Workflow Import Rechnungseingangsbuch
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat
Ab Version 2024.1
Ab der Version 2024.1 wird für den Datenaustausch der Middleware Connector Workflow Konfiguration Middleware Connector benötigt.
Tabellenstruktur
Kopfdaten
Zeilendaten
1 Neue Feldlängen ab der NEVARIS Finance Version 2022
Import von Kopfdaten
Beim Import werden die Kopfdaten aus der REBUKOPF-Tabelle (oder alternativ dem Tabellennamen aus der Workflow Konfiguration Middleware Connector) in der SQL-Datenbank gefiltert. Der Filter ergibt sich dabei aus der REBU Steuerung. Das Feld "Status" der jeweiligen Status Info, Buchung, Freigabe, etc. entspricht dem Feld "bk_status" auf SQL-Ebene, die Felder "Step 1/2" entsprechen dem SQL-Feld "step". Die Werte in der SQL-Tabelle müssen dabei genau den Werten in der REBU Steuerung entsprechen. Beispiel:
In der REBU Steuerung ist beim Status "Info" im Feld "Status" der Wert "Info" hinterlegt und in den Feldern "Step 1/2" eine "1" im ersten Feld und eine "2" im zweiten Feld.
Zeile wird importiert:
bk_status: Info
step: 1
Zeile wird nicht importiert:
bk_status: Info_alt - Status entspricht nicht der Einrichtung
step: 3 - Status entspricht nicht der Einrichtung
Regeln für Kopfdaten
Allgemeine Regeln:
Client <> Simulation
Ein vorhandener Rechnungseingang darf nicht gebucht sein.
Ein vorhandener Rechnungseingang darf nicht historisiert sein.
Die Belegart "Gutschrift" wird auf Basis der Einrichtung gesetzt.
"Freigabe zur Buchung" wird bei Status "Freigabe" automatisch gesetzt.
Der Buchungstext wird mit dem Kreditorennamen belegt, wenn leer.
Prüfvermerk und Freigabevermerk werden zum Rechnungseingang als Bemerkung hinterlegt.
Stammdaten:
Der Kreditor muss im Mandanten vorhanden sein.
Die Bankverbindung zum Kreditor muss im Mandanten vorhanden sein.
Der kreditorische Anzahlungsvorgang muss im Mandanten vorhanden sein.
Wenn im Kopf ein Anzahlungsvorgang angegeben ist, darf in den Zeilen keine Anlage gebucht sein.
Der Kostenstelle muss im Mandanten vorhanden sein.
Aus der Kostenstelle werden Bauleiter, Niederlassung und Projekt belegt.
Der Kostenträger muss im Mandanten vorhanden sein.
Beträge und Datumsangaben:
Beträge werden auf Basis der Betragsrundungspräzision ggf. aus der Währung gerundet.
Ist das Merkmal "Buchungen zugel. ab berücksichtigen" im "Datenaustausch Jobrouter" gesetzt, wird aus der "Finanzbuchhaltung Einrichtung" wird das Feld "Buchungsdatum zugel. ab" berücksichtigt. Liegt das Buchungsdatum vor dem in der Einrichtung gesetzten Buchungsdatum, wird das Buchungsdatum automatisch angepasst (z. B. Buchungsdatum JobRouter: 09.04.2018, Buchungsdatum zugel. ab: 10.04.2018, Buchungsdatum nach dem Import: 10.04.2018)
Zahlungsbedingungen und Währungen:
Die Zahlungsbedingung muss im Mandanten vorhanden sein.
Wenn die Zahlungsbedingung gefüllt ist, werden die Zahlungskonditionen aus der Zahlungsbedingung gezogen.
Sollen spezielle Zahlungskonditionen gelten, darf die Zahlungsbedingung nicht gefüllt sein.
Der "Skonto Festbetrag" in Finance wird gefüllt, wenn "Zlg.-Bedingungscode" leer ist, "Skonto %" gleich 0 ist und der Skontobetrag größer als 0 ist. Ist "Zlg.-Bedingungscode" gefüllt oder "Skonto %" ist größer als 0, dann wird "Skonto Festbetrag" auf 0 gesetzt und der Skontobetrag wird in Finance errechnet.
Einbehaltsinformationen sind bei Gutschriften nicht möglich.
Das Kennzeichen Abwarten muss vorhanden sein.
Die Währung muss im Mandanten vorhanden sein.
Die Währung wird auf Basis der Einrichtung ggf. wieder entfernt (Mandantenwährung).
Import von Nachunternehmerrechnungen
Wichtig: Die Nachunternehmerrechnungen werden nur angelegt, wenn in der JobRouter-Einrichtung über den Status "Info" importiert wird.
Die Reihenfolge der Nachunternehmerrechnungen - Anforderung(en), Schlussrechnung, Rechnung(en) - ist in jedem Fall einzuhalten. Wird die Reihenfolge nicht eingehalten, werden die Rechnungen nicht importiert. Um die korrekte Rechnungen dann importieren zu können, muss zuvor der fehlerhafte Eintrag in den geplanten Prozessen gelöscht werden.
Aufruf: Dokumentenverwaltung, Stammdaten, JobRouter, Auswerten, Geplante Prozesse
Geplante Prozesse
Über die geplanten Prozesse werden die Verarbeitungen für die Anlage und Freigabe der Nachunternehmerrungen ausgeführt. Die Einträge können den Status "Wartet", "Ausgeführt" und "Fehler" beinhalten. Einträge mit dem Status "Wartet" können über die Aktion "Verarbeitung manuell starten" ausgeführt werden, sofern diese noch nicht automatisch verarbeitet wurden. Bei einem Fehler werden für die Einträge die entsprechenden Fehlermeldungen angezeigt, um eine Nachbearbeitung zu ermöglichen.
Freigabe von Nachunternehmerrechnungen
Die Freigabe erfolgt über den Step "Nachunternehmer Freigabe"
Zur Fehlerbehebung wurde in der JobRouter-Einrichtung unter "Aktionen" der Menüpunkt "Geplante Prozesse" eingebaut. Dort ist unter Umständen erkennbar, warum eine Nachunternehmerrechnung nicht freigegeben wurde (z. B. eine vorherige Abschlagsrechnung ist noch nicht freigegeben oder es fehlen notwendige Bescheinigungen).
Besonderheit ESR
Das Feld Kodierzeile muss gefüllt sein. Wert 1 für den Aufruf der weiteren notwendigen Funktionen genügt.
In der JobRouter Einrichtung muss eine Tabelle in dem Feld "Tabellenname ESR" hinterlegt sein. Für die neuere Verarbeitung (ab Finance Version 2020.10) reicht eine Art Dummy-Tabelle. Die Einrichtung wird lediglich für die Prüfung benötigt, ob die ESR-/Swiss QR-Verarbeitung gestartet werden soll.
Erlaubte Werte für die ESR-Art sind
5/15
9/16
9/27
QRR
SCOR
NON
Je nach ESR-Art werden die Werte Referenznummer, Prüfziffer und Bankverbindung gefüllt.
Referenznummer wird gefüllt bei 5/15, 9/16, 9/27 und QRR. Bei SCOR wird die Referenznummer in das Feld Externe Belegnummer geschrieben.
Prüfziffer wird gefüllt bei 5/15.
Bankverbindung wird bei der ESR-Art QRR automatisch über die QR-IBAN ermittelt. Die Bankkonten des Kreditoren werden dabei nach der QR-IBAN durchsucht.
Über die ESR-Art NON werden keine der drei Felder gefüllt.
Der Bruttobetrag ESR wird immer mit dem Bruttobetrag belegt.
Die Bankverbindung zum Kreditor muss im Mandanten vorhanden sein.
Import von Zeilendaten
Anhand der übergebenen Kopfdaten werden die Zeilendaten aus der REBUZEILE-Tabelle (oder alternativ dem Tabellennamen aus der Workflow Konfiguration Middleware Connector) in der SQL-Datenbank gefiltert. Dabei werden die Felder "processid" und "step_id" in den beiden Tabellen abgeglichen und entsprechend die Zeilen importiert.
Regeln für Zeilendaten
Die Kostenstelle muss im Mandanten vorhanden sein.
Aus der Kostenstelle werden Bauleiter, Niederlassung und Projekt belegt
Die Anlage muss im Mandanten vorhanden sein (Kontoart wird automatisch Anlage, Spalte Anlage).
Das Sachkonto Kostenstelle muss im Mandanten vorhanden sein (Kontoart = Sachkonto).
Die Kostenart muss im Mandanten vorhanden sein.
Ist das Sachkonto nicht gefüllt, wird es über die Kostenart ermittelt.
Der BAS muss vorhanden sein.
Die Einheit muss vorhanden sein.
Der Kostenträger muss im Mandanten vorhanden sein.
Das Gerät muss vorhanden sein (Suche im aktuellen Mandanten, sonst über alle Mandanten).
Die Kostenstelle wird über die Stammkostenstelle des Geräts belegt wenn leer.
Ist die Kostenstelle leer, wird sie über den Kopf (Kostenstelle) gefüllt, ebenso die dazu gehörenden Daten.
Ist der Kostenträger leer, wird er über den Kopf (Kostenträger) gefüllt.
Buchungsgruppen in dieser Reihenfolge
Die Buchungsgruppen müssen im Mandanten vorhanden sein.
Ist die Geschäftsbuchungsgruppe gefüllt und die MWSt-Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird die MWSt- Gruppe aus der Vorgabe der Geschäftsbuchungsgruppe gefüllt.
Ist die Produktbuchungsgruppe gefüllt und die MWSt-Produktbuchungsgruppe leer, wird die MWSt-Gruppe aus der Vorgabe der Produktbuchungsgruppe gefüllt.
Ist die Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über den Kreditoren gefüllt.
Ist die MWSt-Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über den Kreditoren gefüllt.
Ist die Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Ist die MWSt-Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Ist die Produktbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Ist die MWSt-Produktbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Bei Bezugnahme auf einen Anzahlungsvorgang werden die Buchungsgruppen (alle) über den Vorgang belegt (immer).
Die MWSt-Buchungsmatrix muss im Mandanten vorhanden sein.
MWSt-% und MWSt-Berechnungsart werden über die MWSt-Buchungsmatrix belegt.
Beträge werden auf Basis der Betragsrundungspräzision ggf. aus der Währung gerundet.
Der Bruttobetrag wird entsprechend ermittelt.
Besonderheiten ANBU (Anlage in der REBUZEILE gefüllt)
Die Anlage muss im Mandanten vorhanden sein (Kontoart wird automatisch Anlage, Spalte Anlage).
Wenn zur Anlage nur ein AfA-Buch hinterlegt ist wird dieses gewählt, andernfalls das Standard-AfA-Buch der Einrichtung.
Das AfA-Buch muss ein "Bilanzielles AfA-Buch" sein.
Das AfA-BuchRec muss die Kennzeichnung "Fibu Integr. - Anschaffung" enthalten.
Das Sachkonto "Anschaffung" der zugehörigen Anlagenbuchungsgruppe muss gefüllt sein.
Die Buchungsgruppe wird über Sachkonto zugeordnet.
Besonderheiten Lieferbezug
Für die Ermittlung der Bestellnummer in den Zeilen vom Rechnungseingangsbuch werden die Felder "bestellung_herkunft" und "lieferung_herkunft" herangezogen. Beim Import werden die beiden Felder mit den Feldern "Bestellung-Herkunftsnr." und "Lieferung-Herkunftsnr." in der Einkaufslieferzeile abgeglichen und somit die Bestellnummer ermittelt. Damit diese Informationen bereits im JobRouter zur Verfügung stehen, kann die Export Workflow Export-Tabelle "BK_Einkaufslieferzeile" herangezogen werden.
Nicht bei Belegart "Gutschrift": Alle möglichen Werte werden über die Lieferung zugeordnet.
Kostenart aus der Lieferzeile
Kostenstelle aus der Lieferzeile
Kostenträger aus der Lieferzeile
Artikel aus der Lieferzeile
Lagerort aus der Lieferzeile
BAS aus der Lieferzeile
Einheit aus der Lieferzeile
Menge aus der Lieferzeile
"Lief. Nicht fakturierte Menge" aus der Lieferzeile
"Preis gilt pro Menge" aus der Lieferzeile (1 wenn 0)
Gerät und Zusatzkennung aus der Lieferzeile
Buchungsgruppen bleiben vorerst so wie sie sind
Beträge im Kopf anpassen
Je nach Einrichtung werden Netto-, Steuer- und Bruttobetrag über die Importierten Zeilen berechnet. Dabei wird jeweils für Netto-, Steuer- und Bruttobetrag die Gesamtsumme in den Zeilen ermittelt und entsprechend im Kopf der Eingangsrechnung angepasst.
Achtung: In der Schweiz nicht anzuwenden
Upload
In den meisten Fällen werden Daten nach NEVARIS Finance übertragen. Beim Status "Upload" werden die Daten allerdings aus NEVARIS Finance an den SQL-Server übertragen. Die Übertragung erfolgt dabei an alle SQL-Zeilen, die Eintrag aus der Einrichtung (Felder für "Step 1/2" und "weitere Steps") im jeweiligen Feld "step" beinhalten. Übertragen werden die folgenden Daten:
Kopfdaten:
Belegart
Belegdatum
Bruttobetrag
Buchungstext
Externe Belegnummer
Fälligkeitsdatum
Kostenstelle
Kreditorennummer
Leistungsdatum
Mandant
Nettobetrag
Niederlassung
Nr
Steuerbetrag
Währungscode
ZB-Code
Skontofälligkeit
Skontobetrag
Skontoprozent
Zeilendaten:
Zeilennummer
Mandant_kurz
Kontoart
Kostenart
Sachkonto
Kostenstelle
Niederlassung
Sparte
Eigentumsmandant
Geraet
Zusatzkennung
Kostentraeger
Anlage
BAS
Buchungstext
Mwst_buchungsgruppe
Produktbuchungsgrupp
Mwst _g_gruppe
G_gruppe
Betrag_zu_buchen
Mwst_betrag
Menge
Mengeneinheit
Lieferung_herkunft
Bestellung_herkunft
Artikel (ab 2023.1)
Bei der Übertragung an den SQL-Server werden bestehende Daten überschrieben. Zusätzlich werden Zeilen gelöscht, die nur in der SQL-Tabelle und nicht in Finance vorhanden sind.
Bis Version 2024.1
Tabellenstruktur
Kopfdaten
Zeilendaten
1 Neue Feldlängen ab der NEVARIS Finance Version 2022
Import von Kopfdaten
Beim Import werden die Kopfdaten aus der REBUKOPF-Tabelle (oder alternativ "Tabellenname Kopf" aus der REBU Steuerung Workflow Einrichtung REBU Steuerung) in der SQL-Datenbank gefiltert. Der Filter ergibt sich dabei aus der REBU Steuerung. Das Feld "Status" der jeweiligen Status Info, Buchung, Freigabe, etc. entspricht dem Feld "bk_status" auf SQL-Ebene, die Felder "Step 1/2" entsprechen dem SQL-Feld "step". Die Werte in der SQL-Tabelle müssen dabei genau den Werten in der REBU Steuerung entsprechen. Beispiel:
In der REBU Steuerung ist beim Status "Info" im Feld "Status" der Wert "Info" hinterlegt und in den Feldern "Step 1/2" eine "1" im ersten Feld und eine "2" im zweiten Feld.
Zeile wird importiert:
bk_status: Info
step: 1
Zeile wird nicht importiert:
bk_status: Info_alt - Status entspricht nicht der Einrichtung
step: 3 - Status entspricht nicht der Einrichtung
Regeln für Kopfdaten
Allgemeine Regeln:
Client <> Simulation
Ein vorhandener Rechnungseingang darf nicht gebucht sein.
Ein vorhandener Rechnungseingang darf nicht historisiert sein.
Die Belegart "Gutschrift" wird auf Basis der Einrichtung gesetzt.
"Freigabe zur Buchung" wird bei Status "Freigabe" automatisch gesetzt.
Der Buchungstext wird mit dem Kreditorennamen belegt, wenn leer.
Prüfvermerk und Freigabevermerk werden zum Rechnungseingang als Bemerkung hinterlegt.
Stammdaten:
Der Kreditor muss im Mandanten vorhanden sein.
Die Bankverbindung zum Kreditor muss im Mandanten vorhanden sein.
Der kreditorische Anzahlungsvorgang muss im Mandanten vorhanden sein.
Wenn im Kopf ein Anzahlungsvorgang angegeben ist, darf in den Zeilen keine Anlage gebucht sein.
Der Kostenstelle muss im Mandanten vorhanden sein.
Aus der Kostenstelle werden Bauleiter, Niederlassung und Projekt belegt.
Der Kostenträger muss im Mandanten vorhanden sein.
Beträge und Datumsangaben:
Beträge werden auf Basis der Betragsrundungspräzision ggf. aus der Währung gerundet.
Ist das Merkmal "Buchungen zugel. ab berücksichtigen" im "Datenaustausch Jobrouter" gesetzt, wird aus der "Finanzbuchhaltung Einrichtung" wird das Feld "Buchungsdatum zugel. ab" berücksichtigt. Liegt das Buchungsdatum vor dem in der Einrichtung gesetzten Buchungsdatum, wird das Buchungsdatum automatisch angepasst (z. B. Buchungsdatum JobRouter: 09.04.2018, Buchungsdatum zugel. ab: 10.04.2018, Buchungsdatum nach dem Import: 10.04.2018)
Zahlungsbedingungen und Währungen:
Die Zahlungsbedingung muss im Mandanten vorhanden sein.
Wenn die Zahlungsbedingung gefüllt ist, werden die Zahlungskonditionen aus der Zahlungsbedingung gezogen.
Sollen spezielle Zahlungskonditionen gelten, darf die Zahlungsbedingung nicht gefüllt sein.
Der "Skonto Festbetrag" in Finance wird gefüllt, wenn "Zlg.-Bedingungscode" leer ist, "Skonto %" gleich 0 ist und der Skontobetrag größer als 0 ist. Ist "Zlg.-Bedingungscode" gefüllt oder "Skonto %" ist größer als 0, dann wird "Skonto Festbetrag" auf 0 gesetzt und der Skontobetrag wird in Finance errechnet.
Einbehaltsinformationen sind bei Gutschriften nicht möglich.
Das Kennzeichen Abwarten muss vorhanden sein.
Die Währung muss im Mandanten vorhanden sein.
Die Währung wird auf Basis der Einrichtung ggf. wieder entfernt (Mandantenwährung).
Import von Nachunternehmerrechnungen
Wichtig: Die Nachunternehmerrechnungen werden nur angelegt, wenn in der JobRouter-Einrichtung über den Status "Info" importiert wird.
Die Reihenfolge der Nachunternehmerrechnungen - Anforderung(en), Schlussrechnung, Rechnung(en) - ist in jedem Fall einzuhalten. Wird die Reihenfolge nicht eingehalten, werden die Rechnungen nicht importiert. Um die korrekte Rechnungen dann importieren zu können, muss zuvor der fehlerhafte Eintrag in den geplanten Prozessen gelöscht werden.
Aufruf: Dokumentenverwaltung, Stammdaten, JobRouter, Auswerten, Geplante Prozesse
Geplante Prozesse
Über die geplanten Prozesse werden die Verarbeitungen für die Anlage und Freigabe der Nachunternehmerrungen ausgeführt. Die Einträge können den Status "Wartet", "Ausgeführt" und "Fehler" beinhalten. Einträge mit dem Status "Wartet" können über die Aktion "Verarbeitung manuell starten" ausgeführt werden, sofern diese noch nicht automatisch verarbeitet wurden. Bei einem Fehler werden für die Einträge die entsprechenden Fehlermeldungen angezeigt, um eine Nachbearbeitung zu ermöglichen.
Freigabe von Nachunternehmerrechnungen
Die Freigabe erfolgt über den Step "Nachunternehmer Freigabe"
Zur Fehlerbehebung wurde in der JobRouter-Einrichtung unter "Aktionen" der Menüpunkt "Geplante Prozesse" eingebaut. Dort ist unter Umständen erkennbar, warum eine Nachunternehmerrechnung nicht freigegeben wurde (z. B. eine vorherige Abschlagsrechnung ist noch nicht freigegeben oder es fehlen notwendige Bescheinigungen).
Besonderheit ESR
Das Feld Kodierzeile muss gefüllt sein. Wert 1 für den Aufruf der weiteren notwendigen Funktionen genügt.
In der JobRouter Einrichtung muss eine Tabelle in dem Feld "Tabellenname ESR" hinterlegt sein. Für die neuere Verarbeitung (ab Finance Version 2020.10) reicht eine Art Dummy-Tabelle. Die Einrichtung wird lediglich für die Prüfung benötigt, ob die ESR-/Swiss QR-Verarbeitung gestartet werden soll.
Erlaubte Werte für die ESR-Art sind
5/15
9/16
9/27
QRR
SCOR
NON
Je nach ESR-Art werden die Werte Referenznummer, Prüfziffer und Bankverbindung gefüllt.
Referenznummer wird gefüllt bei 5/15, 9/16, 9/27 und QRR. Bei SCOR wird die Referenznummer in das Feld Externe Belegnummer geschrieben.
Prüfziffer wird gefüllt bei 5/15.
Bankverbindung wird bei der ESR-Art QRR automatisch über die QR-IBAN ermittelt. Die Bankkonten des Kreditoren werden dabei nach der QR-IBAN durchsucht.
Über die ESR-Art NON werden keine der drei Felder gefüllt.
Der Bruttobetrag ESR wird immer mit dem Bruttobetrag belegt.
Die Bankverbindung zum Kreditor muss im Mandanten vorhanden sein.
Import von Zeilendaten
Anhand der übergebenen Kopfdaten werden die Zeilendaten aus der REBUZEILE-Tabelle (oder alternativ "Tabellenname Zeile" aus der REBU Steuerung Workflow Einrichtung REBU Steuerung) in der SQL-Datenbank gefiltert. Dabei werden die Felder "processid" und "step_id" in den beiden Tabellen abgeglichen und entsprechend die Zeilen importiert.
Regeln für Zeilendaten
Die Kostenstelle muss im Mandanten vorhanden sein.
Aus der Kostenstelle werden Bauleiter, Niederlassung und Projekt belegt
Die Anlage muss im Mandanten vorhanden sein (Kontoart wird automatisch Anlage, Spalte Anlage).
Das Sachkonto Kostenstelle muss im Mandanten vorhanden sein (Kontoart = Sachkonto).
Die Kostenart muss im Mandanten vorhanden sein.
Ist das Sachkonto nicht gefüllt, wird es über die Kostenart ermittelt.
Der BAS muss vorhanden sein.
Die Einheit muss vorhanden sein.
Der Kostenträger muss im Mandanten vorhanden sein.
Das Gerät muss vorhanden sein (Suche im aktuellen Mandanten, sonst über alle Mandanten).
Die Kostenstelle wird über die Stammkostenstelle des Geräts belegt wenn leer.
Ist die Kostenstelle leer, wird sie über den Kopf (Kostenstelle) gefüllt, ebenso die dazu gehörenden Daten.
Ist der Kostenträger leer, wird er über den Kopf (Kostenträger) gefüllt.
Buchungsgruppen in dieser Reihenfolge
Die Buchungsgruppen müssen im Mandanten vorhanden sein.
Ist die Geschäftsbuchungsgruppe gefüllt und die MWSt-Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird die MWSt- Gruppe aus der Vorgabe der Geschäftsbuchungsgruppe gefüllt.
Ist die Produktbuchungsgruppe gefüllt und die MWSt-Produktbuchungsgruppe leer, wird die MWSt-Gruppe aus der Vorgabe der Produktbuchungsgruppe gefüllt.
Ist die Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über den Kreditoren gefüllt.
Ist die MWSt-Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über den Kreditoren gefüllt.
Ist die Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Ist die MWSt-Geschäftsbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Ist die Produktbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Ist die MWSt-Produktbuchungsgruppe leer, wird sie über das Sachkonto gefüllt.
Bei Bezugnahme auf einen Anzahlungsvorgang werden die Buchungsgruppen (alle) über den Vorgang belegt (immer).
Die MWSt-Buchungsmatrix muss im Mandanten vorhanden sein.
MWSt-% und MWSt-Berechnungsart werden über die MWSt-Buchungsmatrix belegt.
Beträge werden auf Basis der Betragsrundungspräzision ggf. aus der Währung gerundet.
Der Bruttobetrag wird entsprechend ermittelt.
Besonderheiten ANBU (Anlage in der REBUZEILE gefüllt)
Die Anlage muss im Mandanten vorhanden sein (Kontoart wird automatisch Anlage, Spalte Anlage).
Wenn zur Anlage nur ein AfA-Buch hinterlegt ist wird dieses gewählt, andernfalls das Standard-AfA-Buch der Einrichtung.
Das AfA-Buch muss ein "Bilanzielles AfA-Buch" sein.
Das AfA-BuchRec muss die Kennzeichnung "Fibu Integr. - Anschaffung" enthalten.
Das Sachkonto "Anschaffung" der zugehörigen Anlagenbuchungsgruppe muss gefüllt sein.
Die Buchungsgruppe wird über Sachkonto zugeordnet.
Besonderheiten Lieferbezug
Für die Ermittlung der Bestellnummer in den Zeilen vom Rechnungseingangsbuch werden die Felder "bestellung_herkunft" und "lieferung_herkunft" herangezogen. Beim Import werden die beiden Felder mit den Feldern "Bestellung-Herkunftsnr." und "Lieferung-Herkunftsnr." in der Einkaufslieferzeile abgeglichen und somit die Bestellnummer ermittelt. Damit diese Informationen bereits im JobRouter zur Verfügung stehen, kann die Export Workflow Export-Tabelle "BK_Einkaufslieferzeile" herangezogen werden.
Nicht bei Belegart "Gutschrift": Alle möglichen Werte werden über die Lieferung zugeordnet.
Kostenart aus der Lieferzeile
Kostenstelle aus der Lieferzeile
Kostenträger aus der Lieferzeile
Artikel aus der Lieferzeile
Lagerort aus der Lieferzeile
BAS aus der Lieferzeile
Einheit aus der Lieferzeile
Menge aus der Lieferzeile
"Lief. Nicht fakturierte Menge" aus der Lieferzeile
"Preis gilt pro Menge" aus der Lieferzeile (1 wenn 0)
Gerät und Zusatzkennung aus der Lieferzeile
Buchungsgruppen bleiben vorerst so wie sie sind
Beträge im Kopf anpassen
Je nach Einrichtung werden Netto-, Steuer- und Bruttobetrag über die Importierten Zeilen berechnet. Dabei wird jeweils für Netto-, Steuer- und Bruttobetrag die Gesamtsumme in den Zeilen ermittelt und entsprechend im Kopf der Eingangsrechnung angepasst.
Achtung: In der Schweiz nicht anzuwenden
Upload
In den meisten Fällen werden Daten nach NEVARIS Finance übertragen. Beim Status "Upload" werden die Daten allerdings aus NEVARIS Finance an den SQL-Server übertragen. Die Übertragung erfolgt dabei an alle SQL-Zeilen, die Eintrag aus der Einrichtung (Felder für "Step 1/2" und "weitere Steps") im jeweiligen Feld "step" beinhalten. Übertragen werden die folgenden Daten:
Kopfdaten:
Belegart
Belegdatum
Bruttobetrag
Buchungstext
Externe Belegnummer
Fälligkeitsdatum
Kostenstelle
Kreditorennummer
Leistungsdatum
Mandant
Nettobetrag
Niederlassung
Nr
Steuerbetrag
Währungscode
ZB-Code
Skontofälligkeit
Skontobetrag
Skontoprozent
Zeilendaten:
Zeilennummer
Mandant_kurz
Kontoart
Kostenart
Sachkonto
Kostenstelle
Niederlassung
Sparte
Eigentumsmandant
Geraet
Zusatzkennung
Kostentraeger
Anlage
BAS
Buchungstext
Mwst_buchungsgruppe
Produktbuchungsgrupp
Mwst _g_gruppe
G_gruppe
Betrag_zu_buchen
Mwst_betrag
Menge
Mengeneinheit
Lieferung_herkunft
Bestellung_herkunft
Artikel (ab 2023.1)
Bei der Übertragung an den SQL-Server werden bestehende Daten überschrieben. Zusätzlich werden Zeilen gelöscht, die nur in der SQL-Tabelle und nicht in Finance vorhanden sind.