meldung; die Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) bei der BG laut der SV-Meldung; die PIN laut Stammdaten der BG; die Betriebsnummer der Niederlassung der Personalnummer der SV-Meldung; wenn in den Firmendaten ausgewählt, durch die Trennung von Lohn und Gehalt.

Stammdaten abfragen

Sie kann ausgeführt werden, sobald die 92er-SV-Meldungen vorbereitet sind. Wenn es noch zu früh sein sollte, die SV-Meldungen zu erstellen, dann kann die Abfrage der Stammdaten auch ohne die SV-Meldungen aus den Mitgliedsnummern; ab 01.01.23 Unternehmensnummer bei der Berufsgenossenschaft und bei den Niederlassungen ermittelt werden.

Die Abfrage der Stammdaten muss für den Lohnnachweis als erstes ausgeführt werden. Die Abfrage wird in der Übersicht des Lohnnachweises mit dem Abgabegrund "UV10 Abfrage der Stammdaten" angezeigt.

Wichtig: wenn die Berufsgenossenschaft eine Abfrage der Stammdaten erhält, dann interpretiert sie das als Verpflichtung des Unternehmens, nach der Rückmeldung zu den Gefahrentarifen den Lohnnachweis zu senden.

Ausführen: Stammdaten, Datenträger.

Gültige Stammdaten, zurückgemeldet

Wenn die Rückmeldungen der Berufsgenossenschaften angekommen sind, dann diese Rückmeldungen einlesen. Die Rückmeldungen werden in der Übersicht des Lohnnachweises mit dem Abgabegrund "UV11 Rückmeldung der Stammdaten" angezeigt.

Ausführen: Rückmeldungen.

Lohnnachweis

Den Lohnnachweis erstellen.

Wenn zum Meldemonat Januar der Lohnnachweis ausgeführt wird, dann muss die Abrechnung des Dezembers des Vorjahres abgeschlossen sein.

Der Lohnnachweis wird in der Übersicht mit dem Abgabegrund "UV01 Umlagelohnnachweis" angezeigt. Der Lohnnachweis nimmt auf die Abfrage der Stammdaten und auf die Rückmeldung der Stammdaten so Bezug: Er enthält eine "Vorgangs-ID", die bei der Abfrage der Stammdaten gesetzt wurde.

Er enthält eine "Laufende Nummer", die durch die Rückmeldung der Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) zugeordnet wurde. Er enthält Fehlerhinweise, wenn die Gefahrentarife laut Rückmeldung für das Unternehmen nicht gültig sind.

Ausführen: Lohnnachweis, Datenträger.

Die Annahmestelle meldet Fehler zurück

Wenn eine Datei zum Lohnnachweis gesendet wurde und wenn die Annahmestelle Meldungen als fehlerhaft einstuft und zurückweist, dann werden solche Fehler in der Übersicht zum Lohnnachweis angezeigt.

Diese Rückmeldung der Annahmestelle wird zunächst wie für andere SV-Meldungen auch eingelesen. Wenn Fehler war, ist danach in der Übersicht des Lohnnachweises zum Meldesatz ein Fehlertext zu sehen. Die Übersicht darauf gibt die Details.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Rückmeldungen.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis BG.

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Meldungen zur BG, Gefahrentarife werden geprüft

Wenn SV-Meldungen mit dem Brutto zur Berufsgenossenschaft erstellt werden, dann müssen die Gefahrentarife denjenigen entsprechen, die für den Lohnnachweis von der Berufsgenossenschaft zurückgemeldet wurden.

Das sind SV-Meldungen mit dem Abgabegrund 92, die im Januar erstellt werden.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Meldungen erstellen, Ausführen etwa mit der Auswahl Berufsgenossenschaft im Januar: Nur BG.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis BG, hier Positionen auf Einträge mit dem Abgabegrund UV11 Rückmeldung der Stammdaten.

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Wenn Fehler bei den Gefahrentarifen

Wenn sich ergeben sollte, dass die Gefahrentarife, wie für die SV-Meldungen ermittelt, nicht gültig sind, weil sie nicht in den gültigen Gefahrentarifen laut Rückmeldung enthalten sind:

Dann bei den Gefahrenklassen der Berufsgenossenschaft die "Offizielle Gefahrentarifstelle" ändern. Danach die SV-Meldungen neu ermitteln lassen. Danach den Lohnnachweis neu ermitteln lassen.

Übersicht: Berufsgenossenschaften.

Brutto, Stunden, Gefahrentarif ändern

Das Brutto und die Arbeitsstunden, die im Lohnnachweis gemeldet werden, können angezeigt werden. Falls es nötig sein sollte, Brutto oder Stunden, die gemeldet werden sollen, zu ändern, dann kann das in der Anzeige des BG-Bruttos geschehen. "Liste bearbeiten" auswählen. Dabei "Manuell geändert" ankreuzen.

Sollte es nicht anders möglich sein, können hier auch die Gefahrentarife geändert werden, das heißt: den Gefahrentarifen angeglichen werden, die laut Rückmeldung der Berufsgenossenschaft gültig sind; das ist die Spalte "Gefahrentarif melden".

Positionen.

Anzahl der Versicherten

Zusätzlich zum Brutto und zu den Stunden wird die Anzahl der Versicherten gemeldet; pro Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) des Unternehmens und zusätzlich pro Gefahrentarif.Es werden die Arbeitnehmer gezählt, für die eine 92er-SV-Meldung vorbereitet wurde; sofern ein Betrag gemeldet wird.Wenn ein Mitarbeiter aufgrund mehrerer Personalnummern z.B. zwei 92er-SV-Meldungen hat, dann wird zusätzlich auf die Sozialversicherungsnummer geprüft und dieser Mitarbeiter nur einmal gezählt. 

Lohnnachweis für alle Gefahrentarife

Wenn ein Lohnnachweis für die Berufsgenossenschaft erstellt wird, dann werden alle Gefahrentarife, die von der Berufsgenossenschaft als Stammdaten zurückgemeldet wurden, in die Meldung aufgenommen. Also auch, wenn kein Arbeitnehmer mit einem der Gefahrentarife abgerechnet wurde.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis BG, Lohnnachweis.

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Lohnnachweis ohne Betrag

Wenn ein Lohnnachweis für die Berufsgenossenschaft gar kein Brutto enthält, dann wird er nicht gemeldet.

Ein solcher Lohnnachweis müsste gelöscht oder korrigiert werden.

Wenn der Lohnnachweis gelöscht, also gar nicht gesendet wird,  dann erwarten die Unfallversicherungsträger, dass auch die Abfrage der Stammdaten storniert wird. Das ist möglich über: Funktion, Eine Meldung stornieren.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis BG, Lohnnachweis.

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Ausgabe und Einzelnachweis

Eine Ausgabe nach Excel, die dem Lohnnachweis entspricht, kann erstellt werden. Diese wertet wie der Lohnnachweis die SV-Meldungen zur Unfallversicherung aus. Es wird je ein Block pro Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) und Betriebsnummer des Unternehmens geschrieben, mit den Beträgen der einzelnen Personalnummern und den Summen pro Gefahrentarif.

Der Einzelnachweis, wie er bis zu den Meldungen des Jahres 2014 erstellt wurde, kann zur Kontrolle ausgeführt werden; das ist eine Ausgabe nach Excel. Bei der Ausgabe des Einzelnachweises zum Lohnnachweis nach Excel kann ausgewählt werden: "Mit Niederlassung". Dann wird sowohl bei der Ausgabe mit Personalnummern als auch bei der Ausgabe der Summen in Excel in der Spalte O die Niederlassung ausgegeben.

Ausgabe. Einzelnachweis.

Ausgabe des Lohnnachweises, Beitragsabrechnung

Die Ausgabe des Lohnnachweises als Beitragsabrechnung, also mit Details der Personalnummern, listet am Ende eines Blocks zur Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) noch einmal die Summen der Gefahrtarife für diese Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) auf.

Die Ausgabe kann auch gedruckt werden; beim Druck der Ausgabe kann ausgewählt werden: Nur Summen; und: Nur Mitgliedsnummer.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis, Ausgabe und Bericht: Druck Ausgabe.

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Ausgabe des Lohnnachweises, Höchstjahresarbeitsverdienst

In der Ausgabe des Lohnnachweises nach Excel wird zur Berufsgenossenschaft eine Zeile mit der Bemessungsgrenze, das ist der Höchstjahresarbeitsverdienst in Euro, ausgegeben, die der Berechnung zugrunde lag.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis BG, Ausgabe.

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Funktionen

Einzelne Meldesätze, die vorbereitet wurden, können:

gelöscht werden, auf nicht gemeldet gesetzt werden, auf gemeldet gesetzt werden.

Vorbereitungen

Die Frage, ob SV-Meldungen, die auf "manuell gemeldet" gesetzt wurden, beim Lohnnachweis mitgerechnet werden sollen, kann in den Firmendaten beantwortet werden:

BG manuell gemeldete als 0: Ja bedeutet, solche Meldungen werden nicht mitgerechnet. Während der Ermittlungen wird automatisch ein DEÜV-Empfänger DGUV erstellt mit der Betriebsnummer 95783331.

Übersicht: Firmendaten.

Lohn und Gehalt

Es ist möglich, einen Teillohnnachweis zu erstellen.

Wenn Lohn und Gehalt nach Mandanten getrennt sind, dann kann der Lohnnachweis jeweils in diesen Mandanten erstellt werden. Wenn Lohn und Gehalt im gleichen Mandanten sind, dann kann in den Firmendaten ausgewählt werden:  BG Lohn Gehalt trennen: Ja.

Als "Gehalt" gelten alle Personalnummern mit einem Abrechnungskreis, der die Kennung "Ist GehaltsAbrechnungskreis" hat.

Wenn die Annahmestelle der Unfallversicherung eine neue Abfrage von Stammdaten erhält, aber mit der Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) und Betriebsnummer, wie bereits gemeldet, dann vergibt sie für die neue Abfrage eine neue "Laufende Nummer", die dann beim Lohnnachweis mitgemeldet werden wird.

Niederlassung, Abrechnungskreis

Der Lohnnachweis fasst Meldedaten zusammen nach Berufsgenossenschaft, Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) und Betriebsnummer des Unternehmens.

Das bedeutet, es können mehrere Niederlassungen zusammen veranlagt werden. In den Meldesätzen zum Lohnnachweis werden Niederlassung und Abrechnungskreis so vermerkt: Eine Niederlassung der Personalnummern, die enthalten sind.

Ein Abrechnungskreis der Personalnummern, die enthalten sind, vorzugsweise ein Abrechnungskreis mit der Kennung "Ist Gehalt"-Abrechnungskreis.

Niederlassungen nach Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) zusammenfassen

Wenn Niederlassungen die gleiche Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) bei der gleichen Berufsgenossenschaft haben, dann können sie für den Lohnnachweis zusammengefasst werden. In diesem Fall in den Firmendaten, Register Sozialwesen, "BG NL nach Mitgliedsnummer zusammen" auswählen. Das wird bereits bei der Stammdatenabfrage angewendet. Dies gilt ab dem Meldejahr 2017.

Ansprechpartner

In den Meldungen an die Berufsgenossenschaft wird ein Ansprechpartner mit Name, Kontakt und Ort ("Betriebssitz") mitgemeldet. Es gilt die Adresse der Niederlassung, wie in der Übersicht des Lohnnachweises angezeigt.

Diese Niederlassung kann sein:

eine der Niederlassungen mit der gleichen Betriebsnummer wie die Firma; oder die Niederlassung, die eine eigene Betriebsnummer hat.

Der Ansprechpartner selbst kann geändert werden, wenn in der Niederlassung, die zur Meldung gehört, ein "Bescheinigung Ansprechpartner" (Adressnummer und Adressat) eingetragen wird.

Stornieren

Meldungen zu stornieren kann aus mehreren Gründen nötig sein:

Sollte eine Abfrage der Stammdaten irrtümlich an die Berufsgenossenschaft gesendet worden sein, obwohl gar kein Lohnnachweis für das Unternehmen mit dieser Betriebsnummer und dieser Unternehmensnummer (bis 31.12.22 Mitgliedsnummer) nötig ist, dann muss eine Stornierung der Abfrage gesendet werden; sonst würde die Berufsgenossenschaft einen Lohnnachweis erwarten.

Ein Lohnnachweis kann nicht storniert werden, ohne dass er neu gemeldet wird. Daher ist dies nur automatisch möglich.

Funktion: Eine Meldung stornieren.

SV-Meldungen ab Februar und Lohnnachweis

Wenn sich bei den SV-Meldungen ab Februar ergibt, dass Meldungen zum BG-Brutto neu gemeldet werden, dann wird ein Hinweis ausgegeben: der Lohnnachweis muss dann neu gesendet werden. Wenn dann zum Beispiel im Februar der Lohnnachweis ausgeführt wird, dann wird automatisch storniert, was im Januar gemeldet wurde und es wird neu ermittelt. /Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Lohnnachweis BG.

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Lohnnachweis, Storno und neu

Wenn im Monat SV-Meldungen mit BG-Brutto sind, sich also die Beträge geändert haben, dann muss in diesem Monat der bisherige Lohnnachweis für die BG storniert und neu gemeldet werden. Die Vorgabe der Unfallversicherungsträger ist: Korrekturen dürfen nicht etwa einmal im Jahr zusammengefasst, sondern müssen in jedem Monat, in dem sie anfallen, gemeldet werden.

In diesem Fall kommt ein Fehler, wenn der Monat der SV abgeschlossen wird.

Die Hinweise dazu sind also:

  • In der Box "Melden außer der Reihe" der Text "Lohnnachweis Storno und neu".

  • Ein Hinweis beim Aufruf der Übersicht der Lohnnachweise.

  • Ein Fehler, wenn der Monat zur SV abgeschlossen werden soll.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Monat abschließen.

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Neue Betriebsnummer?

Für den Lohnnachweis werden, wie für andere Meldungen, zwei Betriebsnummern benötigt: diejenige des Absenders und diejenige des Arbeitgebers; was, wenn neue Betriebsnummern vergeben wurden? Die Betriebsnummer des Absenders bezeichnet nur die Stelle, von der die Meldungen gesendet werden.

Sie wird in den Firmendaten eingetragen. Falls sich diese Betriebsnummer ändern sollte, müssen die SV-Meldungen ohnehin neu organisiert werden; denn die Verzeichnisse der Meldedateien gelten pro Betriebsnummer des Absenders.

Für den Lohnnachweis gilt: Die Meldedaten des Lohnnachweises erhalten die gleiche Betriebsnummer des Absenders wie die Abfrage der Stammdaten, die zuvor gesendet wurde. 

Die Betriebsnummer des Arbeitgebers steht entweder in den Firmendaten oder in den Niederlassungen als Betriebsnummer des Verursachers. Es können auch mehrere Niederlassungen die gleiche Betriebsnummer haben. Falls sich die Betriebsnummer ändern sollte, dann eine neue Niederlassung mit dieser neuen Betriebsnummer anlegen und bei denjenigen Personalnummern im Personalstamm eintragen, bei denen diese neue Betriebsnummer gilt.

Ändert sich eine dieser Betriebsnummern zum Beginn des Jahres, so hat dies keine Auswirkungen.

Ändert sich eine dieser Betriebsnummer ab dem Meldemonat Februar, was tun?

In dem Monat, in dem sich die Betriebsnummer ändert, in der Übersicht des Lohnnachweises zunächst die Stammdaten ausführen. Dadurch wird die letzte Meldung storniert und eine neue erstellt. Die neue Meldung erhält auch keinen Verweis auf bisherige Meldungen, das ist "Lfd. Nr. aus Rückmeldungen", sondern beginnt von vorne. Wenn die Rückmeldung dazu eingetroffen ist, dann den Lohnnachweis erstellen. Auch er wird storniert und neu gemeldet.

Neue Mitgliedsnummer - bis 31.12.22

Wenn SV-Meldungen mit dem Abgabegrund 92 BG-Brutto erstellt wurden und wenn sich die Mitgliedsnummer bei der Berufsgenossenschaft ändert, dann werden diese SV-Meldungen storniert. Beispiel: Die SV-Meldung wurde im Januar erstellt. Die Mitgliedsnummer wurde danach geändert, und zwar für den Zeitraum, der gemeldet wurde. Wenn es wirklich so sein sollte, dass sich die Mitgliedsnummer für das alte Jahr ändert, dann am besten so vorgehen:

Bei der Berufsgenossenschaft, oder bei der Niederlassung, die Mitgliedsnummer als "Mitgliedsnummer früher" eintragen, dazu den Dezember des alten Jahres als "Mitgliedsnummer früher bis". Dann ist klar, welche Mitgliedsnummer gilt.

Die SV-Meldungen werden im aktuellen Monat storniert und neu gemeldet.

Der Lohnnachweis muss dann auch storniert und neu gemeldet werden.

/Stammdaten/Berufsgenossenschaften, Bearbeiten: Mitgliedsnummer bei BG, Mitgliedsnummer früher, Mitgliedsnummer früher bis und zur Mitgliedsnummer pro Niederlassung.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Meldungen erstellen, Ausführen.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen, Lohnnachweis BG, Lohnnachweis.

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Storno in Folgemonaten

Wenn es sich in den Folgemonaten zum Meldemonat Januar ergeben sollte, dass zum Beispiel wegen Rückrechnungen neu gemeldet werden muss, dann geschieht das für diese Fälle nicht mehr im Abrechnungsmonat Januar, sondern in dem Abrechnungsmonat, in dem die Rückrechnung ausgeführt wurde.

In diesem Fall so vorgehen: In diesem Abrechnungsmonat die Übersicht zum Lohnnachweis aufrufen.

Wenn sich die Stammdaten des Unternehmens auch geändert haben. dann: Stammdaten: Es werden die Meldungen aus Januar automatisch storniert und neu erstellt. Stammdaten, Datenträger.

Rückmeldungen.

Wenn nur der Lohnnachweis storniert und neu gemeldet werden soll, dann: Lohnnachweis. Lohnnachweis, Datenträger.

Storno in Folgemonaten, außerdem

Lohnnachweise, die noch nicht gemeldet wurden, werden, wenn nach Januar der Lohnnachweis neu ausgeführt wird,  auf ebenfalls neu erstellt; ohne Stornierung. Wenn ein Lohnnachweis gemeldet ist, aber von der Annahmestelle als fehlerhaft zurückgesendet wurde, dann wird keine Stornierung erstellt; sondern eine neue Meldung.

Storno in Folgemonaten, nötig?

Für den Lohnnachweis kann geprüft werden, wenn in einem Monat nach Januar Stornierungen und Neu-Meldungen vorbereitet wurden, ob diese überhaupt nötig sind.

Das heißt:

  • Ist die Anzahl der Versicherten anders?

  • Sind die Gefahrentarife anders?

  • Das BG-Brutto oder die Arbeitsstunden?

Wenn ja, wird zurecht storniert. Wenn nein, ist es ist nicht nötig, zu stornieren und neu zu melden.

Hierzu können in der Übersicht der Lohnnachweise zwei Funktionen ausgeführt werden:

  1. Funktion, Ist Stornierung nötig; das ergibt Hinweistexte, wenn nicht.

  2. Funktion, Stornierung nicht nötig, dann löschen; das löscht Einträge.

Lohnnachweis, der storniert und neu gemeldet wird

Wenn sich Korrekturen am Lohnnachweis ergeben, dann muss er storniert und neu gemeldet werden; was geschieht danach?

Laut Auskunft der Kassen ist die weitere Vorgehensweise dann, es "werden korrigierte elektronische Lohnnachweise grundsätzlich erst mit der nächsten Umlage abgerechnet", gemeint ist: wenn durch die Unfallversicherungsträger die Beiträge des nächsten Jahres festgelegt werden.

Stammdaten vorab abfragen

Wenn die Stammdaten vorab abgefragt werden sollen, also bevor das Meldejahr ganz abgerechnet ist, dann so vorgehen:

Die Übersicht zum Lohnnachweis für den Meldemonat Januar des Folgejahres aufrufen. Bei der Aktion "Besondere Gründe" die Auswahl "Stammdaten ohne SV-Meldungen" treffen. Dabei kann der Personalstamm gefiltert werden.

Es wird die Abfrage der Stammdaten vorbereitet. Diese dann senden. Und später die Rückmeldungen dazu einlesen.

Rückmeldungen in Folgemonaten

Die Berufsgenossenschaft meldet mitten im Jahr neue Stammdaten zurück, auch ohne zuvor eine erneute Abfrage dazu erhalten zu haben. Das ist zum Beispiel so, wenn die Gefahrentarife für das Unternehmen neu bestimmt werden. Eine solche neue Rückmeldung wird eingelesen, wenn ab Februar "Rückmeldungen" ausgeführt wird.

Wenn keine neuen Rückmeldungen vorliegen, wird ein kurzer Hinweis ausgegeben, was geprüft wurde. Das bedeutet: die Rückmeldungen, die schon vorhanden sind, wurden geprüft, aber nicht neu übernommen.

Besondere Gründe

Sollte ein Betrieb aufgegeben werden, dann sind Meldungen mitten im Jahr nötig. In diesem Fall so vorgehen:

  • Die Übersicht zum Lohnnachweis für den Meldemonat Januar des Folgejahres aufrufen.

  • Bei der Aktion "Besondere Gründe" die Auswahl "SV-Meldungen vorab ermitteln" treffen. Dabei kann der Personalstamm gefiltert werden, zum Beispiel auf die Niederlassung, um die es sich handelt.

  • Dann Stammdaten. Rückmeldung. Lohnnachweis.

  • Bevor der Lohnnachweis gesendet wird, über die "Besonderen Gründe" den "Anderen Grund für Lohnnachweis" auswählen.

Weitere Auswahl:

Wenn für den Lohnnachweis an die Berufsgenossenschaft der besondere Grund "UV08 Lohnnachweis bei Insolvenzverfahren" gewählt wird, dann müssen zuvor in den Firmendaten oder bei der Niederlassung die Auswahl "Betriebsaufgabe wegen Insolvenz" und das Datum "Betriebsdaten gelten zum" eingetragen sein.

Dann auch den Lohnnachweis senden.

Sonstiges 

Gartenbau: Der Lohnnachweis wird nicht erstellt für landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften, auch nicht für die Gartenbau-BG.

Historie der Betriebsnummern: Aus der Übersicht des Lohnnachweises kann eine Anzeige ausgeführt werden, in der diejenigen Betriebsnummern und Mitgliedsnummern aufgeführt sind, für die bisher gemeldet wurde.

Quittungen: Die Quittungen für die Dateien, die von der Annahmestelle der Unfallversicherung gesendet wurden, werden zusammen mit den anderen Quittungen erstellt, sobald die Rückmeldungen zu den SV-Meldungen ausgeführt werden.

Vorträge: Wenn Systemwechsel ist und nicht zu Beginn des Jahres, sondern im Jahr mit den Abrechnungen begonnen wird, dann können Vorträge zum BG-Brutto erfasst werden. Das ist die besondere Übersicht für Vorträge 5377446 Lohnkonto Übersicht Import und dort "Lohnkonto Berufsgenossenschaft". Diese Vorträge werden in die SV-Meldungen eingerechnet;  für den Lohnnachweis werden sie aber aus dem BG-Brutto der SV-Meldungen wieder herausgerechnet.

Dateien für perfidia

Für perfidia werden Dateien mit diesen Namen bereitgestellt: EUVS Stammdaten und EUVL Lohnnachweis. Der Name von Rückmeldedateien beginnt mit EUVU.

Hinweis für den Systemverantwortlichen

Es sind Objektberechtigungen für die Tabellendaten nötig für: 5143343 Lohnnachweis und 5143344 Lohnnachweis Meldedaten.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung

Wenn Beträge bis zu einer Grenze im Jahr steuerfrei und SV-frei abgerechnet werden können, über der Grenze dann aber steuerpflichtig und SV-pflichtig werden, dann kann dies so vorbereitet und abgerechnet werden; nötig sind dazu: Lohnarten mit der Funktion <2418 Steuerfrei, SV-frei, danach Lohnart mit der Funktion 2419>. Eine Lohnart mit der Funktion <2419 Steuerpflichtig, SV-pflichtig, nach Lohnarten mit der Funktion 2418>. Es können auch mehrere Lohnarten angelegt werden, die steuerfrei sind; aber nur eine, die dann die Steuerpflicht übernimmt. Warum ist der Betrag steuerfrei? Um dies zu kennzeichnen, bei der Lohnart die "Kennung steuerfreier Bezug" auf die Auswahl setzen: Betriebliche Gesundheitsförderung EStG § 3 Nr. 34.

Welche Grenze gilt? Dann wird die Grenze automatisch geprüft, in diesem Fall 500 Euro im Kalenderjahr, Stand 2017 bis 31.12.19. Die steuerfreie Höchstgrenze beträgt ab dem 01.01.20 600 Euro im Kalenderjahr.

Die steuerfreien Lohnarten können im Personalstamm eingetragen oder berichtet werden. Die steuerpflichtige Lohnart wird automatisch während der Abrechnung gebildet, wenn nötig.

/Stammdaten/Lohnarten, Steuerung und Bewertung und /Stammdaten/Personalstamm, Lohn/Gehalt.

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Betriebsrentner (Versorgungsbezug)

Betriebsrentner, Empfehlung 

Wir empfehlen, Betriebsrentner in einem gesonderten Mandanten zu führen.Mehr Informationen erhalten Sie hier: BLO SV-Meldungen Versorgungsbezüge BLO SV-Meldungen Versorgungsbezüge (ZMV)

Betriebsrentner, Krankenkasse wenn gleicher Mandant

Wenn sie im gleichen Mandanten wie nicht-Betriebsrentner abgerechnet werden, diese Vorkehrungen zu treffen: Betriebsrentner sollten nicht mit der gleichen Krankenkassennummer wie nicht-Betriebsrentner abgerechnet werden. Die Krankenkasse also am besten in eine neue Nummer kopieren. Und diese neue Nummer bei den Betriebsrentnern als Krankenkasse eintragen.

Betriebsrentner, Personalstamm Kennzeichnung

Wenn laufende Versorgungsbezüge abgerechnet werden, dann muss die Personalnummer als "Betriebsrentner" gekennzeichnet sein (Personalstamm, Register Zuordnung).

Betriebsrentner ohne Steuerklasse

Wenn bei einem Betriebsrentner im Personalstamm keine Steuerklasse eingetragen ist, dann wird nicht wie sonst mit Steuerklasse 6 abgerechnet, sondern ohne Steuer. Das kann z.B. so sein, wenn der Betriebsrentner im Ausland wohnt. Wenn der Personalstamm geprüft wird, dann wird ein Hinweis dazu ausgegeben.

Stammdaten, Personalstamm, Register Steuer und Prüfen. 

Betriebsrentner, einmal im Quartal

Um eine Betriebsrente nur einmal im Quartal summiert auszuzahlen, so vorgehen:

Eine zusätzliche Lohnart anlegen. Sie dient zur Auszahlung einmal im Quartal. Die Lohnart muss eine Nettolohnart sein, die Funktion "9915 Quartalszahlung für Betriebsrentner" haben, ist keine Abzugslohnart, berechnet keine Steuer, keine SV-Beiträge, die Berechnungseinheit ist Betrag.

Diese Lohnart im Personalstamm in den Aktuellen Bezügen eintragen; zusätzlich zur Lohnart der Betriebsrente. Als Betrag den Netto-Betrag der Betriebsrente eingeben; diesen Nettobetrag also zuvor ermitteln. Bei dieser Lohnart das Feld "Versorgungsbezug", ganz rechts in der Übersicht, auf den 1., 2., oder 3. Monat im Quartal setzen, in dem die Auszahlung erfolgen soll; diese Eingabe ist nur bei der Lohnart mit der Funktion 9915 möglich.

Den Betriebsrentner weiterhin jeden Monat abrechnen. Steuer und SV werden monatlich ermittelt. In den Monaten, in denen nicht ausgezahlt werden soll, zieht die neue Lohnart den Betrag von der Abrechnung ab, so dass sich als Auszahlung 0 ergibt. Eine Auszahlung ergibt sich im angeforderten Monat, in der Höhe von 3 Monatsnettobeträgen.

Stammdaten, Personalstamm, Lohn/Gehalt: "Versorgungsbezug”.

Betriebsrentner, einmal im Halbjahr

Betriebsrenten können einmal im Halbjahr summiert ausgezahlt werden. Die Auswahl im Personalstamm zur Lohnart der Betriebsrente kann nicht nur aufs Quartal, sondern auch aufs Halbjahr gesetzt werden. Das Feld dazu ist "Versorgungsbezug".Die Auswahlen sind: 1. Monat im Halbjahr (also Januar und Juli), 2. Monat im Halbjahr, 3. Monat im Halbjahr.

Stammdaten, Personalstamm, Lohn/Gehalt, Spalte "Versorgungsbezug".

Betriebsrentner, Bemessungsgrenze (VB-max)

Wenn für einen Empfänger von Versorgungsbezügen (Betriebsrentner) ein Bescheid (Rückmeldung) vorliegt, dass das SV-Brutto nur bis zu einer maximalen Grenze verbeitragt werden muss, dann kann diese Grenze im Personalstamm eingetragen werden. Die Bemessungsgrundlage wird dann, wenn höher, auf diesen Betrag gekappt.Rückmeldungen zu Versorgungsbezügen sorgen für einen Import des VB-max, wenn er in der Datei enthalten ist.

Für die SV-Berechnung von Einmalbezügen muss diese Grenze in der Historie vermerkt werden.

Stammdaten, Personalstamm, Sozialversicherung und Bearbeiten, Historie, Sozialversicherung, VersB Bemessungsgrenze.

Betriebsrentner, steuerlicher Freibetrag

Bei Empfängern von Versorgungsbezügen (Betriebsrentner) ist für die steuerliche Behandlung des Entgelts der Beginn des Versorgungsbezugs nötig und eine Angabe der voraussichtlichen Sonderzahlungen im Kalenderjahr.

Der Beginn der Versorgung beeinflusst die Höhe des steuerlichen Versorgungsfreibetrags.

Voraussichtliche Sonderzahlungen (Einmalzahlungen) werden bei der Steuerberechnung dem Zwölffachen des ersten Versorgungsbezugs im Jahr zugerechnet, um den Freibetrag zu ermitteln.

Beide Daten im Steuer-Register des Personalstamms eintragen. Der Eintrag der voraussichtlichen Sonderzahlungen wird aus der Historie des ersten Versorgungsbezugsmonats des Jahres genommen, wenn nicht, dann aus dem aktuellen Personalstamm. Wenn kein Beginn eingetragen sein sollte, dann wird das Datum laut Lohnkonto, abgerechneter Versorgungsbezug, ermittelt (EStG §19).

Stammdaten, Personalstamm, Steuer, Versorgungsbezug Beginn und VersB Datum Einmalbezug.

Betriebsrentner, steuerlicher Freibetrag, Beginn

Wenn bei Empfängern von Versorgungsbezügen (Betriebsrentner) im Personalstamm ein "Versorgungsbezug Beginn" eingetragen, aber für diesen Monat keine Abrechnung vorhanden ist, dann kann die Basis für den steuerlichen Freibetrag nur über einen Vortrag ermittelt werden. In diesem Fall einen Lohnkonto-Vortrag erfassen, und zwar für den Januar des Jahres, in dem der Versorgungsbezug beginnt, und bei diesem Vortrag einen Betrag bei "Versorgungsbezug lfd. Bezug" eintragen; das ist der Versorgungsbezug des ersten Monats.

Vor der Abrechnung, Vorträge, Lohnkonto Vorträge

Betriebsrentner, steuerlich bei Versorgungsbezügen, Altersgrenze

Bei der steuerlichen Behandlung von Versorgungsbezügen gilt in der Regel ein Versorgungsfreibetrag. Bei Bezügen, die gewährt werden, weil eine Altersgrenze erreicht wird, aber nur, wenn der Arbeitnehmer das 63. Lebensjahr, bei Schwerbehinderung das 60. Lebensjahr, vollendet hat.

Bisher wurde dies über die Eingabe beim "Rentenbezug" in der Personal-Karte, Register SV, geregelt. Der Rentenbezug bezeichnet aber die Rente des RV-Trägers und kennzeichnet nicht den Versorgungsbezug. Für Hinterbliebenenrenten z.B. gilt der Freibetrag ohne Altersgrenze.

Ab 01.08 wird deshalb diese Steuerung geändert: Sie ist unabhängig von der Art des Rentenbezugs. Der Versorgungsfreibetrag wird zunächst gewährt. Wenn er aber doch nicht gelten soll, dann kann im Personalstamm, Register Steuer diese Ausnahme festgelegt werden. Dann wird für den Arbeitnehmer die Altersgrenze geprüft. 

Stammdaten, Personalstamm, Steuer, VersFreibetrag Ausnahme: Nach Altersgrenze

Betriebsrentner, Einmalbezug

Für Versorgungsbezüge können Einmalbezugs-Lohnarten gekennzeichnet werden, ob sie als Kapitalauszahlungen/Abfindungen oder Sterbegeld gezahlt werden. Für diese Einmalbezüge dann zusätzlich im Personalstamm das Datum des steuerlich "maßgebenden Kalenderjahres" eintragen, das kann der Monat der Abrechnung sein; dies für die Steuerberechnung und Lohnsteuerbescheinigung. 

Stammdaten, Personalstamm, Steuer, VersB Datum Einmalbezug und Stammdaten, Lohnarten, Steuerung: Versorgungsbezug Einmalbezug.

Betriebsrentner, Vorabbescheinigung zu Versorgungsbezügen

Vor der erstmaligen Bewilligung eines laufenden Versorgungsbezuges kann die Zahlstelle in Form einer sogenannten „Vorabbescheinigung“ die Daten zum Beginn des VB an die Krankenkasse übersenden, um von ihr eine Meldung über das bestehende Versicherungsverhältnis und zur grundsätzlichen Beitragspflicht zu erhalten. Nach Vorliegen der Rückmeldung der Krankenkasse zur Vorabbescheinigung führt die Zahlstelle die Bewilligung des VB durch und errechnet die tatsächliche Höhe der Leistung. Anschließend folgt die Meldung über die Bewilligung/den Beginn des Versorgungsbezuges. Bei der Vorabbescheinigung handelt es sich um ein optionales Verfahren. Ungeachtet der Vorabbescheinigung muss stets eine Meldung mit Grund = 1 „Bewilligung/Beginn des VB“ erfolgen. Die Vorabbescheinigung ist mit dem Grund = „5“ an die zuständige Krankenkasse des Betriebsrentners zu melden.

Vorabbescheinigung

Wenn Meldungen zu Versorgungsbezügen vorbereitet werden, können besondere Abgabegründe vorgegeben werden: <5 Vorabbescheinigung für eine Personalnummer>

In diesem Fall eine bestimmte Personalnummer vorgeben. Das ist eine Meldung, bevor der Beginn der Versorgungsbezugs tatsächlich gemeldet wird. Der Zweck ist, von der Krankenkasse dann die Rückmeldung zur Versicherungspflicht zu erhalten. Als Beginn des Versorgungsbezugs wird dabei gemeldet, was auch eine LSt-Bescheinigung enthalten würde, also im Wesentlichen "Versorgungsbezug Beginn" im Steuer-Register des Personalstamms.Vor der Abrechnung, SV-Meldungen, SV-Meldungen, Versorgungsbezüge, Ausführen, Ausführen: Besonderer Abgabegrund: <5 Vorabbescheinigung für eine Personalnummer>.

Vorabbescheinigung, geprüft wird

Wenn eine Vorabbescheinigung erstellt werden soll, dann wird geprüft: Wie bei allen Meldungen: die Personalnummer muss im Monat abgerechnet sein.Wenn bereits eine Meldung (Beginn, Änderung, Ende) vorhanden ist und die letzte dieser Meldungen nicht storniert ist, dann wird keine Vorabbescheinigung erstellt (ohne weitere Nachricht).Wenn andere Meldungen (Beginn, Änderung, Ende) erstellt werden sollen, dann wird geprüft: Sofern eine Vorabbescheinigung gemeldet wurde, dann muss auch eine Rückmeldung zur Personalnummer vorhanden sein (diese wird im Detail nicht geprüft).Versorgungsbezüge, Auswerten, Ergebnis, Ausführen, Rückmeldungen.

Kein Betriebsrentner, aber Versorgungsbezug

Versorgungsbezug abrechnen, als Einmalbezug

Wenn es nicht möglich ist, die Personalnummer als Betriebsrentner abzurechnen, dann kann ein Versorgungsbezug nur als Einmalbezug abgerechnet werden, auch nach Austritt; dazu sind diese Definitionen nötig: Im Personalstamm das Datum des Versorgungsbezugs-Einmalbezugs (Register Steuer). Bei der Lohnart als Bezugsart Versorgungsbezug, als Steuerpflicht Einmalbezug und zusätzlich ein Eintrag bei: "Versorgungsbezug Einmalbezug" (Lohnart, Register Steuerung).

Dies ist nur möglich bei Lohnarten, die für die SV beitragsfrei sind.

Die LSt-Bescheinigung enthält dann Werte in den Zeilen: "enthaltene steuerbegünstigte Versorgungsbezüge", "Maßgebendes Kalenderjahr des Versorgungsbezugs", "Erster und letzter Monat", "in Versorgungsbezügen enthalten".

Versorgungsbezug, Sterbegeld

Wenn es nötig wird, Sterbegeld auszuzahlen, dann kann so vorgegangen werden:

Eine neue Personalnummer anlegen. Diese Personalnummer kann die Zuordnung "Kein Arbeitnehmer" erhalten. Eintritt und Austritt im Folgemonat eintragen. Bei den Angaben zur Soziallversicherung können die Personengruppe 900 und die Beitragsgruppe 0000 verwendet werden. Die Angaben zur Steuer erfragen, wie sie tatsächlich sind, und eintragen.

Eine Lohnart abrechnen mit der Bezugsart Versorgungsbezug, das ist ein steuerpflichtiger Einmalbezug, der aber zur Sozialversicherung beitragsfrei ist, mit einem Eintrag bei "Versorgungsbezug Einmalbezug" und der "Kennung Einmalbezug: 99 Sonstige steuerpflichtige Einmalbezüge". Die Abrechnung und dann auch eine LSt-Bescheinigung erstellen.

Bezüge

Bezüge prozentual ändern, ohne Tarif

In der Übersicht der im Personalstamm eingetragenen Lohnarten können die Beträge prozentual geändert werden; dies zielt auf Beträge oder Faktoren, die nicht aus einem Tarif kommen. 

Zu diesem Zweck zunächst die Übersicht auf die gewünschten Personalnummern und Lohnarten filtern. Dann über den Funktions-Button "Prozentual ändern" auswählen. Es folgt zunächst die Auswahl, ob der Betrag oder der Faktor geändert werden. Dann folgt die Prozent-Eingabe. 

Es wird der Betrag (VZ) oder der Faktor geändert; dabei wird kaufmännisch gerundet. Der bisherige Betrag oder Faktor wird bei jeder Änderung gemerkt und kann über den Funktions-Button wiederhergestellt werden, falls nötig. Die Änderung der Bezüge wirkt bei der nächsten Abrechnung. 

/Stammdaten/Personalstamm, Aktionen Übersicht, Lohnarten, Button Funktion.

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Bezüge, Übersicht geänderter Faktor oder Betrag

In der Übersicht der Lohnarten, die im Personalstamm eingetragen sind, kann ausgewählt werden, dass nur diejenigen Einträge angezeigt werden, die eine Änderung des Faktors oder Betrags enthalten.

Der erste Eintrag, also der Ausgangspunkt, wird zusätzlich immer angezeigt. Faktor und Betrag kommen entweder aus dem Tarif oder gelten wie im Personalstamm eingetragen.

Um diese Anzeige zu bekommen, in der Übersicht der Lohnarten zunächst die Filter auf "Personalnummer" und "Ab Datum" neu setzen, z.B. die Personalnummern auf Gewerbliche filtern und Ab Datum 010104.. und eine oder mehrere Lohnarten filtern, z.B. Zeitlohn. Dann die Funktion ausführen. 

/Stammdaten/Personalstamm, Aktionen Übersicht, Lohnarten, Button Funktion: Nur anzeigen wenn Faktor oder Betrag geändert.

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Bruttolohnverteilung

Lohnarten und Kostenstellen

Bruttolohnverteilung

Mit Hilfe der KSt-Verteilung/Bruttolohnverteilung können die Beträge, die auf die Stamm-Kostenstelle der Personalnummer oder auf keine KSt gebucht sind, prozentual auf bestimmte KSt verteilt werden. AG-Anteile können auf die Kostenstellen mit produktiven Stunden aufgeteilt werden.

/Abteilungen/ Baulohn/Stammdaten, Kontierung AG-Anteile: "Verteilung AG-Anteil" und/Stammdaten/Personalstamm, Zuordnung und/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung

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Lohnarten, Basis der Aufteilung nach Bruttolohn

Die Lohnarten, die "Übergabe an BBA" oder "An Fibu mit KSt" oder "Basis Bruttolohnverteilung" ausgewählt haben, sind die Basis der Verteilung, z.B. der AG-Anteile, wenn dort angefordert (Stammdaten, Kontierung AG-Anteile).

Wenn die Lohnart nicht an die BBA geht, dann muss sie zumindest an die Finanzbuchhaltung gehen; dann außerdem "Basis Bruttolohnverteilung" auswählen. Die Basis ist nicht die Menge der Lohnarten, sondern der Betrag. Wenn Lohnarten ausdrücklich hiervon ausgeschlossen werden können, so dass sie nicht in die Basis eingerechnet werden, dann bei der "Auswahl Bruttolohnverteilung" "Keine Basis" setzen.

/Stammdaten/ Lohnarten, Register Fibu/BBA, Auswahl Bruttolohnverteilung. 

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KSt-Verteilung, nicht-produktiver Stunden und deren AG-Anteile

Es können im Monat nicht-produktive Stunden vorliegen, etwa Urlaub oder Lohnfortzahlung. Diese Lohnarten gehen entweder mit KSt an die Baubetriebsabrechnung (wie z.B. LFZ) oder nicht (wie z.B. Urlaubsgeld).

Damit der Anteil derjenigen Lohnarten, die nicht in die Baubetriebsabrechnung fließen, auch auf eine allgemeine Kostenstelle verteilt wird, so vorgehen:

Bei der Lohnart "Basis für Bruttolohnverteilung" ankreuzen (Register Fibu/BBA). Im Falle von Urlaub ist das die Lohnart mit dem Betrag. Ferner bei der Kontierungshilfe der Lohnart mit einer festen Sozialkostenstelle kontieren. Auf diese KSt werden dann AG-Anteile anteilmäßig verteilt. 

/Stammdaten/Lohnarten.

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KSt-Verteilung, Lohnarten verteilen nach Bruttolohn

Wie Arbeitgeber-Anteile können auch einzelne Lohnarten in die Aufteilung nach Bruttolohn einbezogen werden. Ihre Beträge werden dann pro Personalnummer auf die KSt verteilt, die mit Lohnarten, die Basis der Bruttolohnverteilung sind, abgerechnet wurden.

KSt der Lohnart: Wenn auf die KSt, mit der die Lohnart abgerechnet ist, Betragsanteile anderer KSt verteilt werden, dann bleibt der Betrag, der tatsächlich auf dieser KSt abgerechnet ist, erhalten; in der Summe ergibt sich dann dieser Betrag plus die Betragsanteile, die von anderen KSt auf diese KSt verteilt wurden.

Ausnahme: Wenn bei der Lohnart "Auswahl Bruttolohnverteilung: Verteilen" eingetragen ist, aber für bestimmte Kontierungsgruppen eine feste Kostenstelle, dann wird die Lohnart für die Personalnummern dieser Kontierungsgruppen nicht verteilt.

/Stammdaten/ Lohnarten: Auswahl Bruttolohnverteilung ("Verteilen") und/Stammdaten/Personalstamm, Lohn/Gehalt: Bruttolohnverteilung.

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KSt-Verteilung, Basis für Aufteilung nach Bruttolohn

Wenn eine KSt ausdrücklich nicht in die Basis der Aufteilung nach Bruttolohn einfließen soll, dann kann dies im KSt-Stamm festgelegt werden. Keine Auswahl bedeutet: die KSt ist Basis, sofern die Lohnart Basis ist. "Nicht Basis" bedeutet: die Lohnartenbeträge der KSt fließen nicht ein, "Basis wenn Monatsentgelt" bedeutet: nur bei Arbeitnehmern mit Monatsentgelt, ausgenommen AN mit Gehaltsverteilung, fließt die KSt in die Basis der Aufteilung ein.

/Stammdaten/Kostenstellen, Register Baulohn.

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KSt-Verteilung, Kostenstelle wird nicht verteilt

Auf die KSt, mit der die zu verteilende Lohnart ursprünglich kontiert wurde, wird grundsätzlich nicht verteilt. Also die zu verteilenden Lohnarten entweder ohne KSt kontieren oder eine KSt benutzen, die ansonsten nicht mit Bruttolohnarten berichtet wird.

KSt-Verteilung, eine Lohnart nicht verteilen

Falls eine Lohnart nicht verteilt werden soll, obwohl sie mit der Stamm-Kostenstelle abgerechnet wird, dann in der Lohnarten-Karte, Register Fibu/BBA, "Auswahl Bruttolohnverteilung: Keine Basis" setzen.  Diese Auswahl gilt auch für die KSt-Verteilung. Die Lohnart wird dann nicht verteilt.

KSt-Verteilung und AG-Anteile

AG-Anteile werden durch die KSt-Verteilung laut Personalstamm nicht aufgeteilt.

AG-Anteile werden nur durch die Festlegung "Verteilung AG-Anteil" "Aufteilung nach Bruttolohn" in Baulohn, Stammdaten, Kontierung AG-Anteile verteilt.

Dies gilt nicht für AG-Zuschüsse, die mit Lohnarten abgerechnet werden, also AG-Zuschüsse zur freiwilligen oder privaten Sozialversicherung. Das sind die Lohnarten mit den Funktionen 9530, 9540, 9630, 9830, 9840. Diese werden bei der KSt-Verteilung verteilt wie andere Lohnarten auch. Wenn sie aber nicht verteilt werden sollen, dann diese Lohnarten fest mit einer Sozial-Kostenstelle kontieren, die nicht die Stamm-Kostenstelle ist. 

Möglich ist auch, wie bei anderen Lohnarten, in der Lohnarten-Karte, Register Fibu/BBA, "Auswahl Bruttolohnverteilung: Keine Basis" setzen, wenn die Lohnart bei der KSt-Verteilung nicht verteilt werden soll.  

Bundesfreiwilligendienst

Personengruppe, Beitragsgruppe, Beitrag

Wenn jemand den Bundesfreiwilligendienst leistet, dann gilt die Personengruppe 123 oder bei Rentnern 119. In der Regel ist dies die Personengruppe 123 <Freiwilliges soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst>.

Wenn der Freiwillige bereits Altersvollrentner ist, dann gilt die Personengruppe 119 Versicherungsfreie Altersvollrentner und Versorgungsbezieher wegen Alters. In diesem Fall muss im Personalstamm außerdem eine Lohnart eingetragen werden mit der Funktion 6242 Bundesfreiwilligendienst:

Altersvollrentner mit Personengruppe 119, ohne Betrag. Die Beitragsgruppe ist hier 3311 oder 3321.

Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst sind sozialversicherungspflichtig, KV RV AV PV und Insolvenzgeldumlage. Die SV-Basis ergibt sich aus dem abgerechneten Taschengeld und den Sachbezügen. Falls der Bundesfreiwilligendienst innerhalb eines Monats an eine versicherungspflichtige Beschäftigung anschließt, dann ist für die AV die Basis die sogenannte Bezugsgröße. In diesem Fall muss im Personalstamm eine Lohnart eingetragen werden mit der Funktion 6241 Bundesfreiwilligendienst: anschließend an Beschäftigung, also AV auf Basis Bezugsgröße, ohne Betrag.

Grundlage dafür ist: SGB III § 344, 2.

Die Lohnarten mit den Funktionen 6241 und 6242 müssen weiter nicht bewertet werden; wenn im Personalstamm eingetragen, werden sie automatisch zur SV-Berechnung herangezogen.

Der Arbeitgeber, das ist die Einsatzstelle, trägt die gesamten SV-Beiträge, also AG-Anteil und AN-Anteil.

Darlehen 

Es handelt sich hier um ein kostenpflichtiges Zusatzmodul: BLO Zusatzmodule (kostenpflichtig) (Modul LPFD)

Dies ist keine vollständige Darstellung, sondern es sind Hinweise zu Einzel-Problemen.

Pfändungen/Darlehen (Modul LPFD)

Darlehen, Einrichtung

Bei Darlehen den Gesamtbetrag als "Hauptforderungsbetrag" eintragen und den Tilgungsbetrag als "Pfändungsbetrag".

Das "Datum der Abtretung" ist außerdem maßgeblich für die Berechnung von Zinsen.

Zinsen zu Darlehen

Ob die Zinsen zusätzlich gerechnet werden sollen, wird in der Pfändung definiert, das ist: Darlehenszinsen sind zusätzlich, ansonsten mindern sie den Betrag der Tilgung.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Pfändung/Darlehen, Bearbeiten: Darlehenszinsen sind zusätzlich.

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Tilgung zu Darlehen, Tilgungsmonate festlegen

Wenn die Tilgung eines Darlehens nur in bestimmten Monaten erfolgen soll, dann in der Karte über "Darlehen Tilgungsmonate" diese Monate eintragen.

  • Wenn überhaupt ein Monat eingetragen wird: dann muss jeder einzelne Monat eingetragen werden.

  • Eine Tilgung erfolgt dann nur in den definierten Monaten, eine ggf. vorhandene Zinsvereinbarung wird weiter monatlich ausgeführt und in Abzug gebracht.

Wenn aber gar kein Monat eingetragen wird: dann wird in jedem Monat getilgt. 

Darlehen mit Verzinsung

Wenn für die Tilgung von Darlehen ein fester Betrag vorgegeben wird, in diesem Betrag aber zu berechnende Zinsen enthalten sind, dann so vorgehen:

In der Darlehenskarte zusätzlich zum "Pfändungsbetrag" einen Jahres-Prozentsatz für die Zinsen eintragen. Dann wird der Fehlbetrag bis einschl. Vormonat verzinst. Dabei wird gerechnet: Fehlbetrag mal Zinssatz mal 30, dieses geteilt durch 360 mal 100.

Im Lohnartenstamm muss eine Lohnart mit der Funktion 1503 Darlehenszinsen angelegt werden. Diese Lohnart erscheint auf der Abrechnung mit dem Zinsbetrag. Das Darlehen wird um den gepfändeten Betrag minus Zinsbetrag getilgt. Die Lohnart für die Darlehenszinsen so anlegen:

Bezugsart: Nettolohnart, Funktion: 1503, Abzugslohnart: Ja, Berechnungseinheit: Betrag, Soll/Haben: Haben, Übergabe an Fibu: Betrag, eine Kontierungshilfe für Haben-Sachkonto.

Darlehen, mit Verzinsung Hinweise

Auf diese Weise wird monatlich der gleiche Betrag auf der Abrechnung abgezogen, nämlich Tilgung plus Zinsen. Der steuerpflichtige Zinsvorteil, der entsteht, wenn der Zinssatz geringer als der gesetzliche Zinssatz ist, wird jedoch nicht automatisch abgerechnet.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Pfändung/Darlehen und /Stammdaten/Lohnarten.

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Darlehen, Sonstiges

Darlehen, Einträge

Bei einem Darlehen keine "unterhaltspflichtigen Personen" eintragen. 

/Stammdaten/ Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Pfändung/Darlehen.

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Darlehen, auf ein Konto überweisen

Wenn eine Darlehensrate wie abgerechnet auf ein Konto überwiesen werden soll, dann können Konto-Nr., Empfänger und Bank bei der Definition des Darlehens eingetragen werden.Die Überweisung gelangt dann, wie bei Pfändungen, als "sonstige" Zahlung auf die Überweisungsliste und den Datenträger.

Wenn ausdrücklich nicht überwiesen werden soll, dann kein Empfänger-Konto beim Darlehen eintragen.

/Stammdaten/ Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Pfändung/Darlehen und /Abrechnung/Zahlungen, Monat, Sonstige.

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Darlehen und Sachpfändungen

Wenn eine Darlehen eine Sachpfändung beeinflussen soll, genauer: vor der Sachpfändung ausgeführt werden soll, dann muss das Datum der Abtretung des Darlehens vor dem Datum der Zustellung der Sachpfändung sein.

Darlehenszinsen, Zinsvorteil (Geldwerter Vorteil)

Wenn ein Darlehen einen Zinsvorteil bietet, dann muss ein Geldwerter Vorteil abgerechnet werden. Die Zinsverbilligung ist: Maßstabszinssatz der Bundesbank minus Zinssatz des Arbeitgebers. Die Sachbezugsfreigrenze ist: 50 Euro, Stand 2022 (bi 31.12.21 = 44 Euro), wenn nicht sonst schon aufgebraucht.

Ab einer Restschuld von 2.600 Euro, Stand 2016, liegt kein Sachbezug mehr vor.

Die Zinsverbilligung und die Sachbezugsfreigrenze können bei den Stammdaten des Darlehens eingetragen werden. Ein Geldwerter Vorteil wird als Sachbezug mit der Lohnart mit der Funktion <1504 Geldwerter Vorteil bei Darlehen mit Zinsvorteil> abgerechnet. Gerechnet wird: Restbetrag mal Zinsverbilligung durch 100 durch 12.

/Stammdaten/Personalstamm, Bearbeiten, Personalstamm, Pfändung/Darlehen, Bearbeiten: Zinsverbilligung Prozentsatz, Sachbezugsfreigrenze pro Monat.

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Dateiverwaltung (FileService)

Bitte beachten Sie: Dateibehandlung - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence

File Service, Besonderheit für die Personalbuchhaltung (Baulohn), wenn der File Service eingerichtet wurde

Wenn der File Service eingerichtet wurde, müssen alle untergeordneten Pfade, also pem\recv und pem\recv\axx\dat ebenfalls vorhanden sein. Das ist notwendig!

Für die Personalsachbearbeitung ist es zusätzlich notwendig, folgende Verzeichnisse pro Mandant einmal zu entfernen und einmal die Ausführung ohne Verzeichnisse ausführen:

  • Personalbuchhaltung, Vor der Abrechnung, SV-Rückmeldungen (dort die beiden Verzeichnisse auf "leer" setzen) und Senden an (nicht nur Vorschau), anschließend den Menüpunkt erneut aufrufen. Die Verzeichnisse werden automatisch korrekt entsprechend den Speicherorten eingesetzt: Personalbuchhaltung, Vor der Abrechnung, SV-Rückmeldungen

  • Sofern Sie auch Betriebsrentner abrechnen: Personalbuchhaltung, Vor der Abrechnung, Rückmeldungen Versorgungsbezüge, Ausführen, Import (dort das Verzeichnis auf "leer" setzen) und OK, anschließend den Menüpunkt erneut aufrufen. Das Verzeichnis wird automatisch korrekt entsprechend den Speicherorten eingesetzt: Personalbuchhaltung, Vor der Abrechnung, Rückmeldungen Versorgungsbezüge, Ausführen, Import

Dreizehntes Einkommen (Weihnachtsgeld) 

13. Einkommen, nach Tarif

Die Beträge, die als 13. Einkommen gezahlt werden sollen, können nach den Regeln des Bautarifvertrages ermittelt werden.

Hierfür wird für Angestellte auf der einen Seite, für Gewerbliche auf der anderen Seite und außerdem für Auszubildende und für Volljährige im Auslernjahr nach jeweils bestimmten Regeln gerechnet.

Einige Vorgaben können getroffen werden, zum Beispiel der Prozentsatz des 13. Einkommens im Vergleich zum Monatsentgelt für Angestellte, die Basis-Anspruchsstunden, die bezahlt werden, für Gewerbliche und die Aufteilung der Zahlung zwischen November und einem Monat im Jahr darauf.

Diese Vorgaben werden nicht mehr vorgeschlagen (ab 2020).

 Weiter sind die Punkte, die laut Tarif wichtig sind: Wurde 12 Monate gearbeitet? Wenn nicht, wie wird der  Betrag vermindert? Was gilt bei Teilzeit?

Die Beträge können auch ermittelt werden, wenn der Bautarifvertrag nicht gilt.

Die Beträge können automatisch mit Lohnarten auf die Abrechnung gebracht werden, die bestimmte Funktionen haben:

  • Funktion <6230 Betrag 13.Einkommen>,

  • Funktion <6231 Betrag 13. Einkommen Azubis>.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13.Einkommen.

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13. Einkommen, Art

Die Einteilung der Arbeitnehmer in Gewerbliche, Auszubildende, Volljährige im Auslernjahr und Angestellte/Poliere ergibt sich aus der ZVK-Personengruppe des Personalstamms.

Wenn keine ZVK-Personengruppe vorhanden ist, gilt die Abrechnungsart laut Personalstamm, und zwar dort deren "Bedeutung", die Gruppierungen der AN ermöglicht.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13.Einkommen und /Stammdaten/ Personalstamm, Beschäftigung und /Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Abrechnungsarten.

13. Einkommen, Lohnarten

Wenn bei der Lohnart für das 13.Einkommen eine Bewertung festgelegt ist, dann wird dieser Faktor bzw. Betrag als Grundlage der Berechnung genommen. Dies ist die Lohnart mit der Funktion 6230 (6231). Es können also pro Abrechnungsart bei dieser Lohnart die Bewertungslohnarten eingetragen werden, die dann zur Bewertung des 13. Einkommens führen.

Wir empfehlen, diese Lohnart mit der Funktion 6230 (6231) zu bewerten.

Wenn die Lohnart nicht bewertet ist, wird die Tariflohnart laut Personalstamm, Aktuelle Bezüge genommen. Wenn kein besonderer Eintrag, dann die Tariflohnart laut aktuellem Tarif.

Es kann auch der Stichtag für die Tariftabelle vorgegeben werden, also z.B. der Mai des Jahres. Diese Festlegung ist dort möglich, wo auch die anderen Vorgaben getroffen werden, z.B. die Basis-Anspruchsstunden. Wird kein "Stichtag Tarif" eingetragen, gilt der aktuelle Tarif.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13.Einkommen, Ausführen- und Ergebnis.

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13. Einkommen, Teilzeit

Angestellte

Der Teilzeitfaktor wird automatisch gerechnet, wenn die Lohnart mit der Funktion 6230 bewertet wurde. Bei dieser Lohnart bitte keine Anteilige Berechnung bei Teilzeit definieren, die Teilzeit-Bewertung erfolgt bereits ohne diese Einstellung.

Gewerbliche

Der Teilzeitfaktor wird ermittelt, wie im November für die Personalnummer abgerechnet. Wenn der November nicht abgerechnet wurde, anhand der Arbeitszeitgruppe im Personalstamm und der Arbeitszeitdefinition.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Arbeitszeitdefinition und Arbeitszeitgruppe und/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13.Einkommen, Ausführen- und Ergebnis.

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Kürzungsstunden wegen Krankheit

Ab dem Jahr 2018 wird der Anspruch nicht mehr wegen Krankheit gekürzt.

Folgende Regelungen galten bis einschließlich 2017:

Pro Kürzungstag werden 2 Kürzungsstunden angesetzt.

  • 3-Tages-Kürzung: "Der Anspruch mindert sich für die ersten drei krankheitsbedingten Ausfalltage eines Krankheitsfalles." Im Fehlzeitenkalender ist hierfür der gleiche "Bezug auf Vorerkrankung" maßgeblich.

  • 4-Wochen-Kürzung: "Minderung für jeden krankheitsbedingten Ausfalltag mit Anspruch auf Entgeltfortzahlung ab der vierten Woche" bedeutet: einschließlich der 4. Woche, also ab dem 22. Tag.

  • Zeitraum: Der betrachtete Zeitraum ist immer ein Jahr, das ist bei Ermittlung im November vom Dezember des Vorjahres bis November des aktuellen Jahres einschließlich. Es gelten die Einträge im Fehlzeitenkalender.

  • Krankheitszeiträume, die z.B. im November des Vorjahres beginnen, werden erst ab Dezember in die 3Tages- oder 4-Wochen-Kürzung einbezogen. Beginnt z.B. die 4-Wochen-Frist Ende November des Vorjahres, so werden Kürzungstage erst ab Dezember gerechnet.

  • Hinweise zum Druck: Beim Druck werden die Tage, die zu Kürzungen führten, in einer Zeile aufgezählt.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13. Einkommen, Ergebnis, dort: Drucken.

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Elternzeit, unbezahlter Urlaub

Monate mit Elternzeit oder mit unbezahltem Urlaub kürzen die Anspruchsstunden um ein Zwölftel pro Monat dieser Fehlzeiten.

Weniger als 10 Arbeitstage

Wenn weniger als 10 Arbeitstage im Zeitraum waren, dann wird kein 13. Einkommen errechnet.

Die Arbeitstage sind die "aktiven Arbeitstage", wie sie in der Karte des Lohnkontos angezeigt werden.

Ausführen im Oktober

Es ist möglich, die Ermittlung des 13. Einkommens im Oktober auszuführen, indem als Monat der Oktober eingetragen wird.

Hierbei ist zu beachten, dass immer ein Jahr betrachtet wird. Das ist in diesem Falle November des Vorjahres bis Oktober des laufenden Jahres einschließlich.

"Neu rechnen" in der Übersicht

"Neu rechnen" in der Übersicht der Ergebnisse rechnet den "Betrag 13. Einkommen" neu aus den übrigen Werten. Das deshalb, weil in der Übersicht diese Werte geändert werden können.

Nur ausführen, aber nicht abrechnen

Wenn die Ermittlung des 13. Einkommens nur zu dem Zweck ausgeführt werden soll, eine Übersicht zu erhalten, z.B. über die Kürzungsstunden, aber der tatsächliche Betrag dann noch einmal anders ermittelt wird, dann gibt es als Möglichkeiten:

In der Anzeige der ermittelten Beträge den Betrag des 13. Einkommens ändern.

Oder die Beträge vollständig manuell als Berichtsdaten erfassen; in diesem Falle sollte die Ermittlung aber gelöscht werden, damit nicht zusätzlich automatisch Beträge in die Abrechnung übernommen werden.

13. Einkommen, Festbetrag bei Betriebsvereinbarung

Wenn eine Betriebsvereinbarung zum 13. Einkommen besteht, die einen Festbetrag festlegt, dann kann dies für die Ermittlung vorgegeben werden. 

Wie das? In die Spalte "Festbetrag betrieblich" den Betrag eintragen; laut Tarifvertrag (TV13. MEK),

Stand 10.03, müssen dies z.B. mindestens 780 Euro sein, für Auszubildende 170 Euro (jeweils West).  Bei Gewerblichen auch bei einem Festbetrag die Basis-Anspruchsstunden, das sind 93, vorgeben. Bei Gewerblichen werden Kürzungsstunden wegen Fehlzeiten mit dem Stundenlohn bewertet und abgezogen. Bei den maximalen Kürzungsstunden nicht 28 eintragen, sondern 16. Wenn mehr als der Mindest-Festbetrag gewährt wird, wird diese Grenze bei der Ermittlung automatisch erhöht.

Der Festbetrag wird bei weniger als 12 Beschäftigungsmonaten sowie bei Teilzeit anteilig gekürzt. Als Prozentsatz für die Auszahlung November z.B. bei einem Betrag von 780 Euro 66,6666 eintragen, damit der erforderliche Betrag von 520 Euro gezahlt wird. Wenn im November ein Mindestbetrag gezahlt werden soll, das sind 520 oder 170 Euro, dann "Mindestbetrag November rechnen" ankreuzen. Wenn eine einzelvertragliche Vereinbarung über die Höhe des 13. Monatseinkommens vorliegt, dann den ermittelten Betrag manuell ändern, über den Button Ergebnis.

Bezug: Tarifvertrag über die Gewährung eines 13. Monatseinkommens im Baugewerbe vom 21. Mai 1997, in der Fassung vom 29. Oktober 2003.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13. Einkommen.

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13. Einkommen, Angestellte, runden

Wenn das 13. Einkommen ermittelt wird und wenn für Angestellte nicht auf ganze Euro gerundet werden soll, dann kann dies ausgewählt werden.

/Abteilungen/Baulohn/Periodische Aktivitäten, 13. Einkommen: "Zum Runden: nicht auf ganzen Betrag runden".

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13. Einkommen, aus produktiven Stunden berechnen

Für gewerbliche Arbeitnehmer kann das 13. Einkommen mittels einer Durchschnitts- und Summenberechnung ermittelt werden. Die Verarbeitung geschieht außerhalb der Verarbeitung "Tarif" zum 13. Einkommen.

Vorgehensweise

Eine Lohnart als Betragslohnart, Einmalbezug, anlegen mit der Funktion 6232, "Lohnart 13. Einkommen berichten". Diese Lohnart mit einer Durchschnittsbewertung versehen. In diesen Durchschnitt produktive Stunden einfließen lassen. 

Es wird die Summe der produktiven Stunden benötigt. Die Auswahl "Stunden" treffen bei "Berechnung aus Durchschnittsfeld". Und die Auswahl "Jahr" treffen. Nur bei dieser Auswahl wird kein Monats-Durchschnitt, sondern eine Summe gebildet. Um eine Summe zu bilden, auch keine Zahl in "Monate aus Durchschnittsfeld" eintragen.

Bei "Durchschnitt ab Monat" 0111vj, also ab November des Vorjahres eintragen, um bei Abrechnung im November dieses Jahres die Stunden eines vollen Jahres zu erhalten. Dies ist bei der Jahresauswahl möglich. Zusätzlich einen Stundenfaktor mittels Bewertungslohnarten definieren. Und einen Prozentsatz bei der Lohnart eintragen.

Die Summe der Stunden mal Faktor, davon Prozent ergibt dann den abzurechnenden Betrag.

Berichten

Diese Lohnart berichten. Dabei werden bereits vorgeschlagen: der 100%-Basis-Betrag sowie der Prozentsatz. Der Betrag kann geändert, belassen oder auf 0 gesetzt werden. Wenn 0, wird er bei der Abrechnung neu ermittelt.

Hinweis: Bei Lohnarten mit Prozentsatz kann nur der Basis-Betrag, oder auch der Basis-Betrag und der Prozentsatz, aber nicht der sich ergebende Betrag berichtet werden. Denn der Prozentsatz wird bei der Abrechnung in jedem Fall angewendet.

/Stammdaten/Lohnarten und /Vor der Abrechnung/Berichtsdaten, Bearbeiten.

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Lohnart, weitere Steuerungen

Für diese Lohnart können weitere Steuerungen benutzt werden:

Mindestbetrag bei der Lohnart

Mindestbetrag Monat: Ähnlich wie die Monatsbegrenzung kann bei einer Lohnart definiert werden: Mindestbetrag Monat. Dies ist aber immer ein Geldbetrag. Die Summe der Lohnart, wie im Monat für die Personalnummer abgerechnet. Wenn diese Summe geringer als der Mindestbetrag ist, dann wird der Abrechnungsbetrag erhöht.

/Stammdaten/Lohnarten, Register Bewertung.

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Nur wenn beschäftigt bei der Lohnart

Nur wenn Tage beschäftigt: Es kann eine Anzahl Tage vorgegeben werden, die der Arbeitnehmer seit dem letzten Eintritt beschäftigt sein muss, z.B. 360. Zum Eintritt kann festgelegt werden, ob der letzte Eintritt, der Ersteintritt oder der rechnerische Eintritt geprüft werden soll. 

Ob beschäftigt, wird anhand von Eintritt und Austritt geprüft.

Die Anzahl Tage wird so angesetzt: zum Beispiel Abrechnungsmonat April, 10 Tage, dann muss der letzte Eintritt vor oder am 22. März gewesen sein. Wenn nicht, dann gilt dies als "nicht durchgehend beschäftigt". Wenn im Beispiel zwischen 22. März und Ende April Austritt ist, dann gilt für diese Berechnung ebenfalls "nicht durchgehend beschäftigt".

Ist der Arbeitnehmer die Anzahl Tage nicht durchgehend beschäftigt, wird der Monatsbetrag der Lohnart während der Abrechnung auf 0 gebracht. 

/Stammdaten/Lohnarten, Register Bewertung.

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Drucken

Baulohn, Berichts-Übersicht sortieren

In der Baulohn-Einrichtung kann ausgewählt werden, wie in der Übersicht der Baulohn-Berichte sortiert werden soll. Ohne Auswahl wird nach "Reihenfolge" sortiert, das ist eine Spalte, deren Inhalt auch geändert werden kann. Mit Auswahl wird nach der Bezeichnung der Liste oder nach der Drucküberschrift sortiert.

Die Auswahl kann eingeschränkt werden; auf die Haupt-Übersicht der Berichte, also den Baulohn-Menüpunkt Berichte, oder auf diesen Menüpunkt und außerdem die Druckausgaben, die zu Zahlungen möglich sind.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung: Berichts-Übersicht sortieren.

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Baulohn, Berichte filtern (bis zur Version 2020)

Wenn in der Übersicht der Berichte einige Berichte besonders oft benutzt werden, dann kann so vorgegangen werden:

Die Berichte, um die es geht, markieren (Strg-M). Die Aktion "Markierte filtern" ausführen. (Unter der Überschrift "Berichte drucken") "Ansicht speichern unter" ausführen.

Dort einen Namen vergeben; der Aufruf, der so gefiltert ist, kann dann aus dem Rollencenter-Menü auf der linken Seite ausgeführt werden.

Wenn das nicht praktisch ist, können die Berichte stattdessen über "Filter" nach Thema angezeigt werden, zum Beispiel Berichtsdaten oder Lohnkonto. Dieser Filter wird gemerkt. Wenn die Übersicht der Berichte dann aus dem Rollencenter erneut aufgerufen wird, dann wird dieser Filter, im Beispiel auf die Druckausgaben zu Berichtsdaten oder zum Lohnkonto, wieder gesetzt. Alle Berichte können wieder angezeigt werden über "Filter, Alle".

/Berichte/Berichte drucken: Filter oder Markierte filtern.

Vermischte:

Druck Kostenstellen

Eine Liste der Kostenstellen druckt die offenen Baustellen oder die beendeten.

Zum Bauende kann eine Auswahl getroffen werden. "Aktive" sind die im Monat noch offenen. "Aktive im Jahr" sind die Kostenstellen, die im Jahr offen waren. "Beendete" sind die abgeschlossenen. "Beendete bis Jahr" sind die bis Vorjahresende abgeschlossenen. 

Der Druck wird zuerst nach Niederlassung sortiert; danach wahlweise nach dem Ortsnamen laut Adresse oder nach der PLZ laut Adresse oder nach dem Gemeindeschlüssel oder nach der Nummer der KSt.

Die einzelnen Spalten der Druckausgabe sind:

Niederlassung, KSt, Bezeichnung, PLZ, Ort, Sparte, Bauleiter, Polier, Kunde, Baubeginn, Bauende. Der Name des Poliers wird aus der Adressnummer des Poliers genommen, wenn bei der KSt eingegeben. Der Kunde ist der Debitor laut KSt-Karte oder, wenn nicht, der Text, der bei "Kundennr. beim Auftraggeber" eingetragen ist. Siehe dazu die ausführliche KSt-Karte unter Stammdaten, Kostenstellen, Kostenstelle. 

/Berichte/Berichte drucken, <blostakst> Kostenstellen.

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Durchschnitt

Die Beträge, die in Durchschnittsfelder einfließen, können aus diesen Quellen stammen: berichtete Lohnarten, Lohnarten im Personalstamm, die mit Betrag abgerechnet werden, deren Folgelohnarten.

Durchschnitt, Stunden pro Tag

Wenn eine Lohnart mit einem Durchschnitt bewertet wird, und zwar mit Stunden pro Tag, also mit durchschnittlichen Stunden, dann wird dieser Durchschnitt bei der Lohnart als Menge abgerechnet. Der Faktor, wie er sich aus den Bewertungslohnarten ergibt, wird zum abgerechneten Faktor.

Dies, sofern die Lohnart eine Stundenlohnart ist. Bei Tageslohnarten bleibt die Verarbeitung, dass die Durchschnittsstunden mal Faktor den abgerechneten Faktor ergeben. 

/Stammdaten/ Lohnarten.

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Durchschnitt, Monatsstunden bei Stundenlohnarten

Bei der Festlegung, wie eine Lohnart in ein Durchschnittsfeld einfließen soll, kann auch für Stunden- Lohnarten die Auswahl "Menge ermitteln", das sind entweder die Sollstunden oder die monatlichen Stunden laut Arbeitszeitgruppe, getroffen werden; dann wird die Menge nicht addiert, sondern einmal für den Monat in den Durchschnitt gestellt.

Auf diese Weise kann ein Durchschnitt der abgerechneten Beträge geteilt durch Sollstunden ermittelt werden.

/Stammdaten/ Lohnarten, Register Berechnung.

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Durchschnittsfelder, Stunden und Faktor

Eine Lohnart kann aus einem Durchschnitt so bewertet werden: die Summe der Stunden laut Durchschnitt als Menge und die Summe des Betrags geteilt durch die Summe der Stunden als Faktor; wenn z.B. als Zeitraum der aktuelle Abrechnungsmonat vorgegeben wird, werden mit der Lohnart die im Monat eingeflossenen Stunden abgerechnet. 

Die berichtete Menge wird auf die Durchschnittsmenge geändert.

Falls kein Betrag in den Durchschnitt fließt, wird der Faktor aus den Bewertungslohnarten oder dem Bewertungsfaktor der abgerechneten Lohnart ermittelt.

Die Auswahl lautet "Stunden und Betrag/Stunden".

/Stammdaten/ Lohnarten, Register Bewertung, "Berechnung aus Durchschnittsfeld".

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Durchschnittsfelder, Menge begrenzen

Bei der Definition eines Durchschnittsfelds kann bestimmt werden, dass pro Personalnummer maximal eine Menge, also eine Anzahl Stunden, einfließen darf; diese Grenze gilt für die gesamte Dauer, in der das Durchschnittsfeld gefüllt wird.

Um Akkord abzurechnen kann es günstig sein, die Menge so zu begrenzen, wenn z.B. mit vielen Durchschnittsfeldern als Akkord-Vorgabe gearbeitet wird. Hierfür kann die Auswahl "Stunden und Betrag/Stunden" bei der Bewertungsdefinition der Lohnart benutzt werden. 

Abteilungen/Baulohn/Stammdaten/ Durchschnittsfelder: "Menge begrenzen auf".

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Arbeitszeitkonto, mit Durchschnitt bewerten, oder nicht

Eine Lohnart kann mit dem Durchschnitt des Arbeitszeitkontos bewertet werden, indem bei der Bewertung der Lohnart <Akkdschn Abbau Anspar-, Ausgleichskonto mit Durchschnittslohnsatz> eingetragen wird.

Wenn dies für einzelne Personalnummern nicht gewünscht ist, dann kann die Lohnart, die so bewertet wird, im Personalstamm eingetragen werden, mit Faktor. Dann gilt dieser Faktor. Gültig ab und Bis Datum können im Personalstamm gesetzt werden.

/Stammdaten/Lohnarten und/Stammdaten/Personalstamm, Register Lohn/Gehalt.

Durchschnitte, Hinweise zum Druck

Der Faktor eines Durchschnitts kann auf der Abrechnung gedruckt werden, im Monatswerte-Abschnitt, wenn dies so eingerichtet ist.

Am Beispiel des "Durchschnitt Sonstiges": 

Gedruckt wird der Faktor einer Lohnart, und zwar der abgerechnete Faktor oder, wenn kein Faktor laut Abrechnung, die Bewertung der Lohnart.

Die Lohnart ist entweder die Lohnart, die unter Baulohn, Stammdaten, Durchschnittsfelder, als "Lohnart mit Abrg-Definition" eingetragen ist, die Spalte ist einblendbar, oder die erste Lohnart, die aktuell für die Abrechnungsart der Personalnummer mit dem Durchschnitt definiert ist.

Der "Durchschnitt Sonstiges" ist mit der Bedeutung "Sonstiges" versehen; wenn dies bei mehreren Durchschnittsfeldern so ist, gilt der erste, für den ein Faktor ermittelt werden kann.

Der Druck kann in der Baulohn-Einrichtung, Register Druck, auf eine andere Ermittlung geändert werden. 

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Durchschnittsfelder und /Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung.

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Elternzeit

Siehe zu Mutterschutz, Beschäftigungsverbot und Elternzeit im Handbuch: BLO Lexikon L - Z

Einmalbezug, Hinweise

Fünftelung bis 31.12.24

Lohnsteuer, ab 01.01.2025 Wegfall der 1/5-Regelung (Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre und ermäßigt besteuerte Entschädigungen)

Neue Verarbeitung bei der Abrechnung ab 01.2025:

Lohnarten mit steuerpfl. 1/5-Steuersatz können weiterhin ab 01.2025 verwendet werden, wie sie bisher eingerichtet sind. Ihr Betrag wird ab Abrechnungsmonat 01.2025 bei der Steuerberechnung aber in die Summe der "normalen" Einmalbezüge eingerechnet und auch so behandelt. Mit der Einrichtung der Lohnart im Register „Steuerung“ zu <Steuerpflichtig> = <steuerpfl. 1/5 Steuersatz> erfolgt der Ausweis dieser Beträge weiterhin in Zeile 10, wie bisher.

Beim Druck des Lohnkontos weiterhin als "Steuer-Brutto 1/5" ausgewiesen, aber in "Lohnsteuer EGA" eingerechnet.Abrechnung, Aktuelle Abrechnung.

Änderungen beim Druck zur Lohnsteuerbescheinigung ab 01.2025:

Bei der Ausstellung von elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen für Kalenderjahre ab 2025 (in der Meldedatei) und im Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung 2025 werden folgende Änderungen automatisch berücksichtigt:

Mit der Einrichtung in der Lohnart im Register Steuerung zu <Steuerpflichtig> = <steuerpfl. 1/5 Steuersatz> erfolgt der Ausweis dieser Beträge weiterhin in Zeile 10. (Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre, Entschädigungen, z.B. Abfindungen (in 3. enthalten, ohne 9.)) auf der Lohnsteuerbescheinigung. Weil aber die Berechnung der Lohnsteuer nun wie bei "normalen" Einmalbezügen erfolgt, entfallen hierzu die bisherigen Angaben in den Zeilen 11, 12, 13 und 14. Die Bezeichnung der Zeilen ist nun <unbesetzt> und es wird kein Betrag mehr ermittelt und gedruckt; gedruckt wird ein “-“. Zusätzlich wird der Betrag in Zeile 3. mit ausgewiesen, wie die der "normalen" Einmalbezüge auch.

Ermäßigt besteuerte Versorgungsbezüge für mehrere Kalenderjahre werden sowohl in Zeile 9. als auch in Zeile 3. ausgewiesen.

Ab dem Abrechnungsmonat 01.2025 werden Lohnarten mit der Funktion 6320 "Einmalbezug günstiger als Fünftelung" auch in Zeile 10 (Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre, Entschädigungen, z.B. Abfindungen (in 3. enthalten, ohne 9.)) eingerechnet. Das erfolgte bisher in Zeile 19.Nach der Abrechnung, LSt-Meldungen, LSt-Bescheinigungen, Probedruck oder Meldung erstellen und Drucken.

Hintergrund:

Nach § 34 Abs. 1 EStG konnten bestimmte zusammengeballte Einkünfte nach der sog. Fünftelungsregelung bis 31.12.2024 ermäßigt besteuert werden. Diese Tarifermäßigung galt bisher für (die Voraussetzungen erfüllende) zusammengeballte besondere Arbeitslöhne (z.B. Abfindungen, Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten) bereits bei der Berechnung der Lohnsteuer im Lohnsteuerabzugsverfahren (§ 39b Abs. 3 Sätze 9 und 10 EStG). Diese Möglichkeit wurde mit dem Wachstumschancengesetz ersatzlos gestrichen. Davon unberührt bleibt jedoch die Möglichkeit für Arbeitnehmer, die Tarifermäßigung im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung geltend zu machen. Deswegen ist auch der getrennte Ausweis, nach Beurteilung des Arbeitgebers, weiterhin notwendig. Der Arbeitnehmer hat mit der  Einkommensteuererklärung entsprechende Nachweise einzureichen, um die Voraussetzungen nachzuweisen. Für Arbeitnehmer, die eine Abfindung erhalten und weiterhin von den Steuervorteilen der Fünftelregelung profitieren möchten, bedeutet dies, dass sie selbst aktiv werden müssen.

Lohnart für LSt-Bescheinigung, Abfindung

Wenn sich z.B. bei Abfindungen oder Jubiläumsgeldern ergibt, dass aufgrund der Günstigerprüfung die Lohnsteuer-Fünftelung nicht geeignet ist, dann kann diejenige Einmalbezugs-Lohnart, mit der schließlich berichtet wird, mit der Funktion 6320 gekennzeichnet werden.

Diese Lohnart wird dann auf der LSt-Bescheinigung in die Zeile "Steuerpflichtige Entschädigungen und Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre, die nicht ermäßigt besteuert wurden" gerechnet. 

/Stammdaten/Lohnarten und /Berichte/Berichte drucken, <blolst>.

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Einmalbezug bei Geringverdienern

Beispiel

Personalnummer mit der Kennung "Geringverdiener" und Beitragsgruppe RV 1; Beispiel für RV-Beitrag auf Einmalbezüge, Zahlen Stand 08.13:

874,15 RV-Brutto aus 26,95 Euro laufendem Bezug und 847,20 Einmalbezügen.

-325,00 Grenze Geringverdiener = 549,15 Grenze überschritten.

51,89 Arbeitnehmer-Anteil aus 549,15 * 18,9% / 2.

51,90 Arbeitgeber-Anteil aus 549,15 * 18,9% / 2, gerundet, denn 549,15 * 18,9% sind 103,79.

298,05 Einmalbezüge unter der Grenze, aus 325 - 26,95 laufendem Bezug.

56,33 Arbeitgeber-Anteil aus 298,05 * 18,9%, voller Anteil.

108,23 Summe AG-Anteil aus 51,90 und 56,33.

Energiepreispauschale im Kalendermonat September 2022

Wann?

Die Energiepreispauschale (EPP) soll grundsätzlich im Kalendermonat September 2022 gezahlt werden. Ausnahmen dazu betreffen Arbeitgeber, die vierteljährlich oder jährlich zur Abgabe der Lohnsteueranmeldung (LSTA) verpflichtet sind. Der Gesetzgeber spricht nicht vom Abrechnungsmonat. Die EPP (Bruttobetrag 300 Euro abzügl. Lohnsteuer und ggf. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag = EPP Netto) soll im September an anspruchsberechtigte Mitarbeiter/innen vom Arbeitgeber ausgezahlt werden. Arbeitgeber sollen die EPP mit der ersten, nach dem 31.08.2022 vorzunehmenden regelmäßigen Lohnzahlung auszahlen.

Wichtig: Eine Abrechnung der Energiepreispauschale (EPP) mit einem früheren Abrechnungsmonat als September 2022 war zwar möglich, war aber nicht vorgesehen. Hier ist zum Beispiel auch der Großbuchstabe "E" als Nachweis auf der Lohnsteuerbescheinigung (LSTB) manuell zu erfassen, sofern das gemacht wurde.

Das bedeutet, zahlt der Arbeitgeber eine Energiepreispauschale an seine Arbeitnehmer aus, so muss der Arbeitgeber die Energiepreispauschale gesondert vom Gesamtbetrag der einzubehaltenden Lohnsteuer wie folgt entnehmen:

  • Soweit der Arbeitgeber zur monatlichen Abgabe der LSTA verpflichtet ist (mit der LSTA für August 2022), muss er die Energiepreispauschale im September 2022 an seine Arbeitnehmer auszahlen;

  • Soweit der Arbeitgeber zur vierteljährlichen Abgabe der LSTA verpflichtet ist (mit der LSTA für das 3. Quartal 2022), kann er die Energiepreispauschale im Oktober 2022 an seine Arbeitnehmer auszahlen;

  • Soweit der Arbeitgeber zur jährlichen Abgabe der LSTA verpflichtet ist (mit der LSTA für das Kalenderjahr 2022), kann er auf die Auszahlung der Energiepreispauschale an seine Arbeitnehmer verzichten. Verzichtet der Arbeitgeber auf die Auszahlung der Energiepreispauschale, beantragen die betroffenen Arbeitnehmer die Energiepreispauschale über die Einkommensteuerveranlagung für den Veranlagungszeitraum 2022.

Wer?

Anspruchsberechtigt sind die Mitarbeiter/innen, die am 01.09.2022 (Stichtag!)

  • in einem gegenwärtigen ersten Dienstverhältnis/Beschäftigungsverhältnis stehen, unbenommen ob es aktiv ist, das bedeutet auch bei Krankheit ohne Lohnfortzahlung oder in Elternzeit.

  • in eine der Steuerklassen I bis V zugeordnet sind oder

  • als geringfügig Beschäftigte (GFB) pauschal besteuerten Arbeitslohn (§ 40a Abs. 2 EStG) beziehen, und ihrem Arbeitgeber schriftlich bestätigen, dass es sich um das erste Dienstverhältnis/Beschäftigungsverhältnis handelt (Wichtig: Die Bestätigung ist zum Lohnkonto zu nehmen.);

  • unbeschränkt als Arbeitnehmer steuerpflichtig sind.

Wer nicht?

Nicht anspruchsberechtigt sind die u.a. Mitarbeiter/innen, die

  • nicht am 01.09.2022 in einem ersten Dienstverhältnis/Beschäftigungsverhältnis stehen, z.B. weil das Beschäftigungsverhältnis erst am 02.09.2022 oder später beginnt oder am 31.08.2022 endete;

  • sich in einem ruhenden (nicht passiven) Arbeitsverhältnis am 01.09.2022 befinden;

  • der Steuerklasse VI zugeordnet sind;

  • beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer sind, das sind zunächst Mitarbeiter/innen mit einer Auslandsanschrift;

  • Versorgungsbezugsempfänger (Betriebsrentner = kein Mitarbeiter) sind.

Wieviel?

Die EPP beträgt immer volle 300 Euro brutto. Sie wird aus keinem Grund anteilig gewährt oder reduziert.

Erläuterungen und Besonderheiten

Mehr Informationen erhalten Sie hier: Bundesfinanzministerium - FAQs „Energiepreispauschale (EPP)“

  • Pensionäre und Rentner erhalten die EPP nicht von der Zahlstelle (falls keine anderen Einkünfte aus Landwirtschaft, Gewerbebetrieb, freiberuflicher Tätigkeit oder als Arbeitnehmer vorliegen).

  • Wer am 01.09.2022 nicht beschäftigt ist (z.B. arbeitslos), aber an einem Tag im Jahr 2022 die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt hat, kann die Energiepreispauschale über die Einkommensteuerveranlagung beantragen.

  • Auch für Steuerpflichtige ohne Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt in Deutschland gibt es keine EPP, ebenso wie für beschränkt steuerpflichtige Grenzpendler.

  • Bei geringfügiger Beschäftigung fällt keine Pauschalsteuer (2%) an und keine pauschalen SV-Beiträge, für den MA ist die Zahlung brutto wie netto = 300 Euro.

Lohnart

Wir stellen eine Muster-Lohnart zur Verfügung. Diese Lohnart muss um die individuellen Abrechnungsarten, die individuellen Kontierungsgruppen und individuellen Kontierungen ergänzt werden. Die Buchung ist im Soll. Das Sachkonto z.B. Verbindlichkeiten Finanzamt. Damit wird die Verbindlichkeit reduziert.

Die Lohnart ist mit der Funktion 3200 versehen. Mit dieser Funktion werden einige Einrichtungen der Lohnart geprüft. Die Funktion berücksichtigt den besonderen Lohnsteuerabzug und bescheinigt auf der Lohnsteuerbescheinigung (LSTB) den Großbuchstaben "E" als Nachweis, dass die EPP an den/die Mitarbeiter/in ausgezahlt wurde.

Die EPP ist wie folgt eingerichtet:

  • Bezugsart: Bruttolohnart;

  • Funktion: 3200;

  • Gesamtbrutto: JA;

  • Steuerpflichtig: Einmalbezug; sonstiger steuerpflichtiger Bezug;

  • SV-pflichtig: beitragsfrei; sozialversicherungsfrei per Gesetz und damit besteht auch keine BG-Pflicht;

  • Bei Unterbrechung: Abrechnung; z.B., wenn Mitarbeiter/innen im Krankengeldbezug sind;

  • Berechnungseinheit: Betrag;

  • Pfändbarkeit: <blank> (nicht pfändbar);

  • BGen-pflichtig: beitragsfrei;

  • ZVK-pflichtig: NEIN; z.B. nach Auskunft der Soka-Bau und Maler-ZVK ist die EPP nicht sozialkassenpflichtig;

  • Gewerbesteuer: NEIN; die EPP ist gewerbesteuerfrei, weil sie kein Arbeitslohn ist.

Im Register Berechnung sind keine anteiligen Berechnungen vorzunehmen. Der Betrag beträgt immer 300 Euro. Der Betrag von 300 Euro ist zu erfassen.

Die Musterlohnart (in einer gezippten Datei) können Sie hier downloaden: https://nevaris-gmbh.atlassian.net/wiki/download/attachments/36836047/Loamuster_EPP.zip?version=1&modificationDate=1659518541879&api=v2Zum Import der Musterlohnarten beachten Sie das Handbuch: BLO Lexikon L - Z - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence Stichwort: Musterlohnarten. 

Vor dem Import der Muster-Lohnart ist das Programmupdate zu installieren.

Hinweise für die Finanzbuchhaltung

Da die EPP bereits im August mit der „Lohnsteuer-Schuld“ verrechnet wird, aber erst im September an die Mitarbeiter ausgezahlt wird, kommt es zunächst zu einer Differenz auf dem entsprechendem Verbindlichkeitskonto. Die „Lohnsteuer-Schuld“ für den August wird in voller Höhe vom Programm gebucht. Die geschätzte EPP verringert jedoch die Zahlungsverpflichtung im Monat August, diese wird nicht gebucht im Monat August. Erst wenn die EPP im September an die Mitarbeiter ausgezahlt wird, wird das Verbindlichkeitskonto im Idealfall ausgeglichen, weil dann die entsprechende Lohnart gebucht wird. Sollte eine Differenz verbleiben, so ist die Schätzung abweichend von der tatsächlichen Zahlung der EPP und es besteht entweder einer Zahlungsverpflichtung oder eine Forderung zum Finanzamt. In dem Fall ist auch eine korrigierte LStA für den Monat August abzugeben.

Erfassung

Die neue Lohnart muss in der Berichtsdatenerfassung erfasst werden.

Erfassung, Generieren der Lohnart für die Erfassung

Für die Erfassung ist die Generierung der Lohnart für die Energiepreispauschale möglich. Bei der Auswahl zum Generieren <Energiepreispauschale> werden folgende Optionen automatisch gesetzt:

  • Periode: Tag

  • Ab Datum: 01.09.2022

  • oder ab: 01.09.2022

  • bis: 01.09.2022

  • Lohnart: EPP (Muster-Lohnart mit der Funktion 3200)

  • Betrag: 300 Euro

Es ist keine weitere Filtereingabe notwendig, um die Berichtsdaten zu genieren. Es werden automatisch folgende Beschäftigte berücksichtigt, wenn

  • sie der Steuerklasse 1, 2, 3, 4 oder 5 zugeordnet sind und 

  • keine geringfügige oder kurzfristige Beschäftigung eingetragen ist; 

  • kein Betriebsrentner sind;

  • keine Auslandsanschrift (Länderkennzeichen zählt) haben und 

  • am 01.09.2022 beschäftigt sind; unabhängig ob aktiv oder passiv.

Wir empfehlen, dazu ein eigenes Buchblatt zu nutzen. Nach dem Generieren sind die Berichtsdatensätze zu prüfen. Wenn kein gesetzlicher Anspruch vorliegt, sind die Berichtsdaten zu löschen oder weil ein Anspruch vorliegt, aber kein Berichtdatensatz erzeugt wurde, ist dieser zusätzlich zu erfassen. Das Generieren ist eine Hilfe für die Erfassung und hat keinerlei Rechtsgrundlage auf den tatsächlichen Anspruch. Der Anspruch ist allein vom Anwender zu prüfen!

/Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Aktionen, Generieren, Auswahl: <Energiepreispauschale> (Button ist ganz unten!)Webclient: /Vor der Abrechnung, Berichtsdaten, Bearbeiten, Ausführen, Generieren, Auswahl: <Energiepreispauschale> (Button ist ganz unten!)

Abrechnung, Besonderheiten

  • Die EPP wird wie eine einmalig gezahlte Entschädigung steuerlich behandelt, d.h. aufgrund der Sozialversicherungsfreiheit ohne Berücksichtigung der Vorsorgepauschalen.

  • Die EPP wird auf der LStB in Zeile 3 und sofern einbehaltene Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätsbeitrag anfallen, in den entsprechenden Zeilen eingerechnet.

  • Wenn die EPP gewährt wurde, wird auf der Lohnsteuerbescheinigung (LStB) der neue Großbuchstabe “E” gedruckt. Das passiert aufgrund der in der Lohnart hinterlegten Funktion.

  • Wenn einem geringfügig Beschäftigten (GFB) die EPP gewährt wurde, bekommt dieser/diese Mitarbeiter/in trotzdem keine LStB bei Austritt oder zum Jahresende.

  • Gibt ein Arbeitgeber keine LStA ab, wenn er z.B. ausschließlich Minijobber beschäftigt oder bei Abwicklung im Haushaltscheckverfahren, entfällt für ihn die Verpflichtung, die EPP an den oder die Minijobber/in auszuzahlen. Die EPP kann über die Einkommensteuerveranlagung vom Mitarbeiter/in beantragt werden.

Wie bekommt der Arbeitgeber die EPP erstattet?

Abwicklung mit der Lohnsteuer-Anmeldung (LStA) August 2022

Arbeitgeber können sich die gezahlte Energiepreispauschale über die LSTA zurückholen. Den ausgezahlten Betrag für die Energiepreispauschale entnimmt der Arbeitgeber vom Gesamtbetrag der einzubehaltenden Lohnsteuer, die bei

  • Monatlichem Anmeldezeitraum mit dem August in der Regel bis zum 10.09.2022 (Samstag), aufgrund des Wochenendes tatsächlich bis zum 12.09.2022 (Montag),

  • Vierteljährlichem Anmeldezeitraum (Kalendervierteljahr) mit dem 3. Quartal bis zum 10.10.2022 und

  • Jährlichem Anmeldezeitraum (Kalenderjahr) mit der Jahresmeldung 2022 bis zum 10.01.2023

anzumelden und abzuführen ist.

Die Energiepreispauschale ist mit einer zusätzlichen Kennzahl in der Lohnsteuer-Anmeldung aufgeführt. Das ist die Kennzahl 35, mit dem Text: "abzüglich Energiepreispauschale". Die Darstellung ist in der neuen Zeile 22a "abzüglich Energiepreispauschale" Kennziffer 35.Im Ausdruck der LSTA ist der Betrag positiv dargestellt, wird jedoch vom Gesamtbetrag abgezogen.

Nur in dem zulässigen Monat

  • für die monatliche Meldungen = August; bis zum 12.09.2022,

  • für die vierteljährliche Meldung = 3. Quartal; bis zum 10.10.2022 und

  • jährliche Meldung = Kalenderjahr 2022; bis zum 10.01.2023

ist es möglich, die EPP mit den Kennzahlen zu beantragen oder auch später zu korrigieren.

Das führt dazu, dass der Arbeitgeber die auszuzahlende EPP an seine Mitarbeiter/innen schätzen muss, da als Auszahlungsmonat ggf. der September 2022 aufgrund der Anspruchsvoraussetzungen gewählt wird. Die Beantragung der EPP mit der LStA soll jedoch mit dem Monat August bereits bis zum 12.09.2022 erfolgen.

Daher ist es notwendig, den Betrag in den Zahlposten zum Finanzamt in den entsprechenden Zahlmonaten zu erfassen, damit der Gesamtbetrag der EPP gemeldet und verrechnet werden kann.

Wichtig: Es ist die aktuellste Perfidia-Version (ab Version 180) notwendig. Diese können Sie hier downloaden: Perfidia Standalone - NEVARIS Service - Confluence

Vorgehen zur LStA in NEVARIS Finance Baulohn

Es wird eine Möglichkeit angeboten, die voraussichtlich an Mitarbeiter/innen zu zahlende EPP im Monat 08.2022 zu schätzen, damit dieser Betrag mit der Lohnsteueranmeldung verrechnet werden kann. Die vom Programm durchgeführte Schätzung MUSS vom Anwender geprüft werden und ggf. angepasst werden. Nach der Abrechnung der EPP im September kann eine Prüfung der Schätzung in 08.2022 durchgeführt werden. Auch diese ist vom Anwender zu prüfen.Das Schätzen ist eine Hilfe für die Verrechnung in der Lohnsteueranmeldung August 2022 und hat keinerlei Rechtsgrundlage auf den tatsächlichen Anspruch. Der Anspruch ist allein vom Anwender zu prüfen!

Monat August 2022:

Den Monat August zunächst abrechnen (ohne EPP) wie gewohnt. Zur Lohnsteueranmeldung im August dann wie folgt vorgehen:

  • Die Posten für die Lohnsteueranmeldung zunächst wie üblich zusammenstellen, aber noch nicht melden. Die Posten müssen zunächst einmal ohne die EPP hergestellt werden.Abrechnung, Zahlungen, Monat: 08.2022, Finanzamt, Ausführen (wie üblich).

  • Wenn die Posten hergestellt sind, kann erst die Anzahl der Mitarbeiter/innen, die die EPP bekommen sollen, über die Funktion "Energiepreispauschale aus 8/22 schätzen" geschätzt werden.Basis für die Schätzung ist der Abrechnungsmonat 08.2022. Mitarbeiter/innen mit einem Austrittsdatum bis 31.08.2022 werden nicht berücksichtigt. Mitarbeiter/innen mit einem Eintrittsdatum ab dem 01.09.22 werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht geschätzt werden die Mitarbeiter/innen, die der Steuerklasse VI zugeordnet sind; eine Auslandsanschrift haben und die, die kein Arbeitnehmer und keine geringfügig Beschäftigten sind.Abrechnung, Zahlungen, Monat: 08.2022, Aktionen, Funktion, Energiepreispauschale aus 8/22 schätzen.

  • Kontrolle: Ergebnis der Schätzung überprüfen über Funktion:  "Finanzamt zusätzliche Eingabe", in der Spalte: Anzahl Mitarbeiter EPP, das ist pro Niederlassung:Aktionen, Funktion Finanzamt zusätzliche Eingabe.

  • Die Posten für die Lohnsteueranmeldung erneut wie üblich zusammenstellen. Die geschätzte EPP aus der "Finanzamt zusätzliche Eingabe" wird in Abzug gebracht.Abrechnung, Zahlungen, Monat: 08.2022, Finanzamt, Ausführen (wie üblich).

  • Anschließend kann wie üblich gemeldet (und sofern nicht abgebucht wird auch gezahlt) werden.

/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen und /Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Aktionen, Funktion: "Energiepreispauschale aus 8/22 schätzen"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Aktionen, Funktion: "Finanzamt zusätzliche Eingabe"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen/Nach der Abrechnung, LSt-AnmeldungWebclient:/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen und /Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Ausführen, Funktion: "Energiepreispauschale aus 8/22 schätzen"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Ausführen, Funktion: "Finanzamt zusätzliche Eingabe"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen/Nach der Abrechnung, LSt-Meldungen, LSt-Anmeldung

Monat September 2022:

Den Monat September nun mit der EPP abrechnen. Sofern aufgrund der Schätzung der EPP Korrekturen notwendig sind, weil zu viel oder zu wenig EPP mit der Lohnsteueranmeldung August 2022 verrechnet wurden, dann muss dies IMMER mit der Lohnsteueranmeldung August 2022 berichtigt werden.

Wenn keine Korrektur notwendig ist, entfallen diese Schritte.

Die Korrektur-Ermittlung ist eine Hilfe für die Verrechnung in der Lohnsteueranmeldung August 2022 und hat keinerlei Rechtsgrundlage auf den tatsächlichen Anspruch. Der Anspruch ist allein vom Anwender zu prüfen!

  • Die Schätzung der EPP aus 08.2022 kann gegen die tatsächliche Abrechnung der EPP in 09.2022 geprüft werden. Dazu kann bei den Zahlungen im August 2022 die Funktion "Energiepreispauschale Korrektur" ausgeführt werden. Geprüft wird die Abrechnung der Lohnart mit der Funktion 3200. Es wird die Anzahl der tatsächlich abgerechneten Mitarbeiter mit dieser Lohnart ermittelt.Wichtig: Sofern Sie manuell bereits die richtige Anzahl der Mitarbeiter/innen erfasst hatten, ist eine weitere Prüfung per Funktion nicht notwendig. Sie kann aber zur Kontrolle ausgeführt werden.Abrechnung, Zahlungen, Monat: 08.2022, Aktionen, Funktion, "Energiepreispauschale Korrektur"

  • Kontrolle der Korrektur-Ermittlung: Ergebnis der Korrektur überprüfen über Funktion:  "Finanzamt zusätzliche Eingabe", in der Spalte: "Anzahl MA EPP Korrektur", das ist pro Niederlassung: Aktionen, Funktion Finanzamt zusätzliche Eingabe. In der Spalte "Anzahl MA EPP Korrektur" werden die tatsächlich mit der EPP abgerechneten Mitarbeiter ermittelt. Sofern diese Ermittlung von der Spalte Anzahl der geschätzten Mitarbeiter EPP abweicht, ist eine neue Lohnsteueranmeldung für den Monat 08.2022 als berichtigte Lohnsteueranmeldung für 08.2022 abzugeben. Für die berichtigte Lohnsteueranmeldung zählt der Eintrag mit der Anzahl der Mitarbeiter in der Spalte "Energiepreispauschale Korrektur". Es wird keine Differenz, sondern die Anzahl der Mitarbeiter/innen x 300 Euro in Abzug gebracht.

  • Die Posten für die Lohnsteueranmeldung erneut wie üblich zusammenstellen. Die korrigierte EPP aus der "Finanzamt zusätzliche Eingabe" wird in Abzug gebracht.Abrechnung, Zahlungen, Monat: 08.2022, Finanzamt, Ausführen (wie üblich). Dazu muss, sofern eine SEPA-Zahlung ausgeführt wurde, zunächst die Zahlung zurückgesetzt werden. Wenn keine SEPA-Zahlung ausgeführt wurde, weil das Finanzamt abbucht, ist das nicht notwendig.

  • Es muss eine berichtige Lohnsteueranmeldung für den Monat 08.2022 erstellt und gemeldet werden.Dazu die "Lohnsteuer-Anmeldung Datenversand" ausführen, Meldungen erstellen und drucken, mit der Auswahl "Berichtigte Anmeldung".Diese kann wie üblich gemeldet (und sofern nicht abgebucht wird, auch gezahlt) werden.

  • Überzahlungen werden erstattet, Nachzahlungen werden abgebucht.Sofern das Finanzamt NICHT abbucht, kann KEINE erneute Zahlung mit der Differenz ausgelöst werden. In diesem Fall ist die Differenz manuell per Einzelüberweisung an das Finanzamt zu überweisen!

/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen und /Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Aktionen, Funktion: "Energiepreispauschale Korrektur"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Aktionen, Funktion: "Finanzamt zusätzliche Eingabe"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen/Nach der Abrechnung, LSt-Anmeldung, Auswahl: "Berichtigte Anmeldung".Webclient:/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen und /Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Ausführen, Funktion: "Energiepreispauschale Korrektur"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Ausführen, Funktion: "Finanzamt zusätzliche Eingabe"/Abrechnung, Zahlungen, Monat 08.2022, Finanzamt, ausführen/Nach der Abrechnung, LSt-Meldungen, LSt-Anmeldung, Auswahl: "Berichtigte Anmeldung".

Weitere Details

Spalte: Anzahl EPP Mitarbeiter/innen: Die Anzahl der Mitarbeiter/innen, die die EPP bekommen. Gerechnet wird: Die Anzahl der Mitarbeiter/innen, die die EPP bekommen x 300 Euro. Dieser Betrag wird in Abzug gebracht auf der Lohnsteueranmeldung für die Schätzung zunächst in 08.2022.

Spalte: Anzahl EPP Mitarbeiter/innen Korrektur: Die Anzahl der Mitarbeiter/innen, sofern die Schätzung von der tatsächlichen Abrechnung abweicht. Gerechnet wird: Anzahl EPP Mitarbeiter/innen Korrektur x 300 Euro. Dieser Betrag wird in Abzug gebracht auf der Lohnsteueranmeldung, wenn eine berichtigte Lohnsteueranmeldung notwendig ist. Sofern sich die Schätzung und die tatsächliche Anzahl der Mitarbeiter nicht unterscheidet, ist keine berichtigte Lohnsteueranmeldung abzugeben.

Die Werte müssen vom Anwender kontrolliert werden und können bei Bedarf auch manuell angepasst werden.

Die EPP kann zu einer "Minus"-Lohnsteueranmeldung führen, weil der Betrag der an alle Arbeitnehmer ausgezahlten EPP größer ist als die insgesamt für diesen Zeitraum abzuführende Lohnsteuer. Dem Arbeitgeber wird der übersteigende Betrag erstattet. Neben der Lohnsteuer-Anmeldung muss der Arbeitgeber keinen gesonderten Antrag stellen.

Zur Kontrolle der gezahlten EPP empfehlen wir eine Auswertung der Lohnart EPP über die Personallisten oder die Auswertung über die Berichtsdaten.

Vierteljährliche LStA

Es ist notwendig, vor der Lohnsteueranmeldung für das Quartal eine manuelle Eingabe im Monat September 2022 über "Finanzamt zusätzliche Eingabe", in der Spalte: Anzahl Mitarbeiter EPP zu erfassen.

Jährliche LStA

Es ist notwendig, vor der Lohnsteueranmeldung für das Jahr eine manuelle Eingabe im Monat Dezember 2022 über "Finanzamt zusätzliche Eingabe", in der Spalte: Anzahl Mitarbeiter EPP zu erfassen.

Rückrechnungen auf den Monat September oder Abrechnung der EPP ab Oktober

Sofern die EPP per Rückrechnung oder ab Oktober gezahlt wird, ist die LStA manuell anzupassen und eine berichtigte Anmeldung der LStA für den Monat 08.2022 abzugeben. Ebenso, wenn es notwendig ist, die EPP per Rückrechnung wieder einzubehalten, weil kein Anspruch darauf bestand. Der Anspruch der Erstattung der EPP an den Arbeitgeber ist allein vom Anwender zu prüfen!

Statistik, Energiepreispauschale und Verdiensterhebung

Die Lohnart für die Energiepreispauschale mit der Funktion 3200 wird ab der Version 2023.1 nicht mehr in der Verdiensterhebung berücksichtigt. Sofern es notwendig ist, können entsprechende Monate, in denen die Energiepreispauschale gezahlt wurde, neu gemeldet werden.Berichte, Berichte Drucken, Statistik Verdiensterhebung < BLOLANVER>

Entgeltbescheinigung (Abrechnungs-Druck 5002873 Lohn-, Gehaltsabr. Entgelt.)

Es wird ab der Version 2015 nur noch ein Abrechnungsdruck, der den Vorgaben einer Entgeltbescheinigung nach § 108 Absatz 3 Satz 1 GewO entspricht, unterstützt.

Hinweise zum Druck Abrechnung, nach der Entgeltbescheinigungsverordnung

Wenn der Abrechnungsdruck den besonderen Vorgaben der Entgeltbescheinigungsverordnung entsprechen soll, kann ein Druck dazu ausgewählt werden.

Der Druck ist nach dem Muster von "Gehaltsabrechnung und RR" gestaltet. Dabei ist anders, damit die Abrechnung als Entgeltbescheinigung gelten kann:

Alle Stammdaten, die für die Entgeltbescheinigung gefordert werden, im oberen Teil ausgegeben: Oben wird ein Verweis auf den Entgeltbescheinigungs-Paragraphen der Gewerbeordnung gedruckt. Ob ein PV-Zuschlag gerechnet wird, steht im Kasten oben rechts; ebenso der Steuerfaktor bei Klasse 4.

Der Kasten oben rechts mit den Stammdaten enthält auch die Steuer-Identifikationsnummer. Die Steuertage und SV-Tage werden oben gedruckt statt unten im Monatsbereich.

Wenn die SV-Gleitzonenberechnung ausgeführt wurde, wird GZ Ja ausgegeben (ab 2019: Übergangsbereich ÜB). Wenn der Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist, wird MF Ja ausgegeben. Der Druck ist 5002873 Lohn-, Gehaltsabr. Entgelt.

  • Arbeitgeber-Anteile zur betrieblichen Altersversorgung werden nicht ins Gesamtbrutto eingerechnet. Sie werden automatisch in den Nettoteil verschoben, oder, falls sie steuerpflichtig oder SV-pflichtig sind, im Nettoteil wiederholt. Das sind Lohnarten mit den Funktionen <1408 AG-Anteil Tarifliche Zusatz-Rente> und außerdem 1409|1417|1418|1421|1440|1441|1445|1446|1448|1449 und einige Funktionen ab 1246. Wenn eine Lohnart zur Altersvorsorge manuell abgerechnet wird, aber auch so behandelt werden soll, dann kann sie die Funktion <1458 Sonst AG-Anteil zur Altersversorgung, wird nicht automatisch gerechnet> erhalten. Die Beträge werden in die Summe der Persönlichen Bezüge eingerechnet.

  • Sachbezüge werden ins Gesamtbrutto eingerechnet. Ihre Summe wird zur Information wiederholt und zusätzlich in die Summe der Persönlichen Abzüge eingerechnet. Das sind Lohnarten mit der Bezugsart Sachbezug.

  • Ein Kammerbeitrag im Saarland oder in Bremen gilt nicht als gesetzlicher Abzug, sondern wird im Nettoteil ausgewiesen und in die Summe der Persönlichen Abzüge eingerechnet.

  • Der Arbeitnehmer-Anteil zur Winterbeschäftigungs-Umlage gilt nicht als gesetzlicher Abzug, sondern bleibt im Nettoteil und wird in die Summe der Persönlichen Abzüge eingerechnet.

Dies geschieht automatisch, nicht bei der Abrechnung, sondern beim Druck.

Wenn frühere Abrechnungen gedruckt werden, dann werden sie auch nach diesen Regeln aufbereitet. Es ändern sich also diese Summen des Monats: Gesamtbrutto, Gesetzliche Abzüge, Nettoverdienst, Pers. Be-/Abzüge Summe. In den Jahressummen wird das Brutto des Jahres auch so errechnet.

Lohnarten müssen nicht geändert werden, außer dass die Funktion 1458 benutzt werden kann.

  • Bei den Abrechnungsdaten: Zur Steuer und Sozialversicherung werden Brutto und Beiträge getrennt nach laufendem Bezug und Einmalbezug ausgewiesen; die tatsächlichen Beträge ergeben sich als die Summe beider. Trägt der Arbeitnehmer eine Pauschalversteuerung, so hat die Abrechnung die Lohnart ins Brutto gesteuert.

  • Sonst: Im Summenteil werden bei den AN-Anteilen die gesetzlichen, freiwilligen und privaten Anteile in einem Betrag ausgegeben; bei Unterbrechung wird Beginn oder Ende gedruckt.

Druck der Abrechnung, steuerfreie Lohnnebenkosten

Steuerfreie Verpflegungszuschüsse und AG-Leistungen zu Fahrten können auf der Abrechnung im Nettoteil gedruckt werden.

Das sieht die Entgeltbescheinigungsverordnung so vor, indem sie sagt, "bei der Ermittlung des Gesamtbruttoentgeltes ... wirken sich ... aus: 1. erhöhend die Werte für ... b. Nebenbezüge, geldwerte Vorteile, Sachbezüge, steuerpflichtige Bestandteile von sonstigen Personalnebenkosten, zum Beispiel Reisekosten ...", also mit dem Hinweis auf die Steuerpflicht.

Das sind Lohnarten mit den Funktionen 1540|1550|1560|1561|1562|1563|1572|1573|1574, also von

"Steuerfreie AG-Leistungen Fahrten Wohnung/Arb.Stätte" bis "Tarifliche Wochenendheimfahrten"; diese

Beträge fließen auch in die LSt-Bescheinigung ein. Zusätzlich die Lohnarten mit den Funktionen

1570|1571|1575 "Reisegeld steuerfrei und außertarifliche Wochenendheimfahrten".

Wenn diese Lohnarten statt im Bruttoteil automatisch im Nettoteil gedruckt werden sollen, sofern sie steuerfrei sind, dann kann dies aktiviert werden; dies gilt auch für ältere Abrechnungen. Dann in der Einrichtung zur "Weiteren Internen Steuerung" diese Zeichenfolge hinzufügen: #EBV.

Die Lohnarten selbst müssen nicht geändert werden.

Beim Druck werden diese Lohnarten dann im Nettoteil gedruckt, zusammen und vor den übrigen Lohnarten in diesem Bereich.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Register Prüfen, Weitere Interne Steuerung.

Webclient:  

Druck der Abrechnung, nur als Entgeltbescheinigung

Der Druck der Abrechnung kann zusätzlich als Entgeltbescheinigung ausgeführt werden.

Dabei werden die Regeln der Entgeltbescheinigung angewendet, z.B. Sachbezüge ins Gesamtbrutto gerechnet, aber der Kalender, die Monatssummen und die Jahressummen werden nicht gedruckt.

/Abrechnung/Abrechnung, Monat, Druckausgaben erstellen, <abrentbes Entgeltbescheinigung>.

Webclient:  

Druck Lohnkonto zur Entgeltbescheinigung

Beim Druck des Lohnkontos werden zusätzliche Werte ausgeben, die für eine Entgeltbescheinigung ermittelt werden, das sind:

  • Brutto Entgeltbescheinigung;

  • Netto Entgeltbescheinigung;

  • Netto Be-/Abzüge Entgeltbescheinigung.

Beim Druck des Lohnjournals kann ausgewählt werden, diese drei Werte zu ermitteln wie für die Entgeltbescheinigung. Bei einer Definition zu Personallisten können zu Brutto, Netto, Abzügen auch die "Entgelt"-Werte ausgewählt werden.

Brutto, Netto und Abzüge werden so ermittelt wie beim Abrechnungs-Druck, der als Entgeltbescheinigung gilt; also mit besonderen Regeln für AG-Anteile zur betrieblichen Altersversorgung, für Sachbezüge, für Kammerbeiträge und die Winterbeschäftigungs-Umlage.

/Berichte/Berichte drucken, <blolktoaj Lohnkonto> und <blolktojo Lohnjournal> und/Berichte/Personallisten, Definition.

Webclient:

E-Bike, Geldwerter Vorteil

Fahrrad, Überlassung und Geldwerter Vorteil

Der Geldwerte Vorteil für ein E-Bike und die Leasing-Rate dazu bei Überlassung und Übereignung können so abgerechnet werden.Quelle für mehr Informationen: Fahrradüberlassung an Arbeitnehmer ⇒ Lexikon des Steuerrechts - smartsteuer

Benötigt werden

  • eine Sachbezugs-Lohnart, Geldwerter Vorteil und 

  • eine Lohnart zur Entgeltumwandlung und

  • eine Lohnart für die Umsatzsteuerberechnung und

  • eine ggf. eine Netto-Lohnart, wenn der Mitarbeiter z.B. die Versicherung und/oder Wartungspauschale tragen soll.

Sachbezugs-Lohnart, Geldwerter Vorteil

Eine Lohnart als Sachbezug anlegen und im Personalstamm eintragen mit dem Betrag des Geldwerten Vorteils. Der Geldwerte Vorteil ist z.B. 1/4 des auf volle 100 € abgerundeten Bruttolistenpreises. Stand: 2021 beträgt der Sachbezug 0,25 % des auf volle 100 € abgerundeten Bruttolistenpreises des E-Bike. Das ist vorher schon mal 1 % oder 0,5 % vom auf volle 100 € abgerundeten Bruttolistenpreis gewesen. Der Sachbezug muss nicht gebucht werden.Nach dem Erlass vom 9.1.2020 (BStBl I 2020, 174) ist für erstmalige Fahrradüberlassungen nach dem 31.12.2018 und vor dem 01.01.2031 als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte und Heimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung) 1 % des auf volle 100 € abgerundeten halbierten Brutto-Listenpreises und für erstmalige Überlassungen ab 01.01.2020 der Listenpreis mit einem Viertel anzusetzen. Es kommt dabei nicht auf den Zeitpunkt an, zu dem der ArbG dieses Fahrrad angeschafft, hergestellt oder geleast hat.

Entgeltumwandlung, Höhe der Leasingrate

Eine Lohnart für die Entgeltumwandlung anlegen und im Personalstamm eintragen. Das ist die Leasingrate, die für das E-Bike fällig wird. Die Leasingrate nehmen Sie dem Vertrag. 

Es gibt unterschiedliche Ansichten, ob der Netto- oder der Bruttobetrag anzusetzen ist. Wir empfehlen eine rechtssichere Auskunft einzuholen.

 Dieser Betrag kann auch incl. der Versicherung und Wartungspauschale sein. Die Entgeltumwandlung reduziert das Steuer und SV-Brutto. Wenn mit der Lohnart auch das Gesamtbrutto reduziert wird, dann wäre die Lohnart Haben zu buchen, kontiert gegen den Aufwand des Gehaltes. Kosten des Arbeitgebers wären ja die Leasingrate (ggf. incl. Versicherung und Wartungspauschale), die er bezahlt.

Umsatzsteuerberechnung, für die Finanzbuchhaltung

Eine Lohnart für die Umsatzsteuerberechnung anlegen und wenn möglich als Folge-LOA zur Sachbezugs-Lohn definieren oder wenn kein Sachbezug vorliegt, den Betrag eintragen am Personalstamm. Der Betrag ergibt sich aus dem Vollem Bruttolistenpreis des E-Bikes. Das ist eine Pseudolohnart-LOA mit der Funktion 4042. Wenn mit Folge-LOA zum Sachbezug definiert wird, ist der Betrag auf den vollen Bruttolistenpreis per Faktor (ggf. mit 5 Nachkommastellen) wieder hochzurechnen.

Genauso wie die Lohnart für die MWSt-Berechnung beim Geldwerten Vorteil PKW kann eine weitere Lohnart abgerechnet werden, aus deren Betrag dann in der Finanzbuchhaltung die Umsatzsteuer gerechnet wird; das ist die Lohnart mit der Funktion 4042 "Sonst MwSt-Buchung durch Aufwand und Erlös". Diese Lohnart muss eine Pseudolohnart sein. Bei der Kontierungshilfe der Lohnart Kostenart, Sachkonto Soll, Sachkonto Haben eintragen. Außerdem muss eingetragen werden: eine andere "Kostenart Verrechnung", um die Gegenbuchung auszulösen; es kann eingetragen werden: "Kostenstelle Verrechnung"; diese Spalten können bei der Kontierungshilfe eingeblendet werden. 

Kostenart und Sachkonto Soll sind also der Aufwand, "Kostenart Verrechnung" und Sachkonto Haben sind der Erlös; beim Sachkonto Haben sind in der Finanzbuchhaltung die MWSt-Buchungsgruppen eingetragen.

Die Lohnart wird nicht automatisch gebildet. Sondern diese Lohnart kann als Folgelohnart eingetragen sein und einen Betrag erhalten, der dann nicht auf die Abrechnung kommt, aber in die Finanzbuchhaltung gelangt. Eine solche Lohnart nur dann benutzen, wenn nicht nur Erlös, sondern Erlös und Aufwand gebucht werden muss.

Nettolohnart, Abzug von Versicherung und/oder Wartungspauschale

Wenn der Mitarbeiter etwa die Versicherung und/oder Wartungspauschale bezahlen muss. Eine Nettolohnart zur Überweisung oder zum Einbehalt anlegen und im Personalstamm bei den Überweisungen eintragen mit dem Betrag der Versicherung und/oder Wartungspauschale. Dazu das Bis-Datum, wie lange der Vertrag läuft. Kontierung wäre auf ein Ertragskonto, oder gegen den Aufwand der Leasingraten incl. Versicherung und Wartung, wenn der Arbeitgeber, diese zunächst trägt. Es kann auch ein Verbindlichkeitskonto sein, wenn der Arbeitnehmer diese direkt trägt, der Arbeitgeber diese jedoch mit Abrechnung überweist.

/Stammdaten/Personalstamm, Register Lohn und Gehalt und Register Überweisungen./Stammdaten/Lohnarten und/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Kontierungshilfen.

Webclient:

Mehrere E-Bikes

Wenn ein Mitarbeiter mehrere E-Bikes zur Verfügung gestellt bekommt, dann können die Beträge dazu addiert werden. Wenn jedoch unterschiedliche Laufzeiten für das jeweilige E-Bike-Leasing vorliegen, dann ist es hilfreich, die Lohnarten entsprechend der Notwendigkeit 2- oder 3-mal zu kopieren. Damit kann am Personalstamm mit dem Von Datum und Bis Datum das jeweilige E-Bike zur Leasing-Laufzeit bereits angelegt werden und jedes Fahrrad kann getrennt verwaltet werden.

Beispiel zur Entgeltumwandlung und Gestellung eines E-Bikes als Leasing:

Der Mitarbeiter erhält ein E-Bike ab 01.01.2022: Durchführung als Entgeltumwandlung, nicht zusätzlich zum Gehalt. Das E-Bike hat einen Bruttolistenpreis von 2.149 Euro, die Leasingrate beträgt für den Arbeitgeber 80,92 Euro incl. MWSt, die Versicherung soll der Arbeitnehmer tragen und beträgt 4 Euro/Monat und die Wartungspauschale soll der Arbeitnehmer tragen und beträgt 6 Euro/Monat.

Barlohn monatlich bisher

4 000,00 €

abzüglich Entgeltumwandlung (das ist die Leasingrate, im Beispiel ohne Versicherung und Wartungspauschale)

./. 80,92 €

geminderter Barlohn

3 919,08 €

Sachlohn monatlich: 1 % vom geviertelten Bruttolistenpreis auf volle hundert Euro abgerundet: 2 100 € : 4 = 500 € (das ist der Sachbezug)

+ 5,00 €

Steuerpflichtiger und SV-pflichtiger Arbeitslohn neu

3 924,08 €

Umsatzsteuerrechtlich wird an die Finanzbuchhaltung ein Betrag von 21 Euro übergeben, aus dem Umsatzsteuer abzuführen ist. Eine Halbierung bzw. ein Vierteln des Brutto-Listenpreises (Rz. 2 des Erlasses vom 09.01.2020, BStBl I 2020, 174) kommt für die USt nicht in Betracht (entsprechende Anwendung des Abschn. 15.23 Abs. 11 Nr. 1 Satz 1 UStAE).

Sofern der Mitarbeiter die Versicherung (z.B. 4 Euro im Monat) und Wartungspauschale (z.B. 6 Euro im Monat) tragen soll, wäre diese Netto mit 10 Euro monatlich einzubehalten.

Vorteile des Arbeitnehmers

  • ein E-Bike.

  • Vermeidung hoher Anschaffungskosten eines PKWs oder E-Bikes durch Leasingraten.

  • Reduzierung des steuer- und beitragspflichtigen Entgeltes, durch die Entgeltumwandlung. Reduzierung der Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung.

  • Und weitere, aber auch Nachteile.

Vorteile des Arbeitgebers

  • Reduzierung des steuer- und beitragspflichtigen Entgeltes durch die Entgeltumwandlung. Reduzierung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.

  • Wird das Fahrrad durch den ArbG erworben und an den ArbN überlassen, stellt das Fahrrad notwendiges Betriebsvermögen als abnutzbares bewegliches Anlagevermögen dar. Das Fahrrad wird zu 100 % betrieblich genutzt. Es kann die Vorsteuer gezogen werden.

  • E-Bike-Leasing steuerlich absetzbar.

  • Leasingrate wird aus dem Umsatz und nicht dem Gewinn beglichen.

  • Sparen der Mehrwertsteuer, wenn vorsteuerabzugsberechtigt.

  • Und weitere, aber auch Nachteile.

Die Muster-Lohnarten dafür können Sie beim Support anfordern.

Fehlzeiten

Fehlzeitengründe

Fehlzeitengrund und Abgabegrund

In der Übersicht der Fehlzeitengründe kann eine Funktion (sofern notwendig) ausgeführt werden, die den DEÜV-Abgabegrund und die Einstellung zur Kürzung der SV-Tage so eintragen, wie es die SV-Regeln erfordern. Dabei ist der Eintrag zur Bedeutung des Fehlzeitengrunds der Ausgangspunkt.

Die vorgegebenen Einstellungen können in den Fehlzeitengründen selbst nicht mehr geändert werden.

/Stammdaten/Fehlzeitengründe, Bearbeiten, Funktion, "Abgabegrund DEÜV aktualisieren".

Webclient:  

Fehlzeiten in Berichtsdaten, Wochenenden

Wenn die Fehlzeiten in Berichtsdaten übernommen werden, dann werden Einträge auch an Tagen ohne Sollstunden übernommen, sofern beim Fehlzeitengrund "Darstellung an Wochenenden" getroffen wurde. Zeiten ohne Entgeltfortzahlung werden immer für alle Tage übernommen.

Dadurch wird auch an Tagen ohne Sollstunden auf der Abrechnung ein Symbol im Kalender gedruckt.

/Stammdaten/Fehlzeitengründe und /Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Fehlzeiten prüfen, Berichtsdaten prüfen.

Webclient:  

Fehlzeiten und Feiertage

Fehlzeiten ohne Entgeltfortzahlung und Feiertag.

  1. "Fehlzeiten prüfen" in der Abrechnung erstellt "Krank ohne Entgeltfortzahlung" weiter, wenn es schon im Vormonat der Fall war, wenn noch Unterbrechungsbeginn laut Personalstamm gilt und wenn es im aktuellen Monat außer Feiertag keine Einträge gibt. In diesem Fall werden die Einträge zu "Krank ohne Entgeltfortzahlung" erstellt und an diesen Tagen Einträge zu Feiertagen gelöscht.

  2. "Fehlzeitenperiode erstellen" im Fehlzeitenkalender, wenn eine Fehlzeit bis zu "ohne Entgeltfortzahlung" fortgeführt wird. In diesem Fall werden an diesen Tagen Einträge mit Fehlzeiten gelöscht, sofern beim Fehlzeitengrund, der zum Ende der Entgeltfortzahlung führt, "Darstellung an Feiertagen" angekreuzt ist. (/Stammdaten/Fehlzeitengründe, Bearbeiten).

Eintritt und Fehlzeit

Eintritt und Krank

Wenn bei Eintritt oder bis 28 Tage nach Eintritt eines Arbeitnehmers eine Fehlzeit vorliegt, die für die Sozialversicherung von Bedeutung ist, also z.B. Krankheit, dann besteht für die ersten 28 Tage kein Anspruch auf Lohnfortzahlung. Ferner muss der Arbeitnehmer erst nach Ablauf dieser 28 Tage bei der Krankenkasse angemeldet werden.

Wenn dies automatisch ausgeführt werden soll, dann kann der Fehlzeitengrund im Personalstamm beim Eintritt vermerkt werden. Beim Erstellen einer Fehlzeitenperiode ab Eintrittsdatum wird auch gefragt, ob der FZG beim Eintritt eingetragen werden soll. 

Der Eintrag des Fehlzeitengrunds beim Eintrittsdatum führt zu der beschriebenen Verarbeitung.

/Stammdaten/Personalstamm, Beschäftigung und/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender, Fehlzeitenperiode erstellen.

Webclient:  

Eintritt und krank, Regeln dazu

Nur wenn beim Eintritt im Personalstamm der Fehlzeitengrund vermerkt ist. Nur wenn die Fehlzeit laut Fehlzeitenkalender am Tag des Eintritts beginnt.

Die Anmeldung bei der Krankenkasse erfolgt , wenn die Fehlzeit endet oder nach 28 Tagen. Nach den 28 Tagen hat der Arbeitgeber, sofern der Mitarbeiter weiterhin krank ist, 6 Wochen Entgeltfortzahlung zu leisten.

Wenn die Fehlzeit unterbrochen wird, aber danach als gleiche Fehlzeit, also mit dem gleichen Bezug fortgeführt wird, auch dann wird erst angemeldet, wenn die Fehlzeit endet oder nach 28 Tagen. Ein Arbeitstag führt also zur Anmeldung, wenn davor die Fehlzeit endet und danach nicht fortgeführt wird.

Eine zweite Fehlzeit, mit anderem Bezug, führt zur Anmeldung. 

Fehlzeiten und Rückrechnung

Beispiel Korrektur von Fehlzeiten

Lohnfortzahlung abgerechnet bis 15. des Monats. Nachträglich ergibt sich, dass nur bis 10. des Monats fortgezahlt wird.

Vorgehensweise: Im Fehlzeitenkalender die Fehlzeiten entsprechend ändern. Im Personalstamm den Unterbrechungsbeginn ändern. Im Berichtsdaten-Blatt für Rückrechnungen an den Tagen zwischen dem 10. und 15. die Fortzahlungs-Lohnart negativ berichten und die Ohne-Lohnfortzahlung positiv berichten.

Im Fehlzeitenkalender, für Rückrechnung

Wenn im Fehlzeitenkalender Fehlzeiten für abgeschlossene Monate erfasst werden, also für Rückrechnungen, dann gibt es diese Möglichkeiten:

Wenn Fehlzeiten für eine Periode erstellt werden, dann kann ausgewählt werden, dass Berichtsdaten für abgeschlossene Monate in ein Rückrechnungs-Buchungsblatt gestellt werden; der aktuelle Zeitraum gelangt weiterhin in ein Berichtsdaten-Buchungsblatt.

Wenn im Kalender Fehlzeiten erfasst wurden, die zu Rückrechnungen führen sollen, dann kann bei der Funktion "Für Rückrechnung Berichtssatz erstellen" der Cursor auf einen bestimmten Eintrag gestellt werden.

Das Rückrechnungs-Buchungsblatt heißt FZKjhjj-mm, z.B. FZK2010-09 mit dem aktuellen Abrechnungsmonat. Bisher an den Tagen berichtete Daten werden dabei aber nicht storniert. Es werden Einträge mit der Lohnart der Fehlzeit erstellt, wenn noch nicht vorhanden.

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender, Fehlzeitenperiode erstellen: "Sofort in Berichtsdaten, auch als Rückrechnung" und Für Rückrechnung Berichtssatz erstellen.

Webclient:  

Fehlzeiten und Rückrechnung

Wenn im Fehlzeitenkalender Fehlzeiten gelöscht werden, und wenn sich diese auf Vormonate beziehen, dann können automatisch Rückrechnungs-Berichtsdaten angelegt werden. Hierzu erfolgt beim Löschen eine Abfrage.

Diejenigen Tage, die laut Abrechnung mit der Lohnart des Fehlzeitengrundes abgerechnet wurden, werden mit negativer Menge als Rückrechnungs-Berichtsdaten geschrieben. Der Blattname ist FZKjhjjmm. 

Das sind nur die abgerechneten Lohnarten. Neue Lohnarten müssten dann im Rückrechnungs-Buchungsblatt manuell berichtet werden. 

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender und /Vor der Abrechnung/Rückrechnungen ausführen.

Webclient:  

Rückrechnung und Unterbrechung

Wenn eine Rückrechnung ausgeführt wird, dann wird geprüft, ob sich für den Monat, auf den zurückgerechnet wird, für die Beschäftigungszeit laut Personalstamm Änderungen ergeben.Wenn, dann werden Unterbrechungsbeginn und Unterbrechungsende automatisch geändert.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Rückrechnung ausführen.

Webclient:  

Fehlzeiten und Buchungsblatt

Fehlzeiten-Buchungsblatt

Fehlzeiten werden durch das Prüfen der Berichtsdaten während der Abrechnung in ein besonderes monatliches Fehlzeiten-Buchungsblatt mit dem Namen FZKjhjj-mm übertragen.

Fehlzeiten-Buchungsblatt, Einrichtung

Wenn Fehlzeiten im Berichtsdaten-Buchungsblatt erfasst werden und wenn sie von dort ausdrücklich nicht in ein besonderes Fehlzeiten-Buchungsblatt verschoben werden sollen, dann kann dies in der Einrichtung so bestimmt werden. Dies gilt auch, wenn die Berichtsdaten aus externen Übernahmen stammen und dort Fehlzeiten enthalten sind, siehe das Holen dieser Daten über den Funktions-Button bei der Berichtsdaten-Erfassung. In den Fehlzeitenkalender werden so berichtete Fehlzeiten weiterhin übertragen. Wenn Fehlzeiten direkt im Fehlzeitenkalender erfasst werden, gelangen sie weiterhin in ein eigenes FZKBuchungsblatt. 

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung und /Abrechnung/Abrechnung, Monat, Berichtsdaten prüfen.

Webclient:  

Fehlzeitenmatrix

Es kann eine Fehlzeitenübersicht aufgerufen werden, die mehrere Personalnummern untereinander aufführt.

Auf der linken Seite der Anzeige können Abrechnungskreis, Niederlassung, Abteilung gefiltert und weitere Filter auf den Personalstamm gesetzt werden. Rechts werden pro Personalnummer und Tag die Fehlzeiten mit ihrer Abkürzung aufgeführt. Dabei werden die Tage mehrerer Monate nebeneinander angezeigt. Die Anzeige kann auch pro Woche, Monat, Quartal und Jahr geordnet werden. Dann erhält man die Anzahl der Fehltage.

Die Fehlzeitenübersicht kann nach Excel ausgegeben werden. Dabei wird abgefragt, wie viele Spalten erzeugt werden sollen. Die Ausgabe beginnt bei der Datumspalte, bei der sich der Cursor gerade befindet. Es werden auch bei der Tages-Sicht die Spalten nebeneinander angeordnet, so dass alle Tage nebeneinander nach Excel ausgegeben werden. Nur wenn für die Ausgabe mehr als 250 Spalten angefordert werden, müssen die Monate untereinander angeordnet werden.

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender, Fehlzeitenmatrix.

Webclient:  

Fehlzeitenstatistik, Chart

Aus der Fehlzeitenstatistik kann für eine Personalnummer ein Diagramm ausgegeben werden, das anzeigt, wie Arbeitstage und Fehltage verteilt sind. Die Arbeitstage sind die Solltage, wie bereits abgerechnet, minus der Fehltage. Die Fehltage sind alle Fehlzeiten, gleich aus welchem Grund, in den Monaten, die abgerechnet sind.

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender, Statistik, Chart.

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Fehlzeiten, Sonstiges

Fehlzeiten, nicht krank an Wochenenden

Wenn z.B. eine Fehlzeit Montag bis Freitag vorliegt, für das Wochenende aber ausdrücklich nicht, aber am nächsten Montag sich die gleiche Fehlzeit fortsetzt, dann kann gesteuert werden, dass die beiden Tage des Wochenendes bei der Berechnung der Lohnfortzahlungs-Kalendertage nicht mitgerechnet werden sollen:

An diesen Tagen im Fehlzeitenkalender in der Spalte "Max. LFZ-Ermittlung" die Auswahl "Nicht berücksichtigen" treffen; die Dauer der Lohnfortzahlung wird dadurch verlängert.

Das ist nur in diesen besonderen Fällen nötig. Wenn sonst eine Fehlzeit z.B. mehrere Wochen dauert, zählen die Wochenenden im Gegensatz dazu automatisch als Lohnfortzahlungstage mit; denn die Berechnung geht auf Kalendertage.

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender.

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Fehlzeit, Monatsletzter

Wenn eine Fehlzeit bis zum Vorletzten des Monats eingetragen ist, am Letzten des Monats aber ein Tag ohne Sollstunden ist, dann wird die Fehlzeit automatisch bis zum Monatsletzten fortgeführt,

außer bei "Kind Krank" und auch nicht bei "Fehlt unentschuldigt" 

sobald die Fehlzeit geprüft wird. Das wird üblicherweise bei der Beitragsschätzung und auch bei der Abrechnung ausgeführt.

Fehlzeit, Monatsletzter Details

Wenn eine Fehlzeit bis zum Ende des Vormonats gilt, wenn die Entgeltfortzahlung bereits beendet ist, wenn der letzte Eintrag bei den Beschäftigungszeiten der Unterbrechungsbeginn ist und wenn im aktuellen Monat keine Einträge im Fehlzeitenkalender sind, dann wird die Fehlzeit für den Monat fortgeführt.

Dies geschieht automatisch bei Abrechnung, Fehlzeiten prüfen.

Es wird so ausgeführt:

Wenn im Abrechnungsmonat eine Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses wegen einer Fehlzeit beginnt, dann wird der Beginn dieser Unterbrechung automatisch im Personalstamm vermerkt, sobald für die Abrechnung die berichteten Daten geprüft werden.

Sofern zu erkennen ist, dass die Unterbrechung wegen der Fehlzeit im Monat endet, wird auch ein Ende der Unterbrechung vermerkt.

Wenn die Fehlzeit bis zum Monatsende dauert, ist nicht zu erkennen, ob die Fehlzeit endet, und es wird kein Unterbrechungsende vermerkt.

Wenn der Folgemonat zum aktuellen Abrechnungsmonat wird, dann werden Fehlzeiten, die zu einer Unterbrechung geführt haben, die noch nicht beendet ist, automatisch im Abrechnungsmonat fortgeführt, solange noch keine neuen Einträge im Fehlzeitenkalender sind, die etwas anderes aussagen. Wenn eine Unterbrechung andauert, wird angenommen, dass der Arbeitnehmer mit 0 SV-Tagen abgerechnet werden wird.

Dies ändert sich, sobald die Einträge zu den Fehlzeiten geändert und diese berichteten Daten geprüft werden.

Fehlzeitenkalender, Hinweis wenn aktive Entgeltstunden

Im Fehlzeitenkalender wird ein kurzer Hinweis angezeigt, wenn während einer Fehlzeit mit Entgeltfortzahlung aktive Stunden, außer am ersten Tag, abgerechnet wurden, die das Ende der Entgeltfortzahlung verschieben.

Der Hinweis ist beim ersten Eintrag der Fehlzeit im Monat zu sehen. Über die Übersicht werden die aktiven Entgeltstunden angezeigt, die im Zeitraum der Fehlzeit abgerechnet wurden.

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender: Hinweis zu aktiven Entgeltstunden.

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Fehlzeitenkalender, verschiedene Fehlzeiten

Wenn im Fehlzeitenkalender zwei unterschiedliche Fehlzeiten miteinander verbunden werden sollen, z.B. Krank und Kur, dann ist es möglich, dies über die gleiche Nummer bei "Bezug auf Vorerkrankung" zu tun. Es wird bei der Eingabe nicht geprüft, von welcher Art diese Fehlzeiten sind. 

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender.

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Anmerkungen zu "Fehlt entschuldigt"

Zum entschuldigten Fehlen gibt es mehrere denkbare Kombinationen:

Wenn eine solche Lohnart als Ausgleich bereits geleisteter Mehrarbeit berichtet wird, dann ist es im Grunde keine "unbezahlte Fehlzeit". Dann die Lohnart für KuG nicht als fiktiv zu bewerten kennzeichnen.

Wenn eine solche Lohnart berichtet wird und zugleich dazu ein manueller Abbau aus dem Konto, also als Ausgleich von Mehrarbeit, dann ist es ebenfalls im Grunde keine unbezahlte Fehlzeit. Dann die Lohnart für KuG nicht als fiktiv zu bewerten kennzeichnen.

Wenn einer solchen Lohnart kein Bezug entspricht, dann die Lohnart für KuG als fiktiv zu bewerten kennzeichnen. Dann ist es eine unbezahlte Fehlzeit.

Allgemein zu fiktiver Bewertung für KuG

Stunden, für die es keinen Bezug durch den Arbeitgeber gibt, werden fiktiv in die KuG-Berechnung einbezogen; die Definitionen der Lohnarten sollen so sein:

Entgeltstunden: keine Auswahl. Ausgleichskonto: 002, Ansparkonto: 102. Überstunden Zuschlag Konto: Nur Zugang keine Überstunden. Sollentgelt KuG: fiktive Bewertung. Istentgelt KuG: fiktive Bewertung.

Fehlzeitenerfassung, Vorschlag des Bezugs

Wenn eine Fehlzeitenperiode erstellt wird, dann wird der Bezug auf Vorerkrankung auch dann vorgeschlagen, wenn die letzte Fehlzeit schon mehrere Monate zurücklag; und zwar, wenn sie ohne Entgeltfortzahlung war.Wenn ein solcher Bezug vorgeschlagen wird, dann wird auch darauf hingewiesen, wenn es sich um eine Fehlzeit ohne Entgeltfortzahlung handelt.

Vor der Abrechnung, Fehlzeitenkalender, Ausführen, Fehlzeitenperiode erstellen

Fehlzeitenerfassung, Fehlzeitenperiode erstellen <Sonst. Erläuterung>

Wenn eine Fehlzeitenperiode erstellt wird, kann eine Erläuterung <Sonst. Erläuterung> mit erfasst werden, die in alle Fehlzeiteneinträge geschrieben wird.Wenn die Fehlzeitenperiode mehrfach geschrieben wird und auch andere Einträge überschreibt, gilt zur Erläuterung <Sonst. Erläuterung> nun folgendes.

  • Überschreiben der Erläuterung <Sonst. Erläuterung>: Wenn etwas eingetragen wird zur Erläuterung, dann gilt dieser Eintrag auch immer beim Schreiben und Überschreiben.

  • Nicht überschreiben der Erläuterung <Sonst. Erläuterung>: Wenn nichts eingetragen wird zur Erläuterung, dann wird nichts überschrieben, also nichts gelöscht, sondern der bisherige Eintrag, wenn einer vorhanden war, wird so belassen.

Das gilt auch, wenn die Fehlzeitenperiode aus der eAU erzeugt wird.

Vor der Abrechnung, Fehlzeitenkalender, Ausführen, Fehlzeitenperiode erstellen, Eintrag zu <Sonst Erläuterung> oderVor der Abrechnung, Fehlzeitenkalender, Vorbereiten eAU Meldungen, Ausführen, Fehlzeit eintragen zu einer Rückmeldung.

Fehlzeiten bei Gehalt, bewertet auf die Abrechnung

Wenn bei Personalnummern mit Gehaltsverteilung die Fehlzeiten auf die Abrechnung gebracht werden sollen, also als Betrag und als Kürzung des Monatsentgelts, dann:

  • Die Kürzungslohnart kopieren. Bei der kopierten Lohnart nicht "Abzugslohnart" ankreuzen. Die kopierte Lohnart bei der Lohnart der Fehlzeit ebenso wie die Kürzungslohnart als Folgelohnart eintragen.

  • Die Entgeltkürzung und die kopierte Lohnart haben "Gehaltsverteilung: Betragslohnart"; sie gleichen sich aus.

  • Die Lohnart der Fehlzeit hat "Gehaltsverteilung: Berichtslohnart", kommt also ohne Betrag auf die Abrechnung.

  • Bei den Produktivstunden, die auch "Gehaltsverteilung: Berichtslohnart" haben, und bei den Lohnarten der Fehlzeiten als Bewertung für die Abrechnungsart eintragen: die übrigen Lohnarten mit "Gehaltsverteilung: Betragslohnart", also Gehalt und Zulagen, geteilt durch SZSTD Sollstunden.

Fehlzeiten, wenn andere Arbeitszeitgruppe

Wenn die Arbeitszeitgruppe im Vergleich zum Vormonat eine andere ist, werden die Fehlzeiten, die im Monat oder in der Zukunft liegen, geprüft und die Stunden dazu werden anhand der Sollstunden geändert.

Das wird ausgeführt, wenn die Arbeitszeitgruppe laut der Abrechnung des Vormonats ist nicht die gleiche ist wie die aktuelle Arbeitszeitgruppe im Personalstamm. Es werden dann alle Fehlzeiten im Monat und in den folgenden Monaten, etwa Feiertage, Urlaub, geändert. Halbe Urlaubstage werden erkannt; außerdem werden im aktuellen Monat Fehlstunden, die kleiner als die Sollstunden sind, beibehalten.

Wenn geändert wurde, wird ein Hinweistext geschrieben. Wenn aber im Fehlzeitenkalender ausdrücklich eine Arbeitszeitgruppe eingetragen ist, dann wird nicht geändert.

Der Abgleich der Stunden geschieht, wenn "Fehlzeiten prüfen" ausgeführt wird.

/Abrechnung/Abrechnung, Monat, Fehlzeiten prüfen.

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Fehlzeiten, Aushilfen ohne Sollstunden

Wenn Fehlzeiten, zum Beispiel Urlaub, für Aushilfen vorlagen, und wenn es für den Tag Einträge, aber keine Sollstunden gab, weil unstetig gearbeitet wird, dann können sie auch direkt im Fehlzeitenkalender erfasst werden.

Über "Fehlzeitenperiode erstellen" ist das zwar nicht möglich, weil dort Sollstunden nötig sind; aber es kann in der Übersicht im Fehlzeitenkalender erfasst werden.

Und weiter: Für Fehlzeiten, für die ein Arbeitszeitkalender gilt, der Einträge, aber keine Sollstunden enthält, werden die Wochenenden im Fehlzeitenkalender nicht automatisch mit Einträgen von 0 Stunden aufgefüllt.

Die Arbeitszeitgruppe muss dazu die Kennung "ULAK Teilzeit rechnen" haben.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Arbeitszeitgruppen und /Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender.

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Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Zu den Feldern im Fehlzeitenkalender zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung:

  • Ärztliche AU liegt vor: Wenn bei den Meldungen zu Ersatzleistungen bei der Krankenkasse Informationen zu Vorerkrankungen angefordert werden, dann wird geprüft, ob zur aktuellen Fehlzeit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung laut Fehlzeitenkalender vorliegt. Nur in diesem Fall kann die Krankenkasse die Anforderung beantworten.Hinweis zur eAU: Wenn Fehlzeiten aus einer Rückmeldung zur eAU in den Fehlzeitenkalender übertragen werden, wird das Kennzeichen gesetzt.

  • AU durch einen Unfall: Bei den Anträgen zur Erstattung von Lohnfortzahlung wird die Ursache der Arbeitsunfähigkeit genannt. Arbeitsunfall trifft zu, wenn der Fehlzeitengrund eine der Bedeutungen zu Unfall hat oder wenn "AU durch einen Unfall" angegeben wurde.Hinweis zur eAU: Wenn Fehlzeiten aus einer Rückmeldung zur eAU in den Fehlzeitenkalender übertragen werden, wird das Kennzeichen gesetzt (sofern vorhanden).

  • Schädigung durch Dritten: Bei den Anträgen zur Erstattung muss, wenn eine Schädigung durch einen Dritten vorliegt, die Frage beantwortet werden, ob der Arbeitgeber seinen Anspruch auf Schadensersatz der Lohnfortzahlung gegenüber diesem Dritten bis zur Höhe des Erstattungsbetrags an die Krankenkasse abtritt; nur dann ist die Kasse zur Erstattung verpflichtet.

/Nach der Abrechnung/SV-Meldungen, Ausführen und dort: Ersatzleistung, Ergebnis, Vorerkrankungszeiten anfordern und Erstattung Entgeltfortzahlung, Mutterschutz, Ergebnis, Spalte einblenden: Ursache der Arbeitsunfähigkeit und Erstattung Entgeltfortzahlung, Mutterschutz, Ergebnis, Funktion, Abtretung erklären.

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Fehlzeitenkalender, Datum vorfiltern

Für den Fehlzeitenkalender kann vorgegeben werden, wie das Datum gefiltert werden soll, wenn die Übersicht geöffnet wird.

Das gilt pro Benutzer. Diese Vorgabe gilt nicht, wenn sowieso ein bestimmter Monat gefiltert wird, wie es der Fall ist aus der ersten Anzeige des Ergebnisses einer Abrechnung; dann wird dieser Monat genommen. Ohne Vorgabe wird ein Jahr zurück gefiltert. 

Ansonsten gilt die Vorgabe. Sie gilt auch für Ansichten des Fehlzeitenkalenders, die gespeichert wurden.  Die Auswahlen dazu sind: auf den aktuellen Abrechnungsmonat filtern oder ab Jahresbeginn filtern.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Fehlzeitenkalender, Vorschlagen: Abrechnungsmonat  filtern, ab Jahresbeginn filtern, Vorgeschlagen (als Info), Nicht vorschlagen (um es zurückzunehmen).

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Fehlzeiten, Ausgabe und Urlaubstage

Wenn Fehlzeiten nach Excel ausgegeben werden, dann wird eine zusätzliche Zeile geschrieben mit den restlichen und den geplanten Urlaubstagen.

Die restlichen Urlaubstage sind Rest VJ und LJ, Stand zum Bis-Monat, wie vorgegeben.

Die geplanten Urlaubstage sind die Tage laut Fehlzeitenkalender ab dem Monat danach bis zum Jahresende. "Danach" bedeutet nach dem letzten Monat im Zeitraum, der abgerechnet ist, oder, wenn keiner, nach dem aktuellen Abrechnungsmonat.

Diese Tage können auch über die Personallisten ausgegeben werden, mit einer Definition: Tabelle Personal, Wert Ermittlung und Ermittlung: Urlaubstage, Urlaubstage Plan.

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender, Ausgabe und /Berichte/Personallisten, Definition.

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Feiertag

Feiertag und Bundesland

Zuerst gilt: Wenn bei der Kostenstelle ein Bundesland vorgegeben wurde

Bei der KSt, die berichtet wurde, ist entweder:

  • keine Adresse eingetragen oder

  • bei der Adresse ist kein Bundesland eingetragen oder

  • bei der Adresse ist ein Bundesland eingetragen.

Bei der KSt selbst, statt bei der Adresse, kann ebenfalls ein Bundesland eingetragen werden, das für die Ermittlung der Feiertage gilt. Auf diese Weise ist es nicht nötig, für die KSt ausdrücklich eine Adresse mit Bundesland einzutragen. Wenn bereits Adressen erfasst sind, dann gilt das Bundesland der Adresse, solange bei der KSt keines eingetragen wird. 

/Stammdaten/Kostenstellen, Register Allgemein, Adressnr. der KSt.

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Dann gilt: Die Einrichtung der Niederlassung

Wenn bereits bei der KSt ein Bundesland vorhanden ist, dann gilt dieses Bundesland. Andernfalls: Für die Personalnummer, die berichtet wurde, steht die Niederlassung in der Personalkarte im Register Zuordnung.

Diese Niederlassung prüfen. Sie hat entweder:

  • "Werte aus Firmendaten" = Ja oder

  • "Werte aus Firmendaten" = Nein und ein Bundesland ist eingetragen. Dann gilt dieses Bundesland.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Firmendaten, Niederlassungen.

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Zuletzt gilt: Die Einrichtung der Firmendaten

Wenn weder bei der KSt noch bei der Niederlassung ein Bundesland eingetragen ist, dann gilt das "Bundesland KiSt" laut den Firmendaten.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Firmendaten.

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Berichtsdaten prüfen, Urlaub am Feiertag

Wenn für die Abrechnung die Berichtsdaten geprüft werden, dann werden an Feiertagen, an denen Urlaub im Fehlzeitenkalender eingetragen ist, die Stunden dazu auf 0 gesetzt.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Berichtsdaten prüfen.

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Abweichendes Bundesland

Wenn im Personalstamm ein abweichendes Bundesland eingetragen ist, dann gilt dies für die RV- und AV-Berechnung und für die PV-Sonderregelung Sachsen. Es gilt nicht für den Feiertag.

Stammdaten, Personalstamm, Sozialversicherung: Abw. Bundesland RK (Rechtskreis).Abweichendes Bundesland (Rechtskreis) , ab 01.01.2025 Wegfall des Rechtskreis bei DEÜV-Meldungen

Mit dem Gesetz über den Abschluss der Rentenüberleitung vom 17.07.2017 werden die unterschiedlichen Berechnungsgrößen (Umrechnungsfaktor, Bezugsgröße, Beitragsbemessungsgrenze, aktueller Rentenwert) schrittweise bis zum 31.12.2024 angeglichen. Damit gilt für ab dem 01.01.2025 erworbene Rentenanwartschaften einheitliches Recht, unabhängig davon, ob Beiträge zur Rentenversicherung in den alten oder in den neuen Bundesländern gezahlt werden.

Für Meldezeiträume ab dem 01.01.2025 ist kein Rechtskreiskennzeichen bei den DEÜV-Meldungen mehr zu melden; für Meldezeiträume vor dem 01.01.2025 besteht weiterhin die Pflicht zur Angabe in Abhängigkeit der tatsächlichen Verhältnisse. Es wird ab 01.01.2025 die Grundstellung (Leerzeichen) gemeldet.  Die bisherigen Einrichtungen am Personalstamm für bisherige Beschäftigte, auch wenn ein <Abw. Bundesland RK> gewählt wurde, müssen weiterhin erhalten bleiben.Achtung:Eine abweichende Eingabe für neue Beschäftigte ab 01.01.2025 in <Abw. Bundesland RK> weiterhin notwendig. Siehe dazu hier auch zu den Beitragsnachweis-Meldungen.

Der Rechtskreis wird ansonsten angezeigt aus der Zuordnung des Rechtskreise zum Bundesland, welches in den Firmendaten oder Niederlassungen zu <Bundesland KiSt, Feiertag> festgelegt wird.  Auch diese Auswahl darf nicht aufgrund des Wegfalls des Rechtkreises angepasst werden. Der Wegfall des Rechtskreiskennzeichens zum 31.12.24 ist kein meldepflichtiger Tatbestand, aber bis dahin.

Achtung:

Eine Veränderung zur bisherigen Eingabe zum <Abw. Bundesland RK> löst entsprechende SV-Meldungen (13/33) aufgrund des Wechsels des Rechtskreise 33/13 bis einschließlich 31.12.2024 (und vorher) aus. 

Durch die abgeschlossenen Zeiträume der Entgeltmeldungen zum Jahreswechsel wird eine saubere Trennung bei den Krankenkassen sichergestellt. Es dürfen keine Meldungen in 2024 mit der alten Version bereits im Jahr 2024 für Meldezeiträume ab dem 01.01.2025 abgegeben werden.

Vor oder Nach der Abrechnung, SV-Meldungen, SV-Meldungen, Meldungen erstellen und Datenträger erstellen. 

Feiertagszuschläge

Feiertagszuschläge, Lohnarten (gilt auch für Sonntagszuschläge)

Um Sonntagszuschläge und Feiertagszuschläge abzurechnen, bei der berichteten Zeitlohnart diese Folgelohnarten eintragen:

eine Folgelohnart mit der Funktion 1480 SFN-Zuschläge Sonntag Tarif; eine Folgelohnart mit der Funktion 1483 SFN-Zuschläge allg. Feiertag, Tarif; eine Folgelohnart mit der Funktion 1486 SFN-Zuschläge bes. Feiertag, Tarif; Basis ist jeweils die Menge.

Bei diesen SFN-Lohnarten den Zuschlag, der gezahlt wird, als Prozentsatz eintragen.

Für das Bundesland der Firma oder der Niederlassung den Feiertagskalender erstellen. Bei der Einrichtung "SFN-Zuschläge steuerfrei" sind die Prozentsätze eingetragen, bis zu denen steuerfrei gerechnet wird.

Die Lohnarten zu steuerfrei und steuerpflichtig werden dann bei der Abrechnung automatisch gebildet. Sie müssen im Lohnartenstamm vorhanden sein, das sind Lohnarten mit den Funktionen 1481, 1482, 1484, 1485, 1487, 1488.

/Stammdaten/Lohnarten und /Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Feiertagskalender und /Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, SFN-Zuschläge steuerfrei.

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Feiertagszuschläge, Weitere Lohnarten (gilt auch für Sonntagszuschläge)

Eine Lohnart mit der Funktion 1475 Sonntag/Feiertage kann benutzt werden, wenn die Folgelohnarten zu SFN nicht bei der Zeitlohnart eingetragen werden sollen, sondern bei dieser gesonderten Lohnart, die berichtet wird. In diesem Fall bei dieser Lohnart die Folgelohnarten zu den SFN-Zuschlägen eintragen.

Feiertagszuschläge, Besonderer Feiertag

Ein besonderer Feiertag ist ein Feiertag, der mit erhöhtem Tarifzuschlag abgerechnet wird, auch wenn er auf einen Sonntag fällt.

Auch im Kalender der Arbeitszeitgruppe kann ein Tag als "Besonderer Feiertag" gekennzeichnet werden.

Für besondere Feiertage gibt es zwei Fälle: der besondere Feiertag wird auch steuerlich als besonderer Feiertag gerechnet oder der besondere Feiertag gilt steuerlich als Feiertag oder als Sonntag.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Feiertagskalender und /Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Arbeitszeitgruppe.

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Feiertagszuschläge, Bautarif und EStG

Feiertage mit erhöhtem Zuschlags-Prozentsatz sind laut Bautarifvertrag, Stand 2010: Ostersonntag, Pfingstsonntag, 1. Mai und 1. Weihnachtsfeiertag. 

Laut EStG §3b, Stand 2010, sind Zuschläge steuerfrei, für Sonntage bis 50%, für gesetzliche Feiertage bis 125% und soweit sie "für Arbeit am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Mai 150 Prozent des Grundlohns nicht übersteigen."

Ostersonntag und Pfingstsonntag gelten, außer in Brandenburg, nicht als gesetzliche Feiertage, sondern als Sonntage.

Ob für den Ostersonntag und Pfingstsonntag der Anspruch auf eine Steuerbefreiung in Höhe von nur 50% oder doch 125% besteht, lässt sich aus unserer Sicht nur durch eine Rückfrage beim zuständigen Finanzamt klären.

Was tun? Wenn ein tariflicher Zuschlag von z.B. 200% gezahlt werden soll, aber nur 50% steuerfrei für Sonntage sein sollen, dann: Ostersonntag und Pfingstsonntag im Feiertagskalender ausdrücklich nicht eintragen. Dann wird der Tarifzuschlag für Sonntag abgerechnet.

Der abweichende Tarifzuschlag für diese beiden Sonntage stattdessen eintragen unter: Baulohn, Einrichtung, SFN-Zuschläge steuerfrei, Button Tarifzuschlag, dort jeweils das Datum eintragen und als "Tarif Prozentsatz" 200%.

Feiertagszuschläge, Auswahl zu Feiertagen zum Bautarif und EStG

Wenn die Feiertage für den Feiertagskalender erstellt werden, gibt es für Ostersonntag und Pfingstsonntag diese Auswahlen:

Bautarif erhöhter Zuschlag, aber Sonntag steuerlich: dann werden Ostersonntag und Pfingstsonntag nicht in den Feiertagskalender eingetragen, aber es wird vermerkt, dass für diese beiden Tage ein anderer Prozentsatz für den Tarifzuschlag gilt.

Bautarif erhöhter Zuschlag, aber Feiertag steuerlich:

Ostersonntag und Pfingstsonntag werden in den Feiertagskalender eingetragen, und es wird vermerkt, dass für diese beiden Tage ein anderer Prozentsatz für den Tarifzuschlag gilt.

Kein erhöhter Zuschlag, kein Feiertag: dann werden Ostersonntag und Pfingstsonntag nicht in den Feiertagskalender eingetragen, und es wird kein besonderer Tarifzuschlag vermerkt; es gilt der Prozentsatz der Sonntags-Lohnart. Keine Auswahl: Ostersonntag und Pfingstsonntag werden in den Kalender eingetragen und wie Feiertage abgerechnet.

Wenn ein besonderer Tarifzuschlag gilt, wird er aus der Lohnart mit der Funktion 1486 SFN-Zuschläge bes. Feiertag Tarif genommen oder auf 200% gesetzt.

Diese Auswahlen löschen vorhandene Einträge nicht; sie ziehen also, wenn der Feiertagskalender noch leer ist. 

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Feiertagskalender, Funktion, Gesetzliche Feiertage generieren und Funktion, besondere Tarifzuschläge.

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Feiertagszuschläge, Weitere Steuerungen zu SFN-Zuschlägen

In der Baulohn-Einrichtung kann ausgeschaltet werden, wenn die automatische Berechnung zu den steuerfreien und steuerpflichtigen Beträgen zu Sonntagen, Feiertagen, Nacht gar nicht ausgeführt werden soll.

Bei den Prozentsätzen für die steuerfreie Berechnung kann ausgewählt werden, ob Feiertag oder Sonntag gilt, wenn der Feiertag auf einen Sonntag fällt.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung: SFN-Berechnung gem. EStG und/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, SFN-Zuschläge steuerfrei: Sonntag/Feiertag, Sonntag/Bes. Feiertag.

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Feiertage, Gehaltsempfänger

Feiertag

Wenn Feiertage im Fehlzeitenkalender oder in den Berichtsdaten für alle Personalnummern, also auch für Gehaltsempfänger, erfasst werden:

Feiertag, Abrechnung und Druck der Abrechnung

Dann wird die Lohnart auch für Gehaltsempfänger abgerechnet. Und mit Menge auf der Abrechnung gedruckt, gedruckt allerdings nur, sofern bei der Lohnart "Druck Abrg. wenn kein Betrag" eingetragen ist. Denn: was berichtet wurde, wird abgerechnet.

Feiertag, Kontierung

Die Kontierung, die unter Baulohn, Lohnart, Register Fibu/BBA eingetragen wird, ist keine Steuerung, ob die Lohnart an die BBA gehen soll oder nicht. Die Entscheidung darüber wird durch das Feld "Übergabe an BBA" getroffen.

Eine fehlende Kontierung ist ein Fehler bei der BBA-Übergabe. Es kann nämlich nicht automatisch entschieden werden, ob die Kontierung absichtlich oder irrtümlich nicht eingetragen wurde. 

Feiertag, an die BBA

Aus unserer Sicht ist es zumindest denkbar, dass die Kostenrechnung sich für Feiertags-Stunden auch für Gehaltsempfänger interessiert. Deshalb ist eine Kontierung mit einer gesonderten Kostenart für Gehaltsempfänger erwägenswert.

Feiertag, Nicht an BBA

Eine abgerechnete Lohnart, bei der außerdem "Übergabe an BBA" ausgewählt ist, nicht an die BBA zu übergeben, ist zur Zeit nicht möglich.

Prozentsatz für Feiertagszuschlag

Prozentsatz bei Tarifzuschlag Funktion 1483

  • Wenn unter Einrichtung, SFN-Zuschläge, Button Tarifzuschlag ein Prozentsatz für den Tag mit der Niederlassung eingetragen ist, dann gilt dieser.

  • Wenn nicht: Wenn unter Einrichtung, SFN-Zuschläge, Button Tarifzuschlag ein Prozentsatz für den Tag ohne Niederlassung eingetragen ist, dann gilt dieser.

  • Wenn nicht: Wenn berichtet, und wenn bei den Berichtsdaten selbst ein Prozentsatz eingetragen wurde, dann gilt dieser.

  • Wenn nicht: Wenn bei der Lohnart, Register Berechnung, Icon Prozentsätze zur Niederlassung eingetragen ist, dann gilt dieser.

  • Wenn nicht:Gilt der Prozentsatz bei der Lohnart im Register Berechnung. 

Feiertag und 13. Einkommen (Weihnachtsgeld)

Für Fehlzeitengründe gibt es die Bedeutung "Feiertag". Beim Fehlzeitengrund diese Bedeutung eintragen. Bei der Feiertags-Lohnart den Feiertags-FZG eintragen. Bei der Abrechnung werden Feiertage, an denen gleichzeitig Lohnausgleich ist, nicht bewertet. Das gleiche gilt für Krank-, Kur- und Betriebsunfall-Lohnarten.

/Stammdaten/ Fehlzeitengründe.

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Feiertag und unentschuldigtes Fehlen

Die Festlegung, ob ein Feiertag bezahlt werden soll, wenn vorher oder danach unentschuldigtes Fehlen war, kann sowohl bei der Niederlassung als auch im Firmenstamm getroffen werden. In den Firmendaten, wenn keine Niederlassung vorhanden ist oder wenn die Festlegung pauschal gelten soll. "Feiertag nicht bezahlen": der Feiertag wird nicht bezahlt, wenn am Tag vor oder am Tag nach dem Feiertag unentschuldigtes Fehlen war.

"FT nicht wenn FU am Tag davor" bzw. "am Tag danach": der Feiertag wird nur dann nicht bezahlt, wenn das unentschuldigte Fehlen am Tag davor bzw. am Tag danach war.

"Feiertag bezahlen": mit dieser Auswahl können Abweichungen zwischen Firma und Niederlassung definiert werden, falls teilweise bezahlt wird und in der Regel nicht.

Der Fehlzeitengrund für Feiertag muss die Bedeutung "Feiertag" haben. Zwei aufeinanderfolgende Feiertage werden gleich behandelt. Wenn am Tag des unentschuldigten Fehlens zusätzlich aktive Entgeltstunden vorliegen, wird der Feiertag bezahlt.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Firmendaten.

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Feiertag und andere Fehlzeiten

Beim Erstellen einer Fehlzeitenperiode wird, sofern bereits ein Feiertags-Eintrag vorhanden ist oder neu hinzugefügt wird, folgende Verarbeitung ausgeführt:

Bei der Fehlzeit, die nicht Feiertag ist, ist die Vorgabe beim Fehlzeitengrund zur "Darstellung an Feiertagen" maßgeblich. Wenn nein, gilt der Feiertag, wenn ja, gilt die Fehlzeit. Beim Erstellen der Fehlzeitenperiode wird dann eine der Fehlzeiten entfernt. Bei Elternzeit gilt immer statt Feiertag die Elternzeit. Wenn eine Fehlzeitenperiode mit Elternzeit erstellt wird, dann werden in diesem Zeitraum auch an Feiertagen die Einträge mit Elternzeit erstellt.

Die Stammdaten bei den Fehlzeitengründen sollten so überprüft werden: Urlaub und unentschuldigtes Fehlen: keine Darstellung an Feiertagen. Krank und andere Fehlzeiten: Darstellung an Feiertagen.

/Stammdaten/Fehlzeitengründe, "Darstellung an Feiertagen" und /Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender, Funktion, Fehlzeitenperiode erstellen.

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Sonderfall Urlaub doch am Feiertag

Es sind Sonderfälle denkbar, dass ein Urlaubstag doch an einem Feiertag abgerechnet werden soll; wenn z.B. der Arbeitnehmer auf einer Baustelle arbeitet, an der kein Feiertag ist, im Gegensatz zu seiner Niederlassung, und er Urlaub nehmen will.

In diesem Fall für den Urlaub im Fehlzeitenkalender Stunden eintragen und eine "Auswertungs-KSt", die in der KSt-Karte ein Bundesland eingetragen hat, für das der Tag kein Feiertag ist.

Rückrechnung und Fehlzeiten

Wenn im Fehlzeitenkalender Urlaub oder eine andere Fehlzeit nacherfasst wird, dann können diese Tage in die Rückrechnungs-Berichtsdaten übertragen werden.

Über den Funktions-Button kann dies jeweils für die aktuelle Zeile des Fehlzeitenkalenders ausgeführt werden.

Wenn am Tag die Lohnart laut Fehlzeitengrund bereits in den Rückrechnungs-Berichtssätzen ist oder wenn die Lohnart an dem Tag abgerechnet wurde, dann wird die Fehlzeit nicht übertragen. Andere, bereits abgerechnete Lohnarten an dem Tag werden nicht automatisch storniert.

Beim Löschen:

Beim Löschen einer Fehlzeit im Fehlzeitenkalender wird geprüft, ob bereits abgerechnet und wenn ja, wird angeboten, die Fehlzeit negativ in die Rückrechnungs-Berichtsdaten zu übernehmen. 

/Vor der Abrechnung/Fehlzeitenkalender und beim Löschen in dieser Übersicht und /Vor der Abrechnung/Rückrechnungen berichten, Buchungsblatt FZK-<Monat>.

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Kontierung mit Kostenstelle

SFN-Lohnarten und KSt

Für die Kontierung der SFN-Lohnarten mit Kostenstelle empfehlen wir dieses: die Tarif-Lohnart (z.B. bei Feiertag: Funktion 1483) soll jeweils an die BBA übergeben werden.

Die Tarif-Lohnart erhält dann die KSt der berichteten Lohnart, bei der sie als Folgelohnart eingetragen ist.

/Stammdaten/Lohnarten: Übergabe an Fibu und Übergabe an BBA: hier bei der Tariflohnart "Betrag" eintragen, jedoch nicht bei den steuerfrei- und steuerpflichtig-Lohnarten.

Maximaler Grundlohn

SFN SV-frei, bis 25 Euro Grundlohn

Die SV-Freiheit für Sonntags-, Feiertags- und Nacht-Zuschläge ist auf einen SFN-Grundlohn von 25 Euro begrenzt, Stand 07.06.

Man beachte, dass diese Grenze nicht für die Steuerfreiheit gilt (01.01.2004 bis 50 Euro). Der SFN-Grundlohn, der für den Vergleich herangezogen wird, ist derjenige, mit dem auch die steuerliche SFN-Berechnung ausgeführt wird; das ist ein Stundenfaktor.

Wenn es also Arbeitnehmer gibt, deren SFN-Grundlohn 25 Euro übersteigen wird, dann ist dieses nötig:

Eine Lohnart mit der Funktion 1495 SFN-Zuschläge SV-pflichtig, nicht steuerpflichtig, kein Gesamtbrutto. Diese Lohnart als Betragslohnart definieren; keine Übergabe an Baubetriebsabrechnung oder Fibu.

Wenn während der Abrechnung von SFN-Zuschlägen festgestellt wird, dass ein Teil des steuerfreien und bisher SV-freien Zuschlags doch SV-pflichtig ist, dann wird wie sonst abgerechnet, aber es wird zusätzlich diese Lohnart gebildet. Sie enthält den Betrag für den SFN-Grundlohn, der 25 Euro übersteigt.

Ihr Zweck ist nur, auf diesen Betrag SV-Beiträge zu rechnen.

/Stammdaten/Lohnarten.

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Sonstiges zu SFN

Beispiel: Mehrere SFN-Tariflohnarten

Sonntagsarbeit. Geleistet werden Produktivstunden oder Baggerstunden, die anders bezahlt werden.

Dann jeweils zwei Lohnarten für die SFN-Tariflohnart anlegen. Für Sonntag ist dies die Lohnart mit der Funktion 1480. Also zwei Lohnarten mit der Funktion 1480. Bei der Zeitlohnart die SFN-Tariflohnart als Folgelohnart eintragen, die mit Zeitlohn bewertet ist (plus eventuell weiterer Lohnarten, wenn dies nötig ist).

Bei der Baggerstunden-Lohnart die andere SFN-Tariflohnart als Folgelohnart eintragen, die mit dem Baggerstundensatz plus Zuschlag bewertet ist. Die Abrechnung wird dann zwei SFN-Tariflohnarten ausweisen. Aber die steuerfrei-steuerpflichtig-Berechnung wird weiterhin mit den üblichen Lohnarten ausgeführt, für Sonntag sind dies die Lohnarten mit den Funktionen 1481 und 1482; diese Lohnarten gibt es also nur einmal.

Finanzamt

Finanzamt, mit Kreditor buchen

Wenn die Verbindlichkeiten ans Finanzamt mit Kreditor gebucht werden sollen, zum Beispiel weil an mehrere Finanzämter gezahlt wird, dann kann das so im Stamm zum Finanzamt eingetragen werden. Dort kann das Sachkonto notiert werden, also: Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt, und dazu die Nummer des Kreditors, der für das Finanzamt angelegt wurde.

Die Eingaben dazu sind: "Statt mit Sachkonten" "mit Kreditor buchen".

Falls nötig, können auch mehrere Nummern von Sachkonten eingetragen werden. Der Kreditor muss im aktuellen Mandanten nicht angelegt sein; die Nummer wird auch nicht geprüft. Wenn es mehrere Mandanten der Finanzbuchhaltung sind, dann ist es überall die gleiche Kreditorennummer.

Wenn dies so eingerichtet wird, dann wird bei der Übergabe an die Finanzbuchhaltung so gebucht:

Die Buchungen auf die Sachkonten werden ausgeführt.

Zusätzlich werden Belege für den Kreditor erstellt, mit dem Sachkonto als Gegenbuchung. Ab 01.20. /Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Finanzämter, Bearbeiten: "Statt mit Sachkonten" und "mit Kreditor buchen".

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu.

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Finanzamt, Adressen

Finanzämter, Import mit Adressen

Es kann ein Excel-Dokument angefordert werden, das die Adressen der deutschen Finanzämter enthält. Das Dokument ist: FinanzämterMitAdressenImport.xls. Diese Finanzamts-Stammdaten und Adressen können importiert werden. Beim Import kann ausgewählt werden, ob die Adressen im Adressstamm angelegt werden sollen. Ferner, ob Finanzamts-Stammdaten, die bereits vorhanden sind, geändert oder belassen werden sollen.

Ausführen:

Der Aufruf dieses Imports sollte vom Systemverantwortlichen selbst ausgeführt werden, der die nötigen Berechtigungen hat.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Import, Finanzämter mit Adressen.

Webclient:  

Import Finanzamts-Stammdaten, nicht mehr gültige

Wenn die Stammdaten der Finanzämter importiert werden, dann können Einträge mit Finanzamts-Nummern, die es nicht mehr gibt, gelöscht werden.

Die offiziellen Finanzamts-Nummern wurden einmal geändert, so dass in den Finanzamt-Stammdaten Einträge mit Finanzamts-Nummern sein können, die es nicht mehr gibt, z.B. 2202 bis 2209 und Nummern ab 9260. Finanzämter, die in den Firmendaten oder Niederlassungen oder in der Einrichtung zu Steuernummern eingetragen sind, werden nicht gelöscht. 

Die Auswahlen dazu sind: Finanzamts-Stammdaten ändern und Dabei nicht gültige löschen; beide werden mit Ja vorgeschlagen. Ohne die Auswahl zu löschen wird nur ein Hinweis in die zweite Bezeichnung zum Finanzamt geschrieben. 

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Import, Finanzämter mit Adressen.

Webclient:  BLO Lexikon A - K - Hilfe für NEVARIS Finance - Confluence 

Finanzbuchhaltung

Differenzen im Übergabeprotokoll

Differenzen bei Übergabe an die Fibu

Wenn das Übergabeprotokoll an die Fibu Differenzen ausweist, dann kann dies folgende Ursachen haben. Aufruf des Protokolls: Nach der Abrechnung, Buchhaltung, Übergabe an die FIBU

Übergabe an die Fibu, Zusammenfassung mit Fehlerkennzeichnung

Wenn die Übergabe an die Fibu ausgeführt wird, wird nun eine Zusammenfassung am Ende des Berichtes ausgegeben. In dieser Zusammenfassung wird die Zeile der jeweiligen Berichte <Abstimmung Soll/Haben> mit dem Soll- und Haben-Betrag ausgegeben und eine Kennzeichnung ob noch Fehler bestehen. Sofern eine Differenz zwischen Soll und Haben besteht oder andere Buchungsfehler, die die Übergabe verhindern, wird dies mit einem Sternchen <*> in der Zusammenfassung gekennzeichnet, wie schon bei anderen fehlerhaften Buchungszeilen auch.Wenn keine Differenz zwischen Soll und Haben besteht, aber noch fehlerhafte Buchungszeilen vorliegen und deshalb der Bericht nicht übergeben werden kann, wird dies in der Zusammenfassung auch mit einem Sternchen <*> gekennzeichnet.

Die Kennzeichnung mit einem Sternchen <*> wird nun auch in den jeweiligen Berichten vorgenommen, wenn ausschließlich eine Differenz zwischen Soll und Haben besteht. Danach kann gesucht werden.Nach der Abrechnung, Buchhaltung, Übergabe an die FIBU

Mögliche Ursachen

  • AG-Anteile wurden mit einer Kontierungshilfe kontiert, die nur ein Sachkonto und nicht, wie richtig, sowohl ein Sachkonto "Soll" als auch ein Sachkonto "Haben" hat.

  • Es sind Lohnarten mit "Übergabe an Fibu" gekennzeichnet, die nicht an die Fibu gehen sollen.

  • Es sind Lohnarten nicht mit "Übergabe an Fibu" gekennzeichnet, die aber an die Fibu gehen sollen.

  • Es liegt Gehaltsverteilung vor und die Berichtslohnarten sind nicht richtig definiert.

  • Es liegt Gehaltsverteilung vor und es wurden automatische Lohnarten der Gehaltsverteilung, also Lohnarten mit den Funktionen 1460, 1461, 1462, 1463 (Mehr- und Minderstunden) berichtet.

  • Lohnarten für Sonn- und Feiertags-Zuschläge wurden zuviel an die Fibu übergeben.

  • Der Rückrechnungs-Übertrag konnte nicht richtig übertragen werden.

/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Kontierung AG-Anteile und/Stammdaten/Lohnarten, Register Fibu/BBA und Register Steuerung.

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Anzeigen zum Vergleich

Um die Abrechnungsdaten und die an die Fibu gehenden Daten zu vergleichen, folgende beiden Anzeigen heranziehen:

Baulohn, Abrechnung, Monat, Zeile Abrechnungslauf, Button Ergebnis, noch einmal Button Ergebnis, Lohnkonto Kostenstelle: "Lohnkonto KSt Übersicht", das ist die Übergabe an die Fibu und gleicher Aufruf, aber stattdessen Lohnkonto Lohnart: "Lohnkonto Lohnart Übersicht", das sind die abgerechneten Lohnarten.

AG-Anteile

In der "Lohnkonto KSt Übersicht" die Spalte "Sachkonto Gegenbuchung" einblenden, wenn noch nicht vorhanden. Alle AG-Anteile müssen hier ein Sachkonto Gegenbuchung eingetragen haben. Die Ausnahme von dieser Regel sind die Lohnarten für die AG-Zuschüsse zur freiwilligen und privaten SV, diese haben nur ein Sachkonto.

Lohnarten vergleichen, 1.Schritt

In der "Lohnkonto KSt Übersicht" die Zeile mit "Auszahlung" in der Spalte Lohnart suchen. Dann alle Lohnarten filtern, die keine AG-Anteile sind. Diese sind in der Spalte Lohnart am Text erkennbar. Übrig bleiben die Lohnarten und die AN-Anteile. Die Spalte "Summe" davon gegen die Auszahlung gegenrechnen, z.B. nach Excel ausgeben und dort Summen gebildet werden.

Die Summe der Lohnarten plus AN-Anteile muss die negative Summe der Auszahlung sein.

Lohnarten vergleichen, 2.Schritt

Wenn die Summen nicht gleich sind, die "Lohnkonto Lohnart Übersicht" zu Hilfe ziehen. Hier überprüfen: sind Lohnarten enthalten, die in der "Lohnkonto KSt Übersicht" nicht enthalten sind? Die Lohnarten überprüfen, ob sie in die Fibu einfließen müssen.

Lohnarten für SFN

Von den jeweils 3 Lohnarten: SFN-Zuschlag Tarif, SFN-Zuschlag Steuer, SFN-Zuschlag steuerfrei darf nur eine an die Fibu übergeben werden. Wir empfehlen, die SFN-Zuschlag-Tarif-Lohnart an die Fibu zu übergeben. Die anderen beiden Lohnarten dürfen dann im Lohnartenstamm im Register Fibu/BBA keinen Eintrag in Soll/Haben und Übergabe an Fibu haben.

Die Tarif-Lohnarten haben diese Funktionen: 1480 Sonntag Tarif, 1483 Feiertag Tarif, 1486 besonderer Feiertag Tarif, 1489 Nacht Tarif, 1492 Nacht 2 Tarif.

Gehaltsverteilung, Übersichten

Bei Gehaltsverteilung sind in den beiden genannten Übersichten die Beträge genau gegensätzlich: Die "Lohnkonto Lohnart Übersicht" zeigt Beträge bei den Gehaltslohnarten und bei den Mehrarbeits-Lohnarten (Grundstunde, Zuschlag).

Die "Lohnkonto KSt-Übersicht" zeigt Beträge bei den Berichtslohnarten (Zeitlohn). Die Gehaltslohnarten müssen in dieser Anzeige auf 0 aufgehen.

Gehaltsverteilung, Lohnarten mit Funktionen

Auch für Rückrechnungen bei Personalnummern mit Gehaltsverteilung nicht die Lohnarten mit den Funktionen 1460, 1461, 1462, 1463 (Mehr- und Minderstunden) berichten. Diese Lohnarten werden automatisch gebildet.

Ein Berichten dieser Lohnarten führt zu Differenzen bei der Übergabe an Fibu, BBA.

Gehaltsverteilung, Berichtslohnarten

In der Lohnarten-Karte werden die Berichtslohnarten für die Gehaltsverteilung in "Gehaltsverteilung nach..." definiert.

Berichtslohnarten für die Gehaltsverteilung sind Zeitlohn und andere Stundenlohnarten, die anstelle Zeitlohn berichtet werden und selbst keine Bewertung auf der Abrechnung haben. Sie sind mit KSt berichtet. Auf diese KSt werden die Betragslohnarten der Abrechnung verteilt.

Dabei ist dieses zu beachten:

Eine Berichtslohnart für die Gehaltsverteilung darf keine Bewertung auf der Abrechnung selbst haben. Eine Berichtslohnart für die Gehaltsverteilung muss auch an Fibu und BBA übergeben werden. Hierzu "Übergabe an Fibu" und "Übergabe an BBA" auswählen. Wenn eine Lohnart nicht übergeben wird, dann sie auch nicht als Berichtslohnart kennzeichnen.

/Stammdaten/Lohnarten, Register Steuerung, "Gehaltsverteilung nach..." und Register Fibu/BBA.

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Rückrechnungs-Übertrag

In der "Lohnkonto KSt Übersicht" die Lohnart "Vortrag aus RR" (Lohnartfunktion 9941) überprüfen. Sie muss, wenn Rückrechnung, mit Betrag und Sachkonto vorhanden sein. In der gleichen Anzeige, wenn sie aus der Zeile "Rückrechnung ausführen" aufgerufen wird, muss die entsprechende Lohnart "Übertrag in lfd. Abrechnung" (Lohnartfunktion 9940) mit Betrag und Sachkonto vorhanden sein.

Die Beträge in der Spalte "Summe" müssen sich ausgleichen. In der Spalte "Soll/Haben" steht jeweils der gegensätzliche Eintrag.

Änderung der Kontierung

In der "Lohnkonto KSt Übersicht" kann der Cursor in die zu ändernde Zeile gesetzt werden, dann Funktionstaste 2 drücken. Betrag und die Kontierung können auf diese Weise geändert werden. Nach der Änderung unten rechts auf die Differenz-Anzeige achten. Dies ist die Differenz, die auch im Fibu-Übergabeprotokoll ausgewiesen wird.

Aufruf der Neu-Kontierung

Wenn Lohnarten geändert werden mussten, kann auch die Kontierung neu ausgeführt werden, ohne dass die Abrechnung selbst neu ausgeführt werden muss.

/Abrechnung/Abrechnungen, Monat, Kontierung für Fibu/BBA ausführen.

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Hinweise zur Neu-Kontierung

Wenn z.B. im Personalstamm bei der Abrechnung die Stammkostenstelle nicht eingetragen war, dann diese nachtragen. Und ebenso in der Historie des Personalstamms für den Monat die Stammkostenstelle ebenfalls nachtragen (Personalstamm, Button Historie, Zuordnung). Gleiches gilt, wenn die Kostenstelle im Personalstamm bei den Bezügen bei der Lohnart selbst eingetragen wurde; dann ebenfalls die Historie ändern (Personalstamm, Button Historie, Lohnarten).

Bei Lohnarten gilt die Kontierung, wie aktuell eingetragen. Bei Änderungen der Kontierung muss also die Historie der Lohnart nicht geändert werden.

Vergleich Verbindlichkeiten und Lohnsteuer-Anmeldung

Verbindlichkeiten und LSt-Anmeldung

Die Verbindlichkeiten, die an die Fibu übergeben werden, sind gesondert ermittelt. Diese Werte können angezeigt werden über Abrechnung, Ausführen, Abrechnungslauf (bzw. Rückrechnung ausführen) Ergebnis-Button und in der folgenden Anzeige Ergebnis-Button und "Lohnkonto Kostenstelle" ausführen. Die LSt-Anmeldung andererseits basiert auf den Werten, die, wie beschrieben, aber dann über die Untermenüpunkte "Lohnkonto Lohnart" und "Lohnkonto AG-Anteile" angezeigt werden.

Es kann nützlich sein, diese Werte gegenüberzustellen. Hierzu folgendes Beispiel: Personalliste dafür definieren

Vorbemerkung: Die im folgenden ermittelten Werte beziehen sich auf den Belegmonat. Sie sind also mit den einzelnen Monaten der LSt-Anmeldung nicht direkt vergleichbar, weil diese die Beträge des Abrechnungsmonats inkl. Rückrechnungen enthält.

Personalliste, Definition

Personalverwaltung, Personalliste, Button Definition. Einen Namen frei wählen und Definitionen für Spalten erstellen, hier aus der Tabelle Lohnkonto Lohnart und AG-Anteile.

Hier in der Reihenfolge aufgeführt: Spaltenüberschrift, Lohnartenfilter, Tabelle

  • Lohnsteuer, LOHNSTEUER, Lohnkonto Lohnart

  • Soli, SOLDZ, Lohnkonto Lohnart

  • Kirchensteuer, KIRCHENSTEUER, Lohnkonto Lohnart

  • Pauschalsteuer, PS10:VERPFLEG..PS9:ERHOL.BEIH, Lohnkonto AG-Anteile

  • Pauschalsteuer DirektVers, 465|466|467, Lohnkonto Lohnart

  • LSt-JahresAusgleich, 9190|9290|9390, Lohnkonto Lohnart.

Hinweise

Dieses sind diejenigen Werte, die die LSt-Anmeldung ergeben. Die Werte aus Tabelle "Lohnkonto Lohnart" sind negativ (Ges. Abzüge). Pauschalsteuer Direktvers. sind die Lohnarten mit den Funktionen 9180, 9280, 9380. LSt-Jahresausgleich sind die Lohnarten mit den Funktionen 9190, 9290, 9390 und diese vermindern die LSt-Anmeldung.

Personalliste ausgeben

Diese Definition bei der Ausgabe einer Personalliste, z.B. von "Standard", im Optionen-Register auswählen.

Vergleichswerte

Personalverwaltung, Personalliste, Button Definition. Einen anderen Namen wählen und Definitionen für Spalten erstellen, hier aus der Tabelle Lohnkonto Kostenstelle.

Hier in der Reihenfolge aufgeführt: Spaltenüberschrift, Lohnartenfilter, Tabelle

  • Lohnsteuer, LOHNSTEUER, Lohnkonto Kostenstelle

  • Soli, SOLDZ, Lohnkonto Kostenstelle

  • Kirchensteuer, KIRCHENSTEUER, Lohnkonto Kostenstelle

  • Pauschalsteuer, PS10:VERPFLEG..PS9:ERHOL.BEIH, Lohnkonto Kostenstelle

  • Pauschalsteuer DirektVers, 465|466|467, Lohnkonto Kostenstelle

  • LSt-JahresAusgleich, 9190|9290|9390, Lohnkonto Kostenstelle.

Hinweise

Dieses sind die Werte, die die Verbindlichkeiten ergeben.

Abrechnungsmonat

Wenn aber die Werte pro Abrechnungsmonat ermittelt werden sollen? Dann die Anzeigen der Werte aufrufen, wie oben beschrieben, und so vorgehen:

Jeweils den Filter ändern. Nur den Abrechnungsmonat filtern. Und zusätzlich:

  • Bei Lohnkonto Lohnart:Den genannten Filter setzen. Mit Ausnahme der Pauschalsteuer- und LStJahresausgleichs-Lohnarten: bei diesen den Filter auf das Feld "Lohnart" setzen.

  • Bei Lohnkonto AG-Anteile:Den genannten Filter setzen.

  • Bei Lohnkonto Kostenstelle:Den genannten Filter setzen.

Die so angezeigten Daten können nach Excel ausgegeben werden.

Buchungstext

Welcher Buchungstext an die Finanzbuchhaltung übergeben wird, hängt davon ab, wie kumuliert wird. Das wird in der Baulohn Einrichtung, Register Fibu/BBA: Übergabe an Fibu, festgelegt. Zunächst werden allgemeine Texte genommen:

  • Ein fester Text: "Bruttolohn" bei Bruttolohnarten, "Nettolohn" bei Nettolohnarten, "Netto-Abzug" bei Nettolohnarten, die Abzugslohnarten sind.

  • Oder die Bezeichnung des Sachkontos, etwa bei AG-Anteilen.

Wenn aber mit Lohnart übergeben wird, (zum Beispiel "Übergabe an Fibu: ohne Personalnummer"),

  • dann wird die Bezeichnung der Lohnart Teil des Buchungstextes.

  • Bei AG-Anteilen wird eine Kurzform benutzt, etwa "AG-ANT-KV".

Werden Verbindlichkeiten an die Krankenkassen mit Kreditor gebucht,

  • dann wird der Kreditorname Teil der Bezeichnung.

Bei Lohnarten mit der Kennung "Übergabe unverdichtet" wird die Personalnummer dem Buchungstext vorangestellt (Lohnart, Register Fibu/BBA), dazu kommt die Nummer der Lohnart.

Wenn in der Einrichtung vorgegeben, dann stattdessen der Personalname (Einrichtung, Übergabe Fibu Personalname). 

Daten an die Fibu, weiter verdichten, Buchungstext

Wenn die Abrechnungsdaten an die Finanzbuchhaltung übergeben werden und zwar, wenn sie ohne Personalnummer, ohne Lohnart verdichtet werden, dann kann die Anzahl der Posten noch vermindert werden, indem die Bezeichnung des Sachkontos als Buchungstext genommen wird.

Statt "Verbindlichkeiten SV-Beiträge" und "Netto-Abzug" ergibt sich dann nur noch: Verbindlichkeiten SV-Beiträge. Das gilt nicht für Lohnarten, die laut Lohnartenkarte unverdichtet bleiben. 

Mit der Auswahl "Bezeichnung aus Sachkonto" vermindert sich die Anzahl der Posten.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <dtafibu Bereitstellen für Fibu>: Bezeichnung aus Sachkonto.

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Personalname

Übergabe an Fibu, BBA, Personalname

Für die Übergabe an die Fibu und an die BBA kann bestimmt werden, dass der Personalname nicht im Buchungstext mit übergeben wird. Also auch nicht bei den Lohnarten, die im Stamm mit "Übergabe unverdichtet" (VWL, Abschlag) gekennzeichnet sind.

Stattdessen werden die Personalnummer und die Lohnart in den Buchungstext übernommen.

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Register Fibu/BBA.

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Niederlassung an Fibu

Niederlassung, Übergabe an Fibu

Wenn in der Finanzbuchhaltung Auswertungen pro Niederlassung erstellt werden, dann ist es erforderlich, die vom Baulohn an die Fibu übergebenen Belege mit Niederlassung zu kennzeichnen.

Dieses ist grundsätzlich die Niederlassung der Personalnummer. 

Um die Kennzeichnung aller Teilbuchungen der Baulohn-Belege mit NL zu erreichen, in der Baulohn-Einrichtung die Einrichtung treffen:

  • Niederlassung an Fibu: "NL in Fibu-Beleg schreiben". Dann wird ein Baulohn-Beleg pro NL erstellt und die NL wird in jeder Teilbuchung des Belegs vermerkt.

  • Die andere mögliche Einrichtung "ein Beleg pro NL erstellen" bedeutet, dass zwar ebenfalls ein Baulohn-Beleg pro NL erstellt wird, aber die NL selbst nicht im Beleg vermerkt wird.

Wenn Lohnarten mit KSt an die Fibu übergeben werden und die NL der KSt entspricht nicht der NL der Personalnummer, dann wird dies im Übergabe-Protokoll bei der Übersicht nach Sachkonten in der Spalte "Buchungstext" vermerkt.

In diesem Fall sollte durch eine KSt pro NL bei der Kontierungshilfe der Lohnart von vorneherein mit einer KSt kontiert werden, deren Niederlassung die gleiche wie die der Personalnummer ist (Baulohn, Stammdaten, Kontierungshilfen Baulohn, Button Kontierungshilfe, Untermenüpunkt Niederlassung).

/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Register Fibu/BBA.

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Übergabe an Fibu, an BBA, Filter auf Niederlassung

Wenn die Daten, die abgerechnet wurden, an die Fibu oder an die BBA übergeben werden und wenn dabei die Niederlassung gefiltert wird, dann wird geprüft, ob für eine Niederlassung im Filter die Übergabe für den Monat bereits ausgeführt wurde.

Wenn schon bereitgestellt und wenn an die Fibu, dann wird ein Fehler ausgegeben.

Wenn schon bereitgestellt und wenn an die Baubetriebsabrechnung, dann wird ein Hinweis ausgegeben, im Falle der BBA aber nicht, wenn die Verarbeitung in der Zeitsteuerung oder in der Aufgabenwarteschlange ausgeführt wird. 

Geprüft wird das Protokoll (sofern in der Einrichtung diese Prüfung nicht ausgeschaltet wurde).

Beispiel: erste Übergabe mit Niederlassung 205*, zweite mit der Niederlassung 2051. Dazu wird geprüft, wie die Filter auf Abrechnungskreis gesetzt waren. Das Protokoll dazu kann beim Aufruf der Übergabe über einen Link angezeigt werden.

/Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Buchhaltung, <dtabba, dtafibu>.

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Pro Niederlassung, wie wird verdichtet

Die Übergaben der Abrechnungsdaten des Baulohns an die Baubetriebsabrechnung und an die Finanzbuchhaltung werden pro Niederlassung ausgeführt.

Dies, wenn der Baulohn in einem eigenen Mandanten ist und die Daten also in andere Mandanten der Buchhaltung gelangen.

Wenn zum Beispiel die Niederlassungen 1501, 1502, 1503 zum Mandanten 15 gehören, dann wird die Übergabe in drei Schritten ausgeführt, für 1501, dann für 1502 und für 1503.

Wenn etwa in der Einrichtung  "ohne Pers. ohne Lohnart" als Verdichtung ausgewählt wird, dann wird pro Sachkonto, Kostenart, Kostenstelle verdichtet (abgesehen von Lohnarten, die laut Lohnartenkarte unverdichtet übergeben werden), allerdings je einmal pro Niederlassung. An die Fibu gelangen im Beispiel drei Soll- und Haben-Sätze zum Beispiel für Verbindlichkeiten an die Sozialversicherungsträger.

Abrechnungskreise getrennt an FIBU

An Fibu übergeben, Abrechnungskreise

BLO und Fibu sind in einem Mandanten

Wenn zunächst die Buchungsdaten für Angestellte, später für Gewerbliche an die Finanzbuchhaltung übergeben werden, oder auch wenn Niederlassungsdaten getrennt übergeben werden:

Die Auswahl "Fibu-Arbeitsblatt neu erstellen (alles im Arbeitsblatt löschen)" bedeutet, dass alle bereits übergebenen, aber noch nicht gebuchten Belege gelöscht werden.

Diese Auswahl kann also nur getroffen werden, wenn nach der Übergabe in der Fibu auch übernommen und gebucht wurde. Wenn aber die Belege nicht gebucht wurden, sondern im Arbeitsblatt oder Buchungsblatt zunächst gesammelt werden sollen, dann diese Auswahl ausdrücklich nicht treffen.

Falls die Auswahl gesetzt war und noch nicht gebuchte Belege entfernt wurden, dann die Übergabe für den entsprechenden Abrechnungskreis erneut ausführen. Bei der erneuten Ausführung die Hinweise und Anleitungen zur Sperre im Protokoll der Übergabe beachten.

Bei der Übergabe an die BBA heißt die entsprechende Auswahl: "In der BBA Monatsdaten ersetzen (alle Baulohn-Daten des Monats)", das heißt löschen und dann neu übergeben.

BLO und Fibu sind in getrennten Mandanten

Wenn der Baulohn in einem getrennten Mandanten wie die Fibu geführt wird, oder der Baulohn-Mandant in viele Fibu-Mandanten übergibt gilt folgendes: Wenn zunächst die Buchungsdaten für Angestellte, später für Gewerbliche an die Finanzbuchhaltung übergeben werden, oder auch wenn Niederlassungsdaten getrennt übergeben werden:

  • Es muss nach jeder Übergabe die Externe Übernahme der Buchungen in das Buchblatt der Fibu ausgeführt werden. Ansonsten werden die Daten in der externen Übernahme bei mehrmaliger Übergabe überschrieben.

Wir empfehlen in diesem Fall nach der externen Übernahme auch das Buchblatt in der Fibu direkt zu buchen.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu und /Abrechnung/Aktuelle Abrechnung, Buchhaltung, <dtabba, dtafibu>.

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Falls irrtümlich doppelt übergeben

Wenn Daten der Baulohn-Abrechnung doppelt in die Finanzbuchhaltung übergeben wurden, dann könnte das unter diesen Umständen geschehen sein:

  • Wenn der Baulohn im Fibu-Mandanten abgerechnet wird, dann wurde an die Fibu übergeben, die Abrechnung neu ausgeführt, danach wurde noch einmal an die Fibu übergeben, und zwar mit einer anderen Belegnummer;

  • Wenn der Baulohn in einem anderen Mandanten als die Fibu abgerechnet wird, dann wurde die Übergabe für die gleichen Daten mehrmals ausgeführt, mit Vorgabe einer anderen Belegnummer.

Belege können im Baulohn storniert werden, indem sie als Storno erneut übergeben werden:

Nach der Abrechnung, Buchhaltung, Übergabe an die Fibu

  • An Fibu Daten übergeben: Ja,

  • Als Stornierung ausgeben: Ja; falls nur ein Teil der Daten des Monats doppelt übergeben wurde, müsste hier gefiltert werden.

Die Stornierungen können im Arbeitsblatt der Fibu überprüft werden.

Achtung:Als Stornierung ausgeben bedeutet: dass die Übergabe an die Fibu fehlerhaft war und also korrigiert werden soll. Nur dann stornieren, wenn die Abrechnung des Monats noch genau den Stand hat wie zum Zeitpunkt der fehlerhaften Übergabe. 

Ausführung in der Buchhaltung ab Version 2024.1:Um genau die ursprünglichen Posten der Fibu-Übergabe zu stornieren, wenn der Stand der ursprünglichen Übergabe schon verändert wurde, ist ein Transaktionspostenstorno in der Fibu möglich.

Kostenstelle an FIBU

Fibu, Baulohn, KSt

Die Baulohn-Buchungen an die Fibu sind in der Regel nicht mit KSt versehen.

Die Ausnahmen sind z.B. Lohnarten mit MwSt. Diese werden zu diesem Zweck im Lohnarten-Stamm (Register Fibu/BBA) mit der Kennung "An Fibu mit KSt" versehen. Diese Lohnarten gelangen dann nicht direkt vom Baulohn in die Baubetriebsabrechnung, sondern aus der Fibu an die BBA.

Fibu, Baulohn, KSt, mögliches Problem

Ausgangspunkt

In der Finanzbuchhaltung werden die GuV-Sachkonten im Kontenplan so gekennzeichnet, dass die Buchung mit Kostenstelle erforderlich ist, das ist: "Kostenstellen Buchung" mit "Code notwendig".

Auswirkungen für den Baulohn

Keine. Für die Buchungen des Baulohns wird die beschriebene Prüfung, dass eine KSt notwendig ist, nicht ausgeführt. Wegen dieser Einrichtung der Konten in der Fibu ist keine Änderung der Lohnarten im Baulohn erforderlich.

Leistungsdatum

Daten an die Fibu, Leistungsdatum

Wenn die Abrechnungsdaten an die Finanzbuchhaltung übergeben werden, dann wird das "Leistungsdatum" dann als Monatsende des Buchungsdatums übergeben, sofern die Auswahl dazu getroffen wurde. Wenn das Leistungsdatum übergeben wird, dann in allen Positionen.

Das Leistungsdatum kann auch in der Buchungsblatt-Anzeige der Übergabe per Funktion geändert werden.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <dtafibu Bereitstellen für Fibu>, Leistungsdatum setzen und /Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <dtafibubla Buchungsblatt, Anzeige>, Funktion.

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Pseudolohnarten gegenbuchen

Wenn ein Betrag, der z.B. mittels Folgelohnart gebildet wird, nicht auf die Abrechnung gehört, sondern für die Finanzbuchhaltung als AG-Leistung gebucht werden soll, dann kann als Folgelohnart eine Pseudolohnart eingetragen werden; für diese Pseudolohnart kann definiert werden, dass sie automatisch gegengebucht wird, so dass mit einer Lohnart Bilanz und GuV bebucht werden können.

Es sind dann nicht zwei Folgelohnarten, eine für Bilanz und eine für GuV, erforderlich; es reicht eine Folgelohnart.

Wenn dieser Fall vorliegt, dann so vorgehen:

Für die Lohnart mit der Bezugsart "Pseudolohnart": Bei der Kontierungshilfe, die für diese Lohnart gilt, in der Übersicht die Spalten "Kostenstelle Verrechnung" und "Kostenart Verrechnung" einblenden. In beide muss ein Eintrag erfolgen, wenn gegengebucht werden soll.

Hinweis: Dies gilt auch, wenn die Baubetriebsabrechnung nicht benutzt wird oder die Lohnart nicht in die BBA fließt. 

Hier das Gegen-Sachkonto bei Sachkonto Haben bzw. Soll eintragen. Bei der Abrechnung wird dann zu dieser Lohnart automatisch eine Gegenbuchung erzeugt.

/Stammdaten/Lohnarten und /Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Kontierungshilfen.

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Kontrolllisten Fibu, BBA

Die Kontrollliste Fibu-Übergabe zeigt die Bilanzkonten, wie für die Finanzbuchhaltung kontiert.

Sollte es ausgleichende Buchungen von Bilanzkonto an Bilanzkonto geben, so wird dies allerdings nicht dokumentiert; es wird nur ein Betrag ausgewiesen. Daher der Kurzname (zah-)forver, also For(derungen), Ver(bindlichkeiten). <zahforver Kontrolliste Fibu-Übergabe>.

Die Abstimmliste BBA-Fibu listet pro Kostenart die Beträge, wie für die Finanzbuchhaltung kontiert. Und zwar folgende: für die Kostenart mit dem Sachkonto laut Kostenartenstamm; für die Kostenart mit anderen Sachkonten; und schließlich Beträge ohne Kostenart. Als Sachkonto gilt nicht das "Sachkonto Gegenbuchung" laut Kontierung, sondern das Sachkonto der Kontierung. <bloabslst Abstimmliste BBA-Fibu>.

Sonstiges zur Übergabe an die FIBU

Übergabe an die Fibu, Belegnummer ergänzen

Die Belegnummer, mit der die Daten, die abgerechnet wurden, an die Finanzbuchhaltung gehen, kann um ein Zeichen ergänzt werden. Dies ist möglich, wenn eine Belegnummer pro Niederlassung gebildet wird. Das kann nützlich sein, falls zunächst die Abrechnungen der Angestellten und später der Gewerblichen übergeben werden. Das Zeichen wird ans Ende der Belegnummer gestellt.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <dtafibu Bereitstellen für Fibu>: Belegnr. um 1 Zeichen ergänzen.

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Im Arbeitsblatt die Belegnummer und anderes ändern

Nach der Übergabe der Daten ins Arbeitsblatt der Fibu können dort für alle Positionen des Baulohn-Belegs

  • die Belegnummer,

  • das Buchungsdatum,

  • das Leistungsdatum,

  • die Dokument-ID,

  • ein ARGE-Auftragskurzcode

eingetragen werden. Jeweils für eine Position eintragen und dann eine Funktion ausführen:

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <dtafibubla Buchungsblatt, Anzeige> und dort Funktion: zum Beispiel Belegnummer ändern.

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Übergabe an die Fibu, nur Summen drucken

Bei der Übergabe der Daten, die abgerechnet wurden, an die Finanzbuchhaltung kann ausgewählt werden: Nur Summen drucken. Dann werden die Summen Soll/Haben, die Hinweise dazu und die Beträge pro Sachkonto gedruckt. Die Daten, die übergeben werden, ändern sich dadurch nicht.

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <dtafibu Bereitstellen für Fibu>: Nur Summen drucken.

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Übergabe an die Fibu, Übertragen, wenn Fehler

Wenn die im Baulohn abgerechneten Daten an die Finanzbuchhaltung übergeben werden, dann gelangen sie zunächst ins Arbeitsblatt der Fibu; wenn dort noch Fehler festgestellt werden:

Dann wird nicht pauschal "Es wurden keine Datensätze übertragen" als Hinweis ausgegeben, sondern der erste Fehler, der in einer Position des Baulohn-Belegs auftritt, wird genannt; zum Beispiel "In der Tabelle Buchhaltungsperiode ist keine Periode für das Datum eingerichtet".

/Nach der Abrechnung/Übergabe an die Fibu, <Buchungsblatt, Anzeige> und dort: Übertragen.

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Folgelohnarten

Entgeltkürzung

Folgelohnarten, Menge

Wenn an eine Folgelohnart der Betrag der Lohnart mit Vorzeichenwechsel übergeben wird, also ein Abzug des Betrags beabsichtigt ist, und wenn die Folgelohnart eine Stundenlohnart ist, dann wird außerdem die Menge übergeben. Auf diese Weise erscheint die negative Menge auf der Abrechnung und wird bei den Entgeltstunden mitgerechnet.

Die Voraussetzungen hierfür bei den Stammdaten der Folgelohnart sind folgende: Die Lohnart muss als Berechnungseinheit Stunden haben und als Faktoreingabe Berichtsdaten muss "Menge und Betrag" eingetragen sein.

/Stammdaten/Lohnarten, Register Steuerung und Berechnung.

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Sonstiges zu Folgelohnarten

KSt-Bedingung für Folgelohnart

Wenn eine Folgelohnart gebildet wird, kann dies bedingt werden; wenn die Berichts-Kostenstelle einen abweichenden Tarif hat, dann wird, wenn so gewünscht, die Folgelohnart nicht gebildet.

Wenn z.B. beim Zeitlohn ein Zuschlag eingetragen ist, der in der Regel, aber bei einigen KSt doch nicht abgerechnet werden soll, dann kann dies für diese KSt ausgeschlossen werden. Die Bedingung ist, dass bei den KSt ein abweichender Tarif eingetragen ist; gleich welcher. Das bedeutet dann: für diese KSt wird kein Zuschlag gerechnet.

/Stammdaten/Lohnarten, Bewertung, Berechnung, Folgelohnarten, "Generierung von Folgelohnarten": KSt-Bedingung: KSt ohne abw. Tarif.

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Keine Folgelohnarten auf Folgelohnarten

Lohnarten, die selbst als Folgelohnarten gebildet wurden, können keine Folgelohnarten bilden.